Mit ‘Bahnreform’ getaggte Artikel

Initiative Deutschland-Takt für einen Integralen Taktfahrplan im öffentlichen Personenverkehr

Mittwoch, 29. April 2009

Gemeinsame Pressemitteilung – Berlin, 29. April 2009
Weichenstellung für mehr Verkehr auf der Schiene
Eine Verdopplung der Fahrgastzahlen auf der Schiene in zehn Jahren – das ist das ehrgeizige Ziel der Initiative Deutschland-Takt.

Was ist hierfür zu tun? Es muss ein abgestimmter Fahrplan für den gesamten Personenverkehr – vom ICE bis zum Nahverkehr – entwickelt werden. Die Planung der Infrastruktur muss vom Kopf auf die Füße gestellt werden: Heute wird zuerst die Strecke gebaut und danach der Fahrplan gemacht – in Zukunft soll zuerst der optimale Fahrplan konzipiert werden und dann passgenau darauf die Infrastruktur entwickelt werden. Weiterer Vorteil: Schnelle Fahrplantrassen für den Güterverkehr können mit der notwendigen Kapazität gleich mit berücksichtigt werden.

(weiterlesen…)

Offener Brief des VCD Niedersachsen zum Bahnverkehr Sulingen

Montag, 15. September 2008

Die Stadt Sulingen beabsichtigt, mit EU-Förderung die zukünftige Anbindung im Schienenverkehr ihrer Stadt durch eine Neuplanung des Bahnhofsareals zu verbauen. Die derzeit nicht im Personen­verkehr genutzte Station sowie die Gleisanlagen sollen ver­schwin­den.

Damit würden alle Bemühungen zur Wiederbelebung des Bahn­verkehrs vor allem auf der Nord-Süd-Verbindung von Bremen über Bassum, Sulingen. Rahden, Bünde nach Bielefeld konterkariert.

Der VCD wendet sich mit einem offenen Brief an die Politik in der Stadt Sulingen, im Landkreis Diepholz sowie an die Nieder­sächsische Landesregierung, diese aus unserer Sicht falsche raum­ordnerische Entscheidung zurückzunehmen.

Bahnanbindung Sulingen
Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Sorge betrachtet der Verkehrsclub Deutschland (VCD) die Diskussion zum Integrierten Städtischen Entwicklungs-/Wachs­tums­konzept (ISEK) in der Stadt Sulingen. Insbesondere die ver­kehrs­technischen Maßnahmen wie der geplante Rückbau der Bahn­anlagen halten wir nicht für zukunftsfähig.
(weiterlesen…)

Halbjahresbilanz der DB AG

Montag, 18. August 2008

VCD-Pressemitteilung 53/08 – Berlin, 18. August 2008
VCD fordert höhere Investitionen in Infrastruktur und Angebot

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) bewertet die heute von der Deutschen Bahn AG vorgelegte Halbjahresbilanz mit Skepsis. Die Zu­wächse bei den Fahrgast­zahlen im ersten Halbjahr um rund drei Pro­zent seien zwar durchweg positiv zu bewerten, da sie die Aus­lastung der Züge erhöhten und so die Umweltbilanz der Bahn ver­besserten. Doch die Umsatzsteigerungen rührten vor allem vom besonders gestiegen Güterverkehrsbereich und aus dem Ausland her, also nicht vom nationalen Personenverkehr.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Ein gutes Ergebnis des Bahnkonzerns nützt Menschen und Umwelt auf Dauer nur, wenn die Infrastruktur gut gepflegt, Engpässe beseitigt und die An­gebote für Reisende weiter verbessert werden. Hier brauchen wir höhere Investitionen. Wenn stattdessen Gewinne künftig vor­rangig an Privatinvestoren ausgeschüttet und in internationale Lo­gi­stik­vorhaben investiert werden, geht das zulasten einer kunden­freundlichen und umweltverträglichen Bahn.(weiterlesen…)

Bundestag billigt Teilprivatisierung der DB AG

Freitag, 30. Mai 2008

VCD-Pressemitteilung 34/08 – Berlin, 30. Mai 2008
VCD enttäuscht über »ja« zur Privatisierung / Jetzt Mindeststandards im Fernverkehr festschreiben!

Nach der heutigen Zustimmung des Deutschen Bundestages zur Teil­privatisierung der Deutschen Bahn AG zeigt sich der Umwelt- und Verbraucher­verband Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) enttäuscht. Die jetzige Entscheidung sei ausschließlich aus parteitaktischen, unternehmens­politischen und kurzfristigen finanzpolitischen Er­wä­gungen getroffen worden. Verbraucher­belange und Verkehrs­politik hätten dagegen in der Diskussion keinen Ausschlag gegeben. “Anstatt sich erst einmal klar darüber zu werden, welche Rolle der Schienen­verkehr im Rahmen einer nachhaltigen Verkehrspolitik in Zukunft spielen soll, hat die Bundespolitik dem dauerhaften Drängen der Deutschen Bahn AG und ihrer Hausgewerkschaften nachgegeben und einen schlechten Kom­pro­miss verabschiedet“, kommentiert der VCD-Bundes­vorsitzende Michael Gehrmann den Parlamentsbeschluss. Bevor so maßgebliche Entscheidungen wie diese getroffen würden, hätte zunächst ein »Masterplan Schienenverkehr« entwickelt werden müssen, der eine tragfähige und dauerhafte Strategie für ein kunden­freundliches Bahnangebot in der Fläche aufzeigt.
(weiterlesen…)

SPD-Vorschlag zur Bahnprivatisierung

Montag, 14. April 2008

VCD-Pressemitteilung 23/2008 – Berlin, 14. April.08
Teilprivatisierung gefährdet Angebot in der Fläche / VCD fordert Mindeststandards für Fernverkehr

Nach Medienberichten hat sich die SPD-Führung gestern auf eine Va­ri­ante zur Bahnprivatisierung geeinigt, nach der die Sparten Logistik und Personenverkehr im Rahmen des sogenannten Holding-Modells zu knapp einem Viertel an private Investoren verkauft werden sollen. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) sieht in diesem Vorschlag keine Lö­sung für die Probleme, die eine Bahnprivatisierung mit sich bringt. “Aus verkehrspolitischer Sicht macht es keinen Unterschied, ob man im ersten Schritt 24,9 oder 49,9 Prozent der Verkehrssparten an die Börse bringt“, kommentiert Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender den SPD-Vorschlag. So oder so steige durch private Investoren der Druck, die Gewinne zu erhöhen. “Das heißt in der Konsequenz, dass sich die An­bieter auf besonders lukrative Strecken im Fern- und Regionalverkehr konzentrieren werden. Weniger rentablen Strecken droht dann die Schließung“, warnt Gehrmann.
(weiterlesen…)

Financial Times zur Bahnprivatisierung

Montag, 20. August 2007

In der Financial Times machte Mark Böschen einen interessanten Kommentar zur Bahnprivatisierung in dem er feststellt, jemand muss verlieren: Der Wettbewerb oder der Anleger.

Insbesonders zum Thema “Volksaktie” har er eine klare Meinung: Mit der Volksaktie Deutsche Telekom haben ahnungslose Privatanleger schon genug Geld verloren. Insbesonders sieht er einen Grundwiderspruch zwischen der Lage ehemaliger Staatsmonopolisten und den Anforderungen der Börse.
(weiterlesen…)