Mit ‘Bundestag’ getaggte Artikel

Petition im Deutschen Bundestag zu Stuttgart 21

Mittwoch, 31. Dezember 2008

Es gibt seit längerem die Möglichkeit im Internet under der Web­adresse epetitionen.bundestag.de Petitionen im Deutschen Bundes­tag einzubringen und zu zeichnen. Jeder Bürger hat nach einer Registrierung auf dieser Web-Seite die Möglichkeit, Petitionen mit seiner Stimme zu unterstützen.

Bis zum 2. Januar kann man noch eine E-Petition gegen den Abriss des Stuttgarter Hauptbahnhofs mitzeichnen. Die Deutsche Bahn und Politik beabsichtigten mit dem Abriss den Ersatz des Stutt­gar­ter Kopf­bahnhofs durch einen Tunnelbahnhof (Stuttgart 21).

Der Hauptpetent Dr. Matthias Roser ist Architekt und engagiert sich u. a. sehr stark im vom VCD-Baden-Württemberg ebenfalls unter­stützten Aktionsbündnis K21.

Ein Hinweis: Die Petition bringt keinerlei verkehrlichen Argumente vor, sondern architektonische und solche des Denkmalschutzes. Wer mehr über die Verkehrsprobleme erfahren will, die mit Stuttgart 21 drohen wird beim VCD-Landesverband Baden-Württemberg oder der Initiative Kopfbahnhof 21 – Ja zum Kopfbahnhof fündig.

Umweltverbände protestieren vor Bundestag

Donnerstag, 04. Dezember 2008

Gemeinsame Pressemitteilung Verkehrsclub Deutsch­land, NABU, BUND, WWF Deutschland, Berlin, 4.12.08
“Sparautos statt Spritfresser! Konjunktur braucht Klimaschutz!”

Gegen die geplante Kfz-Steuerbefreiung von Neuwagen und den ab­geschwächten CO2-Grenzwert für Pkw protestierten heute Umwelt­verbände vor dem Deutschen Bundestag. Unter dem Motto “Spar­autos statt Spritfresser! Konjunktur braucht Klimaschutz!” stellten der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Verkehrs­club Deutsch­land e.V. (VCD) und die Umweltstiftung WWF Deutsch­land stell­vertretend für alle Pkw mit hohem und niedrigen Verbrauch einen VW Touareg und einen VW Golf BlueMotion auf. Öl­fässer symbolisierten den Verbrauchs­unterschied zwischen beiden Fahr­zeu­gen. Die Umwelt­verbände forderten Bundestag und Bundes­regierung auf, Anreize zum Bau spritsparender Modelle zu schaffen. Anlass der Aktion ist die heutige Entscheidung des Bundes­tags zum Kon­junk­tur­progamm sowie die Regierungserklärung von Bundes­kanzlerin Angela Merkel zum EU-Klimapaket.
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Was kostet Stuttgart 21? Die Bundesregierung weiß es nicht …

Dienstag, 16. September 2008

… bzw. sie will es gar nicht wissen. Das zumindest ist die Erkenntnis von Winfried Hermann (verkehrspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen), der eine Antwort der Bundesregierung auf eine entsprechende Anfrage interpretiert:

Stuttgart 21 – Bundesregierung verweigert Auskunft über Kosten und gibt doch manches preis.

Zur Antwort der Bundesregierung (BT-Drs. 16/10233) auf die Kleine Anfrage “Kosten des Bahnprojektes Stuttgart 21″ erklärt Winfried Hermann, verkehrspolitischer Sprecher:

Wenn es um die Deutsche Bahn AG geht, will die Bundesregierung dem Bundestag auf die zentralen Fragen keine Auskunft erteilen. Da können die Parlamentarier fragen, was sie wollen. Das ist nicht nur ungeheuerlich, sondern auch verfassungswidrig. Denn auch für privatwirtschaftlich organisierte öffentliche Unternehmen, die im Eigentum des Bundes stehen wie die DB AG, haben die Mitglieder des Bundestages ein Informationsrecht. Wie anders soll ein öffentliches Unternehmen kontrolliert werden.

Die Kostenberechnung für Stuttgart 21 und andere Vorhaben, die die DB AG eigenwirtschaftlich plant und ausführt, unterliegen nach Ansicht der Bundesregierung faktisch der Geheimhaltung. Der Bund verlässt sich lediglich auf Kostenschätzungen und Aussagen der DB AG. Es ist ja auch sehr praktisch, wenn man dann wie beim Großprojekt “Stuttgart 21″ nicht weiß oder besser nicht wissen will, wie viel es wirklich kosten wird. Wozu auch eine neutrale Kostenkalkulation vornehmen und aktuelle Baukostenentwicklungen berücksichtigen, wenn der direkte Zuschuss des Bundes ja gedeckelt ist. Koste es doch letztendlich was es wolle. Dabei trägt der Bund als Eigentümer auf jeden Fall die Folgen von Fehlinvestitionen.

Offenbar ohne relevante Informationen zu kennen, zumindest behauptet sie das, will die Bundesregierung im Oktober die Finanzierungsvereinbarung für “Stuttgart 21″ unterzeichnen.

Doch zumindest folgende Fakten sind jetzt klar: …

Die komplette PM von Winne Hermann gibt’s hier!

Bundestag billigt Teilprivatisierung der DB AG

Freitag, 30. Mai 2008

VCD-Pressemitteilung 34/08 – Berlin, 30. Mai 2008
VCD enttäuscht über »ja« zur Privatisierung / Jetzt Mindeststandards im Fernverkehr festschreiben!

Nach der heutigen Zustimmung des Deutschen Bundestages zur Teil­privatisierung der Deutschen Bahn AG zeigt sich der Umwelt- und Verbraucher­verband Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) enttäuscht. Die jetzige Entscheidung sei ausschließlich aus parteitaktischen, unternehmens­politischen und kurzfristigen finanzpolitischen Er­wä­gungen getroffen worden. Verbraucher­belange und Verkehrs­politik hätten dagegen in der Diskussion keinen Ausschlag gegeben. “Anstatt sich erst einmal klar darüber zu werden, welche Rolle der Schienen­verkehr im Rahmen einer nachhaltigen Verkehrspolitik in Zukunft spielen soll, hat die Bundespolitik dem dauerhaften Drängen der Deutschen Bahn AG und ihrer Hausgewerkschaften nachgegeben und einen schlechten Kom­pro­miss verabschiedet“, kommentiert der VCD-Bundes­vorsitzende Michael Gehrmann den Parlamentsbeschluss. Bevor so maßgebliche Entscheidungen wie diese getroffen würden, hätte zunächst ein »Masterplan Schienenverkehr« entwickelt werden müssen, der eine tragfähige und dauerhafte Strategie für ein kunden­freundliches Bahnangebot in der Fläche aufzeigt.
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Allianz Pro Tempolimit: Raserei in Deutschland beenden, bevor die EU es tut

Mittwoch, 26. März 2008

Gemeinsame Pressemitteilung der Allianz pro Tempolimit, Berlin, 26. März 2008

Bündnis der Tempolimit-Verfechter erwartet ab 2010 mehr Druck der EU für Geschwindigkeitsbegrenzung auf deutschen Autobahnen – Verkehrsminister Tiefensee scheut bei nationaler Kampagne “Runter vom Gas!” vor entscheidender Sofort­maßnahme zurück und verweigert Forschung zum Tempolimit – Hoch­geschwindig­keits­wahn kostet täglich Menschenleben – Tempo­limit würde CO2-Ausstoß des gesamten deutschen Busverkehrs kompensieren

Der deutsche Sonderweg unbegrenzter Raserei auf Autobahnen neigt sich dem Ende zu. Wenn Politik und Automobilindustrie nicht aus eigener Einsicht zur Räson kommen, wird die EU-Kommission ab 2010 die “Initiative zur Harmonisierung der Höchstgeschwindigkeiten auf Europas Straßen ergreifen“. Davon geht die im November 2007 gegründete Allianz pro Tempo­limit – Für Verkehrssicherheit und Klima­schutz aus. Begründet wird die Erwartung mit Klima­schutz­notwendigkeiten, aber auch mit dem Ziel der EU-Kommission, die Zahl der Verkehrstoten in allen Mitgliedstaaten bis zum Jahr 2010 gegenüber 2000 zu halbieren. Dies sei in Deutschland kaum zu erreichen, ganz sicher nicht ohne allgemeine Geschwindig­keits­begrenzung. Die Initiative kündigte an, alle Parteien im Bundes­tags­wahl­kampf 2009 mit dem Thema zu konfrontieren.
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Bundestag debattiert Tempo 130

Freitag, 09. November 2007

VCD-Pressemitteilung 66/07 – Berlin, 9.11.2007
Brandenburger Studie stützt Forderung nach Tempolimit / Abgeordnete müssen Druck machen

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert gemeinsam mit der Allianz Pro Tempolimit die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, ein bundesweites Tempolimit auf Autobahnen in den Ausschüssen, in die das Thema heute verwiesen wurde, auch gegen die Blockadehaltung der Regierung voranzubringen. Die heutige Debatte im Bundestag habe zum wiederholten Male deutlich gemacht, dass die Gegner einer Geschwindigkeits­begrenzung keine sachlichen Gründe für ihre Position ins Feld führen könnten und als Handlanger der Autoindustrie fungierten. Die vernünftigen Sachargumente seien hingegen auf der Seite der Befürworter eines Tempolimits zu finden.
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