Mit ‘Brief’ getaggte Artikel

Stuttgart 21: Offener Brief an Ministerpräsident Kretschmann

Dienstag, 17. Januar 2012

Offener Brief des VCD Landesverband Baden-Württemberg e.V. an Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Stuttgart, 16. Januar 2012

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Kretschmann,

am Abend der Volksabstimmung haben Sie und Ihr Finanzminister Nils Schmid erklärt, das Land werde den Volksentscheid akzeptieren und zugleich versichert, die Landesregierung werde nicht mehr als den vereinbarten Landesanteil von 930 Millionen Euro übernehmen. Wenn der Kostenrahmen überschritten würde, müsse die Bahn die Mehr­kosten selbst tragen.

Diese Position der Landesregierung wird von der Bahn bisher nicht geteilt. Die Bahn verweist auf die Finanzierungsverträge und die darin enthaltene „Sprechklausel“, dass im Fall einer Kostenüberschreitung die Verteilung der Mehrkosten neu verhandelt werden müsse. Dabei ist es naheliegend, dass die Bahn eine Aufteilung nach dem bisherigen Kostenschlüssel anstreben oder mit dem Argument der fehlenden Wirtschaftlichkeit für die DB die Mehrkosten vollständig auf Stadt, Region und Land abwälzen wird.
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Offener Brief des VCD Niedersachsen zum Bahnverkehr Sulingen

Montag, 15. September 2008

Die Stadt Sulingen beabsichtigt, mit EU-Förderung die zukünftige Anbindung im Schienenverkehr ihrer Stadt durch eine Neuplanung des Bahnhofsareals zu verbauen. Die derzeit nicht im Personen­verkehr genutzte Station sowie die Gleisanlagen sollen ver­schwin­den.

Damit würden alle Bemühungen zur Wiederbelebung des Bahn­verkehrs vor allem auf der Nord-Süd-Verbindung von Bremen über Bassum, Sulingen. Rahden, Bünde nach Bielefeld konterkariert.

Der VCD wendet sich mit einem offenen Brief an die Politik in der Stadt Sulingen, im Landkreis Diepholz sowie an die Nieder­sächsische Landesregierung, diese aus unserer Sicht falsche raum­ordnerische Entscheidung zurückzunehmen.

Bahnanbindung Sulingen
Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Sorge betrachtet der Verkehrsclub Deutschland (VCD) die Diskussion zum Integrierten Städtischen Entwicklungs-/Wachs­tums­konzept (ISEK) in der Stadt Sulingen. Insbesondere die ver­kehrs­technischen Maßnahmen wie der geplante Rückbau der Bahn­anlagen halten wir nicht für zukunftsfähig.
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Mehr Straßen helfen nicht gegen den Verkehrsinfarkt

Donnerstag, 17. Juli 2008

Pressemitteilung Nr. 13/08, VCD-Landesverband Baden-Württemberg, Stuttgart, 17. Juli 2008
Verkehrsclub kritisiert Forderung von Landeschef Oettinger nach zusätzlichen Investitionen für den Straßenbau

Mit einem offenen Brief an Ministerpräsident Günther H. Oettinger kritisierte der Verkehrsclub Deutschland (VCD) dessen wiederholte Forderungen nach mehr Bundesmitteln für den Straßenbau. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen beim Flächenverbrauch, der zwischenzeitlich um 9,6 % auf täglich 10,3 Hektar angestiegen ist, sei mit noch mehr Straßenbau das Regierungsziel “Netto-Null” beim Flächenverbrauch auch in den kommenden Jahren nicht zu erreichen. Der VCD appelliert an den Ministerpräsidenten, zu seiner Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern zu stehen und endlich eine Ressourcen schonende, nachhaltige Verkehrspolitik umzusetzen, die auch den Herausforderungen des Umwelt- und Klimaschutzes gerecht wird.
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Zug der Erinnerung: Offener Brief des VCD an Bahnchef Mehdorn

Donnerstag, 17. April 2008

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) hat sich in einem offenen Brief an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG, Dr. Hartmut Mehdorn, gewandt und ihn aufgefordert, die vorbildliche Initiative “Zug der Erinnerung” zum Gedenken an die Opfer des Nazi­regimes zu unterstützen.

Der Wortlaut des Briefes:

„Zug der Erinnerung“ in Berlin

Sehr geehrter Herr Dr. Mehdorn,
der “Zug der Erinnerung” ist eine Ausstellung, die sich in besonderer Weise dem Thema der Deportationen im „Dritten Reich“ widmet. Dar­gestellt werden in dem “rollenden” Ausstellungszug, ausgewählte Einzel­schicksale von Kindern und Jugendlichen, die mit der Reichsbahn in den Tod fuhren.

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt und unterstützt dieses in vielfacher Hinsicht vorbildhafte Projekt. Entstanden aus zivil­gesellschaftlichen Initiativen, kann der “Zug der Erinnerung” als Modell dienen, wie Erinnerung und geschichtliche Reflektion nicht lediglich “von oben” verordnet, sondern “von unten” befruchtet wird. Zugleich bietet es gerade für jüngere Generationen eine pädagogisch wertvolle Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit der NS-Terror­herrschaft.

Wir bedauern es sehr, dass die Deutsche Bahn AG zu einer Unter­stützung dieses Projektes nicht bereit ist, im Gegenteil. In Berlin ver­weigern Sie dem Zug die Wunschhaltestelle Hauptbahnhof aus betriebs­technischen Gründen, obwohl Sie sicher wissen, dass der ehemalige Lehrter Bahnhof einer der Berliner Bahnhöfe war, von dem aus die Deportationen starteten. Die Einnahmen aus Trassenentgelten und Stationspreisen, die Sie durch die Reise des privaten Gedenkzugs erzielen, wollen Sie höchstens einer „jüdischen“ Stiftung spenden, keinesfalls aber dem „nichtjüdischen“ Trägerverein.
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