Mit ‘Bahnchef’ getaggte Artikel

Verkehrsclub: S-Bahn-Chaos in Stuttgart muss Konsequenzen haben

Donnerstag, 01. Juli 2010

VCD Baden-Württemberg e.V., Pressemitteilung Nr. 25/10, Stuttgart, 1. Juli 2010
VCD fordert Entschädigung für Fahrgäste

Das durch Pfusch der Stuttgart 21-Planer verursachte Chaos im Stuttgarter S-Bahn-Verkehr muss nach Ansicht des Umwelt­verbandes Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. Konsequenzen haben. Neben einer Entschuldigung von Bahnchef Grube fordert der VCD eine Entschädigung für die Fahrgäste, die auf unabsehbare Zeit unter dem ausgedünnten Fahrplan leiden werden.

VCD-Vorsitzender Matthias Lieb sagte: „Tausende Menschen haben sich im Vertrauen auf eine leistungsfähige S-Bahn und einen zuverlässigen Fahrplan für viel Geld Monats- und Jahrestickets gekauft. Die Leistung, für die die Menschen im Voraus bezahlt haben, wird in der versprochenen Form nicht mehr erbracht. Eine Entschädigung in Form von Rabatten und Gutscheinen – ähnlich wie beim Berliner S-Bahn-Chaos – ist das Mindeste, was die DB tun kann um diesen Vertragsbruch einigermaßen erträglich zu machen.“ (weiterlesen…)

Ramsauer legt Bahnbörsengang vorerst auf Eis

Donnerstag, 11. Februar 2010

VCD-Pressemitteilung 09/10 – Berlin, 11.02.10
VCD: Staat muss Gemeinwohlverantwortung ernstnehmen / Kundenfreundlichkeit eingefordert

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt die Aussagen von Bun­des­verkehrsminister Peter Ramsauer, angesichts der Tur­bu­len­zen auf den Finanzmärkten infolge der Finanz- und Wirtschafts­krise den Börsengang der Deutschen Bahn AG (DB AG) vorerst ruhen zu lassen. Ähnlich hatte sich auch der Vorstandsvorsitzende der DB AG, Rüdiger Grube, geäußert.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Verkehrsminister Ram­sauer und Bahnchef Grube sind sich mit Blick auf die Aus­wirkungen der weltweiten Finanzmarktkrise offenbar einig, derzeit keinen Börsengang des Unternehmens zu riskieren. Im Gegenzug wollen beide mehr Wert auf Service und Kunden­freund­lich­keit legen. Es freut uns, dass Bahnchef und Minister hier VCD-Positionen teilen. Bevor jedoch erneut über die Kapital­privatisierung nachgedacht wird, muss nun die Zeit genutzt werden, um festzulegen, welche Rolle die Schiene im Rahmen einer nachhaltigen Verkehrspolitik in Zukunft spielen soll. Der Bund wird auch weiterhin seiner im Grundgesetz verankerten Gemein­wohl­verantwortung für den Schienenverkehr und die zugehörige Infra­struktur verpflichtet bleiben. Um das zu gewährleisten, müssen Schienennetz, Bahnhöfe, Fahrpläne und Vertrieb im Falle einer Privatisierung aus dem Konzern herausgelöst und ein flächen­decken­des Fernverkehrsangebot garantiert werden.
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Bahnservice im Land wird immer schlechter

Donnerstag, 07. Januar 2010

Pressemitteilung Nr. 1/10, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 7. Januar 2010

Verkehrsclub beklagt Schließung von Fahrkartenausgaben und verkürzte Öffnungszeiten in DB-Reisezentren

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) beklagt, dass immer mehr Ver­kaufsstellen in Bahnhöfen ihren Betrieb einstellen und die Öffnungs­zeiten an den übrigen Bahnhöfen weiter eingeschränkt werden. Unter diesen Umständen sei eine persönliche Beratung, der Zugang zu Informationsmaterial oder ein Fahrkartenkauf ohne Internet und Automaten nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Wer aber mehr Menschen von der Straße auf die umwelt­freundliche Schiene locken wolle, der müsse den Zugang zum Schienennahverkehr so einfach wie möglich gestalten.

Der Kauf von Fahrkarten am Automaten oder im Internet ver­lagert das Risiko, die falsche oder eine zu teure Fahrkarte zu lösen, auf den Fahrgast“, erläutert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb die DB-Pläne aus Fahrgastsicht. „Dabei möchte doch die DB laut dem neuen Vorstandsvorsitzenden Rüdiger Grube die beste Bahn mit dem besten Service werden, dennoch schränkt sie jedes Jahr den Service ein. Hier klafft zwischen Reden und Handeln noch eine riesige Lücke.
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Verkehrsclub begrüßt offene Worte des Bahnchefs zu Stuttgart 21

Mittwoch, 11. November 2009

Pressemitteilung Nr. 29/09, VCD Baden-Württemberg – Stuttgart, 10. November 2009
Auch bei Neubaustrecke Wendlingen — Ulm auf Kosten achten

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Baden-Würt­tem­berg e.V. zeigt sich erfreut über die klaren Worte von Bahnchef Rüdiger Grube zur Kostenentwicklung beim Projekt Stuttgart 21. Der VCD hatte die offiziellen Kosten von rund 3 Mrd. Euro immer wieder als geschönt kritisiert und eine ehrliche Debatte über Nutzen und Kosten des Projektes verlangt. Neben der Neubewertung von Stuttgart 21 fordert der VCD auch eine Neubewertung der Kosten für die Neubaustrecke von Wendlingen nach Ulm.

Bei einer Kostenerhöhung um rund 50 Prozent ergibt sich kein volks­wirtschaftlicher Nutzen für Stuttgart 21 mehr, der den Einsatz so hoher Steuermittel rechtfertigt“, gab der VCD-Landes­vorsitzende Matthias Lieb zu bedenken. Der Einsatz der Mittel aus dem Gemeinde­verkehrs­finanzierungs­gesetz basiere auf Be­rech­nun­gen, die bei unterstellten Baukosten einen volks­wirt­schaftlichen Nutzen der Maßnahme nachwiesen. Bei deutlich höheren Baukosten sei dieser Nutzen nicht mehr gegeben, so dass die Mittel für andere, volkswirtschaftlich sinnvollere Projekte zu verwenden seien.
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Zum S-Bahn Chaos in Berlin

Freitag, 17. Juli 2009

VCD Pressemitteilung 56/09 – Berlin, 17.07.2009
VCD: Inakzeptabler Zustand – Rationalisierungsdruck beenden

Wir sind entsetzt darüber, was derzeit bei der Berliner S-Bahn ge­schieht. Dass in einer Millionenstadt wie Berlin der Öffentliche Ver­kehr derart zusammenbricht, ist inakzeptabel“, so Michael Gehr­mann, Bundes­vorsitzender des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) zur kompletten Stilllegung zentraler S-Bahnlinien in der Haupt­stadt ab kommenden Montag. Hauptverantwortlich für dieses Chaos sei die Deutsche Bahn AG, die mit ihrem übertriebenen Rendite­druck aufgrund ihres geplanten Börsengangs zu den unverant­wortlichen Einsparungen im Sicherheitsbereich der S-Bahn beigetragen habe. Es sei ein Unding, dass die vom Management und der Politik begangenen fatalen Fehler nun von den Bürgern und Besuchern Berlins ausgebadet werden müssen.
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Schwarzer Tag für Bahnfahrer und Steuerzahler

Donnerstag, 02. April 2009

Pressemitteilung Nr. 10/09, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 2. April 2009
Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung für Stuttgart 21 schwarzer Tag für Steuerzahler und Bahnfahrer

Die Unterzeichnung der Finanzierungsvereinbarung für das Tunnel­projekt “Stuttgart 21″ wird vom Umwelt- und Verbraucher­verband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. scharf verurteilt: “Dies ist ein schwarzer Tag für die Steuerzahler und Bahnfahrer in Baden-Württemberg“, erklärt VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb.

Vor über 10 Jahren sollte sich das gigantische Tunnelprojekt durch Grundstückserlöse selbst finanzieren, doch tatsächlich soll nun der Steuerzahler die Hauptlast tragen – ganz abgesehen von den Baukostenrisiken, die in den offiziellen Zahlen nicht enthalten sind. Für die Bahnfahrer wird ein leistungsfähiger Hauptbahnhof amputiert und in halber Größe in den Untergrund verlegt – Stuttgart ist zukünftig für Bahnfahrer nicht mehr sichtbar, sondern nur noch eine Untergrund-Zwischenstation während der Fahrt durch lauter Tunnels“, empört sich der VCD-Vorsitzende.
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Zur Nachfolge Mehdorns: Mit Rüdiger Grube Chance auf Neuanfang vertan

Donnerstag, 02. April 2009

VCD-Pressemitteilung 28/09 – Berlin, 2. April 2009

Als Fehlbesetzung kritisiert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) die Entscheidung der Bundesregierung, Daimler-Vorstand Rü­diger Grube zum neuen Bahn-Chef zu machen. Damit vertue sie die Chance auf einen Neuanfang in der Bahnpolitik. Rüdiger Grube brächte in den Konzern kein neues und sachkundiges Denken ein.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Mit Grube soll ein frü­he­rer Auto- und Luftverkehrs-Manager an die Spitze der Deut­schen Bahn AG. Das ist in etwa so, als ob ein Metzgermeister zum Chefkoch eines Vegetarier-Restaurants gekürt wird. Wenn wir mehr Verkehr auf die Schiene verlagern wollen, bräuchten wir jemanden, der sich mit dem System Schiene auch auskennt. Doch Grubes Kompetenz in Sachen Schie­nen­verkehr beschränkt sich auf seine Freundschaft zum bisherigen Vorstandsvorsitzenden Meh­dorn. Angesichts der Komplexität der Bahn­politik kann dies nicht ausreichend sein.
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