Mit ‘Benzinpreis’ getaggte Artikel

VCD freut sich über steigende Fahrgastzahlen

Dienstag, 14. Juli 2015

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 22/2015, Stuttgart, 13. Juli 2015
Trotz fallender Benzinpreise mehr Fahrgäste in Nah­verkehrszügen

Montags bis freitags landesweit acht Prozent mehr Fahrgäste in den Zügen des baden-württembergischen Nahverkehrs als vor zwei Jahren – auf den ersten Blick sind die Zahlen laut einer Erhebung der grün-roten Landesregierung beeindruckend, erklärt der öko­logische Verkehrsclub VCD. Doch ein Blick in die Details offenbare, dass dieser Fahrgastzuwachs zumeist ohne Fahrplan­verbesserun­gen oder Kapa­zitäts­erhöhung einhergegangen sei, stellt VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb fest: „Die Auslastung der Züge ist weiter angestiegen, so dass es auf immer mehr Strecken eng in den Zügen wird.
(weiterlesen…)

Meldestelle für Benzinpreise in Echtzeit bringt Transparenz

Donnerstag, 12. September 2013

Pressemitteilung, Berlin, 12. 09 2013

Mit dem Ziel den Preiswettbewerb unter den Tankstellen an­zuheizen und die Transparenz im Markt zu erhöhen, ist die von der Bundesregierung initiierte sogenannte Markttransparenzstelle für Kraftstoffe gestartet. Autofahrerinnen und Autofahrern liefert sie zunächst die Information über Tankstellenpreise in Echtzeit. Das spekulative Ansteigen der Benzinpreise zu Ferienbeginn und an langen Wochenenden kann die staatliche Maßnahme allerdings nicht verhindern.

Michael Müller-Görnert, Referent für Verkehrspolitik beim ökologischen Verkehrsclub VCD: „Per Internet und Handy-App haben Verbraucher nun einen schnellen Überblick, an welcher Tankstelle der Sprit am billigsten ist. Der Spareffekt ist allerdings sehr begrenzt. Da der Tank selten ganz leer ist, können bei einem durchschnittlichen Preisvorteil von fünf Cent pro Liter nicht mehr als zwei Euro pro Tankfüllung gespart werden. Kommt ein längerer Anfahrtsweg hinzu, ist die Ersparnis schnell wieder verfahren, ganz abgesehen vom Zeitaufwand für die Suche und Fahrt zur Tankstelle.
(weiterlesen…)

Röslers Vorschlag führt nicht zu sinkenden Spritpreisen

Freitag, 20. April 2012

Pressemitteilung, Berlin, 20. April 2012.
Hilfloser Versuch der Politik

Der von Wirtschaftsminister Philipp Rösler eingebrachte Entwurf zur Sprit­preiskontrolle ist ein weiterer hilfloser Versuch der Politik, die Mineral­ölindustrie in die Schranken zu weisen, so der ökologische Verkehrsclub VCD.

Der Vorschlag, Tankstellenbetreiber zu verpflichten, Angaben über den Einkaufspreis des Treibstoffes zu machen, hilft lediglich mehr Trans­parenz in den Markt zu bringen und die Marktposition freier Tank­stellen geringfügig zu verbessern. Gerd Lottsiepen, verkehrs­politischer Sprecher des VCD, kritisiert : „Mehr Markttransparenz verhindert aber nicht die Gewinnmaximierung der großen Ölkonzerne. Diese sind an jedem Glied der Wertschöpfungskette beteiligt. Für die internationalen Konzerne Esso, BP oder Shell ist es gleichgültig, ob sie die Gewinne am Bohrloch, beim Transport, in der Raffinerie oder an der Tankstelle realisieren.

Auch Röslers Forderung, jede Preisänderung an eine Markt­transparenzstelle zu melden, ist ein wirkungsloses Instrument zur Senkung der Benzinpreise. Wegen des zusätzlichen Aufwandes der Tankstellen würden die Spritpreise weiter steigen. Das kündigte der Mineralöl­wirtschaftsverband bereits an. „Wirtschaftsminister Rösler müsste doch wissen, dass die Ölindustrie jede Chance nutzt, die Preise zu erhöhen“, so Lottsiepen.
(weiterlesen…)

Scheindiskussion um österreichische Sprit­preis­regelung

Mittwoch, 18. April 2012

Presseinformation, Berlin, 18. April 2012.
VCD appelliert an Verkehrsminister: Verbrauchsgrenzwert muss her

Die aktuelle Debatte um eine Benzinpreis-Bremse, die nun sogar die Ver­kehrsminister auf ihrer halbjährigen Konferenz in Kassel beschäftigt, ist purer Aktionismus der Politik, so der der ökologische Verkehrs­club VCD.

Der VCD kritisiert den Vorschlag, in Deutschland die österreichische Spritpreisregelung einzuführen. Zum einen verschleiert die Aus­einander­setzung über das Modell, dass die Bundesregierung über kein verbraucherpolitisches Instrument verfügt, das verhindern könnte, dass Mineralölkonzerne vor langen Wochenenden oder den Ferien die Preise stark erhöhen. Zum Anderen erwies sich das österreichische Modell bereits als erfolglos.
(weiterlesen…)

Verbrauchs- und CO2-Grenzwerte sind wirkungs­volle Kostenbremse bei steigenden Benzin­preisen

Montag, 02. April 2012

Pressemitteilung, Berlin, 2. April 2012.
Statt wirkungslosem Aktionismus sollte Politik für sparsame Pkw sorgen

Die aktuelle Debatte um eine Benzinpreis-Bremse ist purer Aktionis­mus, so der ökologische Verkehrsclub VCD. Lange hat die Po­litik auf einen freien Markt gesetzt und jetzt rufen ausgerechnet Politiker aus CDU und FDP nach einer Regulierung, die rechtlich frag­würdig und für die Verbraucher kontraproduktiv ist. Das österreichische sowie das australische Modell treiben die Preise eher in die Höhe, als dass sie diese senken.

Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: “Wenn die Po­li­tik wirklich etwas für die Autofahrer tun möchte, dann sind vielmehr niedri­ge CO2- und Verbrauchsgrenzwerte der richtige Weg, um die steigen­den Kosten für das Tanken zu begrenzen“. Ein Grenzwert von 80 g CO2/km senkt den Spritverbrauch von Neuwagen im Vergleich zu heute um ca. 2,5 l/100km. Bei einem perspektivischen Spritpreis von zwei Euro/Liter haben sich die Mehrkosten, die für die Spritspartechnik anfallen, nach 50.000 Kilometer rentiert. Handelsvertreter fahren diese 50.000 Kilometer in einem Jahr. Autofahrer mit durchschnittlicher Fahr­leistung haben die Mehrkosten nach gut vier Jahren eingefahren.
(weiterlesen…)

VCD rät: Benzinpreisärger? Besser auf kosten­günstige Alternativen umsteigen!

Freitag, 24. Februar 2012

Service-Presseinformation 1, Stuttgart, 24. Februar 2012
Bus, Bahn und Fahrrad sind die klügere Wahl
Preisrechner der Verbünde veranschaulichen Sparpotential beim Wechsel

Der ökologische Verkehrsclub VCD empfiehlt Verbrauchern angesichts neuer Rekord­höhen bei den Spritpreisen auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad zu wechseln. „Wer auf Bus, Bahn und Fahrrad setzt, steigt auf die klügere Alternative um, denn damit spart man bares Geld und schont auch noch die Umwelt. Warum also die teuren Preise für Benzin- und Diesel zu bezahlen, wenn es auch deutlich günstiger geht?“ fragt sich die VCD-Geschäftsführerin Birgit Maier.

Mit wenigen Klicks kann sich jeder selbst davon überzeugen, wie günstig Bus- und Bahnfahren tatsächlich ist“, erklärt Birgit Maier und verweist auf den Service vieler Verkehrsverbünde im Land, die einen Kosten­vergleich zwischen der täglichen Fahrt zur Arbeit mit dem Auto und einem Bus- oder Bahnticket auf ihrer Homepage an­bieten.
(weiterlesen…)

Hohe Benzinpreise: VCD gibt Spritspartipps

Dienstag, 21. Februar 2012

VCD-Hessen, Pressemitteilung 02/2012, 21.2.2012

Angesichts neuer Rekordhöhen bei den Spritpreisen empfiehlt der ökologische Verkehrsclub VCD auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad umzusteigen. “Wer auf klimaschonende Alternativen setzt, ent­lastet nicht nur die Umwelt, sondern auch seinen Geldbeutel“, sagte Martin Mützel, Geschäftsführer des VCD Hessen. Darüber hinaus lasse sich durch eine spritsparende Fahrweise der Kraftstoffverbrauch um bis zu 30 Prozent senken – was leicht eine Einsparung von mehreren hundert Euro im Jahr bedeuten könne. Der VCD hat mehrere Sprit­spartipps für Autofahrer zusammengestellt.
(weiterlesen…)

Kartellamtsstudie zur Entwicklung der Benzin­preise

Donnerstag, 26. Mai 2011

VCD-Pressemitteilung 52/11 – Berlin, 26.5.2011
VCD kritisiert Preisgebaren der Ölmultis

Durch die heute vom Bundeskartellamt veröffentlichten Studie zur Ent­wicklung der Benzinpreise ist amtlich, was Analysten und Auto­fahrer schon lange zu wissen glauben: Die fünf großen inter­natio­na­len Ölmultis nutzen ihre marktbeherrschende Stellung, um hohe Preise durchzusetzen und beispielsweise zu Ferienbeginn oder an langen Wochenenden Sonderprofite einzufahren. Der öko­logi­sche Verkehrsclub VCD unterstützt die Versuche, die Konzentrations­prozesse zu stoppen und bezeichnet die Aussagen des Minera­löl­verbands über angeblich geringe Gewinne als völlig absurd.
(weiterlesen…)

Karnevalshöhepunkt Benzingipfel

Dienstag, 08. März 2011

VCD-Pressemitteilung 23/11 – Berlin, 08.03.11
VCD warnt vor weiteren Schnellschüssen

Der ökologische Verkehrsclub VCD bewertet den von Bundes­wirt­schafts­minister Rainer Brüderle für heute Nachmittag einberufenen sogenannten Benzingipfel als Höhepunkt des Berliner Karnevals und warnt vor erneuten Schnellschüssen zulasten von Umwelt und Verbrauchern.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Heute Nachmittag tagen der ADAC, der die E10-Einführung vor drei Jahren kippte, die Auto­industrie und die Bundesregierung, die in der langen Zeit keine taugliche Informationskampagne zum neuen Benzin auf die Beine brachten. Mit dabei ist die Ölindustrie, die möglichst wenig Beimischung will, um sich weiter ihrem Kerngeschäft widmen zu können: viel Erdöl-Kraftstoff so teuer wie möglich zu verkaufen. Und auch die Biokrafftstoff-Industrie sitzt mit am Tisch, die ohne große Diskussion um die ökologischen und sozialen Auswirkungen großflächiger Biomasseproduktion so viel Ethanol wie möglich verkaufen möchte. Wer jedoch fehlt, das sind Umwelt­wissenschaftler, Umweltverbände und internationale Agrar­experten sowie beispielsweise Vertreter afrikanischer oder süd­ameri­ka­nischer Kleinbauern.
(weiterlesen…)

Bares Geldsparen mit Umstieg auf ÖPNV

Freitag, 04. März 2011

VCD Baden-Württemberg, Service-Presseinformation Nr. 1/2011, Stuttgart, 04. März 2011
Mit Bus und Bahn fahren und bares Geld sparen
Kostenvergleich der Verkehrsverbünde im Internet erleichtert Entscheidung für Umstieg auf ÖPNV

Anstatt sich über die steigenden Spritpreise seit der Einführung des neuen Biosprits E 10 zu ärgern, empfiehlt der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. Verbrauchern einen Blick auf die Online-Sprit-Spar-Rechner der Verkehrsverbünde zu werfen. Mit wenigen Klicks kann sich jeder ausrechnen lassen, wie viel ihn die tägliche Fahrt zur Arbeit mit dem Auto im Vergleich mit einem Bus- oder Bahnticket kostet, erklärt Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender. Ein Service, mit dem Pendler bares Geld sparen können.

Zwölf der insgesamt 21 Verkehrsbünde in Baden-Württemberg bieten Online-Sprit-Spar-Rechner oder Preisvergleiche an, so der VCD. In wenigen Schritten können sich Verbraucher ausrechnen lassen, wie groß das jährliche Sparpotenzial bei der Fahrt mit Bus und Bahn sei: (weiterlesen…)