Mit ‘E-Mobilität’ getaggte Artikel

VCD: Bundeskabinett beschließt unausgereifte E-Auto-Förderung

Sonntag, 29. Mai 2016

Pressemitteilung, Berlin, 18. 05 2016

Auch drei Wochen nach dem Spitzengespräch mit den führenden deutschen  Autoherstellern hat es die Bundesregierung nicht geschafft ein klimapolitisch zielführendes und sozial gerechtes Förderungskonzept für Elektroautos zu entwickeln. Sie folgt allein den Vorstellungen der Autohersteller und beschließt trotz massenhaft warnender Experten-Stimmen, selbst aus der CDU/CSU-Fraktion, eine finanzielle Förderung per Gießkanne. (weiterlesen…)

Desaster für Klimaschutz und Steuerzahler

Mittwoch, 27. April 2016

Pressemitteilung, Berlin, 27. 04 2016

Nach schier endlosen Debatten um eine finanzielle Förderung von E-Autos erscheint der Kompromiss von Bundesregierung und Autobossen alles andere als überzeugend. Mit der langen Diskussion, immer neuen Vorschlägen und dem blamablen Ergebnis des gestrigen »Gipfels« haben sie dem Elektroauto einen Bärendienst erwiesen. Das Ziel war groß, die Absicht gut, das Ergebnis ist nicht erfolgsversprechend.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: „Der Kompromiss auf kleinstem gemeinsamen Nenner wird dem E-Auto nicht zum Durchbruch helfen und erst recht keinen Anstoß für eine Verkehrswende geben.“
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Wende in der E-Mobilitäts-Politik leider nur ein Aprilscherz

Freitag, 01. April 2016

Pressemitteilung, Berlin, 01. 04 2016

Die Pressemitteilung des ökologischen Verkehrsclub VCD, wonach sich die Bundesministerien für Wirtschaft, Verkehr, Umwelt sowie Finanzen auf ein 10-Punkte-Papier zur Förderung der E-Mobilität geeinigt haben, inklusive einer Kaufprämie für E-Bikes, war ein verkehrspolitischer Aprilscherz. Es ist weiterhin davon auszugehen, dass sich die Bundesregierung in der Debatte um die notwendige Förderung der Elektromobilität, allein auf das E-Auto beschränken wird und sich somit einer echten Verkehrswende im Sinne des Klimaschutzes verweigert.

Die Förderung von E-Autos durch eine Kaufprämie macht aus Sicht des VCD nur dann Sinn, wenn sie durch höhere Abgaben der schädlichen Verbrennungsmotoren finanziert wird. Zudem darf sich die Förderung nur auf tatsächlich energieeffiziente Autos beziehen. Geländegängige Luxuslimousinen, die dank großer und schwerer Batterien eine hohe elektrische Reichweite erzielen, aber insgesamt einen hohen Energieverbrauch haben, dürfen nicht wegen ihrer elektrischen Reichweite privilegiert werden.

Vom starren Ziel »eine Million E-Autos bis 2020« sollte sich die Bundesregierung zudem gänzlich verabschieden und stattdessen konzentriert das Ziel des Klimaschutzes verfolgen. Das heißt, den Verkehr insgesamt nachhaltig gestalten, Pkw in stärkerem Maße nach dem CO2-Ausstoß besteuern, die Rahmenbedingungen für E-Autos in Carsharing- und Unternehmensflotten verbessern, die Rad­infrastruktur fördern und die Finanzierung des öffentlichen Personen­nahverkehrs sichern.

Geldgeschenke allein reichen nicht!


Zur Originalmeldung

Wende in der Elektromobilitäts-Politik: Neben Kaufprämie für E-Autos soll offenbar Zuschuss für E-Bikes gewährt werden.

Freitag, 01. April 2016

Pressemitteilung, Berlin, 01. 04 2016

Nach monatelangen Diskussionen über eine wirksame Förderung von Elektrofahrzeugen scheint der Bundesregierung ein Licht aufgegangen zu sein. Im 10-Punkte-Papier der vier beteiligten Ministerien Wirtschaft, Verkehr, Umwelt sowie Finanzen soll nach gut unterrichteten Kreisen neben einem Kaufzuschuss für Elektroautos ein weiterer für E-Bikes festgehalten sein. Darüber hinaus enthalte das Förderungskonzept Infrastrukturmaßnahmen für beide Verkehrsmittel. Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt diese erste gute Idee im Sinne der notwendigen Verkehrswende.

Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: „Offensichtlich ist bei der Bundesregierung endlich der Groschen gefallen. Elektrofahrzeug ist nicht allein E-Auto. E-Bikes und elektrifizierte Bahnen gehören ebenso dazu. Insbesondere jeder mit dem E-Bike statt Auto gefahrene Kilometer spart schädliche Treibhausgase – auch im Vergleich zum E-Auto, aufgrund des viel niedrigeren Stromverbrauchs. Dass die Bundesregierung das offiziell anerkennt, grenzt an ein Wunder. Nun bleibt zu hoffen, dass das Finanzkonzept dahinter ausgewogen und schlüssig ist.“

Bis Ende April soll das Paket zur Förderung der E-Mobilität geschnürt sein und wird hoffentlich zügiger verabschiedet als es Zeit zur Erkenntnisfindung bedurfte. Die Bevölkerung sollte in diesem Sommer noch vom E-Bike-Kaufzuschuss profitieren können.

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Alleinige Kaufprämie für E-Autos ist Industrie­förderung statt Klimaschutz

Donnerstag, 14. Januar 2016

Pressemitteilung, Berlin, 14. 01 2016

Zwei Milliarden Euro für eine Million E-Autos auf den Straßen und der Glaube daran, einen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten: einmal mehr unterstreicht die Bundesregierung ihr starres Fest­halten an Ideen, ohne Bereitschaft die Zielstellung korrigieren zu wollen. Längst ist bekannt, dass allein E-Autos die für die Klimaziele notwendigen CO2-Minderungen im Verkehrsbereich nicht erbringen können.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: „Für den Klimaschutz ist es nicht entscheidend, ob das Ziel von einer Million Elektro­fahrzeugen in 2020 erreicht wird. Entscheidender ist vielmehr, den Verkehr insgesamt nachhaltig zu gestalten. Dafür brauchen wir ein abgestimmtes Maßnahmenpaket zur Reduzierung von CO2 im Verkehr, bei der die Industrie mit in die Verantwortung genommen wird, statt sie davon zu befreien. Zwangsläufig heißt das auch weniger Autos, anstelle wohlhabende Zweitwagenbesitzer mit einer Kaufprämie zu locken, damit sie sich zusätzlich ein „Öko-Auto“ anschaffen.(weiterlesen…)

Eine halbe Million SUVs jährlich – eine Million Elektroautos bis 2020

Montag, 15. Juni 2015

Pressemitteilung, Berlin, 15. 06 2015

Elektromobilitäts-Gipfel: Bundesregierung und hochrangige Vertreter aus Autoindustrie, Forschung und Wissenschaft diskutieren über die Zukunft des Elektroautos. Dabei ist es nach wie vor das Ziel der Bundesregierung, eine Million E-Autos bis  2020 auf die Straße zu bringen. Die Realität vor den Konferenztüren sieht jedoch völlig anders aus. Die Sport Utility Vehicles, kurz SUVs, erleben einen ungebremsten Boom. Jährlich kommen mittlerweile mehr als eine halbe Million neuer spritsaufender, hochmotorisierter Geländewagen auf den Markt − Tendenz weiter steigend. Die Verkaufszahlen von E-Autos stagnieren hingegen.
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Mehr Geld allein reicht nicht

Dienstag, 02. Juni 2015

Pressemitteilung, Berlin, 02. 06 2015

Die Verkaufszahlen von E-Autos stagnieren und damit ist das Ziel von einer Millionen E-Autos in 2020 weit entfernt. Nun soll es ein erneutes milliarden­schweres Förderprogramm richten. Der ökologische Verkehrsclub VCD zweifelt an dem Erfolg der heute bekannt gewordenen Förderungs­pläne.

Allein über Abschreibungsmöglichkeiten für E-Autos steigen die Nutzervorteile nicht so stark an, dass der Kauf von E-Autos auch tatsächlich interessant wird. Parallel dazu müssten die Steuerprivilegien für herkömmliche Pkw abgesenkt werden. Das heißt, wer E-Autos fördern will darf gleichzeitig nicht konventionelle Antriebe stützen”, so Michael Müller-Görnert, Referent für Verkehrspolitik beim VCD. (weiterlesen…)

E-Auto-Förderung: Sonderrechte dienen nicht dem Klimaschutz und einer zukunftsfähigen Mo­bilität

Mittwoch, 24. September 2014

Pressemitteilung, Berlin, 24. 09 2014

Zum heute im Bundeskabinett verabschiedeten Elektro­mobilitäts­gesetz (EmoG) erklärt der ökologische Verkehrsclub VCD: Än­derungen in der Straßenverkehrsordnung zuzulassen, um freie Fahrt auf Busspuren sowie freies Parken für extra gekennzeichnete E-Autos zu ermöglichen, entspricht mehr blindem Aktionismus anstatt eines strategisch überlegten, an Klimaschutz­zielen aus­gerichteten Handelns. Damit wird weder eine nachhaltige Mobilität in Städten angestrebt noch eine Reduzierung der klima­schädlichen Treibhausgase. Dieses Gesetz dient allein um des Zieles willen, diesen Fahrzeugen zum Durchbruch zu verhelfen.

Ziel muss es aber sein, den Verkehr in den Städten sozial und umweltverträglich zu gestalten, die Benutzung von Busspuren durch E-Autos lehnt der VCD daher strikt ab. Diese Spuren sind bereits voll belegt mit Bussen, Einsatzfahrzeugen, Taxen sowie Fahrrädern. Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD:Dem ÖPNV und dem nachhaltigen Verkehrsmittel Fahrrad darf nicht weiter Platz genommen werden. Zusätzliche Fahrzeuge, egal wie sie angetrieben werden, verstopfen Busspuren und halten in der Folge die Menschen davon ab, den umweltfreundlichen ÖPNV oder das Fahrrad zu nutzen.
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Kanzlerin entdeckt das E-Rad als Teil der E-Mobilitätsstrategie

Dienstag, 27. August 2013

Pressemitteilung, Berlin, 27. 08 2013
Erstmals eröffnet morgen eine Bundeskanzlerin die wichtigste europäische Fahrradmesse: die EUROBIKE in Friedrichshafen. Ein Schachzug im Wahlkampf oder echte Erkenntnis, dass das Fahrrad ein immer wichtiger werdender Verkehrsträger ist?

Während die deutsche Autoindustrie trotz staatlicher Milliarden­zuschüsse keine nennenswerte Anzahl von Elektroautos auf die Straße bringt boomt die Elektromobilität im Fahrradbereich. Allein 2012 wurden 380.000 Elektroräder in Deutschland verkauft. Untersuchungen zeigen zudem, dass der Anteil der Fahrradfahrten im deutschen Mobilitätsmix stetig ansteigt. Und auch der Fahrrad­tourismus ist zu einem bedeutenden Wirtschaftszweig geworden. Dennoch hat die Verkehrspolitik der Bundesregierung die ökologische, ökonomische und arbeitsmarktpolitische Bedeutung dieser Entwicklungen bisher weitestgehend ignoriert.
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E-Räder ersetzen im Alltag regelmäßig das Auto

Donnerstag, 28. Februar 2013

Pressemitteilung, Berlin, 28. Februar 2013.
VCD-Nutzerumfrage gibt Aufschluss über den Gebrauch von E-Rädern

E-Räder erleben einen enormen Aufschwung – nicht nur im Handel, sondern auch in der öffentlichen Diskussion. Doch wie das junge Ver­kehrs­mittel konkret genutzt wird, ist bisher kaum evaluiert. Der ökologische Verkehrsclub VCD hat dies jetzt nachgeholt und das Nutzer­verhalten von E-Rad-Fahrern untersucht. Schafft es das E-Rad, das Auto auf Alltagswegen tatsächlich zu ersetzen? Wie zu­frieden sind Fahrer mit ihrem E-Rad?

Zwischen Juni und Dezember 2012 wurden rund 500 aktive Nutzerinnen und Nutzer von Elektrorädern über das Online-Portal www.e-radkaufen.de befragt. Darüber hinaus wurden 4800 Typen­tests ausgewertet und daraus wichtige Informationen über die Anforderungen an E-Räder abgeleitet.
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