Mit ‘Bus’ getaggte Artikel

Verkehrsminister Morlok verkennt die Zusammenhänge im Nahverkehr

Montag, 19. Dezember 2011

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 19.12.2011
Nach Äußerungen zur Finanzierung des Schienennahverkehrs

Der sächsische Schienenpersonennahverkehr (SPNV) befindet sich in einer kritischen Lage. Der Landtag hatte 2010 beschlossen, die er­forderlichen Mittel im Vergleich zum ursprünglichen Ansatz für dieses Jahr um 24,2 Mio. und für 2012 um 34,9 Mio. Euro zu kürzen. Die Folgen dieser kurzsichtigen Sparpolitik sind schon jetzt dramatisch: Investitionen sind kaum mehr möglich und auch das Fahrplanangebot hat sich auf einigen Verbindungen erheblich verschlechtert. Aus Sicht des ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Elbe-Saale ist diese Entwicklung verheerend. Deshalb hat der VCD als mitgliederstärkster Fahrgastverband Sachsens ein Bündnis mit den Städten Chemnitz, Dresden und Leipzig geschlossen, das ein Positionspapier erarbeitet hat, welches die Folgen der Kürzungs­beschlüsse für den SPNV aufzeigt. In einem offenen Brief forderten die Städte zusammen mit dem VCD vor Kurzem die sächsische Staats­regierung zur grundlegenden Korrektur der Spar­beschlüsse und der ÖPNV-Finanzierungsverordnung auf.
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Innovative Busklimatisierung setzt neue Maßstäbe im Klimaschutz

Montag, 28. November 2011

Gemeinsame Pressemitteilung VCD/DUH, Berlin, 28. November 2011.

Natürliche Kältemittel bei Busklimaanlagen sind gegenüber Chemikalien klar im Vorteil – Signal an Verkehrsbetriebe: bis zu 70 Prozent weniger Servicekosten mit CO2-Klimatechnik möglich – Deutsche Umwelthilfe und ökologischer Verkehrsclub VCD appellieren an Bushersteller und Verkehrsunternehmen, auf nachhaltige Klimatechnik mit natürlichen Kältemitteln umzustellen – EU-Vorgaben zum Ausstieg klimaschädlicher Treibhausgase für alle Fahrzeuge gefordert

Das natürliche Kältemittel CO2 stellt beim Einsatz in Busklimaanlagen die bessere Alternative zu den bislang führenden Chemikalien dar. Zu dieser Einschätzung kommen die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) und der ökologische Verkehrsclub VCD. Sieben deutsche und ein luxem­burgisches Verkehrsunternehmen haben bereits 22 Busse mit der Klima schonenden Technologie ausgestattet. DUH und VCD begrüßen den zunehmenden Einsatz der neuen Geräte, die bei gleicher Kälteleistung um bis zu 25 Prozent weniger Kraftstoff verbrauchen. Für die Verkehrsbetriebe bedeutet dies deutlich niedrigere Betriebskosten.

Die Technologie setzt vor dem Hintergrund der UN-Klimakonferenz in Durban das richtige Zeichen“, sagt Jürgen Resch, Bundes­geschäftsführer der DUH. “Denn die zunehmende Erderwärmung bedingt einen ständig steigenden Bedarf nach Kühlung und damit eine wachsende Produktion von oft schädlichen Kältemitteln. Um diese teuflische Spirale zu durchbrechen, brauchen wir Innovationen, wie den Einsatz von CO2 als natürliches Kältemittel.

VCD begrüßt rot-grünen Gegenentwurf zur PBefG Novelle

Dienstag, 06. September 2011

Pressemitteilung 71/2011, Berlin, 6. September 2011
Der VCD begrüßt Gegenentwurf der rot-grün regierten Länder zur Novellierung des Personenbeförderungsgesetz (PBefG)

Die rot-grün geführten Bundesländer haben einen Gegenentwurf zur “Änderung personenbeförderungsrechtlicher Vorschriften“ vorgelegt. Am 7. September soll dieser, als Gegenantrag zum Kabinettsentwurf vom 3. August 2011, im Verkehrsausschuss des Bundesrates beraten werden. Der ökologische Verkehrsclub VCD unterstützt diesen Entwurf und empfiehlt, den rot-grünen Änderungsvorschlägen Mitte September im Bundesratsplenum zuzustimmen.

Die Anpassung des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) an die euro­pa­rechtlichen Vorgaben der seit 2009 geltenden EG-VO 1370/2007 ist vor allem nötig, um für alle Akteure im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) Rechtsunsicherheiten zu vermeiden, mehr Planungssicherheit zu erlangen und zügig einen attraktiven Nahverkehr anbieten zu können.

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) beurteilt den alternativen Ge­setzes­entwurf als einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung. “Wir unterstützen den rot-grünen Gegenentwurf zur Novellierung des PBefG, da dieser ernsthaft die Ausgestaltung eines attraktiven und fahr­gast­orientierten öffentlichen Verkehr ermöglicht“, so Sandro Battistini, ÖPNV-Referent beim VCD.
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Besseres Busangebot in Oldenburg

Mittwoch, 04. Mai 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 11/2011, Oldenburg, 04.05.11
Mehr Busse in den Abendstunden/VCD: „Oldenburg ist auf der richtigen Spur!“/„Mobilitätsketten“ als Alternative zum eigenen Pkw gelobt

Die Ausweitung des Bus-Angebotes in Oldenburg in den Abend­stunden ist ein wichtiger Schritt, konkrete Alternativen zum eigenen Pkw anzubieten. Damit ist Oldenburg auf der richtigen verkehrs­politischen Spur“, so Wilfried Jankowski (Oldenburg), Mit­glied im Landesvorstand des Verkehrsclub Deutschland (VCD) und Sprecher des Fahrgastbeirates im ZVBN.

Die Verkehr und Wasser GmbH hatte vor wenigen Tagen an­ge­kün­digt, den Takt im Busverkehr ab 20 Uhr statt im Stunden- fortan im Halb­stundentakt zu organisieren. Mit der ab dem 26. Juni gültigen Maß­nahme kann auf Hauptästen durch die Überlagerung ver­schie­de­ner Linien sogar alle 15 Minuten ein Bus genutzt werden. „Men­schen in Schichtarbeit, aber auch Konzertbesucher benötigen in vielen Fällen eigentlich keinen Pkw mehr, zumal neben dem Bus­angebot auch andere umweltschonende Verkehrsmittel, wie das Rad oder auch Car-Sharing genutzt werden können“, kommentiert Jankowski.
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Hohe Benzinpreise

Freitag, 29. April 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 10/2011, Hannover, 29.04.11
VCD: „Niedersachsen auf notwendige Wende in der Verkehrspolitik nicht vorbereitet“/Alternativen zum Pkw oft (noch) nicht vorhanden

Die Benzinpreise steigen und haben die Rekordmarke aus dem Jahr 2008 längst überschritten. Auch wenn viele Menschen ihren Pkw lieber stehen lassen würden – die Verkehrspolitik der CDU/FDP-Landesregierung in Hannover bietet zu wenigen Bürgerinnen und Bürgern eine echte Alternative zum eigenen Auto!“, so Michael Frömming, Landes­vor­sitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD).

Der VCD fordert seit Jahren den Ausbau des Bahnangebots sowie einen innovativen bedarfsorientierten Öffentlichen Personen­nah­ver­kehr vor allem auch in der Fläche. Leider ist die Landesregierung auf die notwendige Wende in der Verkehrspolitik nicht vorbereitet und zeigt sich zudem hinsichtlich moderner Mobilitäts­konzepte beratungs­resistent. „Angesichts des globalen Mehrverbrauchs an Rohöl, der endlichen Ressourcen und keiner ernsthaften und bezahlbaren Alternative im Kraftstoffsegment sollte der Landesregierung klar sein, dass die heutige Mobilität dauerhaft nicht zu halten ist. Auch die immer wieder zitierte Elektromobilität kann da aufgrund technischer Rahmen­bedingungen nur einen spärliche Beitrag zur Lösung des Problems leisten“, so Frömming.

Während in den größeren Städten mit Rad- und Fußwegenetzen, dem Öffentlichen Personennahverkehr und Car-Sharing schon oft Ansätze für zukunftsfähige Konzepte bestehen, fehlt es vor allem in der Fläche an guten Bahn- und kundenfreundlichen Busangeboten. Kreisstädte wie Aurich und Nordhorn haben nicht einmal einen Anschluss an den Schienenpersonennahverkehr. Landesweit engagiert sich der VCD aktuell an mehreren Brennpunkten, die Schieneninfrastruktur sogar vor dem Abbau zu retten und somit für künftige Verkehre zu sichern.

Potentiale für die Schonung der wertvollen Ressource Mineralöl sieht der VCD zudem im Güterverkehr. Der Güterfernverkehr auf der Straße könnte bei einer angemessenen Maut von 45 Cent/Kilometer und der Ausweitung auf das gesamte Straßennetz auf ein erträgliches Maß reduziert und verlagert werden, ohne dass die Versorgung der Bürger beeinträchtigt würde. „Angesichts der Dumpingpreise im Lkw-Gewerbe lohnt es sich leider immer noch, völlig unsinnige Transporte durch ganz Europa verkehren zu lassen. Die öffentliche Hand könnte zudem Milliarden an finanziellen Mitteln für den Straßenbau sparen, wenn die Politik endlich die Rahmenbedingungen für vernünftige Logistikkonzepte, sowie Ver­kehrs­vermeidung und -verlagerung auf Schiene und Kanäle, schaffen würde“, so Frömming

Mit Radzügen und -bussen autofrei unterwegs

Mittwoch, 27. April 2011

VCD Baden-Württemberg, Service-Presseinformation Nr. 2/2011, Stuttgart, 27. April 2011
Radzüge und Radwanderbusse laden zu autofreiem Zweiradgenuss durchs Ländle ein
Service des Verkehrsclubs bietet Übersicht mit Angeboten zur Radmitnahme für reizvolle Ausflugstouren

Am 1. Mai ist es endlich wieder soweit – dann bringen Rad­wanderbusse und Radzüge freizeithungrige Zweiradfans und Wander­freunde wieder zu attraktiven Ausflugszielen in ganz Baden-Württemberg und darüber hinaus, freut sich der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V.. Angesichts stetig steigender Spritpreise bietet das landesweite Angebot zur Radmitnahme zudem eine preis­günstige Alternative zur Anreise mit dem eigenen Auto, erklärt VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb.

Wer bereits sein Ziel vor Augen hat, aber auch noch unentschlossenen Radfahrerinnen und Radfahrer, bietet die Übersicht auf der Homepage des VCD eine breite Auswahl an Radzügen und Radwanderbussen für die sonntägliche Tourenplanung an“, ist sich Matthias Lieb sicher.
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Wettbewerb »König Kunde« gestartet

Montag, 21. Februar 2011

VCD-Pressemitteilung 14/11, Berlin, 21.02.11
VCD sucht kundenfreundliche ÖPNV-Projekte

Heute startet der ökologische Verkehrsclub VCD seinen Wett­bewerb »Königliche Verhältnisse in Bus und Bahn« – kurz: »König Kunde«. Zum dritten Mal nach 1998 und 2005 sind Verkehrs­unter­nehmen, Verkehrsverbünde und Kommunen aufgerufen, ihre kunden- und serviceorientierten Projekte und Maßnahmen für einen besseren Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) einzureichen. Eine hochrangig besetzte Fachjury aus VCD, dem Verband Deut­scher Verkehrsunternehmen (VDV), dem Bundes­verband Deut­scher Omnibusunternehmer (BDO) und der Bundes­vereinigung kommunaler Spitzenverbände wählt die innovativsten, kunden­freundlich­sten Projekte aus, die seit 2005 umgesetzt wurden. Sieger und Nominierte werden im Rahmen des VCD-Kongresses zu Zukunft und Visionen des Stadtverkehrs anlässlich des 25-jährigen VCD-Jubiläums am 30. Juni 2011 in Berlin mit dem ÖPNV-Innovationspreis ausgezeichnet.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Angesichts des demo­grafischen Wandels in unserer Gesellschaft und der gleich­zeitigen Herausforderungen durch den Klimawandel werden Bus und Bahn als zuverlässige, kundenfreundliche Verkehrsmittel in Zukunft immer wichtiger. Gleichzeitig haben sich die Rahmen­bedingungen für eine den Herausforderungen angemessene Ausgestaltung des ÖPNV verschlechtert: Infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise sind staatliche Zuschüsse für Infrastruktur und Betrieb zurück­gegangen. Auch die Kürzung der Regio­nalisierungs­mittel 2006 hat zu einem erheblichen Eingriff in die kommunalen ÖPNV-Haushalte geführt. Trotzdem sind die Verkehrsleistung und die Fahrgast­zahlen in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Welche kundenfreundlichen Ideen und Innovationen daran einen Anteil haben, wollen wir im Rahmen des Wettbewerbs untersuchen und gleichzeitig zur Nachahmung empfehlen.
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DB plant Ausbau ihrer Fernbuslinien

Montag, 15. November 2010

VCD-Pressemitteilung 103/10 – Berlin, 15.11.10
VCD warnt vor doppeltem Monopol im Fernverkehr

Anlässlich der Ankündigungen der Deutschen Bahn AG (DB AG), ihr Fern­bus­liniennetz ab 2011 massiv auszubauen, fordert der öko­logische Verkehrsclub VCD die Bundesregierung auf, die Ge­neh­mi­gungs­pflicht für den Busfernverkehr wie angekündigt ab­zu­schaffen. Die Öffnung des Fernbuslinienmarktes müsse per Gesetz geregelt werden, statt von Fall zu Fall gerichtlich zu entscheiden.

Bisher müssen neue Angebote im Fernlinienbusverkehr genehmigt werden, wenn sie auf Strecken stattfinden sollen, auf denen pa­ral­lel Fernverkehrszüge verkehren. Hierzu müssen potentielle An­bieter den zuständigen Genehmigungsbehörden Nachweise erbringen, dass sie mit ihrem neuen Angebot das schon bestehende Verkehrs­angebot deutlich verbessern. Zudem werden die betroffenen Ver­kehrs­unternehmen angehört – in allen Fällen die DB AG als faktisch ausschließliche Anbieterin von Schienenfernverkehr.
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VCD-Kritik: Qualität beim RMV noch verbesserungswürdig

Donnerstag, 26. August 2010

Pressemitteilung VCD Landesverband Hessen, Regionalgruppe Rhein-Main, Frankfurt a. M. – 26. August 2010.

Die Regionalgruppe Rhein-Main des Verkehrsclub Deutschland (VCD) wertet den neuen Qualitätsbericht des Rhein-Main-Verkehrs­ver­bunds (RMV) kritisch. Es sei, so der ökologisch orientierte Verkehrsclub, zwar positiv, dass sich die Pünktlichkeit im Öffent­lichen Nahverkehr gesteigert habe. Dennoch sei das Niveau, so Sprecher Holger Greiner, weiterhin verbesserungswürdig: „Es gelingt dem RMV immer noch nicht die eigenen Zielvorgaben mit 96 Prozent Pünktlichkeit zu erreichen. Von ’stabilen, hohen Pünktlichkeits­werten’, wie es RMV-Chef Ringat formuliert, kann hier noch längst keine Rede sein.

Die internationale Definition, die besagt dass bei Verspätungen von unter 6 Minuten noch von Pünktlichkeit gesprochen werden könne, und die derzeit auch vom RMV zur Qualitätsbewertung heran­gezogen wird, erscheine im Nahverkehrsbereich eher fragwürdig. Der VCD unterstütze hier eine Absenkung auf 3 Minuten. „Im Gegen­satz zum Fernreiseverkehr fallen Verspätungen von 6 Minuten beim Nahverkehr besonders ins Gewicht, weil von den Fahr­gästen genutzte Anschlüsse häufig nicht mehr erreicht werden können.“ Nach 6 Minuten wären beispielsweise Busse an Bahnhöfen deren Abfahrtzeiten mit der S-Bahn verknüpft sind, häufig nicht mehr zu erreichen. Eine zunächst gering erscheinende Verspätung führe so zu einem „großen Anwachsen von Zeit­verlusten für die Kunden“, die beispielsweise zu spät bei ihrer Arbeits­stelle erschienen oder am Abend die passende Verbindung nach Hause oder in die Region nicht mehr bekämen.
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Umweltfreundlicher Sommerurlaub für die ganze Familie

Mittwoch, 23. Juni 2010

VCD-Service-Pressemitteilung 09/10, Berlin, 23.06.2010
Der VCD empfiehlt: Entspannte Ferien mit Rad und Bahn

Ob Spiel und Spaß für die Kinder oder Erholung pur für deren Eltern – in den Sommerferien 2010 möchten viele Familien ihre freien Tage für gemeinsame Urlaube nutzen. Doch für ihre Auszeit vom Alltag müs­sen Groß und Klein nicht zwingend in Flieger oder Pkw steigen und so die Umwelt unnötig belasten. Denn zahlreiche fa­milien­freundliche Urlaubsziele sind auch weitaus klimaschonender zu erreichen. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) empfiehlt, per Fahrrad und Bahn in die in Kürze beginnenden Sommerferien zu starten.

Angesichts des Klimawandels und begrenzter Erdöl-Vorräte gibt es zu einer Änderung des Mobilitätsverhaltens auch und gerade für Urlauber keine Alternative. Touren mit dem Rad gehören zu den um­welt­freundlichsten Arten der Fortbewegung. Die Erkundung der Umgebung per Pedale ist außerdem gesundheitsfördernd und bietet auch Kindern jede Menge Abwechslung. Zudem müssen sich umwelt­schonendere Reisen keinesfalls auf die unmittelbare Nachbarschaft begrenzen: Auf über 200 Radfernwegen mit mehr als 70 000 Kilometern lässt sich Deutschland in seiner ganzen Vielfalt erkunden – vom kühlen Nass über erholsame Naturlandschaften bis hin zu pulsierenden Großstädten. Bundesweit gibt es bereits 5 000 Unterkünfte, die sich auf die besonderen Bedürfnisse von Rad­reisenden eingestellt haben.
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