Mit ‘Baubeginn’ getaggte Artikel

Verkehrsclub: S-Bahn-Chaos in Stuttgart muss Konsequenzen haben

Donnerstag, 01. Juli 2010

VCD Baden-Württemberg e.V., Pressemitteilung Nr. 25/10, Stuttgart, 1. Juli 2010
VCD fordert Entschädigung für Fahrgäste

Das durch Pfusch der Stuttgart 21-Planer verursachte Chaos im Stuttgarter S-Bahn-Verkehr muss nach Ansicht des Umwelt­verbandes Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. Konsequenzen haben. Neben einer Entschuldigung von Bahnchef Grube fordert der VCD eine Entschädigung für die Fahrgäste, die auf unabsehbare Zeit unter dem ausgedünnten Fahrplan leiden werden.

VCD-Vorsitzender Matthias Lieb sagte: „Tausende Menschen haben sich im Vertrauen auf eine leistungsfähige S-Bahn und einen zuverlässigen Fahrplan für viel Geld Monats- und Jahrestickets gekauft. Die Leistung, für die die Menschen im Voraus bezahlt haben, wird in der versprochenen Form nicht mehr erbracht. Eine Entschädigung in Form von Rabatten und Gutscheinen – ähnlich wie beim Berliner S-Bahn-Chaos – ist das Mindeste, was die DB tun kann um diesen Vertragsbruch einigermaßen erträglich zu machen.“ (weiterlesen…)

VCD zu Stuttgart 21: Baubeginn unmöglich

Montag, 23. November 2009

Pressemitteilung Nr. 33/09, VCD Landesverband Baden-Württem­berg, Stuttgart, 23. November 2009
Wolfgang Drexlers Ankündigung wird Debatte nicht beenden

Mit Unverständnis hat der Umwelt- und Verbraucherverband Ver­kehrs­club Deutschland (VCD) auf die Ankündigung reagiert, mit dem Bau von Stuttgart 21 werde im Februar begonnen. Da einige Abschnitte noch gar nicht planfestgestellt seien, könne weder mit Sicherheit gesagt werden, was gebaut werden muss, noch, was das gesamte Projekt kosten werde.

Wolfgang Drexlers Drohung, mit dem Bau von Stuttgart 21 im Feb­ruar beginnen zu wollen, ist ein untauglicher Versuch, die De­batte um den Tunnelbahnhof zu beenden“, sagte der VCD-Lan­des­vorsitzende Matthias Lieb. “Die unsichere Finanzierung und die fehlenden Planfeststellungen, z.B. für den Bereich auf den Fildern, werfen immer neue Fragen auf, so dass eine ernsthafte Debatte um Stuttgart 21 erst noch geführt werden muss.

Während jeder Privatmensch im Ländle seinen Schuppen im Vor­garten wieder abreißen müsse, wenn nicht alle Genehmigungen vor­lägen, sollen nach Einschätzung des VCD bei Stuttgart 21 mit einem verfrühten Baubeginn unumkehrbare Tatsachen geschaffen werden. “Ich bin überzeugt, dass der gezeigte Politikstil den Wider­willen gegen Stuttgart 21 bei den Menschen noch bestärkt. Nur, wer ein schlechtes Produkt verkaufen muss, ist gezwungen, sich mit Pseudotatsachen und Nebelkerzen zu profilieren“, bedauerte Matthias Lieb.