Mit ‘Dannenberg’ getaggte Artikel

Keine Castor-Transport auf unsicheren Strecken!

Freitag, 23. September 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 21/2011 Hannover/Lüneburg, 23.09.2011
Nach schwerem Unglück mit Gefahrgutzügen/Risiken durch menschliches Versagen sind unkalkulierbar

Nach dem jüngsten schweren Zugunglück mit Gefahrgutzügen am Mitt­wochabend bei Bleicherode in Thüringen bekräftigt der VCD seine Forderung nach Optimierung der Sicherheitstechnik auf allen Bahn­strecken. „Die Risiken für Mensch und Umwelt müssen auch auf der Castor-Strecke durch die bestmögliche technische Sicherung auf ein Minimum reduziert werden. Da gerade die Wendlandbahn in Niedersachsen zwischen Lüneburg und Dannenberg nicht über die vom Eisenbahn-Bundesamt (EBA) vorgeschriebene Sicherheitstechnik verfügt, darf auch der Castor-Zug nicht rollen“, fordert Hans-Christian Friedrichs, stell­vertretender Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD).
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Jetzt lehnt auch die erste betroffene Stadt die A 39 ab

Sonntag, 21. August 2011

Hannover/ Bad Bevensen 20.08.11
VCD: „Niedersachsen benötigt keine neue Autobahnen mehr!“/Sofortmaßnahmen und Ausbau des umweltfreundlichen Schienen­verkehrs angemahnt

Die Ablehnung der A 39 Lüneburg – Wolfsburg durch die Stadt Bad Bevensen ist ein gutes Signal für die Verkehrspolitik in Niedersachsen. Die Landesregierung in Hannover wäre gut beraten, das von ihr fa­vorisierte Projekt endlich zu den Akten zu legen!“, erklärt Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender Landesvorsitzender des Ver­kehrs­club Deutschland (VCD).

Der Rat der Stadt Bad Bevensen hat am Donnerstagabend eine Resolution gegen die geplante Trasse der A 39 verabschiedet, da sie umliegende Orte zerschneiden würde. Bislang befürwortete eine Mehr­heit der Lokalpolitik noch den Bau der rund eine Milliarde Euro teuren Autobahn. „Egal wo sie entlangführt: neue Autobahnen sind altbackene, überholte Ideen und lösen nicht die zukünftige Ver­kehrs­probleme. Statt immer mehr Fernstraßen vor allem für völlig überflüssige Lkw-Transit­verkehre durch die Landschaft zu planen, solle besser das bestehende Schienennetz ausgebaut werden. Trotz enger Kapazitäten gebe es dort auf wenig, oder derzeit gar nicht genutzten Trassen genügend Reserven, um die erforderlichen Verkehre abwickeln zu können,“ so Friedrichs. „Erforderlich dafür wäre nur eine entsprechende Weichenstellung in Hannover; die steht allerdings bei der CDU/FDP-Landesregierung noch aus.
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Bahnstrecke Uelzen – Dannenberg

Dienstag, 19. April 2011

Gemeinsame Pressemitteilung VCD-Landesverband Niedersachsen (Pm 9/2011), Fahrgastrat Wendland, Förderverein Ostheide-Elbe-Bahn, Stadt Uelzen, Uelzen, 19.04.11

Bündnis zum Erhalt der Ostheide-Elbe-Bahn legt beim Eisenbahn-Bundesamt Widersprüche gegen Freistellung ein

Der Fahrgast-Rat Wendland, der Förderverein Ostheide-Elbe-Bahn, die Stadt Uelzen und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) wollen den Frei­stellungsbescheid des Eisenbahn-Bundesamtes für Teile der Bahn­strecke Uelzen – Dannenberg nicht hinnehmen und haben nun formell Widerspruch eingelegt.

Der Fahrgast-Rat Wendland e. V. hält den Erhalt und die Reaktivierung von Bahnstrecken in der Region in Hinblick auf zukünftigen Schüler- und Personenverkehr für wichtig. „Der demographische Wandel verlangt nach einer Mobilität, die alle Teile der Bevölkerung berücksichtigt. Es kann nicht sein, dass das Wendland weiter schrumpft, auch weil man ohne Auto nicht hin und nicht weg kommt“, kritisiert Thorsten Hensel, Vorsitzender des Fahrgast-Rates. Eine Bahnfahrt von Dannenberg über Lüneburg nach Uelzen dauert heute eindreiviertel Stunden. 1939 brauchte man mit dem aus Rostock kommenden Eilzug unter Dampf nur 56 Minuten.
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VCD-Landesverband Niedersachsen: Jahres­haupt­versammlung fordert mehr Initiativen für Bahn­verkehr in der Fläche

Sonntag, 03. April 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 8/2011, Obernkirchen, 03.04.11
Resolution an das Eisenbahn-Bundesamt

Ein deutliches höheres Engagement für einen umweltfreundlichen Schienen­verkehr auch in der Fläche forderten die Teilnehmer der Jahres­hauptversammlung des Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landes­verband Niedersachsen, an diesem Wochenende. Der Ta­gungs­ort war mit Bedacht ausgewählt: die Versammlung fand statt im historischen Bahnhof Obernkirchen (Landkreis Schaum­burg). Dort engagiert sich unter anderem ein Förderkreis für die Reaktivierung der Bahnstrecke Rinteln – Stadthagen.

In Niedersachsen liegen derzeit zu viele Bahnstrecken ungenutzt brach, die mittelfristig für Personen- und Güterverkehre genutzt werden sollten. Insbesondere angesichts absehbar steigender Sprit­preise sei es heute wichtig, die noch vorhandene Infrastruktur zu sichern und nutzbar zu machen. Im Falle der Bahnlinie Rinteln – Stadt­hagen ist dies mit Unterstützung des VCD gelungen. In einem anderen konkreten Fall, der Bahnlinie Uelzen – Dannenberg, fordert der VCD in einer Resolution an das Eisenbahn-Bundesamt, eine Freistellung für Bahnverkehr zurückzunehmen. Der VCD unterstützt dort unter anderem Initiativen der Stadt Uelzen und eines Infra­struktur­betreibers, notfalls rechtlich gegen die endgültige Schließung der Strecke vorzugehen.

Die Teilnehmer der Versammlung wählten Michael Frömming (Roten­burg/Wümme) wieder zum Landesvorsitzenden, seine Stell­vertreter sind Hans-Christian Friedrichs (Reppenstedt) und Harald Walsberg (Braunschweig). Auch Martin Zimmermann (Wolfen­büttel) als Schatz­meister und Claudia Schmidt (Lüneburg), Dr. Wolfgang Konukie­witz (Nordsode) und Wilfried Jankowski (Oldenburg) wurden in ihren Ämtern bestätigt.

20 Jahre Wiedervereinigung und Schienenverkehr

Freitag, 23. Oktober 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 29/2009, 23.10.09, Hannover/Lüneburg
20 Jahre Deutsche Einheit/„Verkehrsprojekte noch lange nicht vollendet!“/Viele Bahnstrecken enden weiter an ehemaliger DDR-Grenze

20 Jahre nach dem Fall der Mauer ist die Einheit im Schienennetz noch lange nicht vollendet. Während das Straßennetz entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze vollständig wiederhergestellt und teilweise auch ausgebaut wurde, liegt die umweltfreundlichere Bahn-Infrastruktur zwischen Ost und West vielerorts brach“, be­klagt Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender Landes­vor­sitzende des Verkehrsclub Deutschland (VCD) aus Lüneburg, die Situation.

Nach der Wende wurde in Niedersachsen nur auf den drei Ver­bindungen Uelzen – Stendal, Vienenburg – Stapelburg und Walken­ried – Ellrich der Personen- und Güterverkehr in Betrieb genommen. Von ehemals 70 bundesweiten Schienenverbindungen zwischen Ost und West sind bis heute nur sechs wieder hergestellt worden. Vor 20 Jahren in Niedersachsen diskutierte Lücken­schlüsse, zum Beispiel Jerxheim – Dedeleben oder Duderstadt – Teistungen, spielen in den Planungen der Landesregierung heute keine Rolle mehr. Schlimmer noch: Die Anschluss-Bahnstrecken wurden teilweise für den Neubau von Fernstraßen demontiert, so zum Beispiel im Verlauf der um­strittenen und kaum frequentierten A 38 Göttingen – Halle.
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Aktion zum Erhalt von Bahninfrastruktur in Nieder­sachsen

Montag, 17. August 2009

Pressemitteilung 22/2009, VCD-Landesverband Niedersachsen, 17.08.09 Hannover.
VCD-Sonderzüge zwischen Rinteln und Stadthagen am kom­menden Sonntag/Weiterer Abbau von Bahnstrecken muss gestoppt werden

Am kommenden Sonntag, den 23. August 2009, verkehren zwischen
Rinteln und Stadthagen je Richtung drei Sonderzüge. Hintergrund der Fahrten mit einem modernen Triebwagen der Deutschen Bahn AG ist die aktuelle Planung, die Strecke im Landkreis Schaumburg zum 31.12.2009 stillzulegen. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) als Veranstalter der Touren möchte mit diesen Fahrten beispielhaft darauf aufmerksam machen, dass die Landesregierung in Hannover offensichtlich untätig dem Abbau von wichtiger Schienen­infra­struktur zuschaut.

Wir haben viele Brennpunkte in Niedersachen, an denen derzeit heftig um den Erhalt von Bahngleisen für die Zukunft gerungen wird“, so VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming. Neben Rinteln – Stadthagen wird in den Regionen Niedersachsens unter anderem um den Erhalt der Bahnlinien Esens – Norden, Bassum – Rahden und Dannenberg – Uelzen gerungen. Einige weitere Bahnlinien, darunter Bremen – Stade (Moorexpress) oder Bad Bentheim – Nordhorn, hät­ten bei entsprechendem politischen Willen längst für den regel­mäßigen Personenverkehr reaktiviert sein können. „Die Lan­des­regierung hat aber leider nur unnötige und sehr viel teurere Straßen­bau­projekte, wie Autobahnen A 20 und A 39 sowie den Ith-Tunnel an der B 240 auf der Agenda. Mit zukunftsfähiger Verkehrs- und Wirtschafspolitik hat das wenig zu tun.

Mit den Fahrten zwischen Rinteln und Stadthagen will der VCD ein Zeichen setzen, dass der Bedarf an modernen Bahnkonzepten auch in Niedersachsen vorhanden ist. Andere Flächenländer haben nach Ansicht des Umwelt- und Verbraucherverbandes sich bereits viel stärker für den Nahverkehr engagiert. Während Niedersachsen gerade einmal eine einzige Bahnlinie in den letzten zehn Jahren reaktiviert hat, kann Rheinland-Pfalz im selben Zeitraum auf zwölf erfolgreiche Projekte verweisen. „Und das im Übrigen mit FDP-Be­teiligung in früheren Landesregierungen. Wieso geht das eigent­lich nicht auch bei uns?“, fragt Frömming.
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Umbau des Autobahnknotens Braunschweig Südwest für 72,5 Millionen Euro

Freitag, 30. Januar 2009

Pressemitteilung 6/2009, VCD-Landesverband Niedersachsen, 30.01.09, Braunschweig/ Lüneburg
Straßenbau verursacht enorme Kosten/VCD: „Selbst­bedienungs­mentalität zu Lasten des Umweltschutzes ungebrochen“

Wenn am heutigen Freitag nach wetterbedingten Verzögerungen die ersten Fahrzeuge auf der umstrittenen Autobahn A 39 zwischen Braunschweig und Wolfsburg verkehren, dann richten Planer und Kritiker ihr Augenmerk schon auf die nächste Großbaustelle. Für rund 72,5 Millionen Euro Steuergelder soll in Braunschweig bis zum Jahr 2012 der Autobahnknoten „Südwest“ umgestaltet werden. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisiert diese Pläne scharf.
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A 39-Eröffnung am 9. Januar: VCD will Rich­tungs­wechsel

Donnerstag, 08. Januar 2009

Pressemitteilung 1/2009, VCD-Landesverband Niedersachsen, Hannover 8. Januar 2009
Autobahnneubau und Bahnstreckenrückbau/A 39-Weiterbau stoppen – Bahnstrecken erhalten

Am 9. Januar wird das letzte Teilstück der 18 km langen A 39 zwi­schen Braunschweig und dem Autobahnkreuz Wolfsburg eröffnet. Der 7 km lange Abschnitt hat mit 54,7 Mio. Euro knapp 30 Prozent mehr gekostet als geplant und ist mit gut neun Millionen Euro pro Kilo­meter einer der teuersten Autobahnabschnitte Nieder­sachsens. „Jetzt wird deutlich, was die Menschen weiter nördlich zwischen Wolfs­burg und Lüneburg bei einem Weiterbau der A 39 erwartet“, erklärt Hans-Christian Friedrichs vom Verkehrsclub Deutsch­land (VCD). „In der gleichen Region will die Bahn die Bahn­strecke zwischen Uelzen und Dannenberg verkaufen und wieder ein Stück um­welt­freundlicher Verkehrs­infrastruktur zu Grabe tragen. Das ist ein völlig inakzeptabler Vorgang!“, kritisiert Friedrichs.
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Bahnstrecke Uelzen – Dannenberg retten und in GVZ-Konzept integrieren

Freitag, 15. Februar 2008

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 9/2008, 15.02.2008 Hannover/Uelzen
Bahnstrecke Uelzen – Dannenberg – Ludwigslust
VCD: Drehkreuz Uelzen mit Ostseehäfen verbinden

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt die Initiative Uelzens, bei der Planung eines Güter­verteilungs­zentrums (GVZ) besonders auf die Schiene zu setzen. Eine besondere Bedeutung wird dabei dem von der Stadt in Auftrag gegebenen Gutachten beigemessen. „Wir fordern die Stadt auf, in ihrem Gutachten die Reaktivierung der Bahnstrecke Uelzen – Dannenberg mit Weiterführung nach Ludwigslust zu prüfen. Nur so könne mit vergleichsweise geringem Aufwand eine zukunftsweisende und umweltfreundliche Anbindung Uelzens an die Ostseehäfen, Polen und das Baltikum erreicht werden.“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming.
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VCD: Ausbau der Bahnstrecke Lüneburg – Dannenberg statt B 216

Donnerstag, 24. Januar 2008

Pressemitteilung 06/2008, Hannover, 24.01.2008, VCD-Landesverband Niedersachsen
Verkehrsinfrastruktur Lüneburg/Lüchow-Dannenberg
Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene dringend erforderlich

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) wehrt sich gegen Pläne von Niedersachsens Wirtschaftsministers Walter Hirche (FDP) zum Ausbau der B 216 zwischen Lüneburg und Dannenberg. “Die Vorschläge des Wirtschaftministers sowie der Landkreise Lüchow-Dannenberg und Lüneburg sind verkehrspolitisch einseitig und beziehen keine Alternativen zum Straßenbau mit ein!“, so Hans-Christian Friedrichs, Vorstandsmitglied des VCD-Landesverbandes Nieder­sachsen. Viele Stimmen der Regierungsparteien sprechen sich im Wahlkampf für den Ausbau der B 216 aus, wogegen die Initiativen zum Ausbau der parallel verlaufenden Bahn­strecke nur schleppend vorankommen und im Wahl­kampf praktisch keine Rolle spielen.
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