Mit ‘Bahnhof’ getaggte Artikel

Studie: Verkehrsbranche sieht keinen Bedarf für Stuttgart 21

Montag, 06. Juni 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 12/2011, Stuttgart, 06. Juni 2011
VCD fordert bei der Schiene Orientierung an tatsächlichem Bedarf und die Beseiti­gung von wirklichen Engpässen – Vergabestopp bei S 21 un­ab­dingbar

Angesichts der Debatte um einen Bau- und Vergabestopp für das Prestigeprojekt Stuttgart 21 verweist der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. auf eine aktuelle Untersuchung des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV). Die Studie über den ‚In­vesti­tions­bedarf im Bundesschienenwegenetz aus Sicht der Nutzer’ bringt eindeutige Ergebnisse.

Die befragten Eisenbahnunternehmen, aber auch Verkehrsverbünde und Aufgaben­träger in Deutschland sehen weder einen Bedarf für Stuttgart 21 noch für die Neubau­strecke (NBS) nach Ulm“, fasst VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb die Ergebnisse der Studie zu­sam­men. „Sie alle sehen vielmehr den Ausbaubedarf eindeutig auf der Rhein­tal­strecke nach Basel sowie bei der Süd- und Gäubahn.

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S21: VCD fordert pendlerfreundliche Szenarien für Stresstest

Dienstag, 24. Mai 2011

VCD Landesverband Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 11/2011, Stuttgart, 24. Mai 2011
Kundenfreundliche Szenarien auch im Regionalverkehr als Grundlage für Fahrplansimulationen unverzichtbar

Der ökologische Verkehrsclub (VCD) e.V. fordert Bahn und Land auf, beim Stresstest für Stuttgart 21 einen ‚vernünftigen Fahrplan’ zu berücksichtigen und nicht nur für den ICE-Verkehr optimierte Ankunfts- und Abfahrtszeiten vorauszusetzen.

Täglich sind im Regionalverkehr der Bahn zehnmal mehr Fahrgäste als in den ICE-Zügen unter­wegs – deshalb darf der Fahrplan für Stuttgart 21 nicht nur auf die ICE-Ver­bindungen ausgerichtet sein, sondern muss auch die Interessen der Pendler berück­sichtigen“, erklärt VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb.

Die alte Landesregierung hatte schon 2008 der schweizerischen Firma SMA einen Fahr­plan­entwurf zur Prüfung gegeben, der den damaligen Vorstellungen des Landes für den zukünftigen Nahverkehr entsprach –bekanntlich war dieser aber mit S 21 nicht um­setz­bar“, verweist Lieb auf die im letzten Jahr öffentlich gewordenen Unter­suchun­gen von SMA. Dies war im Sommer 2010 Anlass für den VCD, von der Landes­regierung einen Stresstest zu Stuttgart 21 zu fordern, welcher dann im Rahmen der Schlich­tung vereinbart wurde.
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VCD fordert Faktenprüfung vor Volksabstimmung zu Stuttgart 21

Dienstag, 19. April 2011

Presseinformation Nr. 9/2011, Stuttgart, 19. April 2011
Ziel rot-grüner Verhandlungen muss ein leistungs- und zukunfts­fähiger Bahnknoten sein

Angesichts der strittigen Positionen der beiden Wunsch-Koalitionäre zu Stuttgart 21, sollten sich SPD und Grüne zunächst an die Fakten halten, appelliert der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) an die Verantwortlichen: „Die Schlichtung zu S21 hat viele Schwachpunkte offen gelegt –bevor man sich nun auf eine Volksabstimmung fest­legt, sollten zuerst die offenen Fragen beantwortet werden“, so VCD-Landes­vor­sitzen­der Matthias Lieb: „Entscheidend für den Schienenverkehr in Baden-Württem­berg ist ein leistungs- und zukunftsfähiger Bahnknoten Stuttgart – dies umzusetzen, sollte Aufgabe einer neuen Landesregierung sein.

Der vor über 100 Jahren geplante Kopfbahnhof sei heute noch nicht an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit angekommen – deshalb müsse man erwarten, dass auch ein neuer Bahnhof ausreichend dimen­sioniert werde, um den zukünftigen Verkehrs­zuwachs der nächsten 100 Jahre zu bewältigen, erklärt Matthias Lieb. Doch an der ausreichenden Kapazität des geplanten Tiefbahnhofs „Stuttgart 21“ hege der VCD schon seit 1995 erhebliche Zweifel, die durch die Schlichtung bestätigt worden seien.
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TV-Tipp: Neue Erkenntnisse zu Stuttgart 21

Donnerstag, 14. April 2011

Zur Sache Baden-Württemberg – SWR-Fernsehen – Donnerstag, 14.04.11, 20:15 – 21:00 Uhr
Die Bahn droht – Wie teuer wäre ein Ausstieg bei “Stuttgart 21″ wirklich?
Der Baustopp könnte enorme finanzielle Folgen haben

Zweiter Baustopp beim Großprojekt Stuttgart 21 – dieses Mal bis zum 12. Mai, bis Winfried Kretschmann voraussichtlich zum neuen Ministerpräsidenten gewählt sein wird.

Sollte es aber einen kompletten Ausstieg aus Stuttgart 21 geben, so hat Bahnchef Rüdiger Grube dieser Tage mit Regressforderungen gedroht. 1,5 Milliarden Euro Schadenersatz werde die Bahn von Land und Bund einklagen, denn man habe Verträge mit Firmen und diese müssten entschädigt werden. Was ist dran an den Drohungen der Bahn? Und wie gehen die beteiligten Betriebe mit dem Baustopp um, wie mit einem möglichen Ausstieg aus “Stuttgart 21″?

“Zur Sache Baden-Württemberg!” ist auf erstaunliche Antworten gestoßen: Die Bahn geht offenbar von unrealistischen Zahlen aus.

Ein Ausstiegsszenario hat der VCD schon im Sommer 2010 geboten: Ausstiegskosten sind schon finanziert – Stadt, Region und Land wären Gewinner

VCD Rhein-Main: Fragen zur Verkehrspolitik

Donnerstag, 17. März 2011

Pressemittteilung VCD Rhein-Main, Frankfurt a. M. – 17. März 2011
Ökologischer Verkehrsclub befragt Parteien und Listen vor der Kommunalwahl

Um den Wählerinnen und Wählern bei der bevorstehenden Hes­si­schen Kommunalwahl Anhaltspunkte für ihre Entscheidung zu geben, hat die Regionalgruppe Rhein-Main des ökologisch orien­tierten Verkehrsclub Deutschland (VCD), in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kreisverbänden, den Parteien und Listen in Kommunen und Landkreisen Fragen zur Verkehrspolitik und –entwicklung gestellt und die erhaltenen Antworten im Internet veröffentlicht. In einem umfangreichen Fragenkatalog wurden die Positionen beispielsweise zum öffentlichen Nahverkehr, zum Zustand von Bahnhöfen und Haltestellen, zum Fuß- und Radverkehr oder zum Flugverkehr abgefragt. Einbezogen in diese Erhebung, waren die kreisfreien Städte Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt und Offenbach, die Landkreise Hochtaunus, Wetterau, Main-Taunus, Offenbach, Main-Kinzig und Darmstadt-Dieburg sowie die Städte und Sonder­statusstädte über 30.000 Einwohner.
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VCD lobt DB-Krisenmamangement

Dienstag, 22. Februar 2011

Presseinformation Nr. 6/2011, Stuttgart, 22. Februar 2011
Gleisanlagen im Stuttgarter Kopfbahnhof ermöglichen Einsatz von Regionalzügen für ausgefallene S-Bahnen

Auf eine weitere harte Probe stellt der heutige Warnstreik der Lok­führer die Geduld nicht nur der Fahrgäste im Großraum Stuttgart, kommentiert der ökologische Ver­kehrs­club (VCD) e.V. das Chaos an den landesweiten Bahnhöfen. In ganz Baden-Württemberg fielen viele Zugverbindungen komplett aus oder die Fahrgäste mussten mit massiven Verspätungen rechnen, viele Pendler kamen zu spät zum Arbeits­platz. Folgen, die die Fahrgäste in der Region nur allzu gut aus der jüngsten Ver­gangen­heit, wenn auch aus anderem Anlass, kennen, sagt Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender.

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Verlegung des Service Point in Heilbronn Hauptbahnhof

Freitag, 04. Februar 2011

VCD Regionalverband Hall-Heilbronn-Hohenlohe, Presseinformation Nr. 1/2011, Heilbronn, 04. Februar 2011

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) in der Region Hall-Heilbronn-Hohen­lohe kritisiert die Planungen der Deutschen Bahn (DB), nach dem Umbau des Heilbronner Hauptbahnhofs den Service-Point für die Kundeninformation aus dem Zentrum der Bahnhofshalle ins Abseits auf den Bahnsteig zwischen Gleis 2 und 3 zu verlegen. Der VCD unterstützt die Stadt Heilbronn in ihren Bemühungen für eine kundengerechte Lösung.

Dieses Vorhaben widerspricht vollkommen der Grundidee, die hinter dem Konzept Ser­vice Point steht“, stellt VCD-Vorstand Hans-Martin Sauter fest. Der VCD hält es für inakzeptabel, dass sich Bahnkunden wieder einmal der Profitgier des Konzern unter­ordnen müssen und künftig wichtige Informationen auf einem uneinsehbaren Insel­bahn­steig erhalten sollen. „Offensichtlich sind der DB die Mieteinnahmen von ein paar Automatenherstellern in prominenter Lage wichtiger als eine serviceorientierte Information ihrer Kunden“, kritisiert Sauter.

Bahnhof Heilbronn/Standort für Service Point

Bahnhof Heilbronn/Vorgeschlagene Standort für Service Point


Der Service Point ist nach Angaben der DB auf ihrer eigenen Home­page „zentrale An­lauf­stelle und Treff­punkt rund um die Uhr“. Hier sollen Fahrgäste bei Verspätungen oder Un­regel­mäßig­keiten im Bahn­verkehr einen direkten und sichtbaren An­lauf­punkt im Bahnhof haben, Informationen für die Weiterfahrt mit Bus und Bahn oder zur Orientierung in einer fremden Stadt erhalten. „Am Service Point muss man sich zum Bei­spiel Verspätungen bestätigen lassen oder bekommt Formulare für die Fahr­preis­rück­erstattung“, erklärt der VCD-Vorstand.
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VCD fordert Entschädigung nach Berliner Modell

Mittwoch, 05. Januar 2011

Presseinformation Nr. 1/2011, Stuttgart, 5. Januar 2011
Stuttgarter S-Bahn-Chaos: VCD fordert angemessene Entschädigung
Verband Region Stuttgart lässt Nahverkehrskunden im Regen stehen

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt die An­kündigung der Ver­antwortlichen der S-Bahn Stuttgart, ab kommen­den Montag wieder einen funktio­nieren­den Nahverkehr rund um Stuttgart gewährleisten zu wollen. Der VCD fordert, die vom halbjährigen Chaos bei der S-Bahn geplagten Fahrgäste nach Berliner Vorbild angemessen zu entschädigen.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: „Die bisherige Ent­schädigungs­regelung ist schäbig und wird der Verant­wort­lich­keit der Deutschen Bahn überhaupt nicht gerecht.

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Touristische Informationen an vielen Bahnhöfen im VVO mangelhaft

Montag, 06. Dezember 2010

Pressemitteilung VCD, Landesverband Elbe-Saale e. V., 6.12.2010

Ohne Frage – die Wirtschaft in Dresden und Umgebung ist in ganz besonderem Maße vom Tourismus abhängig. Wer allerdings mit der Bahn ins Dresdner Umland anreist, sollte sich selber gut vorbereiten und kann nicht auf touristische Hinweise vertrauen, so Lutz Dressler vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale.

Der ökologisch orientierte Verkehrsclub hatte die Kunden­freund­lich­keit der Bahnhöfe im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) innerhalb der letzten fünf Monate untersucht und beab­sichtigt, die Aus­wertung noch in diesem Monat zu präsentieren. Bei der Unter­suchung hat er festgestellt, dass sich an gerade einmal einem guten Viertel der 127 Bahnhöfe und Halte­punkte im Gebiet des VVO Stadt- oder Umgebungspläne befinden. Wegweiser zu Straßen- oder öffentlichen Punkten sind ebenfalls nur an jedem vierten Bahnhof vorhanden. „Insbesondere Gäste, die umweltfreundlich mit der Bahn unterwegs sind, sollten doch einen hervorragenden Service mit touristischen Informationen bekommen“, so VCD-Sprecher Lutz Dressler. „Negativ aufgefallen ist uns auch, dass bei zwei Fünf­tel der kleineren Stationen keine Tarif­informationen aus­hängen. Woher soll denn ein Urlauber wissen, welches die passen­de Fahrkarte im Verkehrs­verbund ist?
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Schlichterspruch zu Stuttgart 21

Dienstag, 30. November 2010

VCD-Pressemitteilung 108/10 – Berlin, 30.11.10
VCD fordert Baustopp / Stuttgart 21 nicht zukunftsfähig

Als Bilanz der Schlichtungsgespräche im Konflikt um das Bahn­projekt »Stuttgart 21« fordert der ökologische Verkehrsclub VCD einen Baustopp für das Großprojekt. Schlichter Heiner Geißler hatte heute seinen Schlichterspruch verkündet und sich dafür aus­gesprochen, das Bahnprojekt mit weitreichenden Nach­besserungen als »Stuttgart 21 plus« weiterzuführen.

Michel Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Schlichtungs­gespräche haben gezeigt, dass Stuttgart 21 weder leistungs- noch zukunftsfähig ist. Es soll nur ein neuer, aber kein besserer Bahnhof gebaut werden. Selbst mit den Nach­besserungen, auf die Heiner Geißler drängt, wird es deutschlandweit keine substanziellen Verbesserungen für den Bahnverkehr und die Bahnkunden geben. Es ist schlichtweg falsch, Geld zu verschwenden, das dann an anderer Stelle fehlt. Vordringlich müssen Projekte umgesetzt werden, die Engpässe beseitigen und neue Kapazitäten an den richtigen Stellen schaffen – Stuttgart 21 gehört nicht dazu.
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