Mit ‘Car-Sharing’ getaggte Artikel

Zum Auto gibt es Alternativen

Mittwoch, 10. Februar 2016

Pressemitteilung, Berlin, 10. 02 2016

Ob Verbrauch oder Schadstoffausstoß, wie es um die Effizienz von Pkw tatsächlich steht und wie stark sie die Luft in den Städten belasten – nach dem Dieselskandal herrscht darüber Unsicherheit. Weder Hersteller noch Politik haben es bis heute geschafft vollständig aufzuklären und so rät der ökologische Verkehrsclub VCD weiterhin einen Neuwagenkauf sehr genau zu überdenken.

Doch was sind die Alternativen zum eigenen Pkw? Welches Verkehrs­mittel eignet sich für wen? Der VCD macht den Verkehrs­träger­vergleich und stellt die Vor- und Nachteile der umweltverträglichen Alternativen E-Rad, Carsharing und Öffentlichen Nahverkehr vor.

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Bahnstreik: Statt teurer Mietwagen privates Carsharing nutzen

Donnerstag, 19. Februar 2015

Pressemitteilung, Berlin, 19. 2. 2015

Fernbus, Mietwagen oder auch private Carsharing-Autos können die Alternative sein, wenn in den kommenden Tagen im Per­sonen­verkehr der Deutschen Bahn gestreikt wird. Je stärker die Nachfrage, umso höher ist jedoch der Preis bei Mietwagenfirmen und Fernbusanbietern. Es lohnt ein Blick auf die privaten Carsharer.

Beim privaten Carsharing stellen Privatpersonen ihren Pkw für die gemeinsame Nutzung zur Verfügung. Das hat gleich mehrere Vor­teile: die Autos werden viel effizienter genutzt, Fahr­zeug­halter senken ihre Unterhaltungs­kosten und die Mitnutzer mieten das gemeinschaftliche Auto oft günstiger als beim kommerziellen Carsharing. Wo sich ein privates Auto zum Teilen befindet, erfahren Interessierte am besten über die sogenannten Autoteiler-Plattformen.
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Elektromobilitätsgesetz verfehlt die großen Ziele

Mittwoch, 04. Februar 2015

Pressemitteilung, Berlin, 04. 02 2015

Nach mehrmonatigen Auseinandersetzungen um das sogenannte Elektromobilitätsgesetz (EmoG) lud der Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur heute zur öffentlichen Anhörung. Neue Impulse oder eine Weiterentwicklung dieses Gesetz waren nicht zu erwarten und kamen auch nicht.

Es bleibt bei einem Gesetzesentwurf, für dessen Schwer­punkt­setzung es Kritik von allen Seiten gibt. Besonders die Busspur­nutzung für Elektroautos wird heftig kritisiert. Keine einzige Kommune in Deutschland plant bislang ihre Busspuren freizugeben und trotzdem hält Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt stur an dieser Maßnahme fest. Dieses starre Festhalten an einer einmal gefassten Idee ist aktuell auch bei der Pkw-Maut zu beobachten. Damit verhindert Verkehrsminister Dobrindt, dass vernünftige Bestand­teile des vorliegenden Gesetzesentwurfs angemessen berücksichtigt werden. (weiterlesen…)

Gesetz zur Förderung der Elektromobilität greift zu kurz

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Pressemitteilung, Berlin, 18. 12 2014

Elektromobilität und somit auch mit erneuerbaren Energien betankte Elektroautos können einen Teil dazu beitragen, die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen. Sie sind ein Baustein nachhaltiger Mobilität. Daher ist eine Förderung der Elektromobilität grund­sätzlich zu begrüßen. Das heute im Bundestag diskutierte erste Gesetz zur Förderung der Elektromobilität (EmoG) greift allerdings viel zu kurz. Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert die alleinige Konzentration auf Elektroautos. Solch ein Gesetz wird den Verkehr nicht nachhaltig verändern.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender:Elektromobilität findet heute schon in hohem Maße statt, mit elektrischen Bahnen im öffentlichen Verkehr und rund 1,8 Millionen E-Rädern. Das Ge­setz zur Förderung der E-Mobilität lässt allerdings genau diese Verkehrs­mittel außen vor. Es konzentriert sich ausschließlich auf Elektro­autos, allein um des Zieles willen, diesen Fahrzeugen zum Durchbruch zu verhelfen.” (weiterlesen…)

Aktionsprogramm Klimaschutz der Bundes­regierung

Donnerstag, 04. Dezember 2014

Pressemitteilung, Berlin, 04. 12 2014

Um das Ziel, die CO2-Emissionen bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu verringern, doch noch zu erreichen, verabschiedete  das Bundeskabinett am gestrigen 3. Dezember, das Aktionsprogramm Klimaschutz. Aufgelistet sind darin unter anderem Maßnahmen, mit denen sieben bis zehn Millionen Tonnen CO2 im Verkehrsbereich eingespart werden sollen. Der ökologische Verkehrsclub VCD be­grüßt grundsätzlich, dass der Plan vorsieht, den Schienengüter­verkehr, die öffentlichen Verkehrsmittel sowie den Rad- und Fuß­verkehr stärker zu fördern, vermisst allerdings entscheidende Maß­nahmen, die auch Emissionen beim motorisierten Straßen­verkehr und beim Flugverkehr mindern.
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Alter(n) ohne Autozwang!

Mittwoch, 03. Dezember 2014

Pressemitteilung, Berlin, 03. 12 2014

Sie sind länger jung und länger mobil – doch welche Mobilitäts­bedürfnisse haben Ältere und was für Möglichkeiten bieten ihnen die Verkehrsmittel und -infrastruktur von heute? Diesem Thema widmet sich das VCD-Magazin fairkehr in der Dezember-Ausgabe. Brisanz gewinnt die Frage durch die Tatsache, dass heute bereits jeder Fünfte in Deutschland über 65 Jahre alt ist. 2030 wird jeder Dritte zu dieser Gruppe gehören.

Die Alltagswege legt die Hälfte der Generation 60+ fast mehrheitlich mit dem Auto zurück, berichtet die fairkehr. Das ist merklich mehr als bei anderen Altersgruppen. Dabei sind Ältere laut Statistik gern auch „anders” unterwegs – zum Beispiel zu Fuß. 34 Prozent der über 60-Jährigen ließen sich gern auf einen Spaziergang ein, anstatt in das Auto zu steigen, doppelt so viele teilen die Ansicht, dass Fußgänger am schnellsten ans Ziel kommen. Doch warum setzen sich Senioren trotzdem so oft hinter das Steuer? (weiterlesen…)

PARK(ing) Day: Die Stadt als Raum voller Möglichkeiten

Freitag, 19. September 2014

Pressemitteilung, Berlin, 19. 09 2014

VCD-Aktion zum Park(ing)Day - Foto: Markus Bachmann

VCD-Aktion zum Park(ing)Day - Foto: Markus Bachmann

Am heutigen PARK(ing) Day verwandeln in ganz Deutschland Um­weltorganisationen, wie auch der ökologische Verkehrsclub (VCD), Parkplätze in autofreien Lebensraum. Damit wird auf den massiven Flächenverbrauch durch den Autoverkehr in Städten aufmerksam gemacht und gleichzeitig aufgezeigt, wie viele weitere Möglich­keiten in dem Raum eines Parkplatzes stecken.

In der Hauptstadt Berlin sind allein dem Autoverkehr beispielsweise 58 Prozent der Gesamtfläche für alle Verkehrsmittel vorbehalten. 19 Prozent Straßenfläche sind für Parkplätze reserviert, damit der private Pkw im Durschnitt 23 Stunden am Tag ungenutzt vor der eigenen Tür steht.

Hinzu kommt, dass nur noch ein Drittel aller Wege mit dem Auto zurückgelegt wird und der Radverkehrsanteil stetig wächst. Es wird immer enger in der Stadt – vor diesem Hintergrund braucht es insgesamt mehr Raum und alternative Angebote für die Flächen­nutzung.
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E-Auto-Förderung: Sonderrechte für E-Autos dienen nicht dem Klimaschutz und einer zukunfts­fähigen Mobilität

Montag, 04. August 2014

Pressemitteilung, Berlin, 04. 08 2014

Nach mehrfacher Ankündigung von Bundesverkehrsminister Alexan­der Dobrindt kommt was zu erwarten war, ein Gesetzes­entwurf zur Förderung von Elektroautos allein um des Zieles willen, diesen Fahrzeugen zum Durchbruch zu verhelfen.

Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert den Vorschlag, Än­derungen in der Straßenverkehrsordnung zuzulassen, um freie Fahrt auf Busspuren sowie freies Parken für extra gekennzeichnete E-Autos zu ermöglichen. Aus Sicht des VCD entspricht das mehr blindem Aktionismus anstatt eines strategisch überlegten, an Klima­schutzzielen ausgerichteten Handelns.

Es kommt darauf an, den Verkehr in den Städten sozial und um­welt­verträglich zu gestalten, die Benutzung von Busspuren durch E-Autos ist daher strikt abzulehnen. Diese Spuren sind bereits voll belegt mit Bussen, Einsatzfahrzeugen, Taxen sowie Fahrrädern. Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD:Dem ÖPNV und dem nachhaltigen Verkehrsmittel Fahrrad darf nicht weiter Platz genommen werden. Zusätzliche Fahrzeuge, egal wie sie angetrieben werden, verstopfen Busspuren und halten in der Folge die Menschen davon ab, den umweltfreundlichen ÖPNV oder das Fahrrad zu nutzen.
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Carsharing gibt Anreiz zum Umdenken und fördert moderne Mobilität

Donnerstag, 03. Juli 2014

Pressemitteilung, Berlin, 03. 07 2014

Die heute vom Öko-Institut und Institut für sozial-ökologische Forschung vorgestellten Zwischen­ergebnisse der Forschungs­projekt­studie zur Nutzung neuer Carsharing-Systeme bestätigen: wer auf Carsharing setzt, der kombiniert die vor­handenen Verkehrs­mittel − je nach Bedarf und Situation. Das heißt im Umkehr­schluss, ob stationsgebunden oder nicht, Car­sharing fördert die Freiheit, ohne eigenes Auto leben zu können. Car­sharing gibt den Anreiz, öffentliche Verkehrssysteme auszuprobieren und nicht nur das, es besteht die große Chance genau hier Elektro-Autos auszutesten.
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Bitte wenden!

Mittwoch, 25. Juni 2014

Pressemitteilung, Berlin, 25. 06 2014

Damit die Bundesregierung ihre Klimaschutzziele für 2050 erreichen kann, muss auch der Verkehrssektor, der nach wie vor das Sorgen­kind der Klimaschutzpolitik ist, fast vollständig frei von Treib­haus­gas­emissionen werden. Erforderlich ist dafür eine radikale Wende in der Verkehrspolitik sowie eine Reduzierung des Energie­bedarfs im Personen- und Güterverkehr um mindestens 70 Prozent. Das sind die zentralen Ergebnisse eines gemeinsamen Verkehrskonzeptes, das die Verbände WWF, BUND, Germanwatch, NABU und VCD in Berlin vorgestellt  haben. Erarbeitet wurde das Konzept mit wissenschaftlicher Begleitung des Öko-Instituts und der Einbindung von Fachexperten.

Im Fokus der Studie ”Klimafreundlicher Verkehr in Deutschland – Weichenstellungen bis 2050” steht die Verkehrsvermeidung und die Verlagerung auf umweltfreundlichere Transportmittel. Verbunden mit Effizienzsteigerungen und dem Einsatz von Elektrofahrzeugen könnten so die Treibhausgasemissionen des Verkehrssektors bis 2050 im Vergleich zu 1990 um fast zwei Drittel verringert werden. Um eine nahezu vollständige Minderung der Emissionen von etwa 95 Prozent zu erreichen, müsste diese Strategie um den Einsatz von Strom aus erneuerbaren Energien sowie Gas- und Flüssig­kraft­stoffen auf regenerativer Basis ergänzt werden, sofern diese ökologisch verträglich bereitgestellt werden können.
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