Mit ‘Bahnhof’ getaggte Artikel

S21: Bahnsteigrückbau unter Zeitdruck – massive Beeinträchtigungen für Pendler

Donnerstag, 23. Mai 2013

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 12/2013, Stuttgart, 23. Mai 2013
Pendler brauchen viel Geduld

In den nächsten Tagen soll der lange angekündigte Bahn­steig­rückbau am Stutt­garter Hauptbahnhof starten, damit an­schließend die Baugrube für Stuttgart 21 aus­gehoben werden kann.

Für die Fahrgäste bedeutet dies längere Wege, verpasste An­schlüsse und insbesondere täglich neue Wegeführungen und Gleis­belegungen“ kommentiert Matthias Lieb, Landes­vorsitzender des ökologischen Verkehrsclubs VCD die Pläne der Deutschen Bahn (DB) AG. Pendler müssten nun bis zu 15 Minuten mehr Zeit pro Tag für den Weg zu und von den Bahnsteigen einplanen, nach Abschluss des Umbaus und Ausheben der Baugrube würden sich diese Zeiten durch die Sperrung des S-Bahn-Zugangs sogar noch weiter ver­längern, beklagt der VCD die negativen Auswirkungen auf die Bahn-Stammgäste.

Verwundert sei der VCD über die noch nicht fertig gestellte Rampe aus Richtung Feuer­bach zu den Gleisen 1 bis 3. Aus VCD-Sicht hätte diese Rampe vor dem Bahn­steigvrückbau in Betrieb gehen müssen, um während den Gleissperrungen mehr Kapazität auf den übrigen Bahnsteiggleisen sicherstellen zu können.
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Marode Gleise: Bahn kämpft mit Mehdorns Billigbauten

Sonntag, 21. April 2013

Das liest sich gar nicht gut. Das ist auch gar nicht. Spiegel-Online berichtet über Flickschusterei im Bahnnetz:

Streckensperrungen, Tempolimits, Zugausfälle: Das Schienennetz der Bahn sorgt regelmäßig für Verdruss. Nicht nur alte Anlagen machen Probleme, auch moderne Bauten wie der Berliner Hauptbahnhof sind nach wenigen Jahren sanierungsbedürftig. Grund ist falsche Sparsamkeit.
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VCD begrüßt neues Fahrplankonzept für Gäubahn

Donnerstag, 28. März 2013

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 9/2013, Stuttgart, 28. März 2013
Neue Züge und einheitlicher Tarif steigern Nutzen für Fahrgäste

Mit der heute von der Deutschen Bahn (DB) AG und dem Land vorgestellten Neu­konzeption des Fahrplans auf der Gäu­bahn­strecke, könne aus Sicht des öko­lo­gi­schen Verkehrsclubs (VCD) der vor drei Jahren in Gang gesetzte Teufelskreis unter­brochen und wieder eine attraktive Perspektive für die Gäubahn angeboten werden.

Eine für die Fahrgäste der Gäubahn besonders erfreuliche Er­rungenschaft ist, dass der Nah­verkehrstarif zukünftig auch im IC anerkannt wird. Damit können sie zukünftig de facto doppelt so viele günstige Verbindungen nutzen im Vergleich zu heute, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb, der schon seit mehreren Jahren für eine Neu­kon­zep­tion auf der Gäubahn geworben hatte.
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VCD bekräftigt – kein Geld für Flughafenbahnhof

Donnerstag, 21. März 2013

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 8/2013, Stuttgart, 21. März 2013
Deutsche Bahn: Bilanz 2012
VCD beklagt schlechten Zustand der Eisenbahninfrastruktur
Zusätzliche Steuermittel für Flughafenbahnhof auf Fildern nicht ver­tret­bar

Angesichts neuer Rekordgewinne der Deutschen Bahn (DB) AG beim Eisenbahnnetz und dem Nah- und Fernverkehr kritisiert der öko­logische Verkehrsclub VCD die unzu­reichende Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der Bahn, deren Ursachen vor­rangig in einer ma­ro­den Schieneninfrastruktur lägen.

In diesem Jahr gab es in Baden-Württemberg schon zwei Strecken­sperrungen durch Erd­rutsche mit gravierenden Ein­schränkungen für die Fahrgäste“, beklagt VCD-Landes­vor­sitzender Matthias Lieb mit Verweis auf die Elsenzbahn zwischen Sinsheim – Heil­bronn sowie die Strecke Mosbach – Osterburken.
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Kein Landesgeld für Flughafenbahnhof

Montag, 18. März 2013

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 7/2013, Stuttgart, 18. März 2013
Nutzen nicht nachgewiesen –Vorgehen der Bahn nicht akzeptabel

Der ökologische Verkehrsclub VCD fordert die Landesregierung auf, kein zusätzliches Geld für einen veränderten Flughafenbahnhof auf den Fildern einzusetzen. „Die Pro­jekt­befürworter haben schon längst jegliches Gespür für Geld verloren“, beklagt VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb und verweist auf die Kosten des Filder­abschnitts mit dem Flughafenbahnhof in Höhe von 760 Millionen Euro im Vergleich zum Ausbau des Bahnhofs Stuttgart-Vaihingen um einen weiteren Bahn­steig für drei Millionen Euro.

Wie die Projektbefürworter einen 250fachen Nutzen des Bahnhofs an der Flughafen­straße im Vergleich zur sofort realisierbaren Va­ri­ante Bahnhof Vaihingen nachweisen wollen, ist völlig unklar“, erklärt Matthias Lieb. Dies sei nur dadurch zu begründen, dass bei Stuttgart 21 schon lange nicht mehr der gesunde Menschen­verstand, son­dern nur noch Prestigedenken die Entscheidungen bestimme, beklagt Matthias Lieb.
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Verkehrsausschuss darf sich bei S21 nicht täuschen lassen

Montag, 25. Februar 2013

Presseinformation VCD Bundesverband, Berlin, 25. Februar 2013
Milliarden für Stuttgart 21 belasten Verkehrsetat und bringen Schienenausbau zum Stillstand

Milliardengrab Stuttgart 21 – an wie viel Milliarden sich der Bund be­teiligen wird, ist noch unklar. Jedoch wird seit letzter Woche eine Beteiligung an den nochmals ge­stiegenen Mehrkosten von zwei Milliarden auf nun insgesamt 6,5 Milliarden nicht mehr kategorisch ausgeschlossen. Ein Desaster beim Blick auf das Budget des Verkehrsministeriums. Der ökologische Verkehrsclub VCD appelliert an die Ab­ge­ord­neten des Verkehrsausschusses, die am Mittwoch über das Großprojekt diskutieren, genau zu hinterfragen, wie sinnvoll weitere Investitionen in S21 sind. Denn klar ist: Das Geld wird fehlen, um wirklich wichtige verkehrspolitische Vorhaben zu beenden und den dringend nötigen Ausbau der Schiene voranzutreiben.

Michael Ziesak, Bundesvorsitzender des ökologischen Verkehrsclubs VCD: “Schon heute werden äußerst notwendige Schienenprojekte zur Beseitigung von Engpässen auf die lange Bank geschoben, weil ihre Finanzierung auf absehbare Zeit nicht gesichert ist. Über­lastete Strecken wie Karlsruhe- Basel, Frankfurt- Mannheim, Frankfurt-Fulda, die großen Verkehrsknoten wie Köln und Hamburg oder auch das gesamte Hinterland der Seehäfen können keine weiteren Züge mehr aufnehmen und bedürfen des Ausbaus. Werden jetzt sechs Milliarden allein in einen Bahnhof gesteckt, der nur dem Prestige dient, droht das System Schiene in Deutschland zu kollabieren.
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Stuttgart 21 bietet keine Lösung bei S-Bahn-Engpässen

Montag, 11. Februar 2013

Presseinformation Nr. 2/2013, Stuttgart, 11. Februar 2013
VCD freut sich über Fahrgastzuwachs beim S-Bahn-Verkehr

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) zeigt sich über die jüngst ver­öffent­lich­ten Fahrgastzu­wächse beim S-Bahnverkehr im Raum Stuttgart sehr erfreut. „Im­mer mehr Menschen wissen die Vorzüge des Nahverkehrs in der Region Stuttgart zu schätzen und ziehen die zügige Fahrt auf den Schienen langen Wartezeiten im Stau auf den Straßen rund um Stuttgart vor“, begrüßt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb die positive Entwicklung. Um den Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel wie die S-Bahn weiterhin zu forcieren, seien auch in Zukunft weitere attraktive Angebote bei Bus und Bahn unverzichtbar, betont der VCD.
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Zugstreichungen sind keine Lösung

Mittwoch, 23. Januar 2013

Presseinformation Nr. 1/2013, Stuttgart, 23. Januar 2013
VCD: Stuttgart 21 Schuld an S-Bahn-Chaos
Zugstreichungen im Nah- und Fernverkehr zu Spitzenzeiten keine Lösung für Fahrgäste
Entschädigung für Pendler überfällig

Der ökologische Verkehrsclub VCD wundert sich über die derzeit kursierenden Lösungs­vorschläge, mit denen die aktuelle Misere beim S-Bahn- und Regional­verkehr behoben werden soll. Der VCD wider­spricht insbesondere der heute veröffentlichen Forderung von Regional­rat Rainer Ganske, ‚schlecht ausgelastete Fern- und Regional­züge zu streichen’, damit die S-Bahnen wieder nach Fahr­plan fahren könnten.

Der Autor dieses Vorschlages scheint nur wenig Kenntnis davon zu haben, wie voll die Züge in den Spitzenzeiten sind, sonst wäre ihm bekannt, dass es gerade im Berufs­verkehr keine schlecht ausgelasteten Züge nach Stuttgart gibt, die man streichen könnte“, stellt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb fest. Vielmehr seien in den letzten Jahren die Fahrgastzahlen um rund 40 Prozent im Regionalverkehr in der Region Stuttgart angestiegen, während die Fahrgastzahlen der S-Bahn nur moderat gewachsen seien, so der VCD.

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Stuttgart 21 – das Spiel ist aus!

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Presseinformation Nr. 30/2012, Stuttgart, 13. Dezember 2012
Technikvorstand leistet Offenbarungseid/Verkehrsclub in seiner Kritik bestätigt

Der ökologische Verkehrsverband VCD Baden-Württemberg zeigt sich fassungslos angesichts des Offenbarungseids, den Technik­vorstand Kefer auf der gestrigen Pressekonferenz der Deutschen Bahn (DB) AG geleistet hat: Mindestens 1,1 Milliar­den – wahr­scheinlich aber 2,3 Milliarden Euro an Mehrkosten werden fällig – ent­standen aufgrund einer absolut dilettantischen Planung durch die DB, erklärt der VCD und sieht sich damit in seinen langjährigen Kritik an Stuttgart 21 vollauf be­stätigt.

Nicht untersuchte Leitungen, nicht budgetierte Planungskosten, nicht komplett ge­plan­te Bauzustände, unvollständige Planung der Eisenbahntechnischen Ausrüstung wie Gleise, Signale und Ober­leitungen – um nur einige der Missstände der DB-Planung zu nennen“, beklagt der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb. „Wie sollen die Bürger im Land zukünftig noch Vertrauen in die Aussagen der Bahnmanager haben? Wer glaubt tatsächlich noch, dass dies die letzte Kostensteigerung bei Stuttgart 21 gewesen ist?“ fragt sich der VCD-Landesvorsitzende.
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VCD kritisiert unpünklichen S-Bahn-Verkehr als unzumutbar

Mittwoch, 05. Dezember 2012

Presseinformation Nr. 28/2012, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 4. Dezember 2012
Stuttgarter S-Bahn: Beschwerden von Fahrgästen reißen nicht ab
VCD kritisiert: Unpünktlichkeit beim S-Bahnverkehr ist für Fahrgäste unzumutbar

Verkehrsclub fordert Maßnahmenplan von Verband Region Stuttgart und DB

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland VCD kritisiert, dass der S-Bahnverkehr in Stuttgart weiterhin mit Unpünktlichkeit glänze. Nach­dem die Störung in Feuerbach behoben worden sei, sollten die Deutsche Bahn (DB) und der Verband Region Stutt­gart (VRS) endlich sicherstellen können, dass die S-Bahnen nach Plan fahren, fordert Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender.

Zu Recht beschwerten sich weiterhin viele Fahrgäste über die dauerhaften Ver­spätun­gen beim Stuttgarter S-Bahnverkehr, müs­sen sie doch vergleichsweise viel Geld für eine Dienstleistung auf den Tisch legen, die in Bezug auf die Pünktlichkeit eher mangel­haft als gut zu bewerten ist“, bekräftigt der VCD-Vorsitzende seine Kritik.

Vor allem zu den Stoßzeiten gerieten die S-Bahnen häufig aus dem Takt, sehr zum Ärger der Massen an Pendler, die zu den bisherigen Einschränkungen durch die Bau­arbeiten von Stuttgart 21 durch verpasste Anschlüsse zusätzliche Wartezeiten ein­pla­nen müssten. „Man fragt sich, was der VRS und die Deutsche Bahn seither unter­nommen haben, um diesen Missstand zu beseitigen“, wundert sich der VCD-Landes­vorsitzende.

Der VCD hat die drei Hauptpunkte für die Verspätungen identifiziert: Län­gere Auf­ent­halts­zeiten in Stuttgart Hauptbahnhof aufgrund ho­hen Fahrgastandrangs, län­ge­re Abfertigungszeiten bei den neuen S-Bahnen sowie eine eingeschränkte Zahl von Bahnsteiggleisen im Haupt­bahnhof mit der Folge von vermehrten Zugfahrten über die S-Bahn­gleise.
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