Mit ‘Benzinpreis’ getaggte Artikel

Niedersachsen droht weiterer Verlust wichtiger Schieneninfrastruktur

Samstag, 15. November 2008

Pressemitteilung 30/2008, VCD-Landesverband Niedersachsen, Hannover, 15.11.08.
Jetzt auch zwischen Stadthagen und Rinteln/Akuter Handlungs­bedarf für Landesregierung

Mit sehr großer Sorge betrachtet der Verkehrsclub Deutschland (VCD) die landesweiten Aktivitäten zum Abbau wichtiger Schienen­infra­struktur. Jüngstes Beispiel: Der vom VCD landesweit fa­vo­ri­sier­te „Top-Strecke“ Rinteln – Stadthagen für die Wieder­in­betrieb­nahme des umweltfreundlichen Nahverkehrs droht das Aus. Die Stadt Rinteln möchte statt moderner Nahverkehrszüge Autos auf der Bahntrasse fahren sehen. Die Planung für den Bau einer Ent­lastungs­straße wird vom VCD-Landesverband Nieder­sachsen heftig angegangen.

Das ist klima- und verkehrspolitisch ein schlimmer Rückfall in die Verkehrspolitik der sechziger und siebziger Jahres des letzten Jahrhunderts“, kritisiert VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming die Straßen­bau­planungen. (weiterlesen…)

RegioTram ist ein Gewinn für Nordhessen

Montag, 28. Juli 2008

Pressemitteilung 32/2008 VCD Hessen, Kassel, 27. Juli 2008

Nach Meinung des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) hat sich die Kasseler Regio-Tram als zuverlässiges und bequemes Verkehrsmittel für Nordhessen bewährt. “Ein knappes Jahr nach der offiziellen Eröffnung des RegioTram-Tunnels unter dem Kasseler Haupt­bahnhof ist festzustellen, dass die anfänglichen Kinder­krank­heiten bewältigt werden konnten“, erklärt Andreas Henning, Vor­stands­mitglied des VCD Hessen. Laut Nordhessischem Verkehrs­verbund haben die Fahrgastzahlen der RegioTram im ersten Betriebs­jahr um 26,7 Prozent zugenommen. Nach Einschätzung des VCD belegen die gestiegenen Fahrgastzahlen, dass das neue Verkehrsmittel auch bei den Fahrgästen ankommt. Der RegioTram sei es gelungen, viele Menschen zum Umsteigen vom eigenen Auto auf öffentliche Verkehrsmittel bewegen. “Davon profitieren letztlich alle durch weniger Lärm und Abgase“, so der VCD-Sprecher Henning. Er rechnet nicht zuletzt wegen der steigenden Benzin­preise mit einem weiteren Anstieg der Fahrgastzahlen.
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Lokale Wirtschaft profitiert von hohen Benzinpreisen

Montag, 21. Juli 2008

Pressemitteilung 20/2008, VCD-Landesverband Niedersachsen, Hannover/ Cuxhaven, 21. Juli 2008
Neue Krabbenpul-Fabrik entsteht in Cuxhaven, Positives Beispiel mit Signalwirkung für künftige Verkehrspolitik

Als gute Nachricht bewertet der Verkehrsclub Deutschland (VCD) die angekündigte neue Krabbenpul-Fabrik in Cuxhaven. „Krabben und Lkw runter von der Straße, das sind beispielhafte und zukunfts­weisende Perspektiven“, freut sich VCD-Landes­vorsitzender Michael Frömming. Schon lange fordert der VCD die Einstellung der völlig unsinnigen Krabben-Transporte per Lkw nach Polen und Marokko. Aufgrund der steigenden Benzinpreise lohne sich jetzt offenbar die Einrichtung einer Krabbenpul-Fabrik in Norddeutschland anstelle der langen Transporte und der billigen Arbeitskraft im Ausland.
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VCD fordert Single-Hessenticket

Freitag, 18. Juli 2008

Pressemitteilung 30/2008, VCD Landesverband Hessen, Kassel, 18. Juli 2008

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert die Einführung eines Hessen­tickets für Einzelpersonen. “Auf diese Weise können neue Kunden­potentiale für Bus und Bahn erschlossen werden“, erklärt Werner Geiß, Landesvorsitzender des VCD Hessen. Vor dem Hinter­grund der hohen Benzinpreise werde ein Umstieg auf öffentliche Ver­kehrs­mittel für viele Autofahrer zunehmend interessant. Um die Kunden zu binden, sei aber auch ein attraktives Preisangebot nötig. “Nur wenn Landes- und Kommunalpolitik gemeinsam mit den Verbünden ein Konzept für die gebotene Verkehrswende ent­wickeln, bekommen die Bürger eine Alternative zur teuren Auto­fahrt.

Das Hessenticket gilt einen Tag lang in allen Nahverkehrszügen, U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen im Rhein-Main-Verkehrs­verbund, im Nordhessischem Verkehrsverbund und im hessischen Teil des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar. Während alle Bundes­länder rund um Hessen auch Tickets für Einzelreisende anbieten, gibt es in Hessen momentan nur Fahrkarten für fünf Personen, die 30,- Euro kosten. “Zu teuer für viele Reisende“, meint Geiß. Der VCD reagiert damit auf eine Stellungnahme des Rhein-Main-Ver­kehrs­verbundes, der die Einführung eines Single-Hessentickets mit dem Hinweis auf mögliche Einnahmeverluste abgelehnt hatte.

VCD-Tipp: Spritsparen leicht gemacht

Donnerstag, 10. Juli 2008

Service-Pressemitteilung 3/08, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 9. Juli 2008
Verkehrsverbünde bieten Kostenvergleich im Internet

Der Umweltverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. empfiehlt Ver­brauchern vor dem Griff zum Autoschlüssel einen Blick auf die Online-Sprit-Spar-Rechner der verschiedenen Verkehrsverbünde. Mit wenigen Klicks kann sich jeder ausrechnen lassen, wie viel ihn die Fahrt zur täglichen Arbeit mit dem Auto im Vergleich mit einem Bus- oder Bahnticket kostet. Ein Service, mit dem sich in Zeiten stetig steigender Benzinpreise bares Geld sparen lässt.

Acht der insgesamt 23 Verkehrsbünde im Land bieten diesen On­line-Sprit-Spar-Rechner an, so der VCD. (weiterlesen…)

Hohe Benzinpreise verlangen nach Neuausrichtung in niedersächsischer Verkehrs­politik!

Montag, 30. Juni 2008

Pressemitteilung 18/2008, Hannover 30. Juni 2008, VCD-Landesverband Niedersachsen
Ölpreis liegt bei über 140 Dollar/Auch Kritik am Tiefensees Lkw-Programm

Mit mehr als 140 Dollar pro Barrel Öl steigen die Benzinpreise in un­ge­ahnte Höhen. Experten rechnen noch in diesem Jahr mit Rekord­marken von bis zu 170 Dollar je Barrel Öl. Der Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) fordert die niedersächsische Landesregierung angesichts dieser Entwicklungen zu einer klaren verkehrspolitischen Kurs­korrektur auf. „Ein unreflektiertes Weiter-So wird die CDU/FDP-Koalition in Hannover nicht dauerhaft aushalten können. Dazu sind die Themen Mobilität und die Erreichbarkeit vor allem von ländlichen Regionen zu brisant“, so VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming.

Der VCD kritisiert insbesondere das Festhalten an Milliarden-Sub­ven­tionen in neue Fernstraßen wie A 22 und A 39, während das Land dem umweltfreundlichen Nahverkehr bis zum Jahr 2010 mehr als 200 Millionen Euro ursprünglich geplanter Mittel vorenthält. (weiterlesen…)

Reform der Kfz-Steuer droht Reförmchen zu werden

Donnerstag, 12. Juni 2008

VCD-Pressemitteilung 40/08 – Berlin, 12. Juni 2008
Kfz-Steuer-Einigung im Koalitionsausschuss

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt, dass im Rahmen der gestern abend erfolgten Einigung zur Kfz-Steuer im Koalitions­ausschuss beschlossen wurde, die Einnahmen der Steuer von den Ländern an den Bund zu übertragen.

Damit würden alle verkehrsrelevanten Steuern beim Bund liegen, der dadurch seine Politik in diesem Bereich einfacher abstimmen und eine bessere Lenkungs­wirkung erzielen kann“, kommentiert Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundesvorstand das Ergebnis des gestrigen Koalitionsgipfels. Allerdings sei noch völlig unklar, ob die Bundes­länder dieser Regelung zustimmen. Auch ein konkreter Start­termin für die überfällige Reform der Kfz-Steuer sei daher nicht abzusehen, es gebe lediglich eine Absichtsbekundung für 2010. Vogt: “In dieser Legislaturperiode wird die Reform jedenfalls nicht mehr kommen, obwohl der Koalitionsvertrag von 2005 genau das vorsieht.
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Zu erneuter Meldung über Kfz-Steuer-Einigung und CO2-Grenzwert

Montag, 09. Juni 2008

VCD-Pressemitteilung 37/2008 – Berlin, 9. Juni 2008
Neue Kfz-Steuer noch in weiter Ferne und ohne Klimaschutzwirkung / Merkel muss heute bei Frankreich-Treffen Widerstand gegen CO2-Grenzwerte aufgeben

Die erneute Meldung über eine angebliche Einigung der Bundes­regierung zur Kfz-Steuerreform verursacht bei den Experten des umwelt­orientierten Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) in­zwischen nur noch Kopfschütteln und Schulterzucken. Auch die wieder­holte Behauptung, die neue Kfz-Steuer komme bald, könne nicht vom offensichtlichen Versagen der großen Koalition in diesem wie in weiteren Punkten des Klimaschutzpaketes im Bereich Verkehr ablenken. Ein konkreter Starttermin für die überfällige Reform der Kfz-Steuer sei nach wie vor nicht abzusehen, es gebe lediglich eine Ab­sichts­bekundung für 2010. Zudem machten die genannten Eck­punkte jede Hoffnung auf eine Lenkungswirkung für mehr Klima­schutz und Ressourcenschonung zunichte.
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