Mit ‘Car-Sharing’ getaggte Artikel

Verkehrsplanungspreis 2010 verliehen

Freitag, 19. November 2010

Gemeinsame Pressemitteilung von VCD und SRL – Berlin, 19.11.10
Bremen überzeugt Jury mit Car-Sharing-Aktionsplan

Wie sieht zukunftsweisende nachhaltige Verkehrsplanung aus, die den Bedürfnissen aller Betroffenen Rechnung trägt? Um gute Bei­spiele für wirksame Verkehrsplanung, Gestaltqualität und Planungs­kultur sichtbar und bekannt zu machen, hat die Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) e.V. in Kooperation mit dem ökologischen Verkehrsclub VCD den Verkehrs­planungs­preis ins Leben gerufen. Gewonnen hat den Wettbewerb, der unter dem Thema »Mobil im Quartier« stand, die Freie Hansestadt Bremen mit ihrem Car-Sharing-Aktionsplan. Aus den eingereichten Projekten wurden fünf Preisträger ausgewählt.

Rainer Bohne, Geschäftsführer der SRL, betont anlässlich der Preis­verleihung: “Eine integrierte und nachhaltige Stadtentwicklung ist nur dann zukunftsfähig, wenn die Trennung zwischen Stadt- und Verkehrsplanung aufgehoben wird. Mit dem Verkehrs­planungs­preis soll ein Zeichen gesetzt werden für integrierte und integrierende Lösungen. Wir erhoffen uns auch, dass die Konkurrenzen zwischen Verkehrsplanung und Stadtplanung aufgelöst werden und die ent­sprechenden Verwaltungen vom Bund bis zur Kommune zukünftig verstärkt gemeinsame statt trennende Lösungen für die Städte entwickeln. Die SRL steht als Berufs­verband aller räumlich Planenden bereit, hierbei unterstützend zu helfen.
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fairkehr-Titelthema »Mythos Jobmotor Auto­industrie«

Freitag, 20. August 2010

VCD-Pressemitteilung 68/10 – Berlin, 20.08.10
Schönrechnen mit System

Fairkehr 4/2010

Fairkehr 4/2010


Es ist ein moderner Mythos, den die Autolobby den Bundesbürgern ein­geimpft hat: Jeder siebte Arbeitsplatz hänge, so die gängige Meinung, vom Pkw ab. Nachprüfbare Belege – Fehl­anzeige. So unwider­sprochen sich dieser Glaube in die deutsche Verkehrs­politik eingenistet hat, so falsch ist er auch. Was hinter den großen Zahlen der Autolobby steckt und wie der von ihr angetriebene gigantische Ölbedarf auch in Mittel­europa die Natur zerstört, zeigt der ökologische Verkehrsclub VCD in der aktuellen Ausgabe seiner Mitglieder­zeitschrift fairkehr.

Der Mythos von jedem siebten Arbeitsplatz gründet in ein paar absurden Annahmen“, betont Michael Rothgang vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung in der fairkehr. Dies zeigten auch die nackten Zahlen: Nur jeder 50. Beschäftigte arbeitet an der Herstellung von Fahrzeugteilen, werden Dienst­leitungen mit einbezogen, ist jeder 26. Arbeitsplatz mit dem Auto verbunden. Selbst wenn alle weiteren Verflechtungen – etwa mit der Textilindustrie, die Sitzbezüge liefert – beachtet werden, sind es 2,9 Millionen Jobs. Demnach hätte jeder 14. Erwerbstätige etwas mit Pkw zu tun. Doch auch dies ist laut Rothgang zu hoch angesetzt. So würden hierzulande auch ohne eine deutsche Auto­industrie Pkw verkauft, repariert und betankt.
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Car-Sharer setzen auf sparsame Fahrzeuge

Freitag, 30. Juli 2010

Gemeinsame Pressemitteilung VCD und teilAuto, Berlin, 30.07.10
VCD begrüßt Teilnahme des mitteldeutschen Car-Sharing-Anbieters teilAuto an Kampagne »Cleaner Car Contracts«

TeilAuto unterzeichnet den »Cleaner Car Contract« beim VCD

TeilAuto unterzeichnet den »Cleaner Car Contract« beim VCD

Die Mobility Center GmbH aus Halle, die unter der Marke »teilAuto« in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen Car-Sharing für mehr als 9 000 Privat- und Geschäfts­kunden anbietet, hat heute gegen­über dem ökologischen Verkehrs­club VCD ihre Teilnahme an der Kampagne »Cleaner Car Contracts« erklärt. Die Vorgaben, den durch­schnittlichen CO2-Ausstoß ihrer Neuwagen­flotte bis zum Jahr 2012 auf 120 Gramm je Kilometer zu senken, hat die Mobility Center GmbH bereits heute erfüllt. Dafür wurde das Unternehmen vom VCD mit dem »goldenen Flottenlabel« ausgezeichnet. Insgesamt umfasst die Flotte von Mobility Center rund 320 Fahrzeuge, die an 150 »teilAuto«-Stationen in inzwischen elf Städten verteilt sind.
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Car-Sharing – das richtige Auto zur richtigen Zeit

Mittwoch, 21. Juli 2010

VCD-Service-Pressemitteilung 10/10 – Berlin, 21.07.10
VCD-Tipp »Ökologisch mobil!«

Privat genutzte Pkw werden durchschnittlich 23 Stunden am Tag nicht bewegt, verursachen jedoch auch als »Stehzeug« hohe Kosten. Denn der Anteil der Fixkosten durch Steuern, Versicherung und Wertverlust bleibt bestehen, auch wenn das Auto nur wenig bewegt wird. Darauf weist der ökologische Verkehrsclub VCD hin. Mit Car-Sharing, dem organisierten Auto-Teilen, lasse sich hier Geld sparen. Nach Angaben des VCD betragen die Ausgaben für das eigene Auto bei einer durchschnittlichen jährlichen Fahrleistung von 12 600 Kilometern selbst für ein sparsames Auto der Kompaktklasse auf den Monat umgerechnet etwa 560 Euro.
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CarSharing: Umwelt entlasten und Kosten sparen

Montag, 31. Mai 2010

Das Umweltbundesamt (UBA) und der Bundesverband CarSharing (bcs) informieren in einer gemeinsam herausgegebenen Presse­mitteilung über eine neue Broschüre mit Beispielen zur gewerblichen Nutzung von Carsharing.

Die Broschüre kann kostenfrei von der Webseite des Bundes­verbandes CarSharing heruntergeladen (pdf, ca 4MB) oder in der gedruckten Version bei der bcs-Geschäftsstelle bestellt werden.

Des Weiteren gibt es den Leitfaden „Effizienter Fuhrpark – kostengünstig, umweltschonend, zukunftssicher“ des Verkehrsclubs Deutschland e.V., gefördert durch das Umweltbundesamt und das Bundesumweltministerium. Die Broschüre steht ebenfalls zum Download bereit..

Klimaschutzprogramme Niedersachsen und Bremen im Vergleich

Freitag, 18. Dezember 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 41/2009, 17.12.09. Hannover.
VCD: „Größer können Unterschiede in klimafreundlicher Ver­kehrspolitik nicht sein!“/Niedersachsen setzt auf Straßen­bau, Bremen auf Umweltverbund

Größer können die Unterschiede in der Klima- und Verkehrspolitik kaum sein“, urteilt Harald Walsberg, niedersächsischer stell­ver­tretender Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD). Nachdem das Umweltministerium in Hannover im Februar 2009 ein „Positionspapier zum Klimaschutz“ veröffentlichte, folgte vor wenigen Tagen das Bundesland Bremen mit einem „Klimaschutz- und Energieprogramm 2020“. Der VCD hat beide Papiere hin­sicht­lich der verkehrspolitischen Ziele verglichen.

Auch wenn Hannover und Bremen gerade einmal etwas mehr als einhundert Kilometer auseinander liegen: Im Bereich Klimaschutz und Mobilität trennen beide Landesregierungen offensichtlich Wel­ten“, so Walsberg. „Zusammengefasst handelt es sich bei dem Papier der CDU/FDP-Regierung um inhaltsarme Allgemeinplätze, teilweise mit kontraproduktiven Thesen wie weiteren Straßenbau zum Zwecke des Klimaschutzes. Bremen hingegen trifft in seinem Programm klare Aussagen, wie etwa die konkrete Zahl von an­zu­strebenden 20.000 Car-Sharing-Nutzern in der Hansestadt bis zum Jahr 2020.
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Buslinie 85 über die Hepkestraße ist gut ausgelastet

Donnerstag, 03. Dezember 2009

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, Ortgruppe Dresden, Dresden, 3.12.2009
VCD: Bei steigender Nachfrage sollten Gelenkbusse eingesetzt werden

Die Ortsgruppe des Verkehrsclub Deutschland (VCD) hatte sich be­reits im Vorfeld für die neue Buslinie 85 stark gemacht und fordert jetzt den Einsatz längerer Busse. Nachdem der Start des neuen Buskonzeptes am letzten Wochenende in den Medien vor allem von dem Protest einiger Anwohner der Hepkestraße begleitet war, verweist der VCD-Sprecher Lutz Dressler darauf, dass es durch­aus auch viele positive Stimmen zur neuen Linie 85 gibt. Dressler wollte es selbst wissen und hatte sich Mittwochmorgen kurz nach sieben an der neu eingerichteten Haltestelle “Jung­hans­straße” positioniert, direkt am Erlwein-Gymnasium (ehemals Gymnasium Dresden-Gruna): “Die Busse kurz nach sieben waren in beide Richtungen mit über zwei Dutzend Fahrgästen gut belegt. Sie haben trotz des morgendlichen Berufs- und Schülerverkehrs die Hepkestraße zügig passieren können.
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Verkehrspolitik nach der Bundestagswahl

Dienstag, 29. September 2009

Pressemitteilung 26/09, VCD-Landesverband Niedersachsen, 29.09.09 Hannover.
Neue Mehrheiten in Berlin auch mit verkehrspolitischen Konsequenzen/„Nieder­sachsen darf jetzt nicht unter die Räder kommen!“

Ausbau des Bahnverkehrs als Priorität gefordert

Die Bundestagswahlen haben auch Konsequenzen auf Nieder­sachsens Verkehrspolitik. Darauf macht der Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) aufmerksam. „Es wird viel über Steuern, Bildung und Atomenergie diskutiert in diesen Tagen. Die zukunftsfähige Verkehrs­politik bleibt ganz offensichtlich auf der Strecke“, befürchtet VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming.

Mit Blick auf die aktuelle CDU/FDP-Landesregierung in Hannover steht zu befürchten, dass Niedersachsen unter die Räder kommt. „Kaum zwei Tage nach der Bundestagswahl werden neue und alte Stra­ßen­bauprojekte als Forderungen aus Niedersachsen hoch und runter dekliniert, egal wie teuer und wie sinnvoll!“, so Frömming. „Rund zwei Mil­liar­den für die Küstenautobahn und rund eine Milliarde für die A 39: der Steuerzahler soll unter der neuen Bundes­regierung in Niedersachsen ganz offensichtlich vor allem für neue Sub­ven­tionen in Lkw-Transitachsen bezahlen“.
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1.000 Elektromobile für Car-Sharing

Dienstag, 15. September 2009

Pressemitteilung VCD Hessen, Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M. – 15. September 2009.

1.000 Elektromobile sollten nach Ansicht des Verkehrsclubs Deutsch­land (VCD) als Car-Sharing-Fahrzeuge zur Verfügung gestellt werden. “Damit würde nicht nur das elektrisch betriebene Auto gefördert, sondern auch ein fortschrittliches Mo­bi­li­täts­konzept“, sagte der VCD-Landesvorsitzende Werner Geiß. 1.000 Elektromobile im Car-Sharing, könnten gut 10.000 herkömmliche Autos ersetzen. Für Mensch und Umwelt sei ein Modell­projekt “Elektromobilität und Car-Sharing” daher ein größerer Gewinn als die von der Auto­mobil­industrie schon ins Gespräch gebrachten Kaufanreize für Einzel­fahrer. Der ökologisch orientierte Verkehrsclub übermittelte seine Vorschläge Umweltminister Sigmar Gabriel am Dienstag in Frankfurt anlässlich der Feier des 1000. Fahrzeuges des Car-Sharing-Anbieters “stadtmobil”.

In der “Modellregion Elektromobilität” Rhein-Main müssen nach An­sicht des VCD neben technischen Fragen auch Mobilitäts­konzepte behandelt werden. Durch eine erweiterte Unterstützung von Car-Sharing-Modellen ergeben sich immense Vorteile: “Rechnerisch kommen hierbei etwa 20 Nutzer auf ein Auto. Durch Car-Sharing können wertvolle Rohstoffe und Energie eingespart werden und, was in den dicht mit Autos zugepflasterten Straßen von Frankfurt fast noch wichtiger ist, auch Platz“, stellt Holger Greiner vom VCD Rhein-Main fest. Wenn weniger Fläche für Stellplätze benötigt werde, gewinne man wertvollen Stadtraum, der zum Beispiel für Anpflanzungen oder als Spiel- und Bewegungs­fläche für Kinder genutzt werden könne. Aber dazu müsse eben die Zahl der Autos in der Stadt langfristig reduziert werden.
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VCD begrüßt Elektrorad-Vorstoß der Pforzheimer Verwaltung

Sonntag, 05. Juli 2009

Pressemitteilung 13/2009, VCD-Pforzheim-Enz, 4. Juli 2009
Bundesweites Zeichen für zukunfts­weisendes Verkehrs­konzept

Am kommenden Mittwoch wird im Planungs- und Umwelt-Ausschuss des Pforzheimer Gemeinderates über eine Abwrackprämie für Fahr­räder debattiert werden. Die Verwaltung schlägt vor, an­ge­sichts der derzeit geringen Radnutzung und der schwierigen Topographie in Pforzheim, die Anschaffung von Fahrrädern mit Elektro­antrieb mit einem städtischen Zuschuss von 100 EUR fördern zu wollen. Diesen Verwaltungsvorschlag unterstützt der Umwelt- und Ver­braucher­verband Verkehrsclub Deutschland, Kreisverband Pforz­heim/Enzkreis e.V. (VCD).: „Die Förderung des Radverkehrs in Pforzheim ist dringend notwendig – in keiner anderen Großstadt in Baden-Württemberg ist der Radverkehrsanteil so gering wie in Pforzheim und gleichzeitig die Verkehrsprobleme so groß“, erklärt VCD-Landes- und Kreisvorsitzender Matthias Lieb. „Offensichtlich gibt es hier einen Zusammenhang: Da Radfahren in Pforzheim derzeit nicht attraktiv ist, wird der PKW überproportional genutzt, was dann zu den bekannten Verkehrsproblemen führt“.

Der VCD begrüßt deshalb den neuen Ansatz des Ver­kehrs­ent­wicklungsplanes, die Verkehrsmittel des sog. Umwelt­verbundes, d.h. Fußgänger, Radverkehr und Bus und Bahn fördern zu wollen.

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