Mit ‘CO2-Grenzwerte’ getaggte Artikel

Greenwashing für Fortgeschrittene

Mittwoch, 02. Juli 2008

VCD-Pressemitteilung 46/08 – Berlin, 2. Juli 2008
Zur Halbjahresbilanz des VDA

Bei der heute in Berlin vorgelegten Halbjahresbilanz des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) gibt sich die Branche nach Ansicht des Umwelt- und Verbraucherverbandes VCD völlig zu Unrecht einen grünen Anstrich. VDA-Präsident Matthias Wissmann habe die großen Versäumnisse und Widerstände der Autokonzerne beim Thema Klimaschutz völlig ausgeklammert und stattdessen eine Werbe­offensive für sparsame Modelle unter dem Motto »Umwelt-Auto­sommer« als Beleg für das Öko-Engagement der Autoindustrie angeführt. “Doch eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“, erklärt dazu Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundesvorstand. “Bisher sind spritsparende und damit klimaschonende Fahrzeuge bei den meisten Herstellern lediglich Nischenmodelle. Die Masse der ver­kauften Autos verbraucht dagegen nach wie vor viel zu viel Sprit.
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Vollbremsung bei CO2-Grenzwert

Dienstag, 10. Juni 2008

VCD-Pressemitteilung 38/08 – Berlin, 10. Juni 2008
Deutsche Autoindustrie setzt sich gegen Klimaschutz durch, ausländische Konkurrenz
fährt davon

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die Annäherung zwischen Frankreich und Deutschland im Streit um strengere Abgasgrenzwerte für Pkw scharf. “Was Merkel und Sarkozy in Straubing als gemeinsame Zielvorstellung für die CO2-Grenzwerte von Neuwagen präsentiert haben, kommt einem Verrat an den Klimazielen der EU gleich“, kommentiert Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundesvorstand den gestrigen Auftritt.

Nach den Vorstellungen von Deutschland und Frankreich werde das ursprüngliche Zieldatum von 2012 aufgeweicht, indem die Hersteller erst nach und nach den durchschnittlichen Grenzwert von 120 Gramm CO2 pro Kilometer für ihre gesamte Flotte erreichen müssten. Zudem sollten die Strafen für säumige Konzerne weiter herabgesetzt und sogenannte Öko-Innovationen angerechnet werden. Vogt folgert: “Auch wenn die Details noch offen sind würde dieses Szenario bedeuten, dass bis 2012 gar nichts für den Klimaschutz im Autoverkehr passiert.
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Zu erneuter Meldung über Kfz-Steuer-Einigung und CO2-Grenzwert

Montag, 09. Juni 2008

VCD-Pressemitteilung 37/2008 – Berlin, 9. Juni 2008
Neue Kfz-Steuer noch in weiter Ferne und ohne Klimaschutzwirkung / Merkel muss heute bei Frankreich-Treffen Widerstand gegen CO2-Grenzwerte aufgeben

Die erneute Meldung über eine angebliche Einigung der Bundes­regierung zur Kfz-Steuerreform verursacht bei den Experten des umwelt­orientierten Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) in­zwischen nur noch Kopfschütteln und Schulterzucken. Auch die wieder­holte Behauptung, die neue Kfz-Steuer komme bald, könne nicht vom offensichtlichen Versagen der großen Koalition in diesem wie in weiteren Punkten des Klimaschutzpaketes im Bereich Verkehr ablenken. Ein konkreter Starttermin für die überfällige Reform der Kfz-Steuer sei nach wie vor nicht abzusehen, es gebe lediglich eine Ab­sichts­bekundung für 2010. Zudem machten die genannten Eck­punkte jede Hoffnung auf eine Lenkungswirkung für mehr Klima­schutz und Ressourcenschonung zunichte.
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Kein Fortschritt bei CO2-Grenzwerten für Pkw

Freitag, 06. Juni 2008

VCD-Pressemitteilung 36/08 – Berlin, 6. Juni 2008
VCD: Bundesregierung sorgt für steigende Spritkosten

Nach der gestrigen Sitzung des EU-Umweltministerrates in Luxemburg ist nach Aussage von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel keine Eini­gung im Streit um Klimaschutzauflagen für die Autoindustrie in Sicht. Damit verzögern sich erneut dringend notwendige Vorgaben für Ver­brauch und CO2-Ausstoß für die künftige Modellpalette euro­päischer Autohersteller. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) macht dafür die anhaltende Blockadepolitik der deutschen Bundes­regierung verantwortlich, die wider besseres Wissen an ihrem industrie­politisch motivierten Widerstand gegen überfällige Klima­schutz­anstrengungen im Autoverkehr festhalte.
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Zum Start des Genfer Autosalons (6. bis 16.3.08)

Mittwoch, 05. März 2008

VCD-Pressemitteilung 15/08 – Berlin, 05.03.08
Grüne Welle verebbt: Autohersteller beim Klimaschutz weiter auf der Bremse

Morgen öffnet der 78. Autosalon in Genf seine Pforten, eine der wichtigsten Automobil­ausstellungen weltweit. Nach Einschätzung des ökologisch orientierten Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) präsentiert die Messe jedoch das traurige Bild einer Branche, die den An­for­derungen der Zeit um Jahre hinterherhinkt. Statt endlich durch­weg auf sparsame und zukunftsfähige Fahrzeuge mit intelligenter Technik zu setzen, würden weiterhin neue Modelle aus dem Saurier­zeitalter des Autobaus aus der Taufe gehoben: PS- und Tempo-Rekorde wie beim Alfa 8C Spider, sogenannte Crossover, das sind neuartige Zwitter aus Gelände- und Sportwagen wie der Ford Kuga oder der Volvo XC60, oder aufgemotzte Kleinwagen wie der Fiat 500 Abarth mit 135 PS und 200 km/h Höchst­geschwindigkeit dominierten die Messeneuheiten.
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EU-Umweltminister müssen Bundesregierung in der Autopolitik auf Klima-Kurs bringen

Montag, 03. März 2008

VCD-Pressemitteilung 14/08 – Berlin, 03.03.2008
Ministerrat beschäftigt sich mit CO2-Grenzwerten für Pkw

Die Umweltminister der EU beschäftigen sich heute in Brüssel zum ersten Mal mit dem Vorschlag der EU-Kommission vom Dezember 2007, den durchschnittlichen CO2-Ausstoß von Neuwagen bis 2012 auf 120 Gramm pro Kilometer zu reduzieren. Auf der Tagesordnung steht dabei zunächst ein fachlicher Austausch zum Kommissionsvorschlag, Ent­scheidungen der Minister sollen frühestens auf ihrer nächsten Sitzung im Juni gefasst werden. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) erwartet von den EU-Umweltministern heute ein klares State­ment für ein ambitioniertes Modell zur Verringerung der Treibhausgase aus dem Autoverkehr. “Wir dürfen beim Klimaschutz keine Zeit mehr verlieren. Deshalb müssen die europäischen Umweltminister heute klar machen, dass sie weder eine Verzögerungstaktik noch eine weitere Verwässerung des Kommissions­vorschlags für einen CO2-Grenzwert zulassen werden“, erklärt Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundesvorstand.
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VDA verklärt Klimabilanz der deutschen Autoindustrie

Mittwoch, 06. Februar 2008

VCD-Pressemitteilung 07/08 – Berlin, 6.2.2008
VCD: Herstellerverband rechnet sich die Welt schön / Autobauer noch weit von eigenen CO2-Zielen entfernt

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) wirft dem Verband der Automobilindustrie (VDA) vor, mit Zahlenspielen vom großen Rückstand der deutschen Autobauer beim Klima­schutz ablenken zu wollen. Bei seiner heutigen Präsentation in Berlin habe der Verband versucht, eine geringfügige Verbesserung der CO2-Bilanz der im Vorjahr in Deutschland von deutschen Herstellern verkauften Fahr­zeuge um zwei Prozent als großen Erfolg zu darzustellen. Dabei spiele der Verband herunter, dass die deutschen Hersteller gegenüber der ausländischen Konkurrenz immer noch um durch­schnittlich zehn Gramm CO2 pro Kilometer hinterher­hinkten, das entspreche rund sieben Prozent.
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Kohlendioxid-Grenzwerte für Pkw in der Bewertung

Dienstag, 29. Januar 2008

VCD-Pressemitteilung 05/08 / Gemeinsame Pressemitteilung VCD, DUH, NABU, Berlin, 29.01.08
EU-Vorgaben zur CO2-Reduktion reichen nicht aus / Mehr Effizienz durch zulassungsrelevante Grenzwerte gefordert / Bundesregierung muss Widerstand aufgeben

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) und der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) haben heute auf einer Pressekonferenz in Berlin die Vorschläge der EU-Kommission zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes von Pkw nach eingehender Prüfung als unzureichend bewertet. Um dringend notwendige Fortschritte im Klimaschutz zu erzielen, seien unter anderem höhere Strafzahlungen und zulassungsrelevante Grenzwerte unabdingbar. Die Verbände forderten die Bundesregierung auf, ihren Widerstand gegen die Brüsseler Pläne aufzugeben und statt dessen für anspruchsvollere Grenzwerte und eine schnelle Umsetzung zu sorgen. Im Vorgehen der EU sehen die drei Umweltverbände die logische Konsequenz aus dem Versagen der Autoindustrie, die ihre Selbstverpflichtung zum Klimaschutz nicht annähernd erfüllt habe. Widerstand von Autoherstellern und Bundesregierung sei deshalb völlig fehl am Platze.
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Daimler zahlt Rekordstrafe wegen hohem Spritverbrauch

Freitag, 04. Januar 2008

VCD-Pressemitteilung 01/08 – Berlin, 4.1.2008
VCD: Strafzahlungen für Klimakiller reichen nicht

Weil die Pkw und SUV (sport utility vehicles) des Unternehmens zu viel Kraftstoff verbrauchen, muss der Automobilhersteller Daimler in den USA die Rekordstrafe von 30 Millionen Dollar bezahlen. Dennoch freut sich der Konzern über ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr in den Vereinigten Staaten und zahlt angesichts der satten Gewinne klaglos die höchste Strafe, die jemals gegen einen Autohersteller wegen zu hohen Energieverbrauchs verhängt wurde. Vor diesem Hintergrund fordert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) die EU auf, die im Dezember 2007 vorgestellten Pläne der EU-Kommission zu einem europäischen CO2-Grenzwert zu überdenken. Diese sehen wie in den USA für die Konzerne, die Verbrauchsvorgaben nicht schaffen, lediglich Strafzahlungen vor.
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VCD: Bundesregierung und deutsche Hersteller verhindern in Brüssel wirksamen Klimaschutz

Mittwoch, 19. Dezember 2007

VCD-Pressemitteilung 78/07 – Berlin, 19.12.07
EU-Kommission legt Entwurf zu CO2-Grenzwerten für Pkw vor

Die EU-Kommission hat heute in Brüssel ihren Gesetzentwurf für CO2-Grenzwerte von Neuwagen vorgestellt. Danach soll die europäische Autoindustrie den durchschnittlichen Treibhausgasausstoß von Neuwagen bis 2012 nicht wie bisher vorgesehen auf 120, sondern lediglich auf 130 Gramm CO2 pro Kilometer reduzieren. Schwerere Autos sollen zudem wesentlich mehr Klimagase ausstoßen dürfen als leichtere. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die Vorlage der EU als völlig unzureichend für den Klimaschutz im Straßenverkehr und macht ein Kartell aus deutschen Herstellern und Bundesregierung für die Verwässerung der Grenzwerte verantwortlich.
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