Mit ‘Bundesverkehrswegeplan’ getaggte Artikel

Dobrindts Bundesverkehrswegeplan als Beschlussgrundlage für das Parlament ungeeignet

Freitag, 02. September 2016

Pressemitteilung, Berlin, 01. 09 2016

Die Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Germanwatch, Naturschutzbund Deutschland (NABU), der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) haben den von der Bundesregierung in den Bundestag eingebrachten Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP) als katastrophal für Deutschland bezeichnet. Sämtliche Eingaben und Vorschläge der Umweltseite seien ignoriert worden, substanzielle Korrekturen hätten nicht stattgefunden. Da die zwölf im begleitenden Umweltbericht des BVWP aufgeführten Umweltziele verfehlt werden und bei keinem der 1281 geplanten Fernstraßenprojekte Alternativen geprüft wurden, bewerten die Umweltverbände die vorliegende Fassung des BVWP als EU-rechtswidrig und fordern erhebliche Nachbesserungen in Bundestag und Bundesrat. (weiterlesen…)

VCD beklagt fehlenden Klimaschutz beim Bundes­verkehrswegeplan

Mittwoch, 20. Juli 2016

Pressemitteilung, Stuttgart, 20. 07 2016

Angesichts der aktuellen Meldungen, dass der überarbeitete Entwurf des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) 2030 nur unwesentlich gegenüber dem veröffentlichen Entwurf, der der Bürgerbeteiligung zugrunde lag, verändert sei, kritisiert der Landesverband Baden-Württemberg des ökologischen Verkehrsclubs VCD, dass der Klimaschutz bei der zukünftigen Ausrichtung der Verkehrs­wege­investitionen weiterhin keine Rolle spiele.
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Verkehrsclub unterstützt gemeinsame Forderung, Gäubahn-Ausbau voranzubringen

Dienstag, 28. Juni 2016

Pressemitteilung, Stuttgart, 28. 06 2016

Der ökologische Verkehrsclub VCD unterstützt die Forderung des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg und der Anrainer­kommunen, den Ausbau der internationalen Bahnlinie Stuttgart – Zürich – Mailand (Gäubahn) durch die Aufnahme in den ‚Vordringlichen Bedarf’ des Bundesverkehrs­wegeplans (BVWP) 2030 endlich voranzubringen. Seit nunmehr zwei Jahrzehnten warten die betroffenen Gemeinden und die Schweiz darauf, dass der Vertrag von Lugano umgesetzt werde, kritisiert Matthias Lieb, VCD-Landes­vorsitzender.

Matthias Lieb: Es sei bezeichnend für die Verkehrspolitik des Bundes, dass 20 Jahre nach dem Vertrag von Lugano, in dem sich die Schweiz und Deutschland zum Ausbau der Zubringerstrecken zum Gotthardtunnel verständigt hätten, in Deutschland noch nicht einmal Klarheit bestünde, wie die damals vereinbarten Fahrzeiten auf der Gäubahn überhaupt erreicht werden könnten.

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VCD Hessen zu Bundesverkehrswegeplan (II):

Mittwoch, 04. Mai 2016

Pressemitteilung, VCD Hessen, Wiesbaden, 2. Mai 2016

Fehlerhaftes Online-Informationssystem erschwert Beteiligung am BVWP

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Hessen e.V. ist verärgert über das Projektinformationssystem PRINS, das eigentlich die Öffentlichkeitsbeteiligung ermöglichen soll.

VCD-Landesvorsitzender Mathias Biemann: „Die Idee einer anklickbaren Karte ist erst einmal lobenswert. Sie hilft aber wenig, wenn die hinterlegten Informationen unvollständig oder fehlerhaft sind.“ So umfasse beim beim Schienen-Großprojekt Knoten Frankfurt das sogenannte Dossier nur eine einzige Seite mit unvollständiger Maßnahmenbeschreibung, bei der der Text mitten im Wort aufhört (siehe Screenshot anbei). Auch beim wichtigen Bahn-Korridor Mittelrhein Köln – Frankfurt – Mannheim enthält PRINS Fehler: Wer auf den Korridor Frankfurt-Mannheim (Projekt 2-004-V04, Zielnetz I) klickt, landet bei der Güterverkehrsstrecke von Mainz-Bischofsheim nach Troisdorf. Nur wer die Projektnummer manuell ins Suchfeld eingibt, findet das Gesuchte. „Wenn selbst Fachverbände wie wir Probleme bekommen, uns zu informieren, wie soll das dann ein einfacher Bürger tun?“, fragt Biemann. (weiterlesen…)

VCD Hessen zu Bundesverkehrswegeplan (I)

Montag, 02. Mai 2016

Pressemitteilung, VCD Hessen, Wiesbaden, 2. Mai 2016

Konsequent an Verkehrswende vorbeigeplant

Am Montag, 2. Mai endet die Öffentlichkeitsbeteiligung zum Bundes­verkehrs­wegeplan (BVWP) 2030. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Hessen e.V. fasst seine offizielle Stellung­nahme ans Bundesverkehrsministerium und die Auswirkungen auf Hessen zusammen:

Mathias Biemann, VCD-Landesvorsitzender: „Der Entwurf des Bundesverkehrswegeplans wurde offenbar in einer Parallelwelt erstellt, in der das Abkommen von Paris, die eigenen Klimaschutzziele der Bundesregierung und veränderte Konsum- und Arbeitsgewohnheiten wie regionale Wirtschaftskreisläufe, Share Economy, der Fahrrad-Boom und Home Office nicht existieren.“ Im Hinblick auf die großen vier Verkehrsprobleme – Überlastung, Emissionen, Lärm und Flächenverbrauch – sei dieser Plan keine Lösung, sondern Teil des Problems.
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VCD kritisiert Methodik des BVWP 2030

Dienstag, 19. April 2016

Pressemitteilung Nr. 11/16, Stuttgart, 19. April 2016
Klimaschutz wird ausgeblendet, VCD kritisiert Methodik des Bundesverkehrswegeplans 2030/ÖPNV stärken statt mehr Straßenbau

Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert die Methodik des Bundesverkehrswegeplans (BVWP 2030), die einseitig auf Straßenbau setze und dabei die Klimaschutzverpflichtungen aus den Verträgen von Paris ausblende: „Der BVWP 2030 löst keine Verkehrsprobleme in den Ballungsräumen, da er letztendlich mit weiteren Straßen nur noch mehr Verkehr in die Städte zieht“, konstatiert VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb. Hauptgrund für dieses Ergebnis sei die fehlende Einbeziehung des Nahverkehrs bei der BVWP-Aufstellung.

Der Bund sieht sich für den Nahverkehr nicht verantwortlich, deshalb wird die Problemlösungsfunktion des öffentlichen Personen­nah­verkehrs (ÖPNV) für den Stau auf der Straße aus Sicht des Bundes nicht betrachtet“, kritisiert Lieb den falschen Kurs des Bundes­verkehrsministeriums.
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Verkehrswende nicht verbauen

Donnerstag, 31. März 2016

Pressemitteilung, Berlin, 31. 03 2016

Die Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Naturschutzbund Deutschland (NABU), der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) kritisieren den Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 und dessen Umweltbericht als grundlegend überarbeitungsbedürftig. Die Verbände fordern einen Stopp der derzeit laufenden öffentlichen Beteiligung, da die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür nicht erfüllt seien. Der Entwurf des Bundesverkehrswegeplans erlaube keine Bewertung der negativen wie positiven Auswirkungen des Gesamtplans und prüfe Alternativen zum Straßenbau nur unzureichend, so die Verbände.

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Bundesverkehrswegeplan 2030 geht keine neuen Wege – Bürger sollten jetzt regionale Projekte unter Lupe nehmen

Montag, 21. März 2016

Pressemitteilung, Berlin, 20. 03 2016

Erhalt vor Neubau? Klingt auf den ersten Blick gut, schafft aber nicht den Realitätscheck! Der ökologische Verkehrsclub VCD hat den Entwurf des Bundesverkehrswegeplan 2030 (BVWP) unter die Lupe genommen. Fazit: Dieser Plan verfolgt keinen neuen Ansatz. Statt der Verkehrsvermeidung und -verlagerung im Sinne des Klimaschutzes zumindest ansatzweise Beachtung zu schenken, prognostiziert das Bundesverkehrsministerium mehr Wachstum, mehr Verkehr und somit auch im Plan mehr Infrastruktur  –  vor allem Straßen.

Der VCD kritisiert den weiteren Vorrang von Ausbau statt Erhalt sowie das völlige Fehlen einer Alternativenbetrachtung zum Straßenbau. (weiterlesen…)

Bundesverkehrswegeplan 2030 enttäuscht

Mittwoch, 16. März 2016

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 9/2016, Stuttgart, 16. März 2016

­Verkehrswegeplan hält Klimaschutzvorgaben nicht ein

Enttäuscht über den heute vorgestellten Entwurf des Bundes­verkehrs­wegeplans (BVWP) 2030 zeigt sich der Landes­verband Baden-Württemberg des ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD). „Statt eines integrierten, vernetzten Ansatzes für eine Mobilität der Zukunft, die im Einklang mit den globalen Klimaschutzzielen steht, ist der BVWP zumeist nur eine Ansammlung von Straßenbauprojekten“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb und weist darauf hin, dass erst kürzlich eine Expertenkommission der Bundes­regierung zur Energiewende festgestellt habe, dass ‚die Zielerreichung im Verkehrs­bereich nicht ausreichend ernst genommen wird’.

Und während der BVWP von einer Steigerung im Schienen­güter­verkehr ausgehe, ver­künde parallel dazu die bundeseigene Deutsche Bahn (DB) AG den weiteren Rückzug des Unternehmens aus dem Güterverkehr in der Fläche – dies seien alles keine integrierten Ansätze, kritisiert der VCD.
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Nach der Klimakonferenz: Energiewende ja, Verkehrs­wende nein? Klimaziel braucht beides!

Montag, 14. Dezember 2015

Pressemitteilung, Berlin, 14. 12 2015

Nach dem Jubel am Wochenende über den erfolgreichen Abschluss der Klimakonferenz darf eines nicht vergessen werden: auch der Verkehr muss endlich liefern. Ohne eine deutliche Reduzierung der Treib­hausgasemissionen im Verkehrssektor sind die Klimaziele nicht erreichbar. Der ökologische Verkehrsclub VCD sieht die Bundes­regierung in der Pflicht, auf nationaler Ebene den Worten aus Paris Taten folgen zu lassen. Mit ihrem halbherzigen Handeln im Verkehr, das weniger das Klima, sondern vielmehr die Interessen der Industrie schützt, muss jetzt Schluss sein.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: „Wir brauchen endlich kurz-, mittel-, wie langfristig verbindliche nationale Minderungsziele für den Verkehr. Diese müssen Maßgabe für das gesamte verkehrspolitische Handeln sein und sind fortlaufend zu kontrollieren, um bei zu erwartenden Zielverfehlungen frühzeitig nachsteuern zu können.“
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