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	<title>VCD-Blog &#187; Bahncard</title>
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	<description>Ein Blog des Verkehrsclub Deutschland e.V. zum Thema Ökologie, Verbraucherschutz und Verkehr.</description>
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		<title>VCD kritisiert Preisanhebung zum Fahr&#173;plan&#173;wechsel</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 21:24:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahn]]></category>
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		<description><![CDATA[Pressemitteilung, Berlin, 9. Dezember 2011.
VCD kritisiert Preisanhebung trotz mangelnder Qualität/Zum Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag, den 11. Dezember, wird Zugfahren erneut teurer.

Die Deutsche Bahn erhöht, trotz mangelnder Qualität im Angebot, die Fahrpreise in Fern-und Nahverkehr. Auch die Preise für die Bahncard 25, 50 und 100 steigen.
Die Reservierungsgebühr für Sitzplätze wird vereinheitlicht und kostet ab Sonntag vier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Pressemitteilung, Berlin, 9. Dezember 2011.</em><br />
<strong>VCD kritisiert Preisanhebung trotz mangelnder Qualität/Zum Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag, den 11. Dezember, wird Zugfahren erneut teurer.<br />
</strong></p>
<p>Die Deutsche Bahn erhöht, trotz mangelnder Qualität im Angebot, die Fahrpreise in Fern-und Nahverkehr. Auch die Preise für die Bahncard 25, 50 und 100 steigen.</p>
<p>Die Reservierungsgebühr für Sitzplätze wird vereinheitlicht und kostet ab Sonntag vier Euro, egal ob die Buchung am Schalter, am Automaten oder über das Internet erfolgt.</p>
<p>Für den ökologischen Verkehrsclub VCD ist die Preisanhebung um 3,9 Prozent im Fernverkehr sowie um 2,7 Prozent im Nahverkehr völlig un&shy;verständlich. &#8220;<em>Das Bahnangebot weist weiterhin eindeutige Mängel auf. Im ersten Halbjahr dieses Jahres war jeder fünfte Fernverkehrszug verspätet, im Nahverkehr sah es nicht besser aus. Wer mit dem Intercity unterwegs ist, muss zudem mit bis zu 40 Jahre alten Zügen vorlieb nehmen. Trotzdem erhöht die DB AG die Preise und verprellt so möglicher&shy;weise neu hinzugewonnene Fahrgäste</em>&#8220;, unterstreicht Heidi Tisch&shy;mann, Referentin für Verkehrspolitik beim VCD. Denn eigentlich war 2011 ein gutes Jahr für die Deutsche Bahn. Steigende Fahrgastzahlen wurden über das gesamte Jahr hinweg vermeldet.<br />
<span id="more-4286"></span></p>
<p>Hinzu kommt, dass die DB erneut Fahrgäste darauf hinweisen muss, dass sie im bevorstehenden Winter mit Einschränkungen und Störungen im Bahnverkehr zu rechnen haben. Wie bereits im ver&shy;gangenen Jahr, als Preiserhöhungen aufgrund der massiven Einschränkungen unangemessen erschienen, fehlen auch in diesem Jahr Reservezüge. Viel zu spät wurden neue Züge bestellt. Die Deutsche Bahn ist auf Verschleiß gefahren, das rächt sich jetzt und geht, wie so oft, zu Lasten der Fahrgäste.</p>
<p>Die Preisanhebung begründet die Deutsche Bahn mit gestiegenen Energie- und Personalkosten. Trotzdem ist der VCD der Meinung, dass die DB als gesundes Unternehmen, das nach eigenen Angaben selbst in wirtschaftlichen Krisenzeiten Gewinne macht sowie steigende Fahrgastzahlen verzeichnet, auf die Preisanhebung verzichten könnte und auch sollte.</p>
<p>Neben der Erhöhung der Fahrpreise wird die Bahncard 25 um zwei Euro teurer, der Preis für die Bahncard 50 steigt um zehn Euro und die Bahncard 100 wird ganze 190 Euro teurer und kostet somit insgesamt 3990 Euro. Gleichzeitig entfallen die Sparpreise 50 und 25. Weitere Informationen zu den Änderungen im Preissystem der Deutschen Bahn finden Sie auf unserer Internetseite <a href="http://www.vcd.org/bahnpreise.html">www.vcd.org/bahnpreise.html</a> sowie über den Download &#8220;VCD-Service 2011 &#8211; das Preissystem der Deutschen Bahn AG&#8221;.</p>
<p><!--<br />
Für Rückfragen:<br />
Anja Smetanin, VCD-Pressesprecherin<br />
--></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Publikumspreis des VCD-Wettbewerbs »König Kunde«</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2011-05-24-publikumspreis-des-vcd-wettbewerbs-%c2%bbkonig-kunde%c2%ab/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 08:41:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nahverkehr (ÖPNV)]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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		<description><![CDATA[VCD-Pressemitteilung 50/11 &#8211; Berlin, 24.05.2011
Kunden wählen die beste Imagewerbung im ÖPNV 
Weniger Unfälle auf den Straßen, weniger Schadstoffe in der Luft und weniger Lärm in den Ohren: Vorteile hat der Öffentliche Per&#173;sonen&#173;nahverkehr (ÖPNV) zur Genüge. Und doch werden nur neun Prozent der Wege mit Bus und Bahn zurückgelegt. Mit Werbe&#173;maßnahmen, die die Pluspunkte des öffentlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD-Pressemitteilung 50/11 &#8211; Berlin, 24.05.2011</em><br />
<strong>Kunden wählen die beste Imagewerbung im ÖPNV </strong></p>
<p>Weniger Unfälle auf den Straßen, weniger Schadstoffe in der Luft und weniger Lärm in den Ohren: Vorteile hat der Öffentliche Per&shy;sonen&shy;nahverkehr (ÖPNV) zur Genüge. Und doch werden nur neun Prozent der Wege mit Bus und Bahn zurückgelegt. Mit Werbe&shy;maßnahmen, die die Pluspunkte des öffentlichen Nahverkehrs betonen, kann dieser Anteil gesteigert werden. Deswegen sucht der ökologische Ver&shy;kehrs&shy;club VCD im Rahmen seines Wettbewerbs »König Kunde« vom 24. Mai bis zum 13. Juni 2011 nach der aus Kundensicht innovativsten Werbung im ÖPNV. </p>
<p>In einer Online-Abstimmung auf der Internetseite <a href="http://www.vcd.org/koenig-kunde-publikumspreis.html">http://www.vcd.org/koenig-kunde-publikumspreis.html</a> können die Fahrgäste aus mehreren ein&shy;gereichten Werbemotiven von Verkehrsunternehmen und Kom&shy;mu&shy;nen ihren Favoriten wählen. Unter allen Abstimmenden verlost der VCD eine Bahn Card 50. Der Sieger des Publikumspreises wiederum, wird auf dem VCD-Verkehrskongress »Zukunft und Visionen des Stadt&shy;verkehrs« am 30. Juni 2011 in Berlin ausgezeichnet und erhält unter anderem einen exklusiven Bericht in der VCD-Mitglieder&shy;zeitschrift fairkehr.<br />
<span id="more-3617"></span></p>
<p>Sandro Battistini, VCD-Projektleiter des Wettbewerbs »König Kunde«: &#8220;<em>Werbung, die den ÖPNV in Image&shy;dimensionen wie Unabhängigkeit und Erlebnis positiv darstellt oder ihren Beitrag zum Um&shy;weltschutz betont, ist ein wichtiger Baustein für die stärkere Nutzung des öffentlichen Nah&shy;verkehrs. Gerade vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Debatte über Klimaschutz und Energieeffizienz ist es wichtig, die Fahrgäste und potenziellen Nutzer auch emotional mitzunehmen und den ÖPNV als leistungsstarke Alternative bei der Verkehrsmittelwahl in Szene zu setzen.</em>“</p>
<p>Umweltverträgliches Mobilitätsverhalten werde gesellschaftlich immer höher bewertet. Dies sei aber kein Selbstläufer, sondern müsse in&shy;tensiv von Verkehrsunternehmen, Verkehrsverbünden und den Kommu&shy;nen durch aufklärende Informationen sowie positive Werbe&shy;botschaften unterstützt werden. Wie eine starke emotionale Bindung aufgebaut werden kann, mache die Automobilindustrie seit Jahren beispielhaft vor.  </p>
<p>&#8220;<em>Voraussetzung für den Erfolg solcher Kommunikationsmaßnahmen ist aber ein leistungsstarkes und kundenfreundliches Nah&shy;verkehrs&shy;angebot</em>“, betont Battistini. &#8220;<em>Stimmt die Angebotsqualität im ÖPNV und werden flankierende Werbe&shy;botschaften eingesetzt, können öffentliche Verkehrs&shy;mittel zukünftig auch einen gesellschaftlich und individuell höheren Status erreichen und so mehr Menschen als Fahrgäste gewinnen</em>“.</p>
<p>Der Publikumspreis wird zum ersten Mal im Rahmen des VCD-Wettbewerbs »König Kunde« verliehen. Die Online-Abstimmung ist vom 24. Mai bis zum 13. Juni 2011 auf <a href="http://www.vcd.org/koenig-kunde-publikumspreis.html">http://www.vcd.org/koenig-kunde-publikumspreis.html</a> möglich. Die Bahn Card 50 wird von der Deutschen Bahn AG zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Der ÖPNV-Wettbewerb »König Kunde« wird von den Unternehmen PSI Transcom und der init AG unterstützt und gefördert.</p>
<p><!-- Bei Rückfragen: Simon Walter, VCD-Pressestelle --></p>
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		<title>Zur Fahrpreiserhöhung der Deutschen Bahn</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2009-10-06-zur-fahrpreiserhohung-der-deutschen-bahn/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 10:42:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahn]]></category>
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		<category><![CDATA[Öffentlicher Verkehr]]></category>
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		<category><![CDATA[Preiserhöhung]]></category>

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		<description><![CDATA[VCD-Pressemitteilung 77/09 &#8211; Berlin, 06.10.09
Deutsche Bahn erhöht erneut die Fahrpreise/VCD fordert bessere Qualität statt Preiserhöhung
Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die heute von Kon&#173;zernvorstand Ulrich Homburg verkündeten, für Dezember ge&#173;plan&#173;ten Fahrpreiserhöhung der Deutschen Bahn AG. Zwar falle der Preisanstieg diesmal moderat aus. Es sei für die Fahrgäste dennoch nicht nachvollziehbar, wenn die Bahnpreise alljährlich zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>VCD-Pressemitteilung 77/09 &#8211; Berlin, 06.10.09<br />
<strong>Deutsche Bahn erhöht erneut die Fahrpreise/VCD fordert bessere Qualität statt Preiserhöhung</strong></p>
<p>Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die heute von Kon&shy;zernvorstand Ulrich Homburg verkündeten, für Dezember ge&shy;plan&shy;ten Fahrpreiserhöhung der Deutschen Bahn AG. Zwar falle der Preisanstieg diesmal moderat aus. Es sei für die Fahrgäste dennoch nicht nachvollziehbar, wenn die Bahnpreise alljährlich zum Fahr&shy;plan&shy;wechsel ohne Verbesserungen von Qualität und Angebot angehoben würden. Auf diese Weise werde die gegenüber anderen Verkehrsträgern umweltfreundlichere Bahn zunehmend unattraktiv. Die DB AG wird ihre Preise ab dem 13. Dezember für Fahrten im Nah- und Fernverkehr um durchschnittlich 1,8 Prozent erhöhen. Die Preise für die vor allem bei Stammkunden beliebte Bahncard 50 steigen um gut zwei Prozent auf 230 Euro, die Bahncard 100 wird rund vier Prozent teurer. Begründet werden die Preiserhöhungen vor allem mit deutlich gestiegenen Personalkosten.<br />
<span id="more-1086"></span><br />
&#8220;<em>Das in den vergangenen Jahren genutzte Argument der ge&shy;stie&shy;ge&shy;nen Energiepreise kann diesmal nicht als Vorwand herhalten. Zu vermuten ist hingegen, dass die DB AG mit der Preis&shy;erhöhung die drastischen Einbrüche im Güterverkehr kompensieren will</em>“, so Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender. &#8220;<em>Es ist jedoch nicht nachvollziehbar, dass die DB AG die Nah- und Fernverkehrs&shy;kunden mit der Preiserhöhung an den Verlusten des Güterverkehrs auf Schiene, Straße und in der Luft beteiligt. Dass der Güterverkehr 2008 Anteile auf der Schiene hinzugewinnen konnte, machte sich in der Preispolitik der DB AG nicht bemerkbar. Stattdessen gab es auch im letzten Jahr die übliche Fahr&shy;preis&shy;erhöhung. Das schreckt letztlich Fahrgäste ab.</em>“ </p>
<p>Gerade all jene, die regelmäßig mit der Bahn unterwegs seien, seien von den Preiserhöhungen über-durchschnittlich stark betroffen: Zwar steige der Preis für die Bahncard 25 nicht an. Die treuesten Stammkunden der DB, die Bahncard-50- und Bahncard-100-Inhaber, würden jedoch wie Stiefkinder behandelt und müssten ab Dezember erneut tiefer in die Tasche greifen. Von den immer wieder neuen, günstigen Sonderangeboten könnten sie hingegen in der Regel nicht profitieren. Unverhältnismäßig sei aus Sicht des VCD auch der Preisanstieg bei den Sitzplatzreservierungen um bis zu 25 Prozent. Am Automaten kosten die Reservierung dann 2,50 Euro, am Schalter 4,50 Euro pro Fahrt.</p>
<p>Der Umwelt- und Verbraucherverband fordert die Konzernleitung auf, im Rahmen einer kundenorientierten Unternehmenspolitik auf die geplanten Preiserhöhungen zu verzichten. </p>
<p>&#8220;<em>Bereits jetzt bekommen Fahrgäste nicht die Qualität, für die sie bezahlen</em>“, bemängelt VCD-Bahnexpertin Heidi Tischmann. &#8220;<em>Nicht nur bei der Berliner S-Bahn müssen Fahrgäste mit erheblichen Einschränkungen des Angebots leben. Auch im Fernverkehr gibt es in diesem Jahr vermehrt Verspätungen, und es werden Ersatzzüge eingesetzt. Weil noch immer ICEs wegen der Überholung der Rad&shy;achsen in die Werkstatt müssen, sind Fahrgäste häufig gezwungen, mit ICs vorlieb zu nehmen, obwohl sie einen höheren Fahrpreis gezahlt haben. Auch Platzreservierungen sind in diesem Fall hinfällig. Fahrpreiserhöhungen sind daher nicht gerechtfertigt. Werden trotzdem stetig die Preise angezogen, vergrault das selbst Stamm&shy;kunden und schadet dem umweltfreundlichen Ver&shy;kehrs&shy;mittel langfristig.</em>“</p>
<p>Unter <a href="http://www.vcd.org/bahnpreise.html">www.vcd.org/bahnpreise.html</a> finden Sie weitere Informationen und Tipps zum Bahnpreissystem der Deutschen Bahn. </p>
<p><!-- Bei Rückfragen: Anna Fehmel, VCD-Pressestelle, presse@vcd.org -_></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>VCD Bahntest 2009 &#8211; Lust und Frust des Bahn&#173;fahrens</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2009-06-09-vcd-bahntest-2009/</link>
		<comments>http://www.vcd-blog.de/2009-06-09-vcd-bahntest-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 11:11:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahn]]></category>
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		<description><![CDATA[VCD-Pressemitteilung 43/09 &#8211; Berlin, 09.06.09
Die Bahn soll aus Sicht von Fahrgästen und potentiellen Fahrgästen vor allem pünktlich und sicher sein. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse des VCD Bahntest 2009, den der Verkehrsclub Deutsch&#173;land e.V. (VCD) heute in Berlin vorgestellt hat. Würden beim Bahn&#173;fahren diese sowie weitere Faktoren wie Schnelligkeit oder geringere Kosten häufiger erfüllt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD-Pressemitteilung 43/09 &#8211; Berlin, 09.06.09</em></p>
<p>Die Bahn soll aus Sicht von Fahrgästen und potentiellen Fahrgästen vor allem pünktlich und sicher sein. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse des VCD Bahntest 2009, den der Verkehrsclub Deutsch&shy;land e.V. (VCD) heute in Berlin vorgestellt hat. Würden beim Bahn&shy;fahren diese sowie weitere Faktoren wie Schnelligkeit oder geringere Kosten häufiger erfüllt, würden laut Untersuchung 47,2 Prozent der Befragten die Bahn künftig häufiger nutzen. Ein weiteres zentrales Ergebnis ist, dass Flexibilität gefolgt von der Fahrt&shy;dauer der wichtigste Faktor für die Wahl des Verkehrsmittels und der am häufigsten genannte Grund für die Nutzung des eigenen Pkw ist. Nichtnutzer schätzen die Bahn bei Kriterien wie Erreich&shy;bar&shy;keit, Preisvorteil oder Schnelligkeit durchweg schlechter ein als die Nutzer. Der VCD forderte Bundesregierung, Länder und Eisen&shy;bahn&shy;unternehmen gleichermaßen auf, die Bahn flexibler, pünktlicher und sicherer zu machen und Vorurteilen gegenüber der Bahn mit intensiver Werbung sowie mit einer attraktiven und übersichtlichen Tarifpolitik zu begegnen. </p>
<p>Mit seiner Analyse der Mobilitätsbedürfnisse von Nutzern und Nicht&shy;nutzern der Bahn will der VCD aufzeigen, wo die Potenziale im Bahn&shy;verkehr liegen und was getan werden muss, damit mehr Menschen auf die umweltfreundliche Bahn umsteigen. <a href="http://www.vcd-blog.de/2008-06-04-vcd-bahntest-2008/">Wie schon in den ver&shy;gan&shy;genen Jahren</a> hat der VCD das Hamburger <a href="http://www.quotas.de/">Qualitäts&shy;forschungs&shy;institut Quotas</a> mit der Untersuchung zum VCD Bahntest  beauftragt. In einem Panelverfahren wurden Antworten von ins&shy;ge&shy;samt 2 600 Personen ausgewertet.<br />
<span id="more-696"></span><br />
Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: &#8220;<em>Basierend auf unseren Daten fordern wir nicht weniger als eine Revolution im Bahn&shy;verkehr in Deutschland. Für mehr Flexibilität müssten nach Schweizer Vorbild alle Züge immer zur gleichen Zeit abfahren und ankommen. Durch diesen sogenannten Deutschland-Takt gäbe es mehr und schnellere Verbindungen mit optimalen Um&shy;steige&shy;mög&shy;lich&shy;keiten, und die Abfahrts- und Ankunftszeiten wären leicht zu merken. Außerdem muss die unübersichtliche Preis- und Fahrscheinpolitik der Bahn ein Ende haben. Die Tickets müssen insgesamt günstiger werden, statt verbilligte Tickets mit Zug&shy;bindung anzubieten. Und  wir brauchen ein einheitliches Tarifsystem für den Nah- und Fernverkehr.</em>&#8221; Alle Züge müssten &#8211; so wie in der Schweiz &#8211; mit jedem Fahrschein zum gleichen Preis auf einer Strecke genutzt werden können, egal ob Nah- oder Fern&shy;verkehrs&shy;züge und egal, welches Eisen&shy;bahn&shy;verkehrs&shy;unter&shy;nehmen. </p>
<p>Bemerkenswert sei, dass die befragten Fahrgäste für Pünktlichkeit und Sicherheit auch längere Fahrzeiten und höhere Preise in Kauf nehmen würden. Daher müsse laut VCD die Deutsche Bahn AG und andere Verkehrsunternehmen nicht nur aus  wirtschaftlichen Grün&shy;den sondern vor allem für die Attraktivität der Bahn alles dafür tun, verlängerte Fahrtzeiten und Verspätungen zu vermeiden. </p>
<p>Heidi Tischmann, VCD-Verkehrsreferentin: &#8220;<em>Damit die Bahn pünkt&shy;licher wird, müssen Langsamfahrstellen durch eine qualitativ hohe Instandhaltung des gesamten Schienennetzes zur Ausnahme werden. Und auch die manchmal wochenlangen Sperrungen von Strecken&shy;abschnitten wegen aufwändiger Reparaturarbeiten &#8211; wie derzeit zwischen Hamburg und Berlin und bald leider auch zwischen Berlin und Hannover &#8211; verprellen die Fahrgäste.  Es werden Über&shy;hol&shy;gleise benötigt, damit liegengebliebene Züge nicht alle anderen aufhalten, und das Wagenmaterial muss technisch fehlerfrei sein.</em>&#8221; Zudem sei es wichtig, Fahrgäste darüber zu informieren, dass und warum es zu Verspätungen komme und welche Anschlusszüge erreicht würden. Gerade im Nahverkehr der Bahn gäbe es bei der Informationspolitik noch ein großes Optimierungs&shy;potential.</p>
<p>Laut Studie nutzen deutlich mehr Menschen die Bahn, wenn der Bahn&shy;hof in der Nähe des Wohnorts liegt.  Eine gute Anbindung führe dem&shy;nach zu einer verstärkten Nutzung des Nahverkehrs, während weitere Entfernungen zum nächsten Bahnhof die Nutzung unattraktiver machten. Dies verdeutliche, dass keine weiteren Bahn&shy;höfe mehr stillgelegt werden dürften, so der VCD. Außerdem müsse eine gute Erreichbarkeit der Bahnhöfe durch öffentliche Verkehrs&shy;mittel gewährleistet sein.</p>
<p>Nicht zuletzt müsse mit den Mythen der Nichtbahnfahrenden auf&shy;geräumt werden. Bahnreisende würden die Bahn positiver als Nicht&shy;nutzer bewerten und schätzten am Fernverkehr vor allem den Komfort, die Schnelligkeit und die Erreichbarkeit. Nichtnutzer hin&shy;gegen sehen vor allem beim Preis und der Schnelligkeit das Auto im Vorteil. Dabei, so der VCD, sei Autofahren mehr als doppelt so teuer wie Bahnfahren, wenn man bei jeder Fahrt auch die Kosten für Steuern, Versicherungen etc. mit einberechne. So koste bei&shy;spiels&shy;weise eine Autofahrt von Berlin nach München 328 Euro, mit der Bahn aber nur 127 Euro. Auch sei das Auto in gängigen Routen&shy;be&shy;rech&shy;nungen von Tür zu Tür meist nur geringfügig schneller als die Bahn. Nichteinbezogen seien in diesen Berechnungen zudem mögliche Staus, Pannen oder die Zeit für die Parkplatzsuche. Außer&shy;dem könne die Zeit in der Bahn deutlich sinnvoller genutzt werden als im Auto. </p>
<p>Tischmann: &#8220;<em>Autofahrer und Autofahrerinnen müssen die Ge&shy;le&shy;gen&shy;heit bekommen, das Positive an der  Bahn selbst zu erfahren. Dafür ist die DB AG mit ihren speziellen BahnCard-Angeboten für Jugendliche im Führerscheinalter schon auf dem richtigen Weg. Allerdings muss zusätzlich über offensive Werbung mit falschen Vor&shy;urteilen aufgeräumt und der Bahneinstieg durch attraktive, über&shy;sichtliche und nichtzuggebundenen Angebote erleichtert werden.</em>&#8221;</p>
<p>VCD Bahntest 2009 als pdf zum Download unter <a href="http://www.vcd.org/bahntest.html">www.vcd.org/bahntest.html</a> </p>
<p><!-- Bei Rückfragen: Almut Gaude, VCD-Pressesprecherin, presse@vcd.org--></p>
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		<title>Generalabo-light in der Schweiz</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2009-01-22-generalabo-light-in-der-schweiz/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Jan 2009 21:38:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Knut Lickert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Bahncard]]></category>
		<category><![CDATA[Generalabonnement]]></category>
		<category><![CDATA[Halbtax-Abo]]></category>
		<category><![CDATA[SBB]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
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		<description><![CDATA[Ach, manchmal sind die Schweizer zu bewundern. Der VCS (Ver&#173;kehrs&#173;club Schweiz) hat einen Vorschlag zum General&#173;abonnement und Halbtax-Abo (entspricht der deutschen Bahncard 100 und 50):
Zur besseren Auslastung der Züge ausserhalb der Stoss&#173;zeiten und zur Entlastung der Spitzen schlägt der VCS ein neuartiges Generalabonnement vor: 
das «GA light». 
Dieses soll während der Spitzenstunden auf überlasteten Strecken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, manchmal sind die Schweizer zu bewundern. Der <a href="http://www.verkehrsclub.ch/">VCS (Ver&shy;kehrs&shy;club Schweiz)</a> hat einen Vorschlag zum <a href="http://mct.sbb.ch/mct/reisemarkt/abonnemente/ga.htm">General&shy;abonnement</a> und <a href="http://mct.sbb.ch/mct/reisemarkt/abonnemente/halbtax.htm">Halbtax-Abo</a> (entspricht der deutschen Bahncard 100 und 50):</p>
<blockquote><p>Zur besseren Auslastung der Züge ausserhalb der Stoss&shy;zeiten und zur Entlastung der Spitzen schlägt der VCS ein neuartiges Generalabonnement vor: </p>
<p>das «GA light». </p>
<p>Dieses soll während der Spitzenstunden auf überlasteten Strecken nur als Halbtax-Abo zählen, sonst als GA. Das be&shy;stehende, ohne Einschränkungen gültige GA wird durch das «GA light» nicht ersetzt, sondern ergänzt.</p></blockquote>
<p>Und was passiert: Die <a href="http://www.sbb.ch/">SBB</a> signalisiert ihr Interesse und jetzt findet eine <a href="http://www.verkehrsclub.ch/de/politik-kampagnen/ga-light/umfrage.html">Befragung</a> statt, wie es denn genau aussehen soll.</p>
<p>Ach, wäre das schön, wenn die Bahn sich mal bei ihren Kunden vor&shy;ab erkundigen würden, was sie möchten &#8211; man kann ja mal träumen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>VCD kritisiert kostenlose Radmitnahme im IC als unzureichend</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2008-09-14-vcd-kritisiert-kostenlose-radmitnahme-im-ic-als-unzureichend/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Sep 2008 21:16:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD Baden-Württemberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pressemitteilung 11/2008, VCD Kreisverband Pforzheim/Enzkreis, 14. September 2008
DB-Sonderangebot lenkt von Versäumnissen bei Radmitnahme und Bahnhofsmodernisierung ab
Ab Montag (15.09.) können Bahnreisende auf der Strecke Karlsruhe &#8211; Nürnberg über Pforzheim, Mühlacker und Vaihingen/Enz für drei Monate kostenlos ihre Fahrräder im Intercity mitnehmen. Damit sparen Fahrgäste mit Rad zwischen 6 (mit Bahncard) und 9 Euro für die Fahrradkarte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Pressemitteilung 11/2008, VCD Kreisverband Pforzheim/Enzkreis, 14. September 2008</em><br />
<strong>DB-Sonderangebot lenkt von Versäumnissen bei Radmitnahme und Bahnhofsmodernisierung ab</strong></p>
<p>Ab Montag (15.09.) können Bahnreisende auf der Strecke Karlsruhe &#8211; Nürnberg über Pforzheim, Mühlacker und Vaihingen/Enz für drei Monate kostenlos ihre Fahrräder im Intercity mitnehmen. Damit sparen Fahrgäste mit Rad zwischen 6 (mit Bahncard) und 9 Euro für die Fahrradkarte des Fernverkehrs ein.</p>
<p>Ein Angebot der Deutschen Bahn (DB), das der Verbraucher- und Umweltverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. dennoch als ungenügend kritisiert. Denn die seit Jahren schleichende Aus&shy;dünnung des IC-Netzes und das Radmitnahmeverbot in den ICE-Zügen würden dazu führen, dass immer mehr Regionen und Städte gar nicht oder nur noch umständlich mit Bahn und Rad erreichbar seien.<br />
<span id="more-454"></span><br />
&#8220;<em>Mit dem kostenlosen Angebot außerhalb der Radelsaison lenkt die DB von ihren Versäumnissen bei der Radmitnahme in Fernzügen ab. Durch die immer weitere Einschränkung des IC-Angebotes und die Umstellung vieler Verbindungen auf ICE gefährdet die DB nicht nur die radtouristischen Erfolge Baden-Württembergs, sondern nimmt sich die Chance, neue Kundengruppen zu erschließen</em>&#8220;, kritisierte der VCD-Vorsitzende Matthias Lieb aus Mühlacker.</p>
<p>Der IC, der heute nur noch bis Nürnberg fährt, hatte bis vor wenigen Jahren noch Dresden als Zielbahnhof. Damit gab es um&shy;steige&shy;freie Verbindungen zu den beliebten Radfernwegen entlang von Main, Saale, Mulde und Elbe. Heute sind diese Ziele per Bahn und Rad nur sehr schwierig zu erreichen. Von Pforzheim und Mühl&shy;acker aus gab es zu Zeiten des Interregios Direktverbindungen bis Salzburg oder zum Bodensee, so dass viel mehr Regionen mit einer umsteigefreien Radmitnahme erreichbar waren als heute. Dass dies auch wirtschaftlich für die DB ein Fehler war, zeigt sich auch am Rückgang der Fahrgastzahlen im Fernverkehr um 20% seit der Abschaffung des Interregios.</p>
<p>Zu einer attraktiven Radmitnahme in den Zügen gehört jedoch auch ein stufenloser Zugang zu den Bahnsteigen. Deshalb ist die Mo&shy;der&shy;ni&shy;sierung der Bahnhöfe von Pforzheim und Mühlacker mit Rampen oder Aufzügen und höheren Bahnsteigen auch für die Steigerung der Radmitnahme notwendig &#8211; kostenlose Sonder&shy;angebote alleine reichen nicht aus.</p>
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		<title>20 Jahre für umweltverträglichen Verkehr: VCD Hessen feiert Geburtstag</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 11:27:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD Hessen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pressemitteilung 31/2008, VCD Hessen, 25. Juli 2008
Vor 20 Jahren sprach kaum jemand vom Klimawandel. Anders der Verkehrs&#173;club Deutschland (VCD): Im Juli 1988, vor genau 20 Jahren, wurde der VCD-Landesverband Hessen als ökologische Alternative zu den etablierten Automobilclubs gegründet. Es entstand eine Interessenvertretung für Fußgänger, Radfahrer, Fahr&#173;gäste von Bussen und Bahnen und umweltbewusste Auto&#173;fahrer. Seitdem setzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Pressemitteilung 31/2008, VCD Hessen, 25. Juli 2008</em></p>
<p>Vor 20 Jahren sprach kaum jemand vom Klimawandel. Anders der Verkehrs&shy;club Deutschland (VCD): Im Juli 1988, vor genau 20 Jahren, wurde der VCD-Landesverband Hessen als ökologische Alternative zu den etablierten Automobilclubs gegründet. Es entstand eine Interessenvertretung für Fußgänger, Radfahrer, Fahr&shy;gäste von Bussen und Bahnen und umweltbewusste Auto&shy;fahrer. Seitdem setzt sich der VCD Hessen für eine Verkehrspolitik ein, die nicht Auto und Flugzeug, sondern Mensch und Umwelt in den Mittelpunkt stellt.</p>
<p>In der Zwischenzeit hat der VCD viel erreicht: <span id="more-412"></span>Autos fahren heute mit Katalysatoren, die BahnCard 50 gehört zum festen Angebot der Bahn, Tempo 30 erhöht die Lebensqualität in vielen Wohnvierteln, das Fahrrad ist wieder zum alltäglichen Verkehrsmittel geworden. In Hessen hat der VCD mit Konzepten für einen attraktiveren öffentlichen Nahverkehr gezeigt, dass es Alternativen zu aus&shy;ufernden Autoverkehr gibt. Der Verband hat auch dazu bei&shy;getragen, dass unsinnige Vorhaben wie die Untertunnelung des Frankfurter Hauptbahnhofs („Frankfurt 21“) gestoppt wurden. Mit dem Projekt „<em>Für mehr Ruhe in der Stadt</em>“ wurden Rezepte gegen den von vielen Menschen beklagten Verkehrslärm entwickelt. „<em>Wir haben gezeigt, dass eine unabhängige Organisation viel für den Umwelt- und Verbraucherschutz bewegen kann</em>“, sagte der VCD-Landes&shy;vorsitzende Werner Geiß. „<em>Doch unsere Gegner sind stark: Fahr&shy;zeug&shy;industrie, Luftverkehrsunternehmen und Baulobby setzen die Politik mit <a href="http://www.vcd-blog.de/2007-12-18-flughafenausbau-vcd-sieht-abwaegungsfehler/">Arbeitsplatzargumenten</a> unter Druck. Das Interesse der Parteien an einer wirklichen Verkehrswende ist gering.</em>“</p>
<p>Viele Probleme sind nach Einschätzung des VCD in Hessen noch ungelöst. „<em>Trotz der bekannten Probleme des Autoverkehrs werden immer noch zu viele Straßen gebaut</em>“, kritisiert der VCD-Landes&shy;vorsitzende Werner Geiß. Auch am Flughafenausbau werde fest&shy;gehalten, obwohl die <a href="http://www.vcd-blog.de/2008-04-15-strassen-und-flughaefen-gefaehrden-die-gesundheit/">negativen Auswirkungen</a> bekannt seien. Der VCD äußerte sich bereits im November 1997, nachdem die Forderungen nach einer neuen Landebahn erstmals öffentlich wurden, kritisch zu dem Vorhaben. Seitdem hat sich der Verband vor allem mit den wirtschaftlichen Auswirkungen des zunehmenden Luft&shy;verkehrs befasst. „<em>Der <a href="http://www.vcd-blog.de/2007-12-18-flughafenausbau-vcd-sieht-abwaegungsfehler/">Flughafen ist eher ein Jobkiller</a> als eine Job&shy;maschine</em>“, betont Geiß. </p>
<p>Ein Schwerpunktthema des VCD Hessen ist derzeit der sanfte Touris&shy;mus. „<em>Der Urlaubs- und Freizeitverkehr hat enorme Zuwachsraten und stellt deshalb ein großes Problem für Umwelt und Klima dar</em>“, sagt VCD-Landesgeschäftsführer Jan Stielike. Der VCD will Möglichkeiten aufzeigen, wie die hessischen Tourismusregionen auch ohne Auto erreicht werden können. Exemplarisch wurden dazu bereits die „<em><a href="http://www.vcd-blog.de/2008-04-16-tourtipps-kellerwald-edersee/">TourTipps Kellerwald-Edersee</a></em>“ entwickelt. </p>
<p>Der VCD Hessen hat derzeit rund 6000 Mitglieder. Die Geschäftsstelle befindet sich seit 2006 im Umwelthaus Kassel. Zudem kümmern sich zwölf Kreisverbände um lokale Verkehrs&shy;probleme. Als Serviceleistung bietet der VCD Hessen unter anderem eine <a href="http://www.vcd-blog.de/2008-06-23-mit-der-bahn-in-die-ferien-die-vcd-fahrgastberatung-hilft/">ehrenamtliche Fahrgastberatung</a>. Nähere Informationen gibt es im Internet unter <a href="http://www.vcd-hessen.de">www.vcd-hessen.de</a>.</p>
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		<title>CSR Mobilitätspreis für umweltbewusste Geschäftsreisen</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2008-06-10-csr-mobilitaetspreis-fuer-umweltbewusste-geschaeftsreisen-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 13:48:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fuhrpark und Geschäftsreisen]]></category>
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		<description><![CDATA[VCD-Pressemitteilung 39/08 &#8211; Berlin, 10. Juni 2008
Initiative zeichnet Unternehmen mit vorbildlichem Reisemanagement aus
Zusammen mit der Fachzeitschrift »Der Mobilitätsmanager« (DMM) und dem Bundesdeutschen Arbeitskreis für umwelt&#173;bewusstes Management e.V. (B.A.U.M.) hat der ökologisch ausgerichtete Verkehrs&#173;club Deutschland e.V. (VCD) heute in Berlin die Gewinner des »CSR Mobilitäts&#173;preis für umweltbewusste Geschäftsreisen« aus&#173;gezeichnet. Bei den Großunternehmen setzten sich die Hipp [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD-Pressemitteilung 39/08 &#8211; Berlin, 10. Juni 2008</em><br />
<strong>Initiative zeichnet Unternehmen mit vorbildlichem Reisemanagement aus</strong></p>
<p>Zusammen mit der Fachzeitschrift »Der Mobilitätsmanager« (DMM) und dem Bundesdeutschen Arbeitskreis für umwelt&shy;bewusstes Management e.V. (B.A.U.M.) hat der ökologisch ausgerichtete Verkehrs&shy;club Deutschland e.V. (VCD) heute in Berlin die Gewinner des »CSR Mobilitäts&shy;preis für umweltbewusste Geschäftsreisen« aus&shy;gezeichnet. Bei den Großunternehmen setzten sich die Hipp Werke durch. Das schlüssige, ökologische Gesamtkonzept für Dienstreisen des auf Nachhaltigkeit bedachten Babykost-Herstellers überzeugte die Jury. Der erste Preis in der Kategorie Mittel&shy;ständisches Unternehmen ging an das Schweizer Forschungs- und Beratungsunternehmen INFRAS für seinen ganzheitlichen Ansatz im Bereich Reisemanagement. Unter den Kleinunternehmen tat sich der Verein »Alpine Pearls« hervor, der nachhaltigen Tourismus in der Alpenregion fördert. Alle Gewinner erhielten neben dem CSR-Award eine BahnCard 50 First (1.Klasse) der Deutschen Bahn AG. </p>
<p>Anja Hänel, Projektleiterin beim VCD sagte bei der Preisverleihung: &#8220;<em>Das Engagement der Preisträger zeigt in vorbildlicher Weise, dass Um&shy;welt- und Klimaschutz auch im Bereich Geschäftsreisen mitgedacht und verwirklicht werden kann. Die Firmen übernehmen damit gesell&shy;schaft&shy;liche Verantwortung und zeigen, wie Unternehmen den Begriff Nach&shy;haltigkeit mit konkreten Inhalten füllen können.</em>&#8221; Die Initiatoren des CSR-Mobilitätspreises hatten ganz bewusst hohe Maßstäbe an den Wettbewerb ange&shy;legt.<br />
<span id="more-367"></span><br />
&#8220;<em>Um zu vermeiden, dass sich Unternehmen mit dem Preis nur einen grünen Anstrich verpassen, mussten die <a href="http://www.vcd-blog.de/2008-02-21-csr-mobilitaetspreis-fuer-umweltbewusste-geschaeftsreisen/">Bewerber einen ausführlichen Frage&shy;bogen</a> mit Angaben zur Reisevermeidung und Verkehrsmittelwahl ausfüllen</em>&#8220;, erläuterte DMM-Herausgeber Gernot Zielonka die Auswahl&shy;kriterien. &#8220;<em>Die von uns mit dem Mobilitätspreis ausgezeichneten Unternehmen haben diese Kriterien erfüllt. Sie zeigen damit in der täglichen Praxis, dass Geschäfts&shy;reisen eine wichtige Rolle für ihre Ökobilanz spielen</em>&#8220;, erklärte Dieter Brübach, Mitglied der B.A.U.M.-Geschäfts&shy;führung und ergänzte: &#8220;<em>Wir wünschen uns, dass jetzt viele Unternehmen den guten Beispielen nacheifern!</em>&#8221; </p>
<p>Der »CSR Mobilitätspreis« wurde <a href="http://www.vcd-blog.de/2007-12-13-csr-mobilitaetspreis-fuer-umweltbewusste-geschaeftsreisen-ausgeschrieben/">2007 von DMM, B.A.U.M. und VCD ins Leben gerufen</a>, um Unternehmen in ihren Bemühungen um Corporate Social Responsibility (CSR) zu unterstützen. Firmen jed&shy;weder Größe und Branche, die Umweltaspekte bei der Organisation ihrer Dienst&shy;reisen berücksichtigen, waren aufgerufen, sich zu bewerben. Gesamtstrategien waren dabei ebenso gefragt wie innovative Einzel&shy;maßnahmen. Nachhaltiges Reisemanagement kann beispiels&shy;weise bedeuten, umweltschonende Verkehrsmittel zu wählen, Emissionen auszugleichen oder unnötige Reisen zu vermeiden und statt dessen auf Videokonferenzen zurückzugreifen.  Künftig soll der »CSR Mobilitätspreis« jährlich verliehen werden. Hänel sagte zur Perspektive des Preises: &#8220;<em>Wir wünschen uns, dass sich aus dem Wett&shy;bewerb gleichzeitig eine Plattform entwickelt, die den Austausch zwischen Unternehmen und die Entwicklung ökologischer Reisestrategien fördert.</em>&#8221; </p>
<p>Der Wettbewerb ist Teil des <a href="http://www.vcd.org/geschaeftsreisen">VCD-Projektes »Umweltverträgliche Geschäftsreisen«</a>, das von Bundes&shy;umwelt&shy;ministerium und Umwelt&shy;bundesamt finanziell gefördert wird.  </p>
<p>Weitere Informationen finden Sie unter <a href="http://www.csr-award.de">www.csr-award.de</a> und <a href="http://www.vcd.org/geschaeftsreisen">www.vcd.org/geschaeftsreisen</a>. </p>
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		<title>VCD Bahntest 2008</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2008-06-04-vcd-bahntest-2008/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Jun 2008 10:10:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
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		<description><![CDATA[VCD-Pressemitteilung 35/2008 &#8211; Berlin, 4. Juni 2008
Teuer beraten am Telefon: VCD fordert von DB AG mehr Kundenorientierung bei Beratung und Hotline-Preisen
70 Prozent der Beratungen des telefonischen Reiseservices der Deutschen Bahn AG führen zu einem optimalen Ergebnis für die Kun&#173;dinnen und Kunden. In rund 30 Prozent der Fälle wird den An&#173;ru&#173;fen&#173;den dagegen eine ungünstige Reiseempfehlung gegeben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD-Pressemitteilung 35/2008 &#8211; Berlin, 4. Juni 2008</em><br />
<strong>Teuer beraten am Telefon: VCD fordert von DB AG mehr Kundenorientierung bei Beratung und Hotline-Preisen</strong></p>
<p>70 Prozent der Beratungen des telefonischen Reiseservices der Deutschen Bahn AG führen zu einem optimalen Ergebnis für die Kun&shy;dinnen und Kunden. In rund 30 Prozent der Fälle wird den An&shy;ru&shy;fen&shy;den dagegen eine ungünstige Reiseempfehlung gegeben, meist ist die angebotene Verbindung zu teuer. Das ist eines der zentralen Ergebnisse des <a href="http://vcd.org/bahntest.html">VCD Bahntest</a> 2008, den der Verkehrsclub Deutsch&shy;land e.V. (VCD) heute in Berlin vorgestellt hat.<br />
<span id="more-359"></span><br />
Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: &#8220;<em>Das Ergebnis des VCD Bahn&shy;test 2008 kann aus Sicht der Kundinnen und Kunden nicht zufrieden&shy;stellen. Wer bei der Bahn anruft, um eine Fahrkarte zu kaufen, geht davon aus, dass er gut beraten wird und die beste Reiseempfehlung bekommt. Doch statt individueller Beratung steht bei der telefonischen Reise&shy;aus&shy;kunft der Deutschen Bahn AG offensichtlich ein möglichst schneller Verkaufsabschluss im Vordergrund. Hier muss die Bahn die Prioritäten im Interesse ihrer Kundschaft schleunigst umkehren.</em>&#8221;</p>
<p>Nach den Ergebnissen des VCD Bahntest 2008 fehlt es dem Callcenter-Personal zudem an Fachwissen, was Preissystem, Tarife und Rabatt&shy;möglich&shy;keiten betrifft. Besonders deutlich werde dies an der eklatanten Missachtung der Bahncard. So hätte bei zwei Dritteln der Test&shy;anrufe (67,1 Prozent) die Bahncard 25 angeboten werden müssen, der Kauf hätte sich schon allein für diese eine Fahrt gelohnt. Sie wurde aber insgesamt nur in 11 von 198 Fällen empfohlen, das entspricht einer Quote von unter sechs Prozent. Auch zur besonders günstigen Fan-Bahncard 25 zur Fußall-EM riet der Reiseservice insgesamt nur fünf Mal. </p>
<p>&#8220;<em>Die Bahncard hilft nicht nur den Reisenden, kostengünstig unterwegs zu sein. Sie kann auch ein Instrument für die Bahn sein, ihre Kundinnen und Kunden dauerhaft für sich zu gewinnen. Insofern ist es völlig un&shy;ver&shy;ständlich, warum dieses gute Produkt in der Beratung derart ver&shy;nach&shy;lässigt wird</em>&#8220;, kommentiert Gehrmann. Gerade Telefonkunden seien nicht unbedingt Stammkunden, sondern häufig Erst- oder Neu&shy;kunden. Gehrmann: &#8220;<em>Die Empfehlung, sich eine Bahncard zu kaufen, könnte dazu beitragen, dass sie zu Stammkunden werden.</em>&#8221;</p>
<p>Auch die telefonische Beratung mobilitätseingeschränkter Menschen lasse stark zu wünschen übrig. In Bezug auf die empfohlene Ver&shy;bin&shy;dung schnitten die entsprechenden Testberatungen etwas schlechter ab als die übrigen Beratungen. Vor allem fehle es jedoch an aktiven Hinweisen auf ausreichende Umsteigezeit und barrierefreie Zugänge. Letztere wurden den Testern nur in 16 Prozent der Fälle gegeben. &#8220;<em>Formal erfüllt die Bahn zwar alle Voraussetzungen, um die besonderen Bedürfnisse von mobilitätseingeschränkten Menschen zu berücksichtigen. In der Praxis zeigt sich aber, dass dieser Bereich noch viel zu wenig in der aktiven Beratungsarbeit der Mitarbeiterinnen und Mit&shy;arbeiter verankert ist</em>&#8220;, kritisiert Gehrmann.</p>
<p>Kritik übt der Umwelt- und Verbraucherverband VCD auch an Kosten&shy;struktur und Transparenz der telefonischen Beratungs&shy;leistungen der Bahn. Hier erfülle die DB AG die offiziellen Vorgaben des Tele&shy;kommuni&shy;kations&shy;gesetzes zwar ebenfalls, indem Anrufende vor dem Gespräch über die Kosten pro Minute informiert würden. Doch zwinge das Unternehmen Kunden ganz bewusst, zuerst die überteuerte Auskunftsnummer 11861 zu wählen, die mit 1,80 Euro pro Minute zu Buche schlage.  </p>
<p>&#8220;<em>Da sich in den Informationen der Bahn nirgends eine direkte Tele&shy;fon&shy;nummer vom Reiseservice findet, müssen die Kunden und Kundinnen zunächst die teure 11861 wählen, wenn sie Fahrkarten kaufen wollen oder Reiseinformationen benötigen</em>&#8220;, erklärt Heidi Tischmann, Verkehrs&shy;referentin des VCD. &#8220;<em>Erst von dort werden sie zum eigentlichen Reise-Service weiterverbunden. Dabei gibt es eine eigenständige Telefon&shy;nummer vom DB Reise-Service. Die wird aber nicht kommuniziert.</em>&#8221; Nur durch intensive Recherche konnte der VCD ermitteln, dass der Reise-Service der Bahn auch direkt über die Nummer 0900/1507090 zu erreichen ist. Auf diesem Weg koste das Gespräch allerdings stolze 62 Cent pro Minute und sei damit viel teurer als nach der Weiterleitung von der 11861 aus. Dabei werde der DB Reise-Service mit 39 Cent pro Minute berechnet. </p>
<p>Tischmann: &#8220;<em>Die Bahn lässt sich ihren telefonischen Service so oder so teuer bezahlen. Deswegen ist es ratsam, wenn möglich an einen DB-Schalter oder in ein Reisebüro mit Bahnlizenz zu gehen beziehungsweise das Internet zu nutzen.</em>&#8221; Die Deutsche Bahn AG nenne sich selbst den europa&shy;weit größten Mobilitätsdienstleister. Diese Bezeichnung ist nach Ansicht des VCD im Lichte der aktuellen Testergebnisse nicht gerecht&shy;fertigt. &#8220;<em>Wirklich dienst&shy;leistungsorientiert und kundenfreundlich wäre eine zentrale und kostenlose Auskunftsnummer, von der aus dann zu den entsprechenden Diensten mit einheitlich niedrigen Gebühren weitervermittelt wird. Dafür muss die Bahn jetzt sorgen</em>&#8220;, fordert Tisch&shy;mann abschließend. </p>
<p>Wie schon in den vergangenen Jahren hatte der VCD das Hamburger Qualitäts&shy;forschungs&shy;institut Quotas mit der Untersuchung zum VCD Bahntest 2008 beauftragt. Speziell geschulte Testerinnen und Tester riefen bei unterdrückter Rufnummernerkennung die zentrale Auskunft der Bahn unter der Nummer 11861 an, um sich über Reise&shy;möglich&shy;keiten und Preise für Fernverkehrsreisen innerhalb Deutsch&shy;lands beraten zu lassen. In der Zeit vom 7. bis 20. April 2008 wurden so insgesamt über 300 Telefonberatungen durchgeführt und anschließend ausgewertet.</p>
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		<item>
		<title>Risiken und Nebenwirkungen der Urlaubsplanung bedenken</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2008-02-13-risiken-und-nebenwirkungen-der-urlaubsplanung-bedenken/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 09:52:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin, 13.02.08, VCD Servicepressemitteilung 02/08
Der VCD empfiehlt: Billigflieger boykottieren und auf klimaschonende Alternativen
setzen
Wer jetzt seinen Osterurlaub, einen Kurztrip zwischendurch oder bereits den Sommerurlaub plant, sollte nach Ansicht des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) soziale und ökologische Komponenten berücksichtigen. Denn sowohl durch die Wahl des Reiseziels als auch des Verkehrsmittels können Reisende über die Folgen für Menschen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Berlin, 13.02.08, VCD Servicepressemitteilung 02/08</em><br />
<strong>Der VCD empfiehlt: Billigflieger boykottieren und auf klimaschonende Alternativen<br />
setzen</strong></p>
<p>Wer jetzt seinen Osterurlaub, einen Kurztrip zwischendurch oder bereits den Sommerurlaub plant, sollte nach Ansicht des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) soziale und ökologische Komponenten berücksichtigen. Denn sowohl durch die Wahl des Reiseziels als auch des Verkehrsmittels können Reisende über die Folgen für Menschen und Umwelt mitentscheiden. Besonders problematisch ist das Fliegen, da es die klimaschädlichste Art der Fortbewegung darstellt. Fluglärm gefährdet zudem die Gesundheit, mehr als ein Drittel aller Menschen in Deutschland fühlt sich dadurch belästigt.<br />
<span id="more-262"></span></p>
<p>Trotz der negativen Wirkungen wächst der Luftverkehr in Deutschland ungehindert weiter. Den Löwenanteil daran haben die sogenannten Billigflieger. Nach aktuellen Zahlen des <a href="http://www.adv-net.org/">Flughafenverbandes ADV</a> legten sie im vergangenen Jahr gegenüber 2006 um rund 21 Prozent zu. Doch Billigflugangebote bergen nach Einschätzung des VCD erhebliche Risiken und Nebenwirkungen: Sie forcieren nicht nur den Treibhauseffekt, sondern unterlaufen auch soziale Mindeststandards bei der Beschäftigung. Mangelnde soziale Absicherung, keine betriebliche Mitbestimmung, schlechte Bezahlung und ständiger Druck auf Angestellte sind an der Tagesordnung. Fazit des VCD: Wer Billigflug-Anbieter nutzt, unterstützt den Abbau von Arbeitnehmerrechten und belohnt Unternehmen, die jede soziale und ökologische Verantwortung von sich weisen. Deshalb empfiehlt der Umwelt- und Verbraucherverband, Billigflieger zu boykottieren und statt dessen auf klimaschonende und sozialverträglichere Arten der Fortbewegung zu setzen. </p>
<p>Reiselustige sollten Ziele aussuchen, die auch ohne Flugzeug gut zu erreichen sind. Überall in Deutschland laden sehenswerte Naturregionen und kulturelle Angebote in der näheren Umgebung zum Besuch ein, egal ob für einen Wochenendtrip oder den ersehnten Jahresurlaub. Weiter entfernte Ziele in Europa können gut mit Nachtzügen erreicht werden. Mit Hilfe von Sparangeboten oder einer Bahncard besteht die Möglichkeit, auch mit dem Zug preisgünstig ans Ziel zu kommen. Aber auch Städtetouren per Reisebus oder individuelle Touren über Mitfahrangebote stellen eine kostengünstige und gleichzeitig umwelt- und sozialverträgliche Alternative zum Billigflug dar, so der VCD. </p>
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