Mit ‘Bahnprivatisierung’ getaggte Artikel

Bahnverkauf geht schon los

Mittwoch, 05. September 2007

Wie die Financial Times meldet geht die Bahnprivatisierung schon los:
Heute (Mittwoch 5. Sept. 2007) soll der Aufsichtsrat der Bahn dem bereits unterzeichneten Vorvertrag zum Verkauf der Immobilientochter Aurelis an den Baukonzern Hochtief zustimmen. Der Kaufpreis liegt bei rund 1,65 Mrd. Euro, als Finanzierungspartner holt Hochtief angeblich den Finanzinvestor Redwood Grove mit ins Boot.

Mit der Aurelis würden nach der Ad-Hoc-Meldung von Hochtief 1495 Liegenschaften mit 27 Mio. Quadratmetern innerstädtischen Flächen in Ballungsgebieten in Deutschland den Besitzer wechseln.

Da wundert sich wohl nicht nur ein ‘Bahnopfer’, das große Teile der Bahn schon vor der endgültigen Zustimmung des Deutschen Bundestages versilbert werden.

Bahnopoly: “Bei der Privatisierung der Bahn können wir nur verlieren!”

Dienstag, 04. September 2007

VCD-Pressemitteilung 51/07, Verden/Berlin, 4. September 2007
Mit einem Spiel zum Ausverkauf protestieren Bürger/innen gegen die Privatisierung der Bahn

Bahnopoly: “Bei der Privatisierung der Bahn können wir nur verlieren!”

Umwelt- und Verkehrsverbände laden Bürgerinnen und Bürger unter www.bahnopoly.de zu einer Reise in die Zukunft des Jahres 2013 ein. Im Online-Spiel “Bahnopoly” werden die Folgen der geplanten Bahnprivatisierung spielerisch vorweggenommen. Die Reise geht durch “Schwindeltrassen“, “Schlummergleise“, “Weichenfriedhöfe” und “verflossene IC-Strecken“. Nach dem unweigerlichen Verlust des Spielguthabens werden die Spieler aufgerufen, den Bundestagsabgeordneten aus ihrem Wahlkreis ein Bahnopoly-Spielfeld zu senden. Damit fordern sie die Abgeordneten auf, im Bundestag dem Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Bahnprivatisierung nicht zuzustimmen.

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Financial Times zur Bahnprivatisierung

Montag, 20. August 2007

In der Financial Times machte Mark Böschen einen interessanten Kommentar zur Bahnprivatisierung in dem er feststellt, jemand muss verlieren: Der Wettbewerb oder der Anleger.

Insbesonders zum Thema “Volksaktie” har er eine klare Meinung: Mit der Volksaktie Deutsche Telekom haben ahnungslose Privatanleger schon genug Geld verloren. Insbesonders sieht er einen Grundwiderspruch zwischen der Lage ehemaliger Staatsmonopolisten und den Anforderungen der Börse.
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