Mit ‘Bahnprivatisierung’ getaggte Artikel

Wahl-O-Mat mit Verkehrsthemen

Freitag, 04. September 2009

Der Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2009 am 27. September, die in­ter­aktive Online-Entscheidungshilfe der Bun­deszentrale für po­li­ti­sche Bildung, ist heute online gegangen. 24 Parteien können zu 38 Thesen geprüft werden und man kann sich schließlich die seinen Prä­ferenzen am nächsten liegenden Parteien anzeigen lassen.

Dabei kann man den Thesen zustimmen, sie ablehnen oder als neutral bewerten. Anschließend besteht die Möglichkeit einzelne Thesen doppelt zu gewichten. Mit dabei sind auch zwei ver­kehrs­relevante Fragen, gefragt wird nach der Haltung zu einem generellen Tempolimit auf deutschen Auto­bahnen und ob die Bahn vollständig in staatlicher Hand sein soll.

Leider muss man am Ende eine Vorauswahl von 8 Parteien treffen. Man kann allerdings im Browser zurück gehen und eine erneute Par­teienauswahl vornehmen – man muss nicht alle Fragen erneut ein­geben.

Der Wahl-O-Mat ist unter www.wahl-o-mat.de verfügbar. Die VCD Position zur Bundestagswahl 2009 finden Sie im Internet in einer Kurz- (pdf, 61KB) und einer Langfassung (pdf, 150KB).

Zur Nachfolge Mehdorns: Mit Rüdiger Grube Chance auf Neuanfang vertan

Donnerstag, 02. April 2009

VCD-Pressemitteilung 28/09 – Berlin, 2. April 2009

Als Fehlbesetzung kritisiert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) die Entscheidung der Bundesregierung, Daimler-Vorstand Rü­diger Grube zum neuen Bahn-Chef zu machen. Damit vertue sie die Chance auf einen Neuanfang in der Bahnpolitik. Rüdiger Grube brächte in den Konzern kein neues und sachkundiges Denken ein.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Mit Grube soll ein frü­he­rer Auto- und Luftverkehrs-Manager an die Spitze der Deut­schen Bahn AG. Das ist in etwa so, als ob ein Metzgermeister zum Chefkoch eines Vegetarier-Restaurants gekürt wird. Wenn wir mehr Verkehr auf die Schiene verlagern wollen, bräuchten wir jemanden, der sich mit dem System Schiene auch auskennt. Doch Grubes Kompetenz in Sachen Schie­nen­verkehr beschränkt sich auf seine Freundschaft zum bisherigen Vorstandsvorsitzenden Meh­dorn. Angesichts der Komplexität der Bahn­politik kann dies nicht ausreichend sein.
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Zeichnungsfrist für Bahnaktien beginnt in einer Woche

Montag, 06. Oktober 2008

VCD-Pressemitteilung 69/2008 – Berlin, 06.10.08
VCD fordert: Bahnbörsengang stoppen! Holdingmodell und Finanzmarktlage gefährden Zukunft des Schienenverkehrs

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert die Bundes­regierung auf, den bevorstehenden Börsengang der Deutschen Bahn AG zu stoppen. Zu den grundsätzlichen Argumenten gegen das Holdingmodell seien schwerwiegende aktuelle wegen der Krise der Weltfinanzmärkte hinzugekommen. Damit gebe es keinen plausiblen Grund mehr, an den Börsenplänen festzuhalten. “Wenn die Bundesregierung jetzt nicht die Notbremse zieht, gefährdet sie die Zukunft des umweltverträglichen Schienenverkehrs“, warnt VCD-Bundesvorsitzender Michael Gehrmann.

Aus Sicht des VCD ist das jetzige Holdingmodell der Deutschen Bahn AG für einen Börsengang nicht geeignet, da es keine tatsächliche Entflechtung des Konzerns beinhaltet. Die Trennung der teilprivatisierten Tochtergesellschaft DB Mobility Logistics vom Mutterkonzern stehe lediglich auf dem Papier. (weiterlesen…)

Bahnprivatisierung: Der faule Kompromiss der SPD

Donnerstag, 24. April 2008

Die WDR-Sendung Monitor hat in seiner neuesten Sendung über die Bahnprivatisierung und den faulen Kompromiss der SPD berichtet.

Wer die Sendung verpasst hat, kann sich am 25.04.2008 Wiederholungen ansehen: 5:00 Uhr – ARD, 9:30 Uhr – RBB, 10:35 Uhr – WDR — Oder man schaut es sich im Web-TV an ;)

Im WDR-Forum kann man über den Beitrag diskutieren, ab Freitag nachmittag sind auf der Internetsite des WDR weitere Informationen zu dem Beitrag als PDF verfügbar.

SPD-Vorschlag zur Bahnprivatisierung

Montag, 14. April 2008

VCD-Pressemitteilung 23/2008 – Berlin, 14. April.08
Teilprivatisierung gefährdet Angebot in der Fläche / VCD fordert Mindeststandards für Fernverkehr

Nach Medienberichten hat sich die SPD-Führung gestern auf eine Va­ri­ante zur Bahnprivatisierung geeinigt, nach der die Sparten Logistik und Personenverkehr im Rahmen des sogenannten Holding-Modells zu knapp einem Viertel an private Investoren verkauft werden sollen. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) sieht in diesem Vorschlag keine Lö­sung für die Probleme, die eine Bahnprivatisierung mit sich bringt. “Aus verkehrspolitischer Sicht macht es keinen Unterschied, ob man im ersten Schritt 24,9 oder 49,9 Prozent der Verkehrssparten an die Börse bringt“, kommentiert Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender den SPD-Vorschlag. So oder so steige durch private Investoren der Druck, die Gewinne zu erhöhen. “Das heißt in der Konsequenz, dass sich die An­bieter auf besonders lukrative Strecken im Fern- und Regionalverkehr konzentrieren werden. Weniger rentablen Strecken droht dann die Schließung“, warnt Gehrmann.
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SPD-Parteitag berät über Kompromiss­vorschlag zur Bahn­privatisierung

Donnerstag, 25. Oktober 2007

VCD-Pressemitteilung 63/07 – Berlin, 25.10.07
VCD: Entscheidung über Teilprivatisierung aussetzen – SPD-Delegierte sollen Moratorium beschließen

Die Teilprivatisierung der Deutschen Bahn AG steht an diesem Wochenende auf der Tagesordnung des SPD-Bundesparteitages in Hamburg. Da auch innerhalb der SPD Privatisierungsgegner zunehmend auf einen Kurswechsel drängen, legt die Parteispitze nun als Kompromiss den Entwurf einer Bahnprivatisierung über sogenannte Volksaktien zur Abstimmung vor. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert die Delegierten auf, den Gesetzentwurf generell zurückzuweisen.
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Bahnchef Mehdorn gezähmt?

Montag, 08. Oktober 2007

Zumindest behauptet ein Spiegel-Artikel, dass Anne Will in ihrer TV-Sendung vom Sonntag ein ganz gutes Bild in der Diskussion um Lokführerstreiks und Bahnprivatisierungen abgegeben hat.

TV-Streit: Will zähmt Mehdorn

Als Gäste waren neben Bahnchef Mehdorn noch Bundesverkehrsminister Tiefensee, der Tübinger OB und Stuttgart 21-Kritiker Boris Palmer, Schauspieler Rolf Becker sowie JuSo-Chef Björn Böhning eingeladen.
Der sonntägliche Poliktalk ist nicht immer unterhaltsam und lehrreich. Wer sich für den Schienenverkehr in der Bundesrepublik interessiert, der findet aber bestimmt ein paar gute Argumente. Die Sendung kann im Internet angesehen werden:

Chaos auf der Schiene: Streitfall Bahn – Anne Will – Die Sendung vom 07.10.07

VCD fordert Stopp des Privatisierungsgesetzes

Montag, 17. September 2007

VCD-Pressemitteilung 57/07 – Berlin, 17. September 2007

Länder-Gutachten zur Bahnprivatisierung

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert die Bundesregierung auf, ihren Gesetzentwurf zur Bahnprivatisierung zurückzuziehen. Dies sei die einzig richtige Konsequenz, nachdem zu den erheblichen verkehrspolitischen Bedenken gegen das favorisierte Privatisierungsmodell nun auch noch verfassungsrechtliche hinzukämen. Diese belege ein Gutachten im Auftrag der Länder, das heute in Berlin vorgestellt wird. “Wenn sich die Bundesregierung bisher schon nicht durch fundierte Einwände vieler Experten und die Bedenken führender Verkehrspolitiker im Bundestag von ihren Privatisierungsplänen hat abbringen lassen, sollte sie nun wenigstens auf die erheblichen Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit reagieren und das Vorhaben stoppen“, fordert Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender.
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Erste Reaktionen zum Flash Mob gegen Bahnprivatisierung

Sonntag, 09. September 2007

Wie angekündigt gab es am Samstag FlashMobs gegen die Bahnprivatierung.
Die Aktion fand in über 35 Städten statt, mehr als 1600 Menschen beteiligten sich. Eine Übersicht wo es wieviele Teilnehmer gab findet sich bei flashmob5vor12.twoday.net, die ersten Fotos und Pressereaktionen sind dort auch gesammelt.

Readers Edition berichtet über den FlashMob in Berlin und hat ein Video bei Sevenload dazu gespeichert.

Flash Mob gegen Bahnprivatisierung

Freitag, 07. September 2007

An möglichst vielen Bahnhöfen sollen Menschen morgen (Samstag, 8. September 2007) um 11.55 Uhr zwei Minuten lang mit Pfeifen und Trommeln Lärm machen. Dann sollen sie einen Zettel mit der Aufschrift „183 = 13“ hochhalten und langsam zerreißen. Um 12.00 Uhr ist alles vorbei.
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