Mit ‘CO2’ getaggte Artikel

Tempolimit: Für mehr Verkehrssicherheit, Klima­schutz und demografischen Wandel

Mittwoch, 08. Mai 2013

Pressemitteilung, Berlin, 8. Mai 2013.
VCD unterstützt Aussagen von SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel zu Tempolimit auf Autobahnen

Deutschland ist bis heute das einzige Land in Europa und das einzige Industrieland weltweit, das kein generelles Tempolimit auf Autobahnen kennt. Jedoch würde ein Tempolimit von 120 km/h den Ausstoß des Treibhausgases CO2 um rund drei Millionen Tonnen pro Jahr reduzieren. Das entspricht dem CO2 -Ausstoß aller Busse in Deutschland. Außerdem könnte über eine Milliarde Liter Sprit eingespart werden, mit entsprechenden Kostenentlastungen für die Verbraucher.

Michael Ziesak, Bundesvorsitzender des ökologischen Verkehrsclub VCD: „Ein generelles Tempolimit rettet Leben, schützt das Klima, fördert den gleichmäßigen Verkehrsfluss und trägt dem demo­grafischen Wandel Rechnung. Aber die Diskussion darf nicht allein auf Autobahnen beschränkt bleiben, auch Tempo 30 als Basis­geschwindig­keit innerorts erhöht die Verkehrssicherheit und Lebens­qualität.
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Auf das Fahrrad, fertig, los!

Donnerstag, 21. Februar 2013

Pressemitteilung, Berlin, 21. Februar 2013.
VCD-Jugendkampagne »FahrRad!« startet in die siebte Runde

Fahrradfahren wird immer beliebter – an jungen Menschen geht dieser Trend jedoch vorbei. Legten im Zeitraum von 1996 bis 2000 noch 61,8 Prozent der Schüler ihre Alltagswege mit dem Rad zurück, sind es 2006 bis 2010 nur noch 55,2 Prozent, so eine Unter­suchung des Deutschen Mobilitäts Panel. Der ökologische Verkehrs­club VCD gibt den jungen Menschen jetzt den nötigen Rücken­wind und startet im siebten Jahr in Folge seine bundesweite Jugend­kampagne »Fahrrad! Fürs Klima auf Tour«.

Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren sind aufgerufen, ab dem 1. März 2013 in die Pedale zu treten und bis Ende Juli 2013 kräftig Kilometer zu sammeln. Im vergangenen Jahr schafften die knapp 5000 Teilnehmer ein Rekordergebnis: Sie legten über eine Million Kilometer auf dem Fahrrad zurück. Auch in diesem Jahr ist das Ziel, die Eine-Million-Marke zu knacken und damit hundertvierzig Tonnen CO2 einzusparen. Anmelden können sich Jugendliche als Schul­klasse und Jugendgruppe ab sofort unter www.klima-tour.de.
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EU-Energiekommissar Oettinger outet sich auf Kosten der Verbraucher als Lobbyist der Autoindustrie

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Pressemitteilung, Berlin, 11. Oktober 2012.

Zum dem heute in der Süddeutschen Zeitung in Teilen ver­öffentlichten Brief von EU-Kommissar für Energie, Günther Oettinger, an VW-Chef Martin Winterkorn erklärt der ökologische Verkehrs­club VCD:

Günther Oettinger verfestigt mit seinem Brief wieder einmal das Bild des Politikers, der sich von der Großindustrie vor den Karren span­nen lässt. Laut Süddeutscher Zeitung versichert er dem VW-Chef zu, dass dieser sich nicht um neue, verbindliche Grenz­werte für den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) für Autos nach 2020 sorgen müsse.
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Fürs Klima auf Tour: Jugendliche radeln 26mal um die Welt

Donnerstag, 27. September 2012

Pressemitteilung, Berlin, 27. September 2012.
VCD-Kampagne erhält Auszeichnung “365 Orte im Land der Ideen” und “Werkstatt N”

Für das Klima in die Pedale treten – das taten in diesem Jahr 4464 Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren. Deutschlandweit, im Zeitraum von März bis Juli 2012, verzichteten sie auf das Eltern­taxi und legten ihre Wege per Rad zurück. Ein voller Erfolg für die Kampagne “FahrRad! Fürs Klima auf Tour“: 1.051.000 Kilometer schafften die Jugendlichen mit dem Drahtesel, das entspricht einer mehr als 26maligen Umrundung unserer Erde.

Der Effekt für die Umwelt: Über 147 Tonnen CO2 wurden ein­ge­spart, die sonst durch Autofahrten entstanden wären. Darüber hinaus profitieren die Jugendlichen direkt. “Auf dem Fahrrad sind die Jugendlichen viel selbstständiger unterwegs, sie bleiben fit und leisten aktiven Klimaschutz.“, betont Anika Meenken, Projektleiterin vom ökologischen Verkehrsclub VCD.
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Daimler steigt aus gefährlichem Kältemittel 1234yf aus

Dienstag, 25. September 2012

Pressemitteilung, Berlin, 25. September 2012.
VCD fordert den Einsatz des alternativen Kältemittels CO2

Nach internen Untersuchungen zieht Mercedes als erster Auto­hersteller die Notbremse beim Kältemittel 1234yf. Die Auto­her­steller hatten sich international geeinigt dieses Mittel als Ersatz für das extrem klimaschädliche Kältemittel R134a einzusetzen, welches die EU wegen seiner Klimawirksamkeit für Fahr­zeug­neuentwicklungen verboten hat. Der ökologische Verkehrsclub VCD sowie andere Umweltverbände, Umweltmediziner und Chemiker warnen schon seit Jahren vor 1234yf, das im Fall von Fahrzeug­bränden extrem ätzende Flusssäure freisetzen kann.

Tests der Bundesanstalt für Materialforschung und der DUH, die mit dem VCD im EU-Projekt “Pro Klima” zum Thema Fahrzeug­klima­anlagen zusammen arbeitet, haben längst die Zündfähigkeit von 1234yf im heißen Motorraum bewiesen, die Mercedes erst jetzt durch eigene Messungen bestätigt.
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Deutscher Verkehrsplanungspreis 2012: Die Nominierten stehen fest

Donnerstag, 19. Juli 2012

Pressemitteilung, Berlin, 18. Juli 2012.
Neue Konzepte zeigen, Klimaschutz und Verkehr sind miteinander vereinbar

Klimaschutz im Verkehr – ein Widerspruch? Nein. Seit der Er­kennt­nis, dass mehr als 20% der CO2-Emissionen durch den Ver­kehr verursacht werden, diese allerdings schon durch ver­kehrs­vermeidende planerische Maßnahmen deutlich gesenkt werden können, wird in den Kommunen verstärkt an klimaverträglichen Ver­kehrs­konzepten gearbeitet.

Die besten Projekte zeichnet die Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) e.V. in Kooperation mit dem ökologischen Ver­kehrsclub VCD mit dem Deutschen Verkehrsplanungspreis aus. Ziel ist es, Projekte, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, sicht­bar und bekannt zu machen.

Eine fünfköpfige Jury hat in dieser Woche die Vorauswahl getroffen und fünf Projekte für den Preis nominiert. Am 14. November 2012 erhält schließlich eines der fünf Projekte im Rahmen der Jahres­tagung der SRL in Offenburg den Verkehrsplanungspreis 2012.
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EU-Kommission veröffentlicht Vorschlag für neue Pkw-Verbrauchsgrenzwerte

Mittwoch, 11. Juli 2012

Pressemitteilung, Berlin, 11. Juli 2012.
VCD begrüßt weitere Verbrauchsminderung, fordert aber am­bitioniertere Vorgaben

In Brüssel hat die EU-Kommission heute ihren Vorschlag für eine weitere Verbrauchsreduzierung von Pkw vorgestellt. Danach sollen neue Pkw ab 2020 im Schnitt maximal 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die Fort­schreibung der bereits geltenden CO2-Grenzwerte für 2015 von 130 g/km.

Kerstin Meyer, VCD-Verkehrsreferentin: „Von den neuen Vorgaben profitieren nicht nur die Umwelt sondern auch ganz entscheidend die Verbraucher. Neben der Verringerung des CO2-Ausstoßes auf der Straße sinken die Kosten für das Tanken.“ Seit 2007, als die EU-Kommission erstmals die derzeit geltenden Vorgaben diskutierte, sind die CO2-Emissionen von Neuwagen in der EU um fast vier Prozent pro Jahr gesunken. Das zeigt, so Kerstin Meyer: „Ver­brauchs­grenzwerte sind eine der effektivsten Maßnahmen, um den Spritverbrauch von Pkw zu verringern“.
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Klimaschutz – auch im Auto: Ausstellung in Stuttgart eröffnet

Mittwoch, 27. Juni 2012

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 14/2012, Stuttgart, 27. Juni 2012
Klimaschutz –auch im Auto:
Ausstellung über nachhaltige Fahrzeugklimatisierung in Stuttgart eröffnet

Wanderausstellung von Deutscher Umwelthilfe und Verkehrsclub Deutschland in­formiert über nachhaltige Fahrzeugklimatisierung –Klima­schädlichkeit durch Auto­klima­anlagen bislang zu wenig beachtet – DUH-Bundesgeschäftsführer Resch fordert Einhaltung der EU-Vorgaben

Die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) und der ökologische Ver­kehrsclub VCD haben heute im Ministerium für Umwelt, Klima und Energie­wirtschaft von Baden-Württem­berg die gemeinsame Ausstellung „Klimaschutz –auch im Auto“ eröffnet. Noch bis 13. Juli 2012 wird die bundesweit einmalige Wanderausstellung über nach­haltige Fahr­zeug­klimatisierung in Stuttgart zu sehen sein, bevor sie anschließend durch Deutsch­land reist. Sie ist Teil der europaweit angelegten Informations­kampagne „PRO KLIMA“.
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Die Luftverkehrssteuer führt zu fairem Wett­bewerb

Donnerstag, 01. März 2012

Pressemitteilung, Berlin, 1. März 2012.
VCD kritisiert Haltung des BDL

Vor Einführung der Luftverkehrssteuer hatte der Luftverkehr in Deutsch­land ein Steuerprivileg von 11,5 Mrd. Euro. Dies allein durch die Steuerbefreiung des Kerosins und den Verzicht auf die Mehrwertsteuer für Flüge ins Ausland. Über die seit einem Jahr geltenden Luft­verkehrs­steuer wurden im vergangenen Jahr 905 Millionen Euro erhoben. Es bleibt also ein Steuerprivileg von mindestens 10,5 Mrd. Euro. Damit wird deutlich, der deutsche Luftverkehr wird gegenüber anderen Ver­kehrs­trägern weiterhin massiv steuerlich gefördert, obwohl es sich um das klimaschädlichste Verkehrsmittel handelt.

Die Forderung des Bundesverbandes der Deutschen Luft­verkehrs­wirtschaft, BDL, nach Abschaffung der Luftverkehrssteuer zeigt, dass sich in der Luftverkehrsbranche eine Subventionsmentalität breit gemacht hat“, so Heiko Balsmeyer, Experte für Luftverkehr beim VCD.
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Innovative Busklimatisierung setzt neue Maßstäbe im Klimaschutz

Montag, 28. November 2011

Gemeinsame Pressemitteilung VCD/DUH, Berlin, 28. November 2011.

Natürliche Kältemittel bei Busklimaanlagen sind gegenüber Chemikalien klar im Vorteil – Signal an Verkehrsbetriebe: bis zu 70 Prozent weniger Servicekosten mit CO2-Klimatechnik möglich – Deutsche Umwelthilfe und ökologischer Verkehrsclub VCD appellieren an Bushersteller und Verkehrsunternehmen, auf nachhaltige Klimatechnik mit natürlichen Kältemitteln umzustellen – EU-Vorgaben zum Ausstieg klimaschädlicher Treibhausgase für alle Fahrzeuge gefordert

Das natürliche Kältemittel CO2 stellt beim Einsatz in Busklimaanlagen die bessere Alternative zu den bislang führenden Chemikalien dar. Zu dieser Einschätzung kommen die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) und der ökologische Verkehrsclub VCD. Sieben deutsche und ein luxem­burgisches Verkehrsunternehmen haben bereits 22 Busse mit der Klima schonenden Technologie ausgestattet. DUH und VCD begrüßen den zunehmenden Einsatz der neuen Geräte, die bei gleicher Kälteleistung um bis zu 25 Prozent weniger Kraftstoff verbrauchen. Für die Verkehrsbetriebe bedeutet dies deutlich niedrigere Betriebskosten.

Die Technologie setzt vor dem Hintergrund der UN-Klimakonferenz in Durban das richtige Zeichen“, sagt Jürgen Resch, Bundes­geschäftsführer der DUH. “Denn die zunehmende Erderwärmung bedingt einen ständig steigenden Bedarf nach Kühlung und damit eine wachsende Produktion von oft schädlichen Kältemitteln. Um diese teuflische Spirale zu durchbrechen, brauchen wir Innovationen, wie den Einsatz von CO2 als natürliches Kältemittel.