Mit ‘Bilanz’ getaggte Artikel

Deutschen Bahn AG legt Jahresbilanz 2010 vor

Donnerstag, 31. März 2011

VCD-Pressemitteilung 29/11 – Berlin, 31.03.11
DB auf Wachstumskurs, aber Fahrgäste haben das Nachsehen

Angesichts des guten Jahresabschlusses der Deutschen Bahn AG (DB) für das Jahr 2010, den Bahnchef Rüdiger Grube heute auf der Bilanzpressekonferenz in Berlin vorstellte, fordert der ökologische Verkehrsclub VCD, die Gewinne in die hiesige Infrastruktur und in neue Züge zu investieren.

Heidi Tischmann, VCD-Bahnreferentin: “Die DB ist auf Wachs­tums­kurs, die Weltwirtschaftskrise scheint überwunden. Die Fahr­gäste im Fernverkehr und teilweise auch im Nahverkehr profitieren allerdings nicht davon – ganz im Gegenteil: Das Jahr 2010 war für sie das Jahr der Pleiten, Pech und Pannen. Defekte Klimaanlagen, fehlende Züge, eingefrorene Weichen und vereiste Oberleitungen haben im vergangenen Jahr den Reisenden viel abverlangt. Vor allen Dingen die S-Bahn-Kunden in Berlin mussten sich in Geduld üben.
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Zur Halbjahresbilanz der DB AG

Mittwoch, 28. Juli 2010

VCD-Pressemitteilung 63/10 – Berlin, 28.07.10
VCD fordert: Infrastruktur und Fahrzeuge verbessern / Fahrpreise senken

Der ökologische Verkehrsclub VCD zeigt sich erfreut über die guten Bilanzzahlen der Deutschen Bahn AG (DB AG) für das erste Halbjahr 2010, die Bahnchef Rüdiger Grube heute in Berlin vorstellte. Trotz massiver Einschränkungen im Zugverkehr aufgrund des harten Winters und technischer Mängel bei Bahninfrastruktur und Fern­verkehrs­zügen mache der Konzern Gewinne.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Ein gutes Ergebnis des Bahnkonzerns nützt den Bahnkunden und der Umwelt auf Dauer nur, wenn die Infrastruktur gut gepflegt, Engpässe beseitigt und die Angebote für Reisende verbessert werden. Die DB AG ist nach eigenen Abgaben auf dem Weg zum weltweit führenden Mobilitäts- und Logistikunternehmen, aber noch nicht einmal in der Lage, einen reibungslosen Schienenpersonenverkehr in Deutschland basierend auf ihrem selbsterstellten Fahrplan zu gewährleisten. Das fängt bei miserablen Pünktlichkeitsquoten der Züge an. Hinzu kommen derzeit häufig defekte Fahrzeuge und Zugausfälle, die durch nicht gleichwertige Ersatzzüge oder gar nicht kompensiert werden können, da es zu wenige Reservezüge gibt. Auch die Infra­struktur ist sehr störungsempfindlich.
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VCD zur Jahresbilanz 2009 der DB AG

Donnerstag, 25. März 2010

VCD-Pressemitteilung 19/10 – Berlin, 25.03.10
VCD: Infrastruktur verbessern/Fahrpreise nicht erhöhen

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) zeigt sich erfreut über den überraschend guten Jahresabschluss der Deutschen Bahn AG (DB AG) für das Jahr 2009, den Bahnchef Rüdiger Grube heute auf der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt vorstellte. Trotz des Ein­bruchs im Schienengüterverkehr von rund 25 Prozent und tech­ni­scher Mängel bei Bahninfrastruktur und Fernverkehrszügen macht der Konzern Gewinne. Es sei jedoch zu befürchten, dass die Gewinne, die aus den vom Steuerzahler finanzierten Bereichen Netz und Nahverkehr stammen, in den zur Privatisierung vorgesehene Mutter­konzern umgelenkt und für den Kauf neuer Firmen verwendet werden. Der VCD fordert, mit den Netzgewinnen Schienen und Bahnhöfe zu ertüchtigen und so zur Verbesserung des Schienen­verkehrs beizutragen. Aufgrund der anhaltenden Probleme im Personenverkehr sollte zudem auf Fahrpreiserhöhungen in diesem Jahr verzichtet werden.
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VCD-Bilanz der Abwrackprämie: Chance für ökologischen Wandel vertan

Mittwoch, 02. September 2009

VCD Pressemitteilung 67/09 – Berlin, 02.09.09
Topf für Abwrackprämie ausgeschöpft/Chance für ökologischen Wandel vertan

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt das Ende der staat­lichen Abwrackprämie und fordert die Bundesregierung auf, an ihrem Versprechen, kein Nachfolgemodell einzuführen, festzuhalten. Seit heute sind die für die Prämie bereitgestellten Gelder komplett aus­geschöpft. Fünf Milliarden Euro an Steuergeldern für den Neu­kauf von Pkw seien auch mehr als genug, so der VCD. Der öko­lo­gisch orientierte Verkehrsclub kritisiert nach wie vor, dass die Förderung an keinerlei ökologische Kriterien geknüpft und damit eine große Chance zur Verbesserung der Umweltbilanz von Pkw vertan worden sei. Zwar hätte der durchschnittliche CO2-Ausstoß von Neu­wagen auch bedingt durch die Abwrackprämie im Vergleich zum letzten Jahr von 165 auf 155 Gramm pro Kilometer abgenommen. Wäre die Vergabe an Umweltkriterien geknüpft worden, wäre dieser Effekt jedoch deutlich höher ausgefallen. Das Geld hätte zudem ökonomisch und ökologisch sinnvoller investiert werden können, beispielsweise in die Förderung des Nahverkehrs oder in die Nachrüstung von Lieferfahrzeugen mit Partikelfiltern.
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