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Freitag, 12. Februar 2010
VCD-Pressemitteilung 10/10 – Berlin, 12.02.10
VCD: CO2 statt klimaschädigender, giftiger Kältemittel
Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) ruft die deutsche Autoindustrie angesichts der heute veröffentlichten Ergebnisse des Umweltbundesamtes (UBA) dazu auf, bei Kältemitteln in Auto-Klimaanlagen endlich auf das natürliche Kältemittel CO2 zu setzen. Gleichzeitig warnt der Verband vor dem Einsatz brennbarer Alternativen.
“Der Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA) hat bereits 2007 erklärt, dass seine Mitglieder zukünftig CO2 als umweltfreundlicheres Kältemittel einsetzen werden. Eine Serienproduktion von Klimaanlagen mit CO2 als Kältemittel lässt jedoch weiterhin auf sich warten“, kritisiert Werner Korn von VCD-Bundesvorstand. “Wir fordern von den Autoherstellern, ihren Ankündigungen endlich Taten folgen zu lassen.“ Bisher werde für Pkw-Klimaanlagen Tetrafluorethan (R134a) eingesetzt – ein starkes Treibhausgas, das dem Klima etwa 1 300-mal stärker schadet als CO2. Laut einer EU-Richtlinie dürfen ab 2011 keine Kältemittel mehr in Neufahrzeugen eingesetzt werden, deren Treibhauspotential das 150-fache von CO2 überschreitet. Eine klimafreundlichere, ungefährliche Alternative zu R134a ist das CO2 selbst.
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Tags:Autohersteller, CO2, Klimaanlage, Umweltbundesamt, VDA
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Donnerstag, 04. Februar 2010
VCD-Hessen, Pressmitteilung 2/2010, 4. Februar 2010
In vielen Hessens Städten ist die Luftqualität nach wie vor zu schlecht. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) weist darauf hin, dass auch 2009 die Grenzwerte für das gesundheitsschädliche Stickstoffdioxid überschritten wurde. Der zulässige Jahresmittelwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft wurde in Darmstadt, Frankfurt, Fulda, Gießen, Heppenheim, Kassel, Marburg und Wiesbaden nicht eingehalten. Das haben die Messungen des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie ergeben. „In diesem Jahr ist die Schonfrist vorbei“, warnt Martin Mützel, der Sprecher des VCD-Landesverbandes Hessen. „Die Europäische Union verlangt, dass der Grenzwert eingehalten wird.“ Das Umweltministerium und die betroffenen Städte müssten endlich Konzepte vorlegen, wie sie die Luftqualität verbessern wollen. „Die Bewohner der Städte haben ein Recht auf saubere Luft und müssen vor Gesundheitsgefahren geschützt werden.”
Die hohe Stickoxid-Belastung ist in erster Linie auf den Straßenverkehr zurückzuführen. Wegen des zunehmenden Anteils von Dieselfahrzeugen werde das Problem in den nächsten Jahren größer, warnte der VCD. Dieselmotoren stoßen erheblich mehr Stickoxide aus als Benziner. Eine Technik zur Reduzierung der Stickoxide sei zwar vorhanden, derzeit aber noch auf wenige neue Diesel-Pkw und auf schwere Lkw begrenzt. Der VCD fordert daher von der Fahrzeugindustrie, saubere Fahrzeuge schneller in den Markt zu bringen. Kurzfristig wirksam wäre nach Ansicht des VCD ein Tempolimit auf den stadtnahen Autobahnen. „Aber auch die Städte sind gefragt“, sagte Mützel. „Sie müssen stärker als bisher auf umweltverträgliche Verkehrsmittel wie das Fahrrad sowie Busse und Bahnen setzen.“ Öffentliche Verwaltungen müssten mit gutem Beispiel vorangehen und für ihre Fuhrparks nur noch Modelle mit geringem Schadstoffausstoß anschaffen. In Frankfurt sei ein derartiger Beschluss bereits gefasst worden.
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Tags:CO2, CO2-Grenzwerte, Stickoxid, Umweltzone
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Mittwoch, 03. Februar 2010
VCD-Pressemitteilung 07/10 – Berlin, 03.02.10
VCD: Verkehrspolitik ohne Linie – Umsteuern zu mehr Nachhaltigkeit überfällig
100 Tage nach dem Amtsantritt der schwarz-gelben Bundesregierung zieht der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) eine erste Bilanz der Verkehrspolitik und kritisiert insbesondere die Arbeit des Bundesverkehrsministeriums.
Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Eine klare Linie sucht man in der Politik des neuen Verkehrsministers Peter Ramsauer bisher vergeblich. Dafür verwirrte er bereits kurz nach seinem Amtsantritt die Öffentlichkeit mit Forderungen nach einer Pkw-Maut und dem Aufbau West und zementiert falsche Mythen der Verkehrspolitik – etwa dass jeder siebente Arbeitsplatz in Deutschland direkt oder indirekt von der Automobilindustrie abhänge.“ Der Minister fordere neben massiven Investitionen in den Straßenbau zwar auch Geld für die Schiene – dort jedoch vorrangig für teure Prestigeprojekte. Verkehrspolitik verstehe er vorwiegend als Infrastrukturpolitik. Gehrmann: “Wer meint, Verkehrsprobleme mit dem massiven Ausbau der Infrastruktur für alle Verkehrsträger lösen zu können, der steuert in die verkehrspolitische Sackgasse. Angesichts der massiven Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschäden durch den Verkehr ist ein generelles Umsteuern in der Verkehrspolitik hin zu nachhaltiger Mobilität längst überfällig – insbesondere in Zeiten zunehmender Staatsverschuldung.“
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Tags:Arbeitsplätze, CO2, Mythen, PKW-Maut, Schulden, Straßenbau
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Samstag, 19. Dezember 2009
VCD-Pressemitteilung 98/09 – Berlin, 19.12.09
VCD: Trotz gescheiterter Verhandlungen ist Klimaschutz im Verkehr dringender denn je
Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert die schwarz-gelbe Koalition vor dem Hintergrund der gescheiterten Verhandlungen beim Weltklimagipfel in Kopenhagen auf, den Klimaschutz nun nicht auf die lange Bank zu schieben. Die Bundesregierung müsse mit gutem Beispiel vorangehen und verbindliche Maßnahmen für effektiven Klimaschutz vor allem im Verkehrsbereich verabschieden. Um die notwendige nationale Verringerung der Treibhausgase zu erreichen, führe kein Weg an mehr Kostengerechtigkeit und Verlagerung von Verkehr auf umweltschonende Verkehrsmittel vorbei.
Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Dass in Kopenhagen kein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll verabschiedet wurde, bedeutet nicht, dass sich die Bundesregierung nun zurücklehnen kann. Ganz im Gegenteil: Welches Abkommen auch immer den internationalen Rahmen setzt – es ist zwingend erforderlich, dass Klimapolitik auf staatlicher Ebene umgesetzt wird. Jetzt ist die Bundesregierung gefordert, nicht nur die Verpflichtungen aus dem noch immer gültigen Kyoto-Protokoll zu erfüllen, sondern Maßnahmen für mehr Klimaschutz zu ergreifen, die über diese Anforderungen hinausgeht. Im Koalitionsvertrag ist festgelegt, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu senken. Das ist und bleibt ein realistisches Ziel. Die dafür notwendige Grundlage ist zuallererst eine nachhaltige und klimaorientierte Verkehrspolitik. Hier ist Deutschland aber bisher alles andere als ein Vorreiter. So frisst der stetig ansteigende Treibhausgasausstoß im Verkehr die erfolgreichen Klimaschutzbemühungen in anderen Bereichen schnell auf.“
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Tags:CO2, CO2-Grenzwerte, Kopenhagen, Partikelfilter, Weltklimagipfel
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Mittwoch, 14. Oktober 2009
VCD-Pressemitteilung 79/09 – Berlin, 14.10.09
VCD kritisiert Verwässerungen bei geplanten CO2-Standards für Transporter
Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert den erneuten Versuch der Bundesregierung, ambitionierte, aber notwendige CO2-Vorgaben für die Autoindustrie auf EU-Ebene zu torpedieren. Die EU-Kommission plane, analog zu den bereits beschlossenen CO2-Grenzwerten für Pkw solche auch für Transporter einzuführen. Danach sollen neue Transporter wie Caddy oder Sprinter ab 2013 im Schnitt maximal 175 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen dürfen. In einem Schreiben an die EU fordert Deutschland nun trotz aller Bekenntnisse zum Klimaschutz eine Verschiebung der geplanten Richtlinie.
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Tags:CO2, Lobbyismus, Transporter
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Mittwoch, 07. Oktober 2009
Pressemitteilung 30/2009, VCD Hessen, Frankfurt, 7. Oktober 2009
Weniger Züge – höhere Preise, eine Milchmädchenrechnung
Kurz nach der Wahl hat die noch immer bundeseigene Bahn AG abermals Preiserhöhungen angekündigt. Zugleich wird das Angebot auf vielen Relationen eingeschränkt, zumal durch Nordhessen dürften bald noch weniger Schnellzüge rollen.
Es sei schon ein Ritual der Bahn, alljährlich das Fernverkehrsangebot einzuschränken und trotzdem die Preise anzuheben, findet Werner Geiß vom hessischen Landeverband des Verkehrsclub Deutschland (VCD). Mit dem ehrgeizigen Ziel eines betriebswirtschaftlichen Profits des vermeintlichen Börsenkandidaten würden der Volkwirtschaft immense Kosten aufgebürdet. „Eine Milchmädchenrechnung.“, findet Geiß, „denn der Schrumpfkurs sowie die Einsparungen bei Wartung und Service kosten den Steuerzahler weit mehr als eine wachsende Bahn, die künftig die Hauptlast des Verkehrs tragen kann.“
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Tags:CO2, Preiserhöhung, Straßenbau
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Dienstag, 15. September 2009
Gemeinsame Pressemitteilung 70/09 – Berlin/Brüssel/Frankfurt am Main, 15.09.09
Umweltverbände: Deutsche Hersteller hinken nach wie vor hinterher
Die deutschen Autohersteller liegen mit dem CO2-Ausstoß ihrer Flotten noch immer deutlich über dem europäischen Durchschnitt. Das ist eines der zentralen Ergebnisse einer Untersuchung, die der Europäische Verband für Verkehr und Umwelt »Transport & Environment« (T&E) heute in Brüssel veröffentlicht hat. Während die im Jahr 2008 EU-weit verkauften Pkw im Schnitt 153 Gramm CO2 pro Kilometer ausstießen, lag dieser Wert bei den Autoflotten deutscher Hersteller um zehn Gramm höher. Daimler schneidet mit 175 Gramm CO2 pro Kilometer als schlechtester von 14 ausgewerteten Herstellern in Europa ab, Volkswagen liegt mit 159 Gramm auf Platz 12 und BMW mit 154 Gramm auf Platz neun. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der WWF forderten angesichts der Zahlen ihres europäischen Dachverbandes die deutschen Hersteller dazu auf, ihre Anstrengungen für spritsparende Fahrzeuge zu erhöhen.
Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: “Unsere Zahlen widerlegen die Aussagen von VDA-Chef Matthias Wissmann. Im Rahmen der IAA preist er immer wieder die deutsche Autoindustrie als Vorreiter im Klimaschutz an. Im Vergleich zu anderen Herstellern haben die deutschen zwar hohe Effizienzgewinne zu verzeichnen, allerdings kommen sie von ganz weit hinten und dümpeln nach wie vor am Tabellenende vor sich hin. VDA-Präsident Matthias Wissmann setzt aufs falsche Pferd, wenn er stolz verkündet, dass 80 Prozent aller Premiumautos aus Deutschland kommen. Diese Autos sind nicht mehr zeitgemäß und nicht zukunftsfähig.“
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Tags:Autohersteller, Automobilindustrie, CO2, CO2-Emission, CO2-Grenzwerte, IAA, Klimaschutz, Neuwagen, VDA
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Mittwoch, 19. August 2009
VCD Pressemitteilung 63/09 – Berlin, 19.08.09
Kabinett beschließt Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität/VCD: Elektroautos werden Klima auf absehbare Zeit nicht retten
Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert den heute vom Bundeskabinett beschlossenen »Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität« als zu unkonkret. Statt gezielter Maßnahmen enthalte der Entwicklungsplan vor allem unverbindliche Absichtserklärungen. Es reiche zudem nicht aus, wenn die Bundesregierung ankündige, parallel zur Förderung der E-Mobilität auch den Ausbau der erneuerbaren Energien voranbringen zu wollen. Sie müsse tatsächlich sicherstellen, dass dies konsequent auch gegen den Widerstand der Atom- und Kohlestromkonzerne wie RWE und Vattenfall angegangen werde. Hier habe die Bundesregierung ein Glaubwürdigkeitsproblem. Klimaverträglich werde die Elektromobilität erst dann, wenn der dafür benötigte Strom regenerativ gewonnen werde. Zudem sei es für den Klimaschutz viel hilfreicher, statt einer bestimmten Technologie generell den Bau spritsparender Modelle zu fördern. Die Elektromobilität werde noch lange Zeit ein Nischenprodukt bleiben, der Verbrennungsmotor hingegen über Jahrzehnte den Markt bestimmen.
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Tags:CO2, CO2-Emission, Elektrofahrzeug, Elektromobilität, Nationale Entwicklungsplan Elektromobilität, Vattenfall, Verbrennungsmotor
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Dienstag, 18. August 2009
VCD Pressemitteilung 62/09 – Berlin, 18.08.09
Toyota vor Honda auf dem Siegertreppchen / CO2-Ausstoß insgesamt gesunken / VCD feiert 20 Jahre VCD Auto-Umweltliste
Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) hat heute in Berlin die Ergebnisse seiner zwanzigsten VCD Auto-Umweltliste vorgestellt.

VCD Auto-Umweltliste 2009/2010
Gewinner des umfassendsten Öko-Rankings für Pkw ist der neue Toyota Prius Hybrid, der als erster mit Benzin betriebener Pkw einen Verbrauch von unter vier Litern erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr konnte Toyota den CO2-Ausstoß von 104 auf 89 Gramm pro Kilometer senken. Auch den zweiten Platz sichert sich mit dem iQ 1.0 VVT-i ein Toyota. Die Bronze-Medaille der Top-Ten holt sich der Honda Insight Hybrid, der in der Kompaktklasse zudem Platz eins belegt. Klimabester ist der smart fortwo coupé cdi, der 88 Gramm CO2 pro Kilometer ausstößt.
Insgesamt gebe es in diesem Jahr aus Umweltsicht mehr akzeptable Fahrzeuge als je zuvor. Gewinner der Auto-Umweltliste seien eindeutig die Hybridfahrzeuge, von denen erstmals drei unter den Top-Ten stünden. Auch moderne Kleinfahrzeuge schnitten bei der Umweltbewertung überdurchschnittlich gut ab. Bei den 7-Sitzern würden vor allem die Erdgasfahrzeuge punkten. Der VCD hat wieder über 350 aktuelle Pkw-Modelle bewertet – nach der Klimabelastung durch CO2 sowie nach der Belastung des Menschen und der Umwelt durch Lärm und Schadstoffe.
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Tags:Auto-Umweltliste, BMW, CO2, Elektrofahrzeug, Flottenverbrauch, Honda, Hybridantrieb, Nationale Entwicklungsplan Elektromobilität, Toyota, Treibstoffverbrauch
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Mittwoch, 15. Juli 2009
VCD Pressemitteilung 54/09 – Berlin, 15.07.09
VCD: RWE schlechter Partner für Klimaschutz / Elektro-Autos werden mittelfristig Klima nicht retten
Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) warnt anlässlich des heutigen Starts der RWE-Roadshow in Berlin vor übereilter Euphorie beim Thema Elektrofahrzeuge. Es sei zwar gut und richtig, jetzt die Elektromobilität voranzubringen und Forschungsanstrengungen in dem Bereich zu verstärken. Doch sei das Engagement von RWE als Atom- und Kohlestromriese und als einer der größten CO2-Emittenten Europas für eine klimaschützende Mobilität wenig glaubwürdig. Elektromobilität sei nur dann tatsächlich klimaschonend, wenn die Energie dafür aus erneuerbaren Energien gewonnen werde. RWE stelle jedoch nur zu einem Bruchteil Strom aus Wasserkraft oder anderen Erneuerbaren her, 88 Prozent stammen aus fossilen Energieträgern und aus der Kernkraft. Im Rahmen seiner Roadshow wird RWE in sieben Großstädten eine “Tankstelle der Zukunft” aufbauen, in denen über elektrobetriebene Autos informiert wird. Zudem will RWE an den Standorten Stromladesäulen installieren.
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Tags:Autohersteller, CO2, Elektrofahrzeug, Klimaschutz, Klimawandel, Mobilität, Zukunft
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