Mit ‘CDU’ getaggte Artikel

Bürgerinitiative „pro B 172 Südumfahrung“CDU lenkt mit unberechtigten Gegenangriffen von der Kritik des VCD ab

Donnerstag, 24. November 2011

Pressemitteilung VCD, Landesverband Elbe-Saale, 25.11.2011

Der VCD wehrt sich gegen eine falsche Darstellung seiner Lobby-Kritik durch die Bürgerinitiative (BI) B172. Nach Aussagen des BI-Sprechers Peter Liebers (gleichzeitig CDU-Kreisgeschäftsführer) habe der VCD die gesamte BI als eine reine CDU-Veranstaltung bezeichnet. Dies weist Lutz Dressler vom VCD Landesverband Elbe-Saale energisch zurück: „Das haben wir nie getan, im Gegenteil: Die Kritik richtet sich allein an die CDU, die die BI zusammen mit den Asphaltlobbyisten von der GSV ins Leben gerufen hat. Alle anderen Unterstützer der Bürgerinitiative haben dies sicherlich nicht gewusst. Sie sollten deswegen jedoch ihr Engagement in der Bürgerinitiative überdenken.

Um zu erkennen, dass die GSV (Gesellschaft zur Förderung umweltgerechter Straßen- und Verkehrsplanung) eben kein Umwelt-Lobbyverein ist, wie es der Name vermuten lassen könnte, genüge eine kleine Internetrecherche: Panorama, Spiegel, die taz und weitere Medien haben bereits entsprechend kritisch berichtet. „Hier geht es um gezielte Meinungsmanipulation. Die Straßenbaufirmen versuchen durch Bürgerinitiativen pro Ortsumgehungen, an deren Gründung sie beteiligt sind, sich den Rückhalt in der Bevölkerung zu erkaufen“, so Dressler. „Ich frage mich ob sich eine Bürgerinitiative auch ohne Beteiligung der GSV gebildet hätte.

Y-Trasse vor dem endgültigen Aus?

Dienstag, 17. November 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 34/2009, 18.11.09, Lüneburg/Hannover.

Planungskosten ohne Beteiligung der Bundesregierung/VCD: „Hoffentlich das endgültige Aus der Y-Trasse!“/Jetzt See­häfen-Anbindung mit Alternativkonzepten verbessern

Das ist eine sehr positive Nachricht für den norddeutschen Wirt­schaftsstandort: die Bundesregierung will sich nach Infor­ma­tionen der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung offen­sichtlich nicht an den 55 Millionen Euro Planungskosten für die seit 1992 geplante neue Schnellbahntrasse von Hamburg und Bremen nach Hannover beteiligen! Das müsste jetzt hoffentlich das endgültige Aus der sogenannten Y-Trasse sein!“, so Michael Frömming, Landes­vor­sitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD). Nun könn­ten kurzfristige und effektivere Maßnahmen greifen, um die An­bin­dung der Häfen zu verbessern.

Der VCD setzt sich seit Beginn der Y-Planungen für einen Ausbau der bestehenden Bahnlinien ein und erhielt dazu fachliche Un­ter­stützung durch eigene und externe Studien, die der rund 2 Milliarden Euro teuren Y-Trasse keine nennenswerten Vorteile für die norddeutschen Seehäfen bescheinigen. „Selbst das nieder­sächsische Wirtschaftsministerium hat in einer Expertise kurz­fristige Maßnahmen zur Entlastung der wichtigen Bahn­korridore vorgeschlagen, von denen einige sogar schon um­gesetzt werden“, so Frömming. „Die Y-Trasse braucht kein Mensch, ist zu teuer, zerstört eine intakte Naturlandschaft und käme eh viel zu spät!
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Zur Forderung einer neuen Autobahn nach Un­fall­serie auf A 2

Dienstag, 21. Juli 2009

Pressemitteilung 20/2009, VCD-Landesverband Niedersachsen, 21.07.2009 Hannover/Braunschweig.
VCD: „FDP argumentiert abgrundtief peinlich auf Rücken von Verkehrsopfern!“/CDU soll auf Koalitionspartner einwirken

Der FDP ist aber auch wirklich kein Argument mehr zu schade, sich für weitere Subventionen in den Straßenbau in Niedersachsen ein­zusetzen. Nun müssen schon die Opfer der schlimmen Mas­sen­karambolage auf der A 2 bei Braunschweig dafür herhalten, und eine neue parallele Autobahn zu fordern. Es ist einfach abgrund­tief peinlich, was die FDP sich im Bereich Verkehrspolitik in Nieder­sachsen leistet!“, so Michael Frömming, Vorsitzender des Ver­kehrs­club Deutschland in Niedersachsen.
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VCD kritisiert „Straßenbauwahn“ bei CDU und FDP

Donnerstag, 29. Januar 2009

Pressemitteilung 6/09, VCD-Hessen, 29.01.2009

Als „Rückfall in längst vergangene Zeiten“ bezeichnete der Ver­kehrs­club Deutschland (VCD) die von CDU und FDP an­gekündigte Ver­dop­pe­lung des hessischen Straßenbau-Etats. „Die künftigen Regierungs­fraktionen sind wohl vom Straßenbauwahn befallen“, vermutet Udo Messer, Vorstandsmitglied des VCD-Landes­verbandes Hessen. „Der öffentliche Nahverkehr ist den beiden Parteien dagegen nicht einmal eine Erwähnung wert.“ Diese Politik sei nicht zukunfts­orientiert. Es gebe keinen Bedarf, das gut ausgebaute hessische Straßen­netz in diesem gewaltigen Umfang zu erweitern. Ganz im Gegen­teil sei ein weitere Asphaltierung der Landschaft kontra­produktiv für die Bestrebungen, die Klimaschutzziele auch im Ver­kehr zu erreichen.
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Kfz-Steuer-Streit in der Koalition

Montag, 26. Januar 2009

VCD-Pressemitteilung 06/09 – Berlin, 26. Januar 2009
VCD: Klimasteuer statt Diesel-Förderungssteuer!

Verhalten reagiert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) auf die Ankündigung der Unions-Bundestagsfraktion, im Koalitionsstreit um die Neuausrichtung der Kfz-Steuer auf die Obergrenze für die Hub­raum­besteuerung von 2,5 Litern für Benziner und 3 Litern für Diesel verzichten zu wollen.

Wir begrüßen, dass die klimapolitisch fatale Deckelung beim Hub­raum offenbar vom Tisch ist“, kommentiert der VCD-Bundes­vor­sitzende Michael Gehrmann. “Das reicht jedoch nicht aus. Wenn gleichzeitig der nach Hubraum berechnete Teil der Kfz-Steuer für Diesel­fahrzeuge generell gesenkt und jedes Gramm CO2 oberhalb der Grenze von 120 Gramm je Kilometer gleich hoch besteuert wird, hat dieses Steuermodell keine hinreichende ökologische Len­kungs­wirkung zugunsten sparsamer Autos. Außerdem werden mit dem jetzt diskutierten Vorschlag Spritschlucker künftig nicht nennens­wert mehr Kfz-Steuer bezahlen als heute.” Das debattierte Kfz-Steuer-Modell bevorzuge im Vergleich zur heutigen Steuer Diesel-Pkw und verführe die deutsche Autoindustrie dazu, weiterhin einseitig auf diese Antriebsart zu setzen, was angesichts der Diesel­knappheit und der im Verhältnis zu Benzin deutlich gestiegenen Weltmarktpreise für Diesel auch konjunkturpolitisch fragwürdig sei.
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Koalitionsvertrag in Niedersachsen: Innovative Verkehrspolitik nicht in Sicht!

Montag, 25. Februar 2008

Pressemitteilung 11/2008, VCD-Landesverband Nieder­sachsen, 25.02.08 Hannover.
Zum heutigen Koalitionsvertrag in Niedersachsen – VCD: „Innovative Verkehrspolitik nicht in Sicht!“
Neue Mobilitätskonzepte angemahnt

Der von CDU und FDP heute in Hannover unterzeichnete Koalitions­vertrag manifestiert nach Auffassung des Verkehrs­club Deutschland (VCD) den Stillstand in der Verkehrs­politik in Niedersachsen. „Das ist alter Wein in alten Schläuchen, so kommt das Land nicht voran in Sachen zukunftsfähiger Mobilität“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming.

Der VCD kritisiert, dass mit der Küstenautobahn A 22 und der A 39 Lüneburg – Wolfsburg weiter an internationalen Lkw-Transitachsen festgehalten werde, während der Ausbau des umweltfreundlichen Schienenverkehrs auf der Stelle trete. „Strategien zur Vermeidung und Verringerung des Lkw-Verkehrs, zur Förderung innovativer und erfolgreicher Konzepte, wie etwa Car-Sharing oder ein stärkeres Augen­merk für mehr Verkehrssicherheit sind im Koalitions­vertrag der CDU und FDP nicht vorhanden. So droht, dass Niedersachsen weiter die globalen Entwicklungen, etwa wachsende Klimaschutz-Anforderungen und steigende Mineralölpreise verschläft“, so Frömming. Laut VCD müsse gerade ein Flächenland wie Niedersachsen eine Mobilität sicherstellen, die den Bürgern Alternativen zum immer teureren Pkw-Gebrauch anbiete.
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Landtagswahl 2008: Kaum Aussicht auf zukunftsfähige Verkehrspolitik

Freitag, 18. Januar 2008

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 3/2008, 18.1.2008
Zu viel Straßenbau, kein Klimaschutz in den meisten Programmen

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) sucht angesichts der Landtagswahl vergeblich nach zukunftsfähigen Verkehrs­konzepten in den Wahlprogrammen der meisten Parteien. „Obwohl das Thema Klimaschutz für viele Menschen eine wichtige Rolle spielt, fordern mit CDU, SPD und FDP fast alle heute im Landtag vertretenen Parteien beispielsweise noch immer zusätzlichen Straßenbau. Der umweltfreundliche Bahnverkehr spielt keine ernste Rolle bei der Bewältigung der Zukunftsaufgaben!“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming.
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Neue Verkehrspolitik auch in Niedersachsen nötig!

Donnerstag, 03. Januar 2008

Pressemitteilung 1/2008 VCD-Landesverband Niedersachsen, Hannover, 3.01.08.
Ölpreis liegt bei 100 Dollar
Aber die meisten Wahlprogramme setzen auf Straßenverkehr

Nachdem gestern gleich am ersten Handelstag im Jahr 2008 der Ölpreis erstmals auf 100 Dollar angestiegen ist, fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) auch von der Landes­regierung in Niedersachsen ein klares Umlenken in der Verkehrs­politik. Ziel müsse sein, zukunftsfähige Verkehrs­konzepte wie die Förderung des Öffentlichen Nahverkehrs oder auch das Car-Sharing voranzutreiben.
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