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	<title>VCD-Blog &#187; CO2</title>
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	<description>Ein Blog des Verkehrsclub Deutschland e.V. zum Thema Ökologie, Verbraucherschutz und Verkehr.</description>
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		<title>Innovative Busklimatisierung setzt neue Maßstäbe im Klimaschutz</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2011-11-28-innovative-busklimatisierung-setzt-neue-masstabe-im-klimaschutz/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 20:09:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlicher Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Bus]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>

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		<description><![CDATA[Gemeinsame Pressemitteilung VCD/DUH, Berlin, 28. November 2011. 
Natürliche Kältemittel bei Busklimaanlagen sind gegenüber Chemikalien klar im Vorteil &#8211; Signal an Verkehrsbetriebe: bis zu 70 Prozent weniger Servicekosten mit CO2-Klimatechnik möglich &#8211; Deutsche Umwelthilfe und ökologischer Verkehrsclub VCD appellieren an Bushersteller und Verkehrsunternehmen, auf nachhaltige Klimatechnik mit natürlichen Kältemitteln umzustellen &#8211; EU-Vorgaben zum Ausstieg klimaschädlicher Treibhausgase [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Gemeinsame Pressemitteilung VCD/DUH, Berlin, 28. November 2011. </em></p>
<p>Natürliche Kältemittel bei Busklimaanlagen sind gegenüber Chemikalien klar im Vorteil &#8211; Signal an Verkehrsbetriebe: bis zu 70 Prozent weniger Servicekosten mit CO2-Klimatechnik möglich &#8211; Deutsche Umwelthilfe und ökologischer Verkehrsclub VCD appellieren an Bushersteller und Verkehrsunternehmen, auf nachhaltige Klimatechnik mit natürlichen Kältemitteln umzustellen &#8211; EU-Vorgaben zum Ausstieg klimaschädlicher Treibhausgase für alle Fahrzeuge gefordert</p>
<p>Das natürliche Kältemittel CO2 stellt beim Einsatz in Busklimaanlagen die bessere Alternative zu den bislang führenden Chemikalien dar. Zu dieser Einschätzung kommen die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) und der ökologische Verkehrsclub VCD. Sieben deutsche und ein luxem&shy;burgisches Verkehrsunternehmen haben bereits 22 Busse mit der Klima schonenden Technologie ausgestattet. DUH und VCD begrüßen den zunehmenden Einsatz der neuen Geräte, die bei gleicher Kälteleistung um bis zu 25 Prozent weniger Kraftstoff verbrauchen. Für die Verkehrsbetriebe bedeutet dies deutlich niedrigere Betriebskosten.</p>
<p>&#8220;<em>Die Technologie setzt vor dem Hintergrund der UN-Klimakonferenz in Durban das richtige Zeichen</em>&#8220;, sagt Jürgen Resch, Bundes&shy;geschäftsführer der DUH. &#8220;<em>Denn die zunehmende Erderwärmung bedingt einen ständig steigenden Bedarf nach Kühlung und damit eine wachsende Produktion von oft schädlichen Kältemitteln. Um diese teuflische Spirale zu durchbrechen, brauchen wir Innovationen, wie den Einsatz von CO2 als natürliches Kältemittel.</em>&#8221;</p>
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		<title>VCD kritisiert einseitige und kurzsichtige Unter&#173;stützung der Luftfahrtindustrie</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 18:05:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flugverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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		<category><![CDATA[Nachtzugverkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Presseinformation, Berlin, 20. Oktober 2011
So kann die Bundeskanzlerin wirklich nicht landen
Am morgigen Freitag, den 21. Oktober wird Bundeskanzlerin Angela Merkel mit der Landung ihrer Regierungsmaschine auf der Nordwest-Bahn des Flughafens in Frankfurt/Main die neue und vierte Bahn des Rhein-Main-Flughafens eröffnen.
Für den ökologischen Verkehrsclub VCD ist dieser Tag kein Tag zum Feiern. Die Eröffnung in Gegenwart [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Presseinformation, Berlin, 20. Oktober 2011</em><br />
<strong>So kann die Bundeskanzlerin wirklich nicht landen</strong></p>
<p>Am morgigen Freitag, den 21. Oktober wird Bundeskanzlerin Angela Merkel mit der Landung ihrer Regierungsmaschine auf der Nordwest-Bahn des Flughafens in Frankfurt/Main die neue und vierte Bahn des Rhein-Main-Flughafens eröffnen.</p>
<p>Für den ökologischen Verkehrsclub VCD ist dieser Tag kein Tag zum Feiern. Die Eröffnung in Gegenwart der Bundeskanzlerin ist vielmehr ein Showakt der Industrie, die versucht, alle Umweltfolgen des Flugverkehrs zu ignorieren, insbesondere die extreme Zunahme von Lärm im Alltag von Hundertausenden. Die Schmerzgrenze ist erreicht, das bringen die Proteste an verschiedenen Flughäfen in Deutschland zum Ausdruck.</p>
<p>Auch die Auswirkungen des Klimawandels werden den Flugverkehr nicht unberührt lassen. Nach Berechnungen des Umweltbundesamtes ist die Klimawirksamkeit des Flugverkehrs mit 356 g CO2 pro Per&shy;sonen&shy;kilometer fast achtmal höher als bei der Bahn, wo nur 46 g CO2 freigesetzt werden.<br />
<span id="more-4091"></span></p>
<p>&#8220;<em>Aus ökologischen und sozialen Gründen brauchen wir eine andere Art der Mobilität und dafür auch eine verbesserte Infrastruktur</em>&#8220;, meint Monika Ganseforth, stellvertretende VCD-Bundesvorsitzende. Als Alternative zum Flugverkehr müssen komfortable Nachtzugverbindungen in Europa geschaffen werden. Auch die Umleitung von Gütern aus der Luft auf die Bahn erfordert Investitionen in die Schiene. Die Weichen entsprechend zu stellen, wäre die Aufgabe der politischen Führung. Allein für einen Industriezweig &#8211; den staatlich hochsubventionierten Flugverkehr &#8211; zu werben, ist politisch kurzsichtig und zum Scheitern verurteilt.</p>
<p>Mit hohem finanziellem Aufwand werden derzeit die Banken in Frank&shy;furt gerettet, die für Infrastrukturprojekte wie den Ausbau des Flug&shy;hafens am Bankenstandort Frankfurt aufkommen. Der Staat zahlt für Projekte, die der Gesundheit der Menschen schaden und das Klima weiter aufheizen. Die Nachhaltigkeit solcher Investitionen lässt sich bezweifeln.</p>
<p>Der VCD versucht, mit seinen Gesprächsangeboten Wirtschaft und Politik schon frühzeitig auf diese negativen Folgen aufmerksam zu machen, damit diese erkennen, dass sie sich nicht dauerhaft über grund&shy;legende Interessen der Menschen und die Re&shy;ge&shy;ne&shy;ra&shy;tions&shy;fähigkeit der Natur hinwegsetzen dürfen und können.</p>
<p>Menschen haben ein Recht auf Ruhe, ohne Ruhe werden sie krank, wie die Greiser-Studie am Beispiel des Kölner Flughafens gezeigt hat. Ins&shy;besondere Bluthochdruck, aber auch Krebs durch die Dauer&shy;belastung des Immunsystems sind die Folgen. Inseln der Ruhe sind lebens&shy;wichtig. Der VCD hält daher ein bundesweites Nacht&shy;flug&shy;verbot von 22 Uhr abends bis 6 Uhr morgens für dringend erforderlich. &#8220;<em>Der Schutz muss dem Grundrecht auf körperliche Unversehrt&shy;heit der Mehrheit der Menschen und nicht dem Profitinteresse der Luftfahrt&shy;industrie gelten</em>&#8220;, so Heiko Balsmeyer, Referent für Flugverkehr beim VCD.</p>
<p><!-- Für Rückfragen und Interviewwünsche:<br />
Anja Smetanin, VCD-Pressesprecherin presse@vcd.org--></p>
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		<title>T&amp;E veröffentlicht Studie zum CO2-Ausstoß europäischer Neuwagen in 2010</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2011-09-29-te-veroffentlicht-studie-zum-co2-ausstos-europaischer-neuwagen-in-2010/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 18:24:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto und Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[CO2-Emission]]></category>
		<category><![CDATA[CO2-Grenzwerte]]></category>
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		<category><![CDATA[Neuwagen]]></category>

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		<description><![CDATA[Presseinformation, 29.9.2011
Deutschland hinkt im EU-weiten Vergleich hinterher &#8211; Kosten&#173;argument widerlegt: Autos verteuern sich nicht durch CO2-Minderungstechnik 
Der CO2-Ausstoß von verkauften Neuwagen in der EU ist im letzten Jahr um 3,7 Prozent auf durchschnittlich 140 Gramm pro Kilometer gesunken, so das Ergebnis der neuesten Analyse von Transport &#038; Environment (T&#038;E) zum CO2-Ausstoß von Neuwagen in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Presseinformation, 29.9.2011</em><br />
<strong>Deutschland hinkt im EU-weiten Vergleich hinterher &#8211; Kosten&shy;argument widerlegt: Autos verteuern sich nicht durch CO2-Minderungstechnik </strong></p>
<p>Der CO2-Ausstoß von verkauften Neuwagen in der EU ist im letzten Jahr um 3,7 Prozent auf durchschnittlich 140 Gramm pro Kilometer gesunken, so das Ergebnis der neuesten Analyse von Transport &#038; Environment (T&#038;E) zum CO2-Ausstoß von Neuwagen in der EU. Der ökologische Verkehrsclub VCD weist darauf hin, dass dies exakt der Wert ist, den die Autoindustrie im Rahmen einer Selbstverpflichtung bereits für das Jahr 2008 versprochen hatte. Dies wiederum um verbindliche Emissionsgrenzen zu verhindern. </p>
<p>Monika Ganseforth, stellvertretende VCD-Bundesvorsitzende: &#8220;<em>Nun zeigt sich deutlich, dass die Autoindustrie auf Zeit gespielt hat. Erst wurde ein verbindlicher Grenzwert für den CO2-Ausstoß über Jahre verschleppt und dann, dank intensiver Lobbyarbeit ein schwacher Grenzwert durchgesetzt. Bleibt es beim Reduktionstempo der letzten Jahre, könnte der für die Gesamtflotte ab 2015 geltende CO2-Grenzwert von 130 Gramm pro Kilometer schon Ende 2012 erreicht werden.</em>“<br />
<span id="more-4034"></span></p>
<p>Die Analyse auf Länder- und Herstellerebene zeigt, dass Deutschland &#8211; abgesehen von der Slowakei, deren Emissionen leicht stiegen &#8211; mit 1,8 Prozent den geringsten Fortschritt bei der Verringerung des CO2-Ausstoßes innerhalb der EU aufweist. Auch beim absoluten Ausstoß liegt Deutschland insgesamt mit 151 Gramm auf Platz 23 von 27 EU-Ländern. Volkswagen hat mit einem Minus von 6,2 Prozent zwar die durchschnittlichen CO2-Emissionen seiner verkauften Neuwagen deutlich senken können, allerdings liegt der Konzern mit 143 Gramm pro Kilometer beim absoluten CO2-Ausstoß nur im Mittelfeld. BMW und Daimler haben nur unterdurchschnittlich die CO2-Emissionen gesenkt und liegen mit 148 bzw. 161 g/km beim Hersteller&shy;ranking am hinteren Ende. Daimler belegt schon wie in den Vorjahren den letzten Platz.</p>
<p>Michael Müller-Görnert, VCD-Referent für Verkehrspolitik: &#8220;<em>Während Länder wie Dänemark, Frankreich und Schweden Anreize zum Kauf sparsamer Fahrzeuge mit geringem CO2-Austoß setzen, herrscht Schweigen in Deutschland. Das Gegenteil ist sogar der Fall: mit dem Dienst&shy;wagen&shy;privileg, einer CO2-orientierten Kfz-Steuer ohne Lenkungs&shy;wirkung und künftig einem CO2-Label, das insbesondere Spritfressern aus deutscher Produktion ein grünes Mäntelchen umhängt, kurbelt die deutsche Politik nach wie vor den Absatz großer, schwerer Autos mit hohem Verbrauch an.</em>“ Dabei produzieren deutsche Hersteller in vielen Segmenten durchaus sparsame Modelle, nur werden diese seltener gekauft. </p>
<p>Der VCD fordert von der deutschen Politik, endlich die Dienst&shy;wagen&shy;steuer nach dem Vorbild Großbritanniens ökologisch umzu&shy;ge&shy;stalten, die Kfz-Steuer stärker nach CO2 zu spreizen und ein CO2-Label einzuführen, das wirklich der Verbraucherinformation und dem Klimaschutz dient. &#8220;<em>Wichtigstes Ziel bleibt aber nach wie vor, den Verbrauch von Autos zu reduzieren. Angesichts des laschen Grenzwerts für 2015 benötigen wir für das Jahr 2020 einen Wert von mindestens 80 und ab 2025 von 60 Gramm pro Kilometer. Das senkt den Verbrauch nachhaltig und schafft Planungssicherheit für die Auto&shy;industrie</em>“, resümiert Müller-Görnert. </p>
<p>Eine gesonderte  Prüfung zum Zusammenhang zwischen Ver&shy;brauchs&shy;minderung und Kostenentwicklung in der T&#038;E-Studie zeigt, dass Neuwagen in der EU trotz Spritspartechnologien in den letzten Jahren im Schnitt um 2,4 Prozent günstiger wurden. </p>
<p>Für Deutschland hat das Statistische Bundesamt festgestellt, dass sich die Anschaffungskosten für ein Auto im Zeitraum August 2009 bis August 2011 lediglich um 0,5 Prozent erhöht haben. Studien im Auftrag der EU hingegen hatten zuvor erhebliche Kostensteigerungen prognostiziert, die mit einer Verringerung des durchschnittlichen CO2-Ausstoßes auf 140 g/km verbunden seien. Nach jüngster Kosten&shy;schätzung aus dem Jahr 2006, die auf Herstellerangaben beruht, sollten sich Autos aufgrund teurer Spritspartechnologien im Ver&shy;gleich zum Basisjahr 2002  um durchschnittlich 1.200 Euro verteuern. </p>
<p>Michael Müller-Görnert: &#8220;<em>Was hat die Autoindustrie bei der Diskussion um die Einführung von CO2-Grenzwerten gejammert.  Die Vorgaben seien zu hoch und nur mit hohem Aufwand zu entsprechenden Kosten machbar. Jetzt erreichen sie das Ziel mühelos und die Preise für neue Autos sind in den letzten Jahren gesunken statt gestiegen. Die Kosten&shy;analysen zeigen, die von den Autoherstellern geschürte Angst, durch ambitionierte Verbrauchsvorgaben könnten sich viele Verbraucher kein Auto mehr leisten, ist völlig unbegründet. Vielmehr sind die rasant steigenden Kraftstoffpreise Ursache dafür, dass Autofahren insgesamt teurer geworden ist. Allein seit 2009 sind Benzin und Diesel in Deutschland um 18 bzw. 27 Prozent teurer geworden. Dies zeigt, warum es so wichtig ist, den Verbrauch und damit die Kosten&shy;belastungen für Autofahrer zu senken. Zum anderen wird deutlich, die Autoindustrie hat mit ihrem Kostenargument maßlos überzogen, denn die Kostenschätzungen sind sichtbar übertrieben</em>“, sagte Müller-Görnert. Künftige Kostenschätzungen sollten mit äußerster Skepsis betrachtet werden.</p>
<p>Die vollständige T&#038;E-Studie &#8220;<em>How clean are Europe’s cars? An analysis of carmaker progress towards EU CO2 targets in 2010</em>” kann auf der Internetseite des europäischen Dachverbandes von Nicht&shy;regierungs&shy;organisationen aus dem Bereich Verkehr und Umwelt, dem auch der VCD angehört, heruntergeladen werden. Link: <a href="http://www.transportenvironment.org/publications/prep_hand_out/lid/653">www.transportenvironment.org/publications/prep_hand_out/lid/653</a>   </p>
<p>Tabellen über das Abschneiden der Hersteller beim CO2-Ausstoß von Neuwagen, über deren Abstand zum bis 2015 zu erreichenden herstellerspezifischen Grenzwert sowie die Rangliste der EU-Länder, gibt es als pdf zum Download unter <a href="http://www.vcd.org/co2grenzwert.html">http://www.vcd.org/co2grenzwert.html</a>.</p>
<p><!--<br />
Bei Rückfragen:<br />
Anja Smetanin, VCD-Pressestelle presse@vcd.org * www.vcd.org<br />
--></p>
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		</item>
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		<title>Start der Aktionstage &#8220;Zu Fuß zur Schule“</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 19:19:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder im Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionstag]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[Schulweg]]></category>
		<category><![CDATA[Zu Fuß zur Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Presseinformation, Berlin, den 21. September 2011
Auf die Plätze, fertig, los: mehr als 60.000 Schulkinder beteiligen sich an der Initiative von VCD und Deutschem Kinderhilfswerk
Seit heute stehen rund 60.000 Schulkinder in den Startlöchern, um sich an den bundesweiten Aktionstagen &#8220;Zu Fuß zur Schule“, zu beteiligen. Ab morgen, dem 22. September, bis zum 30. September werden sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Presseinformation, Berlin, den 21. September 2011</em><br />
<strong>Auf die Plätze, fertig, los: mehr als 60.000 Schulkinder beteiligen sich an der Initiative von VCD und Deutschem Kinderhilfswerk</strong></p>
<p>Seit heute stehen rund 60.000 Schulkinder in den Startlöchern, um sich an den bundesweiten Aktionstagen &#8220;<em>Zu Fuß zur Schule</em>“, zu beteiligen. Ab morgen, dem 22. September, bis zum 30. September werden sie zu Fuß, mit dem Roller oder mit dem Fahrrad in die Schule kommen. Das Auto der Eltern bleibt stehen. Mit Ihren selbst erarbeiteten Aktionen rund um das Zufußgehen werden sie wieder einmal beweisen, wie viel Spaß es macht, sich zu bewegen.</p>
<p>Bereits zum fünften Mal in Folge führen der ökologische Verkehrsclub VCD und das Deutsche Kinderhilfswerk e.V. die Aktion &#8220;<em>Zu Fuß zur Schule</em>“ durch &#8211; mit ständig wachsender Beteiligung. Während der Aktionstage der beiden Organisationen erhalten Kinder, Eltern und Schulen die Möglichkeit, die Vorteile des Zufußgehens kennenzulernen. Denn Kinder, die den Schulweg zu Fuß zurücklegen, profitieren enorm davon: Bewegung beugt Haltungsschäden und Übergewicht vor, hält fit und führt zu besserer Konzentrationsfähigkeit im Unterricht. Durch die CO2-freie Fortbewegung wird zudem das Klima geschont.<br />
<span id="more-3991"></span></p>
<p>Der VCD und das Deutsche Kinderhilfswerk unterstützen die Schulen mit Ideen und Aktionsmaterialien. Die Schulen greifen diese Anregungen auf und entwickeln an den Aktionstagen lustige Protest&shy;aktionen gegen zugeparkte Schulhöfe, Bewegungsprojekte sowie Bastelaktionen. Auch der Laufbus, der eine organisierte Lauf&shy;gemeinschaft darstellt, wird vielerorts ausprobiert. Während der Aktionstage sammeln zudem viele Kinder die gelaufenen Kilometer und führen ein Bewegungs- und Schulwegtagebuch. </p>
<p>Holger Hofmann, Spielraumexperte und stellv. Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, erklärt: &#8220;<em>Wir sind überwältigt von der großartigen Resonanz auf das Anliegen, den Schulweg bewusster, selbständiger und sicherer wahrzunehmen. 60.000 Schüler und Schülerinnen zeigen gemeinsam mit ihren Eltern, dass man für den Schulweg auf das Auto verzichten kann und dadurch fit und entspannt zur Schule kommt</em>“.</p>
<p>&#8220;<em>Wir freuen uns auch, dass viele Schulen die Aktion nutzen, um auf das Verkehrschaos vor ihren Schulen hinzuweisen oder Mängel auf dem Schulweg aufzudecken. Das erhöht die Verkehrssicherheit und gibt Kindern die Chance, selbständig unterwegs zu sein</em>“, so Anja Hänel, Referentin für Mobilitäts&shy;erziehung beim VCD. </p>
<p>Wer sich jetzt noch spontan an der Aktion beteiligen möchte, findet alle Informationen unter <a href="http://www.zu-fuss-zur-schule.de">www.zu-fuss-zur-schule.de</a>. </p>
<p><!--<br />
Bei Rückfragen der Medienvertreter:<br />
o Anja Smetanin, VCD-Pressestelle, presse@vcd.org, www.vcd.org<br />
o Michael Kruse, Pressesprecher des DKHW, kruse@dkhw.de, www.dkhw.de<br />
 --></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Erneuter Rechtsbruch beim Klimaschutz: Krimi beim Autokältemittel geht weiter</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2011-09-15-erneuter-rechtsbruch-beim-klimaschutz-krimi-beim-autokaltemittel-geht-weiter/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Sep 2011 18:42:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto und Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherhinweise]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[IAA]]></category>
		<category><![CDATA[Kältemittel]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Treibhausgas]]></category>

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		<description><![CDATA[Pressemitteilung des VCD und der DUH, Frankfurt am Main, 14. September 2011. 
Autohersteller umgehen gezielt EU-Richtlinie zur Abschaffung extrem klimaschädlicher Kältemittel in Autoklimaanlagen &#8211; Trickserei bei An&#173;trägen auf Typgenehmigung: 2011 nur zwei Genehmigungen für neue Fahrzeugtypen in ganz Europa &#8211; DUH und VCD nennen Ver&#173;zögerungstaktik zu Lasten der Umwelt skandalös &#8211; Zukünftig geplanter Chemiecocktail 1234yf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Pressemitteilung des VCD und der DUH, Frankfurt am Main, 14. September 2011. </em></p>
<p>Autohersteller umgehen gezielt EU-Richtlinie zur Abschaffung extrem klimaschädlicher Kältemittel in Autoklimaanlagen &#8211; Trickserei bei An&shy;trägen auf Typgenehmigung: 2011 nur zwei Genehmigungen für neue Fahrzeugtypen in ganz Europa &#8211; DUH und VCD nennen Ver&shy;zögerungstaktik zu Lasten der Umwelt skandalös &#8211; Zukünftig geplanter Chemiecocktail 1234yf von DuPont und Honeywell gefährdet Autofahrer bei Fahrzeugbränden durch lebensgefährliche Flusssäure &#8211; Neun von zehn Autokäufern fordern verlässliche Angaben über Sprit&shy;mehrverbrauch durch Autoklimaanlagen </p>
<p>Die Automobilindustrie hebelt gezielt eine seit Jahresbeginn geltende Richtlinie aus, mit der die EU die Klimaschädlichkeit von Auto&shy;klima&shy;anlagen eindämmen will. Dabei geht es vor allem um Zeitgewinn. Obwohl sie nach EU-Recht verpflichtet sind, alle neuen Modelle seit 2011 mit einem klimafreundlicheren Kältemittel zu befüllen, beantragten die Autohersteller bis heute europaweit ganze zwei Typzulassungen für neue Fahrzeugtypen mit 1234yf. Unter Missachtung der eindeutigen Rechtsvorschrift berufen sich die Autobauer auf angeblich in Vorjahren auf Vorrat genehmigte Typzulassungen. Mit diesem Trick sollen neue Fahrzeugtypen bis ins Jahr 2017 weiter mit dem bisherigen Klimakiller-Kältemittel R134a ausgeliefert werden. Dies geht aus Antworten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) auf entsprechende DUH-Anfragen in den letzten Wochen und Monaten hervor, über die die Umwelt- und Verbraucherschutz-organisation heute im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) bei der IAA in Frankfurt berichtete.<br />
<span id="more-3960"></span></p>
<p>Danach haben die Autohersteller europaweit zwischen Januar und Mitte August 2011 nur zwei Typgenehmigungen für neue Automodelle beantragt und erhalten. Im ersten Halbjahr 2010 hatte allein das deutsche KBA noch knapp 30 neue Typgenehmigungen erteilt. In den letzten drei Monaten vor Inkrafttreten der verschärften Klima&shy;schutz&shy;vorschriften für Kälte- mittel waren es sogar 47 Zulassungen. „Die Autoindustrie verstößt erneut vorsätzlich gegen europäische Klimaschutzvorschriften“, sagte DUH-Bundes&shy;geschäfts&shy;führer Jürgen Resch. Nachdem sie das Verbot für das bisherige klimaschädliche Kältemittel jahrelang heraus&shy;gezögert hat, werden ab 2011 auf den Markt kommende Fahrzeuge zulassungs&shy;technisch als „Altfahrzeuge“ definiert. Resch: „<em>Vor genau vier Jahren hatte sich VDA Präsident Matthias Wissmann noch dafür feiern lassen, alle Entwicklungen an chemischen Kälte&shy;mitteln einzustellen und ab 2011 nurmehr natürliche Kältemittel wie CO2 einzusetzen. Nur ein Jahr später kehrten die deutschen Autobauer stillschweigend zu den billigeren chemischen Kältemitteln zurück.</em>“ </p>
<p>Im Ergebnis würden bei der diesjährigen Leistungsschau der Branche jede Menge „Weltneuheiten“ präsentiert, die zumeist mit veralteter, ineffizienter und letztlich rechtswidriger Klimatechnik ausgestattet seien.  </p>
<p>Die Automobilhersteller müssen generell bei größeren Modifikationen bestehender Fahrzeugmodelle eine neue Typgenehmigung be&shy;an&shy;tragen. Nach der Vorgabe der EU ist seit Jahresbeginn 2011 für Kälte&shy;mittel in Autoklimaanlagen neuer Fahrzeugtypen ein deutlich geringerer Grenzwert vorgeschrieben als bisher. Für die Autobauer heißt das eigentlich: Angesichts der EU-Richtlinie müssen sie bei neuen Modellen zwingend ein umweltschonenderes Kältemittel einsetzen.</p>
<p>Die EU-Richtlinie 2006/40/EG legt fest, dass nach dem 1. Januar 2011 keine neuen Typgenehmigungen für Personenkraftwagen und leichte Nutz&shy;fahrzeuge mehr erteilt werden dürfen, wenn das in der Klimaanlage eingesetzte Kältemittel die Klima&shy;wirkung des Treib&shy;haus&shy;gases Kohlendioxid (CO2) um mehr als den Faktor 150 übertrifft. Derzeit wird fast ausschließlich das extrem klimaschädliche Kältemittel R134a eingesetzt, das die Atmos- phäre 1.430-mal stärker aufheizt als das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2). Erst ab 2017 gilt die Regelung für alle Neufahrzeuge, also auch für Fahrzeugtypen, die zum 1. Januar 2011 schon zugelassen waren.  </p>
<p>Der Ersatzstoff, der zur IAA auf den neuen Namen „Solstice™ 1234yf“ getauft wurde, ist jedoch wegen seiner Gefährlichkeit hoch umstritten. Die Automobilindustrie hat sich auf die von den US-Konzernen DuPont und Honeywell angebotene Chemikalie festgelegt, die zwar die Klimaschutz&shy;vorgaben formal erfüllt, aber im Brandfall bereits bei 400 Grad Celsius zur Emission von hochgiftigem Fluorwasserstoff führt, der in Kontakt mit Wasser zur Flusssäure reagiert. Selbst geringe Mengen dieses Giftes führen zu extremen Verätzungen.  Der finanzielle Vorteil für die Autohersteller ergibt sich daraus, dass das neue Kältemittel keine wesentliche Konstruktionsänderung der Klimaanlage voraus&shy;setzt. Der Nachteil für den Autokäufer: 1234yf ist aufgrund des komplizierten Produktionsprozesses sowie der Patentrechte um ein Mehrfaches teurer als das bisherige Kältemittel R134a. Außerdem fehlen bislang ausreichende Produktionskapazitäten. „<em>Die Autoindustrie nimmt nicht nur hohe Gesundheitsrisiken für die Autofahrer in Kauf</em>“, erklärte bei der Pressekonferenz der international tätige Verkehrs&shy;experte Axel Friedrich, „<em>sie sorgt auch dafür, dass ihre Kunden die Zeche bezahlen</em>“. Einerseits müssten die Autofahrer für den hohen Preis, den DuPont und Honeywell aufgrund der Patente verlangen können, aufkommen, andererseits sei im Vergleich zu Klimaanlagen mit dem Kältemittel CO2 ein höherer Spritmehrverbrauch zu erwarten.  </p>
<p>Das verschärfe ein Problem, das die große Mehrheit der Autofahrer bereits heute verärgere: Der durch Autoklimaanlagen verursachte Sprit&shy;mehrverbrauch wird bisher von keinem Autohersteller angegeben. Darauf wies der verkehrspolitische Sprecher des VCD, Gerd Lottsiepen, hin. Ausweislich einer noch laufenden Online-Umfrage, die der VCD gemeinsam mit der DUH im Rahmen der von der EU-geförderten Informations&shy;kampagne PRO KLIMA durchführt, fordern mehr als 90 Prozent der befragten Autofahrer, dass der Mehrverbrauch durch Pkw-Klimaanlagen gesondert ausgewiesen wird. Lottsiepen: „<em>Bisher wird der Mehrverbrauch beim EU-Verbrauchstest nicht einmal ermittelt. Stattdessen wird die Klimaanlage auf dem Prüfstand schlicht abgeschaltet.</em>“ Angesichts der Mehrkosten, die den Autohaltern bei eingeschalteter Klimaanlage entstehen und die von Fall zu Fall massiv differieren können, sei die Informationsverweigerung „<em>eine eklatante Missachtung von Verbraucherinteressen</em>“, erklärte Lottsiepen. Die Politik dürfe sich das nicht länger bieten lassen, zumal die Autokunden offenbar längst weiter seien. Im Rahmen der Online-Umfrage äußerten ebenfalls mehr als 90 Prozent der Befragten die Bereitschaft, für eine um&shy;welt&shy;schonendere Klimaanlage mehr Geld auszugeben. Die Auto&shy;fahrer wissen offenbar, dass eine effiziente Klimaanlage an der Tankstelle bares Geld spart.  </p>
<p><strong>Hintergrund </strong><br />
Um den Umstieg auf umweltschonende Klimatechnik zu forcieren, führt die DUH seit September 2010 zusammen mit dem VCD die Kampagne „PRO KLIMA: Effiziente Autoklimaanlagen mit natürlichen Kältemitteln“ durch. Sie wird im Rahmen des EU-Programms LIFE+ gefördert.  </p>
<p>Weitere Informationen zur Kampagne unter: <a href="http://www.autoklimaanlage.info">www.autoklimaanlage.info</a></p>
<p>Die Online-Umfrage ist verfügbar unter: <a href="http://www.umfrage-autoklimaanlage.de">www.umfrage-autoklimaanlage.de</a> </p>
<p><!--<br />
Für Rückfragen und weitere Informationen:<br />
Pressestelle des VCD, presse@vcd.org<br />
Gerd Lottsiepen, Verkehrspolitischer Sprecher VCD<br />
--></p>
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		<title>Bundeskabinett segnet zweifelhaftes CO2-Label für Pkw ab</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 20:24:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto und Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
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		<category><![CDATA[Verbrauchskennzeichnungsverordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Verbrauchslabel]]></category>

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		<description><![CDATA[Pressemitteilung, Berlin, 4. August 2011.
VCD kritisiert fehlenden Nutzen für Verbraucher und Umwelt 
Die Anfang Juli mit kleinen Änderungen beschlossene Novelle der Pkw-Ver&#173;brauchskennzeichnungsverordnung hat gestern das Bundes&#173;ka&#173;bi&#173;nett passiert. Am 1. Dezember 2011 tritt die Verordnung in Kraft. Bei Neuwagen werden dann farbige Energielabel eingeführt, die analog zu Kühlschränken und Waschmaschinen, neben den Ver&#173;brauchs- und CO2-Angaben zeigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Pressemitteilung, Berlin, 4. August 2011.</em><br />
<strong>VCD kritisiert fehlenden Nutzen für Verbraucher und Umwelt </strong></p>
<p>Die Anfang Juli mit kleinen Änderungen beschlossene Novelle der Pkw-Ver&shy;brauchskennzeichnungsverordnung hat gestern das Bundes&shy;ka&shy;bi&shy;nett passiert. Am 1. Dezember 2011 tritt die Verordnung in Kraft. Bei Neuwagen werden dann farbige Energielabel eingeführt, die analog zu Kühlschränken und Waschmaschinen, neben den Ver&shy;brauchs- und CO2-Angaben zeigen soll, wie effizient das jeweilige Modell ist. </p>
<p>Im Gegensatz zu Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler, der dazu erklärte, das neue Pkw-Label böte Verbrauchern eine echte Hilfe&shy;stellung bei der Kaufentscheidung, sieht der ökologische Verkehrs&shy;club VCD, in dem in kürze jeden Neuwagen zierendem Label eine Mogel&shy;packung.  Auch von erhöhter Transparenz und mehr Wettbewerb zugunsten der Umwelt, kann nicht die Rede sein.<br />
<span id="more-3834"></span></p>
<p>Michael Müller-Görnert, VCD-Referent für Verkehrspolitik: &#8220;<em>Wenn Autos mit einem hohen Verbrauch nur deswegen ein gutes Label erhalten, weil sie besonders schwer sind, dann ist das Verbrauchertäuschung und dient weder der  Verbraucherinformation noch entlastet es das Klima.</em>“ Autos würden schließlich nicht aufgrund des Gewichts sondern der Größe gekauft. </p>
<p>&#8220;<em>Herr Rösler macht sich damit in bewährter Tradition seiner Vorgänger zum Sprachrohr der deutschen Autoindustrie, die dank des Labels ihre sprit&shy;fressenden Geländewagen mit einem grünen Mäntelchen deklarieren können. Verbraucher sollten sich nicht vom Label blenden lassen, sondern genau hinsehen, wie hoch Verbrauch und CO2-Ausstoß wirklich sind</em>“, betont Görnert.  </p>
<p>Weitere Informationen im Internet unter <a href="http://www.vcd.org/co2-label.html">www.vcd.org/co2-label.html </a></p>
<p><!-- Bei Rückfragen: Anja Smetanin, VCD-Pressestelle, presse@vcd.org--></p>
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		<title>VCD kritisiert neue Bonusregeln die C02-Bilanz von Pkw schönen</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 20:15:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto und Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrspolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[CO2-Grenzwerte]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Kommission]]></category>
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		<description><![CDATA[Pressemitteilung, Berlin, 26. Juli 2011
Autohersteller können mit Solarkollektoren die CO2-Bilanz neuer Pkw schönen/VCD kritisiert die Bonusregeln für Öko-Innovationen

Die EU-Kommission hat gestern Kriterien für die Anrechnung von neuen Technologien beschlossen, die es Autoherstellern ermöglichen, die CO2-Bilanz ihrer Neufahrzeuge zu verringern. Diese Technologien müssen nachweislich den Energiebedarf senken und dürfen nicht Bestandteil der Verbrauchsmessung sein. Der ökologische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Pressemitteilung, Berlin, 26. Juli 2011</em><br />
<strong>Autohersteller können mit Solarkollektoren die CO2-Bilanz neuer Pkw schönen/VCD kritisiert die Bonusregeln für Öko-Innovationen<br />
</strong></p>
<p>Die EU-Kommission hat gestern Kriterien für die Anrechnung von neuen Technologien beschlossen, die es Autoherstellern ermöglichen, die CO2-Bilanz ihrer Neufahrzeuge zu verringern. Diese Technologien müssen nachweislich den Energiebedarf senken und dürfen nicht Bestandteil der Verbrauchsmessung sein. Der ökologische Ver&shy;kehrsclub VCD kritisiert diesen Extra-Bonus als Schönfärberei. Zu den von der EU genehmigten sogenannten &#8220;<em>Öko-Innovationen</em>“ zählen beispielsweise auch Sonnenkollektoren auf dem Autodach. Ver&shy;brauchs&shy;steigernde Komponenten wie Klimaanlagen bleiben hingegen unberücksichtigt. </p>
<p>Die vereinbarten Kriterien ergänzen die 2008 beschlossene EU-Richt&shy;linie zur Verringerung des CO2-Ausstoßes von neuen Pkw. Danach müssen in der EU neu zugelassene Fahrzeuge bis 2015 den Durch&shy;schnitts&shy;grenzwert von 130 Gramm CO2 pro Kilometer erreichen. 2012 müssen 65 Prozent der Neuwagen den Grenzwert einhalten, 2013 dann 75 und im Folgejahr 80 Prozent. Autobauer, die den Grenz&shy;wert überschreiten, müssen ab 2012 Geldbußen zahlen. </p>
<p>Im Jahr 2010 lag der durchschnittliche CO2-Ausstoß von Neuwagen nach vorläufigen Angaben der Europäischen Umweltagentur bei rund 140 g/km. Michael Müller-Görnert, VCD-Referent für Verkehrspolitik: &#8220;<em>Obwohl die Hersteller auf gutem Weg sind, die CO2-Vorgaben bereits vor 2015 zu erfüllen, bekommen sie nun für Technologien, deren Min&shy;derungs&shy;effekt fragwürdig ist, einen zusätzlichen Bonus. Die Auto&shy;industrie sollte stattdessen leichtere Fahrzeuge und sparsamere Motoren entwickeln, die wirklich zur Verringerung des Verbrauchs und damit der CO2-Emissionen beitragen</em>“. </p>
<p><!-- Bei Rückfragen:<br />
Anja Smetanin, VCD-Pressestelle, Mail presse@vcd.org, Internet www.vcd.org<br />
--></p>
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		<title>Dienstwagenbesteuerung muss sich am Klimaschutz orientieren</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2011-05-03-dienstwagenbesteuerung-muss-sich-am-klimaschutz-orientieren/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 20:35:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto und Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Fuhrpark und Geschäftsreisen]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehrspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[CO2]]></category>
		<category><![CDATA[Dienstwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Steuervergünstigung]]></category>

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		<description><![CDATA[VCD-Pressemitteilung 46/11 &#8211; Berlin, 03.05.2011
VCD begrüßt Ergebnisse eines Gutachtens im Auftrag des Bundes&#173;umweltministeriums
Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die Schlussfolgerungen eines Gutachtens der Universität Köln, die im Auftrag des Bundes&#173;umwelt&#173;ministeriums die derzeitige Regelung zur Besteuerung von Dienstwagen analysiert hatte. Die heute geltenden Regeln seien ökonomisch falsch, führten zu unnötigen Mindereinnahmen für den Staat und gäben Anreize [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD-Pressemitteilung 46/11 &#8211; Berlin, 03.05.2011</em><br />
<strong>VCD begrüßt Ergebnisse eines Gutachtens im Auftrag des Bundes&shy;umweltministeriums</strong></p>
<p>Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die Schlussfolgerungen eines Gutachtens der Universität Köln, die im Auftrag des Bundes&shy;umwelt&shy;ministeriums die derzeitige Regelung zur Besteuerung von Dienstwagen analysiert hatte. Die heute geltenden Regeln seien ökonomisch falsch, führten zu unnötigen Mindereinnahmen für den Staat und gäben Anreize zur Schädigung der Umwelt. </p>
<p>Michael Müller-Görnert, VCD-Verkehrsexperte: ´&#8221;<em>Eine Novellierung der bestehenden Dienstwagenregelung ist längst überfällig. Gerade Firmen kaufen überproportional große und verbrauchsstarke Fahrzeuge. So wurden beispielsweise 2010 zwei von drei verkauften Porsche Cayenne gewerblich genutzt. Viele solcher Fahrzeuge werden von Firmen&shy;angehörigen auch privat gefahren. Als Gehaltsbestandteil  sind sie sozial&shy;abgaben- und einkommenssteuerfrei. Für die private Nutzung muss lediglich eine monatliche Pauschale von einem Prozent, die sich am Listenpreis des Wagens orientiert,  als Ausgleich an den Fiskus geleistet werden. Mit der bisherigen Regelung entfällt jeglicher Anreiz, sparsame Autos auszuwählen. Eine Novellierung muss sich am Klimaschutz orientieren. Wenn weniger der Preis als der CO2-Ausstoß für die monatliche Besteuerung herangezogen wird, setzen auch gewerbliche Halter verstärkt auf effiziente Fahrzeuge.</em>“</p>
<p><!-- Bei Rückfragen: Simon Walter, VCD-Pressestelle presse@vcd.org * www.vcd.org --></p>
]]></content:encoded>
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		<title>VCD begrüßt ökologischen Richtungswechsel der Verkehrspolitik im Südwesten</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2011-04-28-vcd-begrust-okologischen-richtungswechsel-der-verkehrspolitik-im-sudwesten/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 20:36:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto und Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[VCD-Pressemitteilung 43/11 &#8211; Berlin, 28.04.2011
Kretschmann fordert ambitionierte CO2-Grenzwerte für Pkw
Mit dem ersten grün-roten Regierungsbündnis in Baden-Württemberg kann eine Zeitenwende in der Verkehrspolitik eingeleitet werden. Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die Ankündigungen der neuen Landes&#173;regierung für eine ökologische Ausrichtung des Verkehrs aus&#173;drücklich. Neben der stärkeren Förderung des Umweltverbunds hat Grün-Rot auch den ökologischen Umbau der Autoindustrie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD-Pressemitteilung 43/11 &#8211; Berlin, 28.04.2011</em><br />
<strong>Kretschmann fordert ambitionierte CO2-Grenzwerte für Pkw</strong></p>
<p>Mit dem ersten grün-roten Regierungsbündnis in Baden-Württemberg kann eine Zeitenwende in der Verkehrspolitik eingeleitet werden. Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die Ankündigungen der neuen Landes&shy;regierung für eine ökologische Ausrichtung des Verkehrs aus&shy;drücklich. Neben der stärkeren Förderung des Umweltverbunds hat Grün-Rot auch den ökologischen Umbau der Autoindustrie im Visier. </p>
<p>Monika Ganseforth vom VCD-Bundesvorstand: &#8220;<em>Der künftige baden-württem&shy;bergischen Ministerpräsident Winfried Kretschmann möchte sich auf EU- und Bundesebene für eine sukzessive Verschärfung der CO2-Grenzwerte für Pkw einzusetzen. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu einer klima&shy;verträglicheren und nachhaltigen Ausrichtung der Verkehrspolitik. Ob bei den CO2-Grenzwerten für Pkw oder für Transporter: Immer wieder verzögert und verwässert die Bundesregierung ökologische Vorgaben aus Brüssel. Die grün-rote Landesregierung hat nun die Chance, den ökologischen Umbau zum Wohle von Mensch und Umwelt konstruktiv voranzutreiben.</em>“ Von niedrigeren Verbräuchen profitierten letztlich alle, so Ganseforth weiter: &#8220;<em>Ambitionierte CO2-Vorgaben helfen nicht nur der Umwelt, sondern senken auch den Verbrauch und die Ausgaben der Verbraucher, stärken die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Auto&shy;industrie und verringern die Abhängigkeit von Erdölimporten.</em>“<br />
<span id="more-3527"></span></p>
<p>Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: &#8220;<em>Winfried Kretsch&shy;mann hat Recht: Nur mit energieeffizienten Autos ist die Auto&shy;mobil&shy;industrie zukunftsfähig, außerdem muss sie sich auf eine geänderte Mobilitätskultur im eigenen Land mit weniger Autoverkehr einstellen. Im Gegensatz zum Branchenverband VDA und konservativen Betonpolitikern haben fortschrittliche Mitarbeiter der Autohersteller längst erkannt, dass das Geschäftsmodell *Rennreiselimousine in Privatbesitz* an seine Grenzen stößt. Beispielsweise bietet der schwäbische Automobil&shy;hersteller Daimler in einem Modellversuch in Ulm hunderte zweisitzige Kleinwagen zur Nutzung an, die minutengenau abgerechnet werden. Das Modell erfreut sich großer Beliebtheit und wird auch in Austin/Texas und Hamburg weitergeführt.</em>“ Die Industrie dürfe sich nicht weiter auf dem Wachstum in China und Russland ausruhen, wo derzeit teure Premiumfahrzeuge vor allem bei den neuen Geldeliten noch steigenden Absatz finden. Dies könne sich schnell ändern, wenn Klimaschutzpolitik auch in diesen Märkten an Bedeutung gewinnt und breitere Käuferschichten aus diesen Ländern verbrauchsarme und kostengünstige Autos nachfragen. </p>
<p>Lottsiepen: &#8220;<em>Winfried Kretschmann stößt offensiv eine wichtige Dis&shy;kussion zum Klimaschutz und zur Zukunftsfähigkeit der Auto&shy;mobil&shy;industrie an. Die Autolobby sollte nicht reflexartig auf Abwehr schalten, sondern die Diskussion um eine zukunftsfähige Mobilität annehmen. Nur so sind die Arbeitsplätze am Automobilstandort Deutschland zu sichern.</em>“</p>
<p><!-- Bei Rückfragen: Simon Walter, VCD-Pressestelle presse@vcd.org * www.vcd.org --></p>
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		<title>fairkehr-Titelthema »Elektromobilität«</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2011-04-15-fairkehr-titelthema-%c2%bbelektromobilitat%c2%ab/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 13:01:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto und Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
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		<description><![CDATA[VCD-Pressemitteilung 37/11 &#8211; Berlin, 15.04.11
Verkehr unter Strom
Um 40 Prozent möchte die Bundesregerung den CO2-Ausstoß bis 2020 gegenüber 1990 reduzieren. Ihr Allheilmittel im Verkehrssektor ist die Elektromobilität: Eine Millionen strombetriebener Autos sollen 2020 auf deutschen Straßen rollen. In der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr erklärt der ökologische Verkehrsclub VCD, weshalb das Elektroauto alleine keine Lösung für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD-Pressemitteilung 37/11 &#8211; Berlin, 15.04.11</em><br />
<strong>Verkehr unter Strom</strong></p>
<p>Um 40 Prozent möchte die Bundesregerung den CO2-Ausstoß bis 2020 gegenüber 1990 reduzieren. Ihr Allheilmittel im Verkehrssektor ist die Elektromobilität: Eine Millionen strombetriebener Autos sollen 2020 auf deutschen Straßen rollen. In der aktuellen Ausgabe seiner Mitgliederzeitschrift fairkehr erklärt der ökologische Verkehrsclub VCD, weshalb das Elektroauto alleine keine Lösung für die Um&shy;welt&shy;probleme des Verkehrs ist &#8211; und zeigt, mit welchen Alter&shy;na&shy;tiven eine klimafreundlichere Mobilität trotzdem erreicht werden kann.</p>
<p>Erst etwa 2300 Elektroautos sind in Deutschland angemeldet &#8211; allen Studien, Prototypen und Modellregionen zum Trotz. Die Akkus sind zu schwer, zu schwach und vor allem zu teuer. Dass strom&shy;betriebene Pkw zudem nicht per se klimafreundlich sind, erläutert Andreas Ostermeier, Experte für Emissionsminderung und Energie&shy;einsparung im Verkehr beim Umweltbundesamt, in der fairkehr. Elektrofahrzeuge stoßen zwar während des Fahrens kein CO2 aus, verursachen es allerdings indirekt bei der Produktion des Stroms: Beim derzeitigen Strommix haben Elektroautos und Fahrzeuge mit sparsamem Verbrennungsmotor laut Ostermeier eine ähnliche CO2-Bilanz.<br />
<span id="more-3486"></span></p>
<p>Wird der Strom aus zusätzlich erzeugten erneuerbaren Energien ge&shy;wonnen, können elektrische Fahrzeuge aber in einem neuen Mobilitäts&shy;konzept durchaus ihren Platz finden: Als Leihwagen genauso wie für Firmenflotten, Taxis sowie als Lieferfahrzeuge. Denn neben dem benzinfreien Antrieb haben sie einen gewaltigen Vorteil: Sie erzeugen keinen Lärm. Dass eine UN-Arbeitsgruppe nun empfahl, Elektroautos bis zu einer Geschwindigkeit von 20 km/h mit künstlichen Geräuschen auszustatten, kritisiert Gerd Lottsiepen, verkehrspolitische Sprecher des VCD, in der fairkehr: &#8220;<em>Seit vielen Jahren fahren Fahrräder auch über 30 km/h schnell und weltweit sind Millionen Hybridfahrzeuge teilweise ohne Verbrennungsmotor unterwegs. Bisher sind hier keine Unfallhäufungen festzustellen.</em>“</p>
<p>Mit Hybridantriebfahrzeugen wird eine zugleich bezahlbare und verbrauchsarme Alternative zu reinen Elektroautos schon heute massenhaft produziert und verkauft. Diese kombinieren einen Elektro- mit einem Verbrennungsmotor. Der Effekt: Ein um bis zu 30 Prozent geringerer Verbrauch als bei reinen Benzinern &#8211; bei ähnlicher Reichweite und ohne Ladezeiten. Ein in Sachen Klima&shy;freundlichkeit idealer Hybrid aus Strom und Muskelkraft ist das Elektro&shy;fahrrad: Bei diesem nimmt ein unterstützender Elektromotor Anstiegen und Gegenwind jeden Schrecken. Mit umgerechnet nur 0,2 Liter Benzin können so bis zu 200 Prozent mehr Antriebskraft erreicht werden. </p>
<p>Doch das Elektroverkehrsmittel schlechthin ist die Eisenbahn: 90 Prozent aller Verkehrsleistungen auf der Schiene werden elektrisch erbracht. Die fairkehr berichtet daher auch von der Fachtagung »Elektromobilität im Eisenbahnverkehr« von VCD und dem In&shy;teressensverband der Nahverkehrsbahnen mofair. Auf dieser forderte der VCD-Bundesvorsitzende Michael Ziesak den Bund auf, die Wett&shy;bewerbs&shy;bedingungen der Bahn zu verbessen. Bisher werde diese mehrfach belastet: Sie müsse sich sowohl am Emissionshandel beteiligen als auch Ökosteuern zahlen. Ziesak fordert, die Hälfte der Investitionen für Elektro&shy;mobilität künftig in die Schiene zu investieren. Bisher konzentrieren sich die Ausgaben der Bundesregierung jedoch auf den Autoindustrie: Von 2009 bis 2011 wurden acht »Modellregionen Elektromobilität« mit 500 Millionen Euro gefördert.</p>
<p>Alle Artikel zum Titelthema »Elektromobilität« &#8211; von Elek&shy;tro&shy;fahrrädern und -autos über Hybridfahrzeuge bis hin zur Eisenbahn &#8211; lesen Sie in der Ausgabe 02/2011 der VCD-Mit&shy;glieder&shy;zeitschrift fairkehr, dem Magazin für Umwelt, Verkehr und Reisen. Weitere Informationen auch unter <a href="http://www.fairkehr-magazin.de">www.fairkehr-magazin.de</a>.</p>
<p><!-- Bei Rückfragen: Anna Fehmel, VCD-Pressesprecherin * presse@vcd.org *www.vcd.org --></p>
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