Mit ‘Drexler’ getaggte Artikel

Verkehrsclub: S-Bahn-Chaos in Stuttgart muss Konsequenzen haben

Donnerstag, 01. Juli 2010

VCD Baden-Württemberg e.V., Pressemitteilung Nr. 25/10, Stuttgart, 1. Juli 2010
VCD fordert Entschädigung für Fahrgäste

Das durch Pfusch der Stuttgart 21-Planer verursachte Chaos im Stuttgarter S-Bahn-Verkehr muss nach Ansicht des Umwelt­verbandes Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. Konsequenzen haben. Neben einer Entschuldigung von Bahnchef Grube fordert der VCD eine Entschädigung für die Fahrgäste, die auf unabsehbare Zeit unter dem ausgedünnten Fahrplan leiden werden.

VCD-Vorsitzender Matthias Lieb sagte: „Tausende Menschen haben sich im Vertrauen auf eine leistungsfähige S-Bahn und einen zuverlässigen Fahrplan für viel Geld Monats- und Jahrestickets gekauft. Die Leistung, für die die Menschen im Voraus bezahlt haben, wird in der versprochenen Form nicht mehr erbracht. Eine Entschädigung in Form von Rabatten und Gutscheinen – ähnlich wie beim Berliner S-Bahn-Chaos – ist das Mindeste, was die DB tun kann um diesen Vertragsbruch einigermaßen erträglich zu machen.“ (weiterlesen…)

Stuttgart 21: VCD sieht Dissens zwischen Bahn und Bund

Mittwoch, 10. März 2010

VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 9/10, Stuttgart, 10. März 2010
Auflösungserscheinungen der Stuttgart 21-Koalition?

Der Umweltverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. sieht sich durch widersprüchliche Aussagen der Stuttgart-21-Projekt­befürworter in seiner Einschätzung bestätigt, dass die Verknüpfung des Tunnelbahnhofs mit der Neubaustrecke nach Ulm keine verkehrliche Notwendigkeit, sondern politische Willkür sei. Während Projekt­sprecher Wolfgang Drexler verkünde, beide Projekte seien voneinander abhängig, erkläre die Bundesregierung, dass sie diese Einschätzung der Deutschen Bahn nicht teile.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Die Bundesregierung bestätigt in ihrer Antwort auf eine Anfrage der grünen Bundes­tagsfraktion unsere Position, dass der Bau der Neubau­strecke nach Ulm auch ohne Stuttgart 21 möglich ist. Es ist absehbar und dem Bund auch bewusst, dass das Geld für eine Fertig­stellung der Neubaustrecke bis 2019 nicht vorhanden ist. Sollte Stuttgart 21 trotzdem jetzt gebaut werden, dann enden die Züge auf den Fildern, oder man kann im Kreis von Stuttgart nach Stuttgart fahren. Welch ein Schwabenstreich!“
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VCD wirft Stuttgart 21-Sprecher Drexler Ignoranz vor

Montag, 30. November 2009

Pressemitteilung Nr. 34/09 VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 30. November 2009
Realitätsferne Einschätzungen zu Stuttgart 21 und Neu­bau­strecke Wendlingen – Ulm

Der Umweltverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. beklagt die Ignoranz von Stuttgart 21-Sprecher Wolfgang Drexler ge­gen­über fundierter Kritik von Bahnexperten. Die bundesweit von Michael Holzhey diskutierten Forderungen, Stuttgart 21 zu stoppen und zwischen Stuttgart und Ulm güterverkehrstauglich auszubauen, sind nach Ansicht des VCD völlig richtig. Wolfgang Drexler hingegen missachte die Fakten und träume sich sein Stuttgart 21-Luft­schloss zurecht.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: “Alle Bahnexperten, die nicht direkt am Stuttgart 21-Tropf hängen, sind sich einig, dass der Tunnelbahnhof falsch und die Neubaustrecke fehlgeplant sind. Nicht nur im Hinblick auf die garantierte Kostenexplosion müs­sen die Planungen sofort eingestellt werden.
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VCD zu Stuttgart 21: Baubeginn unmöglich

Montag, 23. November 2009

Pressemitteilung Nr. 33/09, VCD Landesverband Baden-Württem­berg, Stuttgart, 23. November 2009
Wolfgang Drexlers Ankündigung wird Debatte nicht beenden

Mit Unverständnis hat der Umwelt- und Verbraucherverband Ver­kehrs­club Deutschland (VCD) auf die Ankündigung reagiert, mit dem Bau von Stuttgart 21 werde im Februar begonnen. Da einige Abschnitte noch gar nicht planfestgestellt seien, könne weder mit Sicherheit gesagt werden, was gebaut werden muss, noch, was das gesamte Projekt kosten werde.

Wolfgang Drexlers Drohung, mit dem Bau von Stuttgart 21 im Feb­ruar beginnen zu wollen, ist ein untauglicher Versuch, die De­batte um den Tunnelbahnhof zu beenden“, sagte der VCD-Lan­des­vorsitzende Matthias Lieb. “Die unsichere Finanzierung und die fehlenden Planfeststellungen, z.B. für den Bereich auf den Fildern, werfen immer neue Fragen auf, so dass eine ernsthafte Debatte um Stuttgart 21 erst noch geführt werden muss.

Während jeder Privatmensch im Ländle seinen Schuppen im Vor­garten wieder abreißen müsse, wenn nicht alle Genehmigungen vor­lägen, sollen nach Einschätzung des VCD bei Stuttgart 21 mit einem verfrühten Baubeginn unumkehrbare Tatsachen geschaffen werden. “Ich bin überzeugt, dass der gezeigte Politikstil den Wider­willen gegen Stuttgart 21 bei den Menschen noch bestärkt. Nur, wer ein schlechtes Produkt verkaufen muss, ist gezwungen, sich mit Pseudotatsachen und Nebelkerzen zu profilieren“, bedauerte Matthias Lieb.