Mit ‘BDV’ getaggte Artikel

Netze verknüpfen statt prestigeträchtig bauen

Mittwoch, 16. November 2011

Presseinformation, Berlin, 16. November 2011.
Bundesdelegierte des VCD verabschieden Resolution für effizienten Ausbau der Schieneninfrastruktur ohne Stuttgart 21

Die Bundesdelegiertenversammlung des ökologischen Verkehrsclubs VCD fordert die Bürger von Baden-Württemberg auf, an der bevor­stehenden Volksabstimmung zum Bahnprojekt Stuttgart 21 am 27. November 2011 teilzunehmen. Ein Ja zum Ausstieg ist das Ziel, so das klare Votum der rund 120 Vertreter und Vertreterinnen des VCD.

Auf der Bundesdelegiertenversammlung am vergangenen Sonntag in Hofgeismar bei Kassel, sprachen sich die VCD-Delegierten sowie der Bundesvorstand für den sinnvollen Ausbau der Schieneninfrastruktur aus, mit dem Ziel eines deutschlandweiten Taktfahrplans. Das heißt, kurze Reisezeiten von zu Tür zu Tür.

Schnelle, regelmäßige Zugverbindungen mit optimalen Um­steige­möglichkeiten bis hin zu Bus und Tram, das ist was Fahrgäste erwarten und brauchen. Prestigeträchtige Neubauprojekte wie Stuttgart 21 machen dies unmöglich. Denn werden die knappen Finanzmittel für solche Großprojekte gebündelt, die für das Gesamtsystem von nur geringem Nutzen sind, wird gleichzeitig eine nachhaltige und ökonomisch sinnvolle Strategie verhindert.“, so Michael Ziesak, VCD-Bundes­vorsitzender.
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VCD Hessen sieht Parallelen zwischen Calden und Stuttgart – Lob für Regiotram

Dienstag, 07. Dezember 2010

VCD Landesverband Hessen e.V., Pressemitteilung 25/2010, Hofgeismar/Kassel, 7. Dezember 2010
VCD-Bundesdelegiertenversammlung in Hofgeismar

Die Bundesdelegiertenversammlung des ökologischen Verkehrsclubs VCD fordert die Bundesregierung und die Deutsche Bahn AG auf, aus den beim Bahnprojekt „Stuttgart 21“ gemachten Fehlern zu lernen und entsprechende Konsequenzen zu ziehen. Die Delegierten trafen sich am Wochenende im nordhessischen Hofgeismar.

Die Bürger wollen ernst genommen werden. Dazu gehört auch, dass sie durch Anregungen und Bedenken Einfluss auf das „Ob“ und das „Wie“ eines Projektes nehmen können. Derzeit werden sie üb­li­cher­weise formaljuristisch abgeschmettert“, so VCD-Landes­geschäfts­führer Martin Mützel. Ein ähnlicher Fall wie „Stuttgart 21“ ist der umstrittene Flughafen Kassel-Calden, der wenige Kilometer vom Tagungsort entfernt liegt. Auch hier wurde Planungs­recht geschaffen, bevor Öffentlichkeit und Abgeordnete die tatsächlichen Kosten des Projektes erfuhren. Grundlage waren “schön gerechnete” Projektkosten, bei denen obendrein die Risiken einschließlich deren Kosten keinen Eingang in die Wunsch-Kalkulation gefunden haben. Mützel: „In einem transparenten und ergebnis­offenen Verfahren wären solche Prestigeprojekte nicht zustande gekommen. Wer behauptet, hier wurde schlecht erklärt, lügt sich in die Tasche. Hier wurde schlecht geplant.
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Bundesdelegiertenversammlung 2010 des VCD

Montag, 06. Dezember 2010

VCD-Pressemitteilung 110/10, Berlin 6.12.2010
VCD-Vertreter fordern neue Planungskultur für Schienen­wege / Bundesvorsitzender Michael Ziesak im Amt bestätigt

Die Bundesdelegiertenversammlung des ökologischen Verkehrsclubs VCD fordert die Bundesregierung und die Deutsche Bahn AG auf, aus den beim Bahnprojekt »Stuttgart 21« gemachten Fehlern zu lernen und entsprechende Konsequenzen zu ziehen. Am Wochen­ende tagten in Hofgeismar bei Kassel rund 120 Vertreterinnern und Vertreter des VCD auf ihrer jährlichen Bundes­delegierten­ver­sammlung.
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Bundesdelegiertenversammlung des VCD

Sonntag, 15. November 2009

VCD-Pressemitteilung 87/09 – Berlin/Köln, 15.11.09
VCD-Vertreter: Verkehr ist blinder Fleck in der Klimaschutzpolitik – Bundesregierung muss verbindliche CO2-Reduktionsziele beschließen

Die Bundesdelegiertenversammlung des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) fordert die Bundesregierung auf, sich in Deutschland, in der EU und international für mehr Klimaschutz im Verkehr ein­zu­setzen. Dafür müsse sie ein verbindliches CO2-Reduktionsziel auch im Verkehr von minus 40 Prozent bis 2020 und minus 80 Prozent bis 2050 im Vergleich zu 1990 beschließen und sich für dieses Ziel so­wohl auf EU-Ebene als auch bei den Klima­verhandlungen in Kopen­hagen einsetzen. Beim Post-Kyoto-Protokoll müssten – anders als in der Vergangenheit – auch alle klima­schädlichen Emissionen aus dem Flug- und Schiffsverkehr berücksichtigt werden. Am Wo­chen­ende tagten in Köln rund 100 Ver­tre­terinnern und Vertreter des VCD auf ihrer jährlichen Bundes­delegierten­versammlung.
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Bundesdelegiertenversammlung des VCD

Montag, 10. November 2008

VCD Pressemitteilung 77/08 – Berlin, 10.11.2008
VCD-Vertreter fordern: Bahn muss Fahrpreiserhöhung zurück­nehmen / Bundesvorsitzender Michael Gehrmann im Amt bestätigt

Rund 100 Vertreterinnen und Vertreter des Verkehrsclubs Deutsch­land e.V. (VCD) haben die Deutsche Bahn AG aufgefordert, die für den Fahrplanwechsel zum 14.12. angesetzte Fahr­preis­erhöhung von durchschnittlich 3,9 Prozent zurück­zunehmen. In einer ein­stimmig verabschiedeten Resolution argumentieren die Delegierten, dass die Energiepreise, die von der Bahn regelmäßig als Begründung für Preis­anhebungen angeführt würden, seit August gesunken und Fahr­gast­zahlen sowie Einnahmen gestiegen seien. Zudem gebe es auf­grund der andauernden Überprüfung von Radachsen noch bis mindestens Februar 2009 erhebliche Einschränkungen im ICE-Verkehr.

Die Deutsche Bahn AG macht Gewinne und auch die Fahr­gast­zahlen haben im ersten Halbjahr des Jahres zugelegt. Die Erhöhung der Ticketpreise und die Verteuerung der Bahncards zum Fahr­plan­wechsel sind also völlig unangebracht und müssen zurück­genommen werden“, fordert VCD-Bundesvorsitzender Michael Gehr­mann und ergänzt: “Die Kundinnen und Kunden der Bahn müssen von den positiven Finanzentwicklungen in irgendeiner Weise profitieren. Fahr­preiserhöhungen verprellen dagegen ins­be­son­dere die neu gewonnenen Fahrgäste.
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