Mit ‘CO2’ getaggte Artikel

VCD bewertet Klimaschutzkonzept2020PLUS als ambitioniertes Vorhaben

Dienstag, 22. März 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 7/2011, Stuttgart, 22. März 2011
Ernsthaftigkeit der gesetzten Ziele müsse Landesregierung erst noch unter Beweis stellen

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. begrüßt das heute im Kabinett beschlossene Klimaschutzkonzept2020PLUS, in dem neben einem Ausbau der Er­neuer­baren Energien auch Kohlen­dioxid (CO2)-Einsparungen im Verkehrssektor vor­gesehen seien. Der Verkehrsclub habe allerdings erhebliche Zweifel, inwieweit die Klimaschutzziele in diesem Bereich auch konsequent umgesetzt würden.

Eine Reduktion des bisherigen CO2-Ausstoßes bei Pkw um rund 60 Prozent bis 2050 ist ein sehr ambitioniertes Ziel“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb und er­gänzt: „Hier wird sich zeigen, wie ernst es der Landesregierung mit dem Klimaschutz ist.“ Bereits im Generalverkehrsplan 1995 habe die Landesregierung für Kraft­fahr­zeuge einen durchschnittlichen Treibstoffverbrauch von fünf Litern pro 100 Kilo­metern als Einsparungsziel angestrebt und bisher weit verfehlt, kritisiert Lieb.

Ambitioniert seien auch die Vorgaben für den Schienenverkehr im Klimaschutz­konzept­2020PLUS. So wolle die Landesregierung im landesweiten Bahnverkehr einen 80-prozentigen Zuwachs bei den Fahrgastzahlen erreichen, laufe aber nach Ansicht des VCD Gefahr, aufgrund der unzureichenden Kapazität des Tiefbahnhofs Stuttgart 21 mit ihrem Ziel bereits zu Beginn zu scheitern.
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Tempolimit-Debatte – VCD plädiert für Klima­schutz und Verkehrssicherheit

Donnerstag, 10. März 2011

VCD-Pressemitteilung 25/11 – Berlin, 10.03.11

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die neu entflammte Diskussion um ein Tempolimit auf Autobahnen. Mehr Klimaschutz, höhere Verkehrssicherheit und ein besserer Verkehrsfluss seien gute Gründe, die für eine Geschwindigkeitsbegrenzung sprächen.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Um den Ausstoß von klima­schädlichem CO2 bundesweit tatsächlich um 40 Prozent bis 2020 zu verringern, wie es die Bundesregierung in ihrem Klima­schutz­programm anstrebt, müssen alle dafür zielführenden Maßnahmen berücksichtigt werden. Da der Spritverbrauch bei Geschwindigkeiten über 100 km/h überproportional ansteigt, führt gerade ein Tempolimit dazu, dass der Spritverbrauch und damit auch der Treibhausgasausstoß in erheblichem Maße sinken. Würde die Höchst­geschwindigkeit auf 120 km/h begrenzt, könnten jährlich mit minimalem Aufwand über drei Millionen Tonnen CO2 eingespart werden. E10 bringt im Vergleich zum herkömmlichen E5-Sprit weniger als eine Millionen Tonnen CO2-Ersparnis, und das auch nur dann, wenn das Ethanol nachhaltig produziert wird. Mit einem Tempolimit kann man also jetzt schon mehr CO2 einsparen, als mit Hilfe von E10 oder auch durch die Auto-Elektromobilität bis 2020 erreicht werden soll.
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E10-Trauerspiel zu Karneval

Freitag, 04. März 2011

VCD-Pressemitteilung 22/11 – Berlin, 04.03.11
VCD: Benzingipfel muss zukunftsfähige Entscheidung bringen

Angesichts der chaotischen Entwicklungen rund um den neuen Agro­sprit E10 warnt der ökologische Verkehrsclub VCD vor weiteren Schnell­schüssen zulasten von Umwelt und Verbrauchern. Der von Bundes­wirtschafts­minister Rainer Brüderle geplante Benzingipfel müsse zu einer zukunftsfähigen Entscheidung führen, die nicht bei irgendwelchen selbst­verschuldeten Lieferengpässen wieder zum Chaos führe oder von der Informations­politik der Autoindustrie abhänge.

Monika Ganseforth vom VCD-Bundesvorstand: “Die Bundesregierung muss dafür sorgen, dass nur solcher Sprit aus Biomasse bei­gemischt wird, der ökologisch und sozial verträglich produ-ziert wird. Er sollte nachweislich zu einem deutlich niedrigeren CO2-Ausstoß führen und darf nicht auf Flächen angebaut werden, die bisher der Produktion von Futter- und Lebensmitteln dienen, weil diese sonst in sensible Ökosysteme wie Wälder oder Moore vorrückt. Dann muss eine entsprechende Quote für die Nutzung von Kraftstoffen aus Biomasse neu verhandelt und festgelegt werden, die nach dem derzeitigen Stand wahrscheinlich zunächst unter zehn Prozent liegen wird. Diese Vorgabe muss allerdings auch durchgesetzt werden. Die Politik darf sich nicht länger von der Ölindustrie über den Tisch ziehen lassen.
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EU beschließt lasche CO2-Grenzwerte für Transporter

Dienstag, 21. Dezember 2010

VCD-Pressemitteilung 115/10 – Berlin, 21.12.10
VCD: Vorzeitiges Weihnachtsgeschenk für die Autoindustrie

Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert die gestrige Einigung zwi­schen EU-Umweltministerrat, dem Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission über einen CO2-Grenzwert für leichte Nutz­fahrzeuge. Bis 2017 dürfen neue Transporter im Schnitt maximal 175 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen, das entspricht einem Verbrauch von rund 6,7 Liter Diesel, bis 2020 wird der Wert auf 147 Gramm CO2 pro Kilometer gesenkt, rund 5,6 Liter Diesel. Damit bleiben die Vorgaben deutlich unter dem ursprünglichen Ent­wurf der EU-Kommission, die für 2020 noch einen Emissions­grenzwert von 135 Gramm angesetzt hatte.

Michael Müller-Görnert, VCD-Verkehrsexperte: “Getrieben von der Auto­mobillobby und der deutschen Bundesregierung haben die europäischen Parlamentarier und Umweltminister auch die Frist für das Zwischenziel von 175 Gramm um ein Jahr nach hinten ver­schoben und so die europaweiten CO2-Grenzwerte für Transporter weiter ausgehöhlt. Nach der Einigung haben die Hersteller nun neun Jahre Zeit, den durchschnittlichen CO2-Ausstoß neuer Transporter von heute rund 200 Gramm pro Kilometer um 27 Prozent zu verringern. Diese Abschwächungen schaden zum einen dem Klima und zum anderen auch der heimischen Wirtschaft. Dies bestätigt auch eine Studie von TNO/CE Delft im Auftrag des VCD-Dachverbandes »Transport & Environment«. Diese widerlegt das Argument der Hersteller, dass Transporter durch strenge Grenzwerte teurer werden würden. Ganz im Gegenteil: Motor-Downsizing und Maßnahmen wie etwa Start-Stopp lassen sich leicht und kostengünstig umsetzen und durch die Verbrauchs­minderungen profitieren Gewerbetreibende sogar. Außerdem haben Daimler und VW erst jüngst gezeigt, dass Verbrauchs­reduzierungen innerhalb eines bestehenden Modells von bis zu 20 Prozent ohne Kostensteigerung möglich sind. Die Chance für ambitionierte Grenzwerte wurde allerdings vertan. Einzig positiv ist, dass sich die Bundesregierung mit ihren Bestrebungen nach noch schwächeren Grenzwerten – Schwarz-Gelb hatte zuletzt für 2020 sogar nur 155 Gramm CO2 pro Kilometer gefordert – nicht durchsetzen konnte. Dennoch sind die nun beschlossenen Werte ein Weihnachtsgeschenk für die Auto­industrie.

Ein Hintergrundpapier zur aktuellen Entwicklung der CO2-Regulierung für leichte Nutzfahrzeuge und Hinweise zur T&E-Studie bietet der VCD unter www.vcd.org/co2-grenzwert.html.

T&E veröffentlicht Studie zum CO2-Ausstoß europäischer Neuwagen in 2009

Donnerstag, 04. November 2010

VCD-Pressemitteilung 96/10 – 4.11.2010
VCD: Einige Autohersteller können lasche Vorgaben bald erreichen

Anlässlich der Veröffentlichung der neuesten Analyse des CO2-Aus­stoßes von Neuwagen in der EU durch Transport & Environment (T&E) weist der ökologische Verkehrsclub VCD darauf hin, dass einige Autohersteller auf dem Weg sind, die verbindlichen CO2-Vor­gaben der EU für 2015 vorzeitig zu erreichen. So hätten Toyota und der PSA-Konzern (Peugeot und Citroen) bereits sechs Jahre vor Inkrafttreten des Grenzwerts ihre herstellerbezogenen Vorgaben fast erfüllt. Auch BMW sei mit einem Abstand von acht Pro­zent relativ nah am Ziel.

Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD kritisiert: “Die Autohersteller erreichen jetzt die CO2-Minderungen, die sie bereits vor Jahren kontinuierlich hätten schaffen müssen. Durch ihre betrügerische Selbstverpflichtung, den durchschnittlichen CO2-Wert bis 2008 auf 140 g/km zu senken, hat es die Industrie geschafft, den Gesetzgebungsprozess für Grenzwerte um zehn Jahre zu verschleppen. Da die Selbstverpflichtung keine bindende Wirkung hatte, wurde sie mit Karacho gerissen. Erst danach gab die Politik einen Grenzwert vor – der durch das Lobbyieren der Autoindustrie mit 130 g/km viel zu schwach ausfiel. Trotzdem haben die europäischen – allen voran die deutschen – Autohersteller noch vor zwei Jahren behauptet, sie bräuchten mehr Zeit, um die laschen Vorgaben zu erreichen.“ Auf ihren Druck hin sei eine Verschiebung von 2012 auf 2015 bewirkt und ein weiteres Schlupfloch von bis zu 7 g/km für sogenannte Öko-Innovationen durchgesetzt worden.
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Neue Verbändekampagne soll Klimabelastung von Autoklimaanlagen eindämmen

Mittwoch, 03. November 2010

Gemeinsame Pressemitteilung von VCD und DUH, Berlin, 3.11.2010

Chemische Kältemittel und ineffiziente Technik in Autoklimaanlagen heizen Treibhauseffekt an – Deutsche Umwelthilfe und Ver­kehrs­club Deutschland starten Informationskampagne *PRO KLIMA“ zur Durchsetzung effizienter Fahrzeug-Klimaanlagen mit natürlichen Kältemitteln – Europäische Automobilindustrie unterläuft EU-Klimaschutzrecht und gefährdet Autofahrer mit im Brandfall hochgiftiger neuen Kühlchemikalie – Informations­kampagne wird im Rahmen des Programms Life+ von der EU-Kommission gefördert

Dem wachsenden Bei­trag von Auto­klima­anlagen zu den ver­kehrs­bedingten Kli­ma­belastungen wollen Deutsche Umwelt­hilfe e. V. (DUH) und der ökologische Ver­kehrs­club VCD gegen­steuern. Zum Auftakt einer europaweit angelegten Informations­kampagne PRO KLIMA: Effiziente Autoklimaanlagen mit natürlichen Kältemitteln“ weisen die beiden Organisationen auf die in der Öffentlichkeit bisher zu wenig beachtete Klima­schädlichkeit her­kömmlicher Auto­klima­anlagen hin. Gängiges Kältemittel in Autoklimaanlagen sei heute die Chemikalie R134a (Tetrafluorethan), die die Atmosphäre 1.430mal stärker aufheizt als die gleiche Menge Kohlendioxid (CO2).

Jährlich verflüchtigten sich bis zu 10 Prozent des insgesamt ein­gesetzten und hoch klimawirksamen Kältemittels durch Undichtig­keiten, bei Unfällen oder bei der nicht sachgerechten Verschrottung der Fahrzeuge. Die zusätzliche Klimabelastung dieser diffusen Freisetzungen beträgt nach Berechnungen des Umwelt­bundes­amtes etwa 7 Gramm CO2 pro gefahrenen Kilometer. Im Jahr 2006 sind fast 2.300 Tonnen R 134a so in die Atmosphäre entwichen. Dies entspricht dem Schädigungspotenzial von etwa 3 Millionen Tonnen CO2 oder dem jährlichen Ausstoß von 1,7 Millionen Kleinwagen bei einer durchschnittlichen Kilometerleistung von 15.000 km. Das Problem hat sich in der jüngeren Vergangenheit entscheidend verschärft, weil inzwischen in Europa der überwiegende Teil der Neuwagen nur noch mit Klimaanlage verkauft wird. Allein im Jahr 2008 waren es EU-weit fast 13 Millionen. Im Jahr 2000 waren von 720 Millionen Fahrzeugen auf der Welt rund 400 Millionen mit einer Klimaanlage ausgestattet, in fünf Jahren werden nach einem Bericht des Weltklimarats IPCC fast eine Milliarde mit Klimaanlagen ausgestattete Fahrzeuge auf der Straße sein. Allein im Jahr 2015 werden aus diesen Klimaanlagen Kältemittel entweichen, die den globalen Treibhauseffekt so stark anheizen wie 270 Millionen Tonnen CO2 – das entspricht etwa dem derzeitigen jährlichen Treib­haus­gas­budget von Tschechien und Österreich zusammen.
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VCD kritisiert das Energiekonzept der Bundesregierung

Dienstag, 28. September 2010

VCD-Pressemitteilung 79/10 – Berlin, 28.9.2010
Aufgeweichte Absichtserklärungen statt konkreter Ziele

Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert das heute vom Bundes­kabinett beschlossene Energiekonzept als weder nachhaltig noch zukunftstauglich. Insbesondere im Bereich der Mobilität bestehe dieses primär aus unkonkreten Absichtserklärungen, deren Erfüllung in ferner Zukunft läge.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Das Energiekonzept des Bundesregierung beschränkt sich auf Lippenbekenntnisse und verzichtet fast komplett auf explizite Zielvorgaben. Konkrete Fristen sind lediglich bei der Elektromobilität definiert. Allerdings ist längst nicht geklärt, wie energieeffizient diese Fahrzeuge wirklich sind und wie sie sich trotz Mehrkosten am Markt durchsetzen sollen. Den von der Bundesregierung als Ziel ausgegebenen eine Million Elektrofahrzeugen bis 2020 werden auch dann noch etwa 45 Millionen anders betriebene Pkw gegenüber stehen. Die Fixierung auf Elektromobilität greift daher zu kurz – und macht die Regierung zudem blind für andere Maßnahmen, die den Energieverbrauch senken können: Ein gut ausgebauter ÖPNV wird ebenso mit keiner Silbe erwähnt wie das umweltfreundliche Fahrrad.
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Car-Sharer setzen auf sparsame Fahrzeuge

Freitag, 30. Juli 2010

Gemeinsame Pressemitteilung VCD und teilAuto, Berlin, 30.07.10
VCD begrüßt Teilnahme des mitteldeutschen Car-Sharing-Anbieters teilAuto an Kampagne »Cleaner Car Contracts«

TeilAuto unterzeichnet den »Cleaner Car Contract« beim VCD

TeilAuto unterzeichnet den »Cleaner Car Contract« beim VCD

Die Mobility Center GmbH aus Halle, die unter der Marke »teilAuto« in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Car-Sharing für mehr als 9 000 Privat- und Geschäfts­kunden anbietet, hat heute gegen­über dem ökologischen Verkehrs­club VCD ihre Teilnahme an der Kampagne »Cleaner Car Contracts« erklärt. Die Vorgaben, den durch­schnittlichen CO2-Ausstoß ihrer Neuwagen­flotte bis zum Jahr 2012 auf 120 Gramm je Kilometer zu senken, hat die Mobility Center GmbH bereits heute erfüllt. Dafür wurde das Unternehmen vom VCD mit dem »goldenen Flottenlabel« ausgezeichnet. Insgesamt umfasst die Flotte von Mobility Center rund 320 Fahrzeuge, die an 150 »teilAuto«-Stationen in inzwischen elf Städten verteilt sind.
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VCD zum morgigen Tag der Umwelt

Freitag, 04. Juni 2010

VCD-Service-Pressemitteilung 08/10 – Berlin, 04.06.10
Umweltfreundlich unterwegs mit Bahn, Fahrrad und zu Fuß

Anlässlich des Internationalen Tages der Umwelt am morgigen 5. Juni ruft der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) dazu auf, das eigene Auto auch im Alltag öfter stehenzulassen und stattdessen entweder zu Fuß zu gehen oder aufs Rad, den Nahverkehr oder die Bahn umzusteigen. So ließe sich der Verkehr klimafreundlicher gestalten, die Straßen würden entlastet, es würde weniger Lärm verursacht und der Einzelne spare zudem noch Geld.
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Verbrauchslabel für Pkw

Montag, 10. Mai 2010

VCD-Pressemitteilung 40/10 – Berlin, 10.05.10
Geplante Kennzeichnung nicht im Sinne des Klimaschutzes

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert den Vorschlag der Bundesregierung zum CO2-Label für Pkw scharf. Zwar sei eine anschauliche Verbrauchskennzeichnung für Pkw, die sich wie etwa bei Kühlschränken an einer Farbskala orientiert und wie sie der VCD seit 2003 fordert, zu begrüßen. Das geplante Label sei in der aus­gehandelten Form jedoch ökologisch nicht zielführend.

Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand: “Die Kennzeichnung, so wie sie jetzt geplant ist, ist ökologisch kontraproduktiv, denn sie be­vorzugt Fahrzeuge mit einem hohen Gewicht. Zwar ist es durchaus möglich, die Größe und die Nutzungsmöglichkeiten eines Pkw zu berücksichtigen, aber hier werden schwere Fahrzeuge extrem gepusht. In Geheimverhandlungen zwischen Bundes­wirtschafts­ministerium und den deutschen Autoherstellern wurde so ein Kompromiss erzielt, der vor allem darauf abzielt, neuen schweren Nobelkarossen ein grünes Mäntelchen um­zu­hängen.
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