Mit ‘Daimler’ getaggte Artikel

CO2-Grenzwerte für Kleinlaster machbar

Mittwoch, 24. Juni 2009

Pressemitteilung Nr. 19/09, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 24. Juni 2009
Politik und Autohersteller sollten anstatt zu lamentieren Vorreiter sein

Kein Verständnis hat der Umwelt- und Ver­braucherverband Ver­kehrsclub Deutschland (VCD) e.V. für die Verzögerungstaktik von Land und dem Hersteller Daimler, die eine zügige Einführung strengerer Kohlendioxid (CO2)-Grenzwerte für Kleinlaster verhindern möchten.

Dass die höhere Nutzlast bei Kleinlastern im Vergleich zu Per­so­nen­kraftwagen kein wirklicher Hinderungsgrund sein müsse, die von der EU geplanten CO2-Vorgaben einzuhalten, zeigten bereits marktreife Spar-Modelle von anderen Herstellern in anderen Bundes­ländern, bekräftigt Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender, seine Kritik an der Haltung von Daimler und Landesregierung. Der CO2-Ausstoß dieser Kleinlaster der Daimler-Konkurrenz läge schon heute nur knapp über dem für 2012 von der EU vorgesehen CO2-Durch­schnitts­wert von 175 Gramm.
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CarSharing mit über 20-prozentigem Kunden­zuwachs in 2008

Freitag, 20. Februar 2009

Wie der Bunderverband CarSharing (bcs) in seiner aktuellen Presse­mitteilung mitteilt, gab es für CarSharing letztes jahr einen über 20-prozentigem Kundenzuwachs.

Bereits 137.000 Menschen nutzen die Möglichkeit des CarSharings, die Anzahl der zur Verfügung stehenden Fahrzeuge erhöhte sich um 700 auf 3.900 (+21,9).

Positiv vermerkt wird, das es immer mehr Quereinsteiger in den Car­Sharing-Markt gibt (Sixt, Daimler AG) und das selbst der Ver­band der Automobilindustrie (VDA) seine Zurückhaltung gegen­über dem CarSharing aufgegeben hat und in seinem neuen Strategie­papier „Agenda Mobilität 2020 – Beiträge der Auto­mobil­industrie zu einer nachhaltigen Verkehrspolitik“ ausdrücklich für die Umsetzung neuer innovativer Konzept wie dem CarSharing ausspricht. Weniger glücklich ist sie mit der Blockade der Gesetzesinitiative zur Schaffung von CarSharing-Stationen im öffentlichen Straßenraum.

Details beim bcs

Modellversuch zu Elektrofahrzeugen in Berlin

Freitag, 05. September 2008

VCD-Pressemitteilung 58/2008 – Berlin, 5. September.2008
Elektromobilität noch weit entfernt von Massentauglichkeit / Autos schnell sparsamer machen mit ambitioniertem CO2-Grenzwert

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) warnt anlässlich der heu­ti­gen Präsentation des Projektes »E-Mobility Berlin« vor über­eilter Eupho­rie beim Thema Elektrofahrzeuge. Es sei zwar gut und richtig, jetzt Pilotprojekte wie das in Berlin zu starten und die For­schungs­an­stren­gungen in dem Bereich zu verstärken. Doch zur Lösung der akuten Probleme von Klimawandel und Ressourcen­schwund könnten Elektro­autos in absehbarer Zeit leider noch keinen entscheidenden Beitrag leisten.
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VCD Auto-Umweltliste 2008/2009

Mittwoch, 20. August 2008

VCD-Pressemitteilung 54/2008 – Berlin, 20. August 2008
Zweimal Gold für Toyota / deutsche Hersteller dominieren Kompaktklasse / Bundesregierung blockiert CO2-Grenzwert und verteuert damit Autofahren

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) hat heute in Berlin die Er­geb­nisse der VCD Auto-Umweltliste 2008/2009 vorgestellt. Darin bewertet der Umwelt- und Verbraucherverband bereits zum 19. Mal über 350 aktuelle Pkw-Modelle aus Umweltsicht. Gewinner des umfassendsten Öko-Rankings für Pkw ist der Toyota Prius, der sich dank Hybridtechnik durch niedrigen Verbrauch sowie durch gute Lärm- und Schadstoffwerte auszeichnet. Er macht das Rennen knapp vor dem Vorjahressieger Honda Civic Hybrid. Den dritten Platz teilen sich vier punkt­gleiche Fahrzeuge:

  • Citroën C1 1.0 Advance,
  • Daihatsu Cuore 1.0,
  • Peugeot 107 Petit Filou 70 und
  • Toyota AYGO 1.0.

Die aktuelle VCD Auto-Umweltliste zeigt, dass viele Fahrzeuge auf dem Markt sind, die einen akzeptablen Verbrauch haben und bei Lärm und Schadstoffen gut abschneiden. Autokäufer haben also die Wahl, wenn sie umweltschonend und sparsam unterwegs sein wollen“, kommentiert Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundes­vor­stand die Ergebnisse. Insgesamt erhalten 80 Autos eine positive Umwelt­empfehlung vom VCD.
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Daimler zahlt Rekordstrafe wegen hohem Spritverbrauch

Freitag, 04. Januar 2008

VCD-Pressemitteilung 01/08 – Berlin, 4.1.2008
VCD: Strafzahlungen für Klimakiller reichen nicht

Weil die Pkw und SUV (sport utility vehicles) des Unternehmens zu viel Kraftstoff verbrauchen, muss der Automobilhersteller Daimler in den USA die Rekordstrafe von 30 Millionen Dollar bezahlen. Dennoch freut sich der Konzern über ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr in den Vereinigten Staaten und zahlt angesichts der satten Gewinne klaglos die höchste Strafe, die jemals gegen einen Autohersteller wegen zu hohen Energieverbrauchs verhängt wurde. Vor diesem Hintergrund fordert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) die EU auf, die im Dezember 2007 vorgestellten Pläne der EU-Kommission zu einem europäischen CO2-Grenzwert zu überdenken. Diese sehen wie in den USA für die Konzerne, die Verbrauchsvorgaben nicht schaffen, lediglich Strafzahlungen vor.
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