Mit ‘Deutschland-Takt’ getaggte Artikel

Neubaustrecke Mannheim–Frankfurt ist notwendig

Montag, 09. Mai 2011

Pressemitteilung 9/2011, VCD Hessen, 9.5.2011
VCD: Auch schrittweise Umsetzung sinnvoll

Der Landesverband Hessen des ökologischen Verkehrsclubs VCD begrüßt, dass die Diskussion um die Neubaustrecke Mannheim–Frank­furt an Fahrt gewinnt. Auch eine schrittweise Umsetzung ist sinnvoll. Der VCD spricht sich daher dafür aus, möglichst schnell mit dem weitgehend unumstritten Abschnitt zwischen Frankfurt-Stadion und Darmstadt Hauptbahnhof anzufangen. Dadurch würde auch der Druck, eine Lösung weiter südlich zu finden, deutlich erhöht.

Der VCD begrüßt die klare Absage von Verkehrsminister Dieter Posch an einen Darmstädter Westbahnhof in der Siedlung Tann. „Damit ist das kontraproduktive Phantom hoffentlich vom Tisch“ freut sich VCD-Landes­geschäftsführer Martin Mützel. „Anscheinend hat man aus Limburg Süd gelernt.“
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Zwei Jahre Bahnchef Rüdiger Grube

Freitag, 29. April 2011

VCD-Pressemitteilung 44/11 – Berlin, 29.04.2011
VCD: Es bleibt viel zu tun

Am 1. Mai 2009 übernahm Rüdiger Grube das Amt des Vor­stands­vorsitzenden der Deutschen Bahn AG (DB AG) von seinem Vorgänger Hartmut Mehdorn. Anlässlich seines zweijährigen Dienst­jubiläums weist der ökologische Verkehrsclub VCD auf die ungelösten Probleme der DB AG hin und fordert Grube auf, seine Aktivitäten auf den innerdeutschen Schienenverkehr zu konzentrieren – und nicht auf den Ausbau des Unternehmens zum weltweit agierenden Mobilitäts- und Logistikkonzern.

Heidi Tischmann, VCD-Bahnreferentin: “Fahrgäste in Fern- und Nah­verkehr müssen nach wie vor Einschränkungen im Bahnverkehr hin­nehmen. Vom Wachstumskurs der DB AG profitieren sie bisher nicht. Ob fehlende Züge, mangelhafte Schieneninfrastruktur oder falsche Prioritätensetzung: Noch immer harren viele Probleme der DB AG ihrer Lösung. Eine ausreichende Anzahl an Personenzügen im Fernverkehr wird es frühestens 2013 geben, auf einen regulären Betrieb bei der S-Bahn in Berlin ist noch lange zu warten. Durch die Qualitätsmängel kommt es immer wieder zu erheblichen Störungen im Personenverkehr. Weil Bund und Bahn jahrzehntelang die falschen Prioritäten gesetzt haben, fehlt es zudem an Kapazitäten, den wachsenden Schienengüterverkehr aufzunehmen.
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VCD-Mitgliederversammlung für schnelleren Bahnausbau

Montag, 04. April 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 7/2011, Kassel/Darmstadt, 4. April 2011
Sabine Schneider (Wehrheim) neu im Vorstand

Die Mitglieder des ökologischen Verkehrsclubs VCD sprechen sich für einen schnelleren Ausbau des Bahnnetzes in Hessen aus. Bahn und Bund müssen mehr auf eine gute Vernetzung der Angebote im Rahmen eines „Deutschland-Taktes“ und auf ausreichende Ka­pa­zi­täten im Güterverkehr achten. Dies wird in einer Resolution fest­gehalten, die die Mitgliederversammlung am Wochenende in Darm­stadt beschlossen hat. Kurzfristig ist eine Erweiterung des Bahnknotens Frankfurt notwendig. Schrittweise müssen zudem der Aus­bau der Kinzigtalbahn Frankfurt–Fulda und die Errichtung der Neu­bau­strecke Frankfurt–Mannheim erfolgen.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender, wies in seinem Vortrag auf die Unterfinanzierung der Schiene hin: „Man muss sich von Pre­stige­projekten wie Stuttgart 21 oder Y-Trasse verabschieden und auf Effizienz achten“. In der Vergangenheit wurde zu sehr auf Höchst­geschwindigkeiten und regionale Befindlichkeiten geachtet, während zu wenig Wert auf die Leistungsfähigkeit des Netzes und flächen­deckende Anschlüsse gelegt wurde.
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Fernlinienbus-Gesetz auf dem Weg

Mittwoch, 09. Februar 2011

VCD-Pressemitteilung 10/11 – Berlin, 09.02.11
VCD: Fernlinienbusse sind sinnvolle Ergänzung zur Bahn

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt, dass Fernlinien­bus­ver­kehre künftig nicht mehr der Genehmigungspflicht unter­liegen. Die bereits 2009 im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und FDP an­gekündigte Abschaffung der Genehmigungs­pflicht für Fernlinien­busse nehme nun in einem Gesetzesentwurf des Bundes­verkehrs­ministeriums Formen an. Demnach sollen Fahrten mit Fernbussen künftig bundesweit fast ohne Einschränkungen angeboten werden.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Der liniengebundene Fern­bus­verkehr ist eine sinnvolle Ergänzung zum Bahnangebot und bietet Menschen, die heute mit ihrem eigenen Auto, mit der Mit­fahrer­zentrale oder dem Flugzeug unterwegs sind, eine umwelt­freundliche Alternative. Mit dem Eisenbahn­fernverkehr konkurriert der Fernlinienbusverkehr hingegen nur sehr begrenzt.“ Für beide Verkehrsanbieter gebe es eine Nachfrage: Die Bahn werde wegen ihrer Sicherheit, der Bequemlichkeit, der Bewegungs­möglichkeiten im Fahrzeug und der meist kürzeren Fahrtzeit bevorzugt. Der Fernbus sei hingegen ein Verkehrsmittel für preis­sensible und gesellige Menschen, für Ältere, die mit wenig Stress an ihr Ziel gelangen wollen, und immer häufiger auch für Klein­gruppen. Im Umweltvergleich sei der Fernbus ähnlich umwelt­schonend wie die Bahn.
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Der ökologische Verkehrsclub gratuliert zu 175 Jahren deutsche Eisenbahn

Dienstag, 07. Dezember 2010

VCD-Pressemitteilung 111/10 – Berlin, 7.12.2010
VCD wünscht: Mehr Verkehr auf die Schiene

Der ökologische Verkehrsclub VCD gratuliert der deutschen Eisen­bahn zu ihrem 175. Geburtstag. So war es der 7. Dezember 1835, als mit dem “Adler“ auf der Strecke zwischen Nürnberg und Fürth erstmals in Deutschland eine Dampflokomotive unterwegs war. Anlässlich dieses Jubiläums macht der VCD zugleich deutlich, wie die umweltschonendere und sichere Alternative zum Straßen­verkehr ihr gewaltiges Potential besser nutzen kann.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Insbesondere angesichts des massiven Klimawandels ist die Eisenbahn auch nach 175 Jahren zukunftsfähiger denn je: Sie macht Millionen von Menschen mobil und ist auch im Güterverkehr das umweltfreundlichste Ver­kehrs­mittel. Zu ihrem Jubiläum wünscht der VCD den deutschen Bahnen noch mehr zufriedene Fahrgäste und Güter­verkehrs­kunden als bisher.“ Um dies zu erreichen, seien stabile Kapazitäten und ein zu allen Jahreszeiten zuverlässig funktionierender Bahnbetrieb un­erlässlich.
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VCD Bahntest 2010

Dienstag, 08. Juni 2010

VCD-Pressemitteilung 49/10 – Berlin, 08.06.10

Einstieg mit Hindernissen – VCD fordert Vereinfachungen beim Fahr­kartenangebot, bei Preisen, Ticketkauf und Sonderregelungen

Einfach einsteigen und losfahren – das ist die Idealvorstellung vom Bahn­reisen. Doch leider gibt es in der Realität zahlreiche Hürden für all jene, die mit der Bahn fahren möchten: Die Vielfalt von Tarif­systemen, Sondertarifen, Informationssystemen und Ver­triebs­kanälen schreckt nicht nur potentielle Fahrgäste ab, sondern ist auch für Menschen, die die Bahn regelmäßig nutzen, schwer zu durchschauen. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse des VCD Bahntests 2010, den der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) heute in Berlin vorgestellt hat. Der VCD fordert Bundesregierung, Länder und Eisenbahnunternehmen gleichermaßen auf, das klimafreundliche Bahnfahren durch einheitliche Regelungen bei Tarifen, Fahrplänen und Verkaufskanälen attraktiver zu machen.

Mit seinem Bahntest will der VCD aufzeigen, wo die Potenziale im Bahn­verkehr liegen und was getan werden muss, damit mehr Men­schen auf die umweltfreundliche Bahn umsteigen. Wie schon in den vergangenen Jahren hat der VCD das Hamburger Qua­li­täts­for­schungsinstitut Quotas mit der Untersuchung zum VCD Bahntest be­auf­tragt. In einem Panelverfahren wurden Antworten von fast 3000 Nutzern und Nichtnutzern der Bahn ausgewertet.
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Neues Fernverkehrskonzept für Mitteldeutschland

Montag, 05. April 2010

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 5. April 2010
VCD vermisst bei der Bahn die Zukunftsvisionen

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat am Ostermontag ein eigenes Konzept für den Fernverkehr der Bahn in Mitteldeutschland vorgestellt. Lutz Dressler, der Sprecher des VCD-Landesverbandes für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, erläuterte dazu: “Unser Konzept ist wirtschaftlich tragfähig, zum Fahrplanwechsel 2010 umsetzbar und aus Kundensicht deutlich besser als all die Pläne, die von der Bahn selbst erarbeitet wurden und nur über Um­wege öffentlich bekannt geworden sind.” Als “völlig un­ver­schämt” bezeichnete er die Tatsache, dass man trotz der ge­bün­del­ten Kritik am Vorgehen bei der Deutschen Bahn (DB) noch immer nicht öffentlich über die eigenen Pläne diskutiert.

Das VCD-Konzept sieht insgesamt vier ICE-Linien und fünf Inter­city-Verbindungen vor, die allesamt im Zwei-Stunden-Takt fahren sollen, durch eine intelligente Verknüpfung aber stündlich die Ver­bindungen aller großen Städte mit maximal einem Umstieg zu­lassen würden. So entstünden mehrere neue Direktverbindungen im Fernverkehr, unter anderem eine IC-Linie von Dresden über Leipzig und Magdeburg bis nach Hannover. Das Konzept des Ver­kehrs­clubs ist komplett durch das freiwillige Engagement der Verkehrs­experten entstanden. Sowohl Vielfahrer als auch Gele­gen­heits­nutzer der Bahn haben daran mitgewirkt.
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“Geheimpapier“ zur Unterfinanzierung des Schienenverkehrs

Montag, 18. Januar 2010

VCD-Pressemitteilung 03/10 – Berlin, 18.01.10
VCD: Mobilitätsplan und Deutschland-Takt statt Prestige

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert angesichts der heute öffentlich gewordenen Geheimpapiere der Deutschen Bahn AG zur Unterfinanzierung von Bahnprojekten die Chance für eine generelle Neuausrichtung des Bundesverkehrswegeplans zu nutzen.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Es zeigt sich, dass viele Projekte des Bundesverkehrswegeplans schlichtweg nicht finanzierbar sind. Das betrifft auch zweifelhafte Prestigeprojekte wie die Y-Trasse in Niedersachsen oder die feste Fehmarnbelt-Querung von Schleswig-Holstein nach Dänemark. Bei solchen finanziell und verkehrspolitisch fragwürdigen Vorhaben ist es zu begrüßen, wenn diese nun wegfallen sollten.“ Leider fehle das Geld aber auch für dringend notwendige Ausbaumaßnahmen wie etwa die Rhein-Schiene.

Zu befürchten sei nun, dass der Bahn wieder mehr Geld für teure Prestigeprojekte zur Verfügung gestellt werde. Angesichts des Festhaltens am Milliardenprojekt Stuttgart 21 oder der Hoch­geschwindigkeitsstrecke Nürnberg-Erfurt sei jedoch zu bezweifeln, ob die Prioritäten im Konzern richtig gesetzt würden. Der VCD fordert daher, Investitionen in den sinnvollen Erhalt und Ausbau der Bahninfrastruktur zu stecken.
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VCD kritisiert Koalitionsvertrag

Dienstag, 27. Oktober 2009

VCD-Pressemitteilung 84/09 – Berlin, 27.10.09
Schwarz-Gelb zementiert umweltschädliche Verkehrspolitik

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert den von der schwarz-gelben Koalition verabschiedeten Koalitionsvertrag als klima- und verkehrspolitisches Trauerspiel. Umwelt- und Klima­schutz im Verkehr seien in dem Papier politisch unterbelichtet. Geplante Maßnahmen wie das Moratorium für die Lkw-Maut, das Auf­weichen von Umweltzonen und Nachtflugverboten sowie fehlende CO2-Reduktionsziele für den Verkehr zeigten die rück­wärts­gewandte Haltung von CDU/CSU und FDP. Die neue Bun­des­regierung missachte die Zeichen der Zeit. Es gäbe jedoch auch kleine Hoffnungsschimmer wie das Bekenntnis zum Öffent­lichen Personennahverkehr als »unverzichtbarer Bestandteil der Daseinsvorsorge« und das Versprechen, keine Gelder in diesem Bereich streichen zu wollen.
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