Mit ‘Bahn’ getaggte Artikel

Öffentliche Diskussion der Streckenführung auf Fildern gefordert

Donnerstag, 12. Januar 2012

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 1/2012, Stuttgart, 12. Januar 2012
Planfeststellung im Bereich Fildern
Stuttgart 21: VCD fordert öffentliche Diskussion der Varianten

Fristen für Stellungnahmen im gesetzlichen Rahmen bei Großprojekten häufig un­zu­reichend/ Mehr Bürgerbeteiligung jetzt realisieren

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland fordert die Pro­jekt­ver­antwortlichen von Stuttgart 21 auf, ihr Versprechen aus dem Schlichtungs­verfahren bei den an­stehen­den Diskussionen zur Strecken­führung auf den Fildern konkret einzulösen. So habe die Deutsche Bahn (DB) AG damals mehr Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei Großprojekten zugesagt, erklärt Matthias Lieb, VCD-Vorsitzender. Ein Versprechen, das die Schutzgemeinschaft Filder e.V. bereits vor einem Jahr in Form eines Fakten­checks nach dem Stuttgarter Modell für diesen Streckenabschnitt 1.3 ein­gefordert habe – leider sei diese Chance auf mehr Transparenz von den S21-Verant­wortlichen bisher nicht aufgegriffen worden, kritisiert der VCD.
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VCD-Wunschticket-Aktion: Fahrgäste wünschen pünktliche Züge und einfachere Tarife

Donnerstag, 22. Dezember 2011

VCD Pforzheim-Enz, Presseinformation Nr. 23/2011, Mühlacker, 22. Dezember 2011

Pünktlich zu Weihnachten stellt der ökologische Verkehrsclub VCD die Ergebnisse seiner VCD-Wunschticket-Aktion vor. Im abgelaufenen Jahr konnten sich Besucher an den VCD-Infoständen z.B. beim Mühlacker Frühling, bei den Pforzheimer Klima­schutztagen, aber auch die Teil­nehmer des ÖPNV-Schnupperkurses der VHS Mühl­acker ihr „Wunsch­ticket“ für den Bus- und Bahnverkehr selbst ausstellen und dem VCD mitteilen, wie sie den Bus- und Bahnverkehr einfacher und besser machen und welche Fahrkarte und welchen Tarif sie sich wünschen würden, um zukünftig noch häufiger Bus und Bahn zu nutzen, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.
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VCD begrüßt Einführung des Metropoltickets

Mittwoch, 21. Dezember 2011

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 39/2011, Stuttgart, 21. Dezember 2011
Europäische Metropolregion Stuttgart
Nachbesserungen bei Preis, Gültigkeit und Mitfahrerrabatt notwendig

Der ökologische Verkehrsclub freut sich, dass Bürgerinnen und Bürgern ab Jahres­beginn mit dem Metropolticket ein transparentes und einfach zu hand­habendes Angebot für verbundüberschreitende Fahrten quer durch den Ballungsraum Stutt­gart zur Verfügung steht. Ursprünglich sei dies eine Idee des VCD gewesen, um Fahr­gästen das komplizierte Procedere bei Fahrten über die Verbundgrenzen hinweg zu erleichtern, für die bisher bis zu drei verschiedene Fahrkarten gelöst werden mussten.

Mit dem neuen Angebot hat die Idee ‚nur ein Ticket pro Fahrt’endlich konkret Gestalt angenommen, das freut uns sehr. Wir hätten uns allerdings gewünscht, dass der Preis für das Tagesticket im Vergleich zum Baden-Württemberg-Ticket deutlich günstiger ist, schließlich ist die Metropolregion erheblich kleiner und es werden zudem Zuschüsse des Landes und der Landkreise für das Ticket fließen“, erklärt Matthias Lieb weniger euphorisch. Verbesserungsbedarf sieht der VCD ebenso bei dem auf neun Uhr begrenzten Fahrtbeginn wie auch bei der Regelung für weitere Mitfahrer, die pro Person den gleichen Betrag wie beim Baden-Württemberg-Ticket zuzahlen müssten.
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VCD für Radweg durch alten Pforzheimer Eisen­bahntunnel

Samstag, 17. Dezember 2011

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 22/2011, Mühlacker, 17. Dezember 2011
Impuls für Pforzheimer Radverkehrsplanung

Der rund 150 Jahre alte Pforzheimer Bahntunnel Richtung Ispringen soll in den nächs­ten Jahr durch einen Neubau ersetzt werden, doch für den dann nicht mehr für den Eisenbahnverkehr benötigten Tunnel wäre Zuschütten viel zu schade, meint der öko­logische Verkehrsclub VCD: „Der alte Tunnel sollte für den Radverkehr genutzt werden –damit würde eine direkte Verbindung ins Kämpfelbach- und Pfinztal ohne Steigungen entstehen“, erklärt Matthias Lieb, Vorsitzender des VCD Kreisverbandes Pforz­heim/Enzkreis e.V..

Nicht nur die Verbindung Ispringen – Pforzheim wäre für den Rad­verkehr attraktiv – auch touristisch wäre die Verknüpfung von Nagold- und Enztalradweg mit dem Pfinz­talradweg eine Bereicherung, so der VCD.

Der Tunnelradweg nach Ispringen könnte eine Initialzündung für die Förderung des Rad­verkehrs in Pforzheim sein und wäre auch sicherlich förderfähig seitens der neuen Landes­regierung, die ja auch den Rad­verkehr weiter ausbauen möchte“, zeigt Matthias Lieb mögliche Fi­nan­zierungsquellen auf.

Enzkreis und Pforzheim sollten sich rasch über ein solches Projekt verständigen und dann mit der DB gemeinsam die Umsetzung planen, empfiehlt der VCD.

Dass alte Bahntunnels später für den Radverkehr genutzt werden, sei gar nicht un­ge­wöhnlich, erläutert Lieb und verweist auf Beispiele in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, wie z.B. an der ehemaligen Bahnlinie Zell – Todtnau oder entlang des Maare-Mosel-Radwegs.

VCD Rheinland-Pfalz fordert mehr Investitionen in die Schiene

Dienstag, 13. Dezember 2011

Pressemitteilung VCD Rheinland-Pfalz, 13.12.2011

Der VCD Rheinland-Pfalz fordert mehr Investitionen in die Schiene im Westen des Bundeslandes. Nach einer Studie der Technischen Universität Dresden ist Trier die am schlechtesten erreichbare deutsche Großstadt. Trier landete auf dem 80. Platz, Saarbrücken auf Platz 72. Diese Studie prüfte, mit welchen Kosten und Reisezeiten deutsche Großstädte mit dem Zug erreicht werden können.

Zusätzlich hat die Deutsche Bahn AG zum Fahrplanwechsel den Fernverkehr auf der Moselstrecke massiv beschnitten. „Es fehlt der morgendliche Intercity-Express von Trier nach Berlin, genauso wie drei der insgesamt fünf Intercity-Verbindungen von Luxemburg über Trier und Koblenz in Richtung Ruhrgebiet.“ So Christian Weber vom VCD-Kreisverband Trier-Saarburg.
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VCD beklagt Wegfall von Spartickets

Montag, 12. Dezember 2011

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 21/2011, Mühlacker, 11. Dezember 2011
Fahrkarte Mühlacker –Stuttgart bis zu 65%teurer

Mit dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember wurden auch die Fahr­preise anhoben – nach DB-Angaben im Nahverkehr um 2,7%, im Fern­verkehr um 3,9 %. Doch je nach Verbindung und genutzter Fahrkarte kann die Preiserhöhung sogar noch stärker sein, wie der ökologische Verkehrsclub VCD festgestellt hat: „Tatsächlich beträgt die Preis­erhöhung bis zu 65%für Fahrgäste auf der Strecke Mühlacker –Stuttgart, die bis­lang das Spezialangebot „Regioticket Baden-Württemberg“ genutzt haben, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb aus Mühlacker. Mit dem Regioticket kostete bis­lang innerhalb von Baden-Württem­berg auf einer Strecke von bis zu 50 Kilo­metern eine Hin- und Rückfahrt ab 9 Uhr den Festbetrag von 11 Euro. Nunmehr wurde dieses Angebot ersatzlos gestrichen – gegenüber dem VCD begründete die DB dies mit zu geringer Nachfrage.

Der Normalpreis für solch eine Fahrt von bis zu 50 Kilometern (hin und zurück) be­trägt seit dem Fahrplanwechsel 18,20 Euro – 65% mehr als der bisherige Spar­preis.
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VCD-Erfolge beim Fahrplanwechsel (Enzkreis/Bretten)

Mittwoch, 07. Dezember 2011

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 20/2011, Mühlacker, 07. Dezember 2011
VCD-Erfolge beim Fahrplanwechsel/VCD-Fahrplanvorschläge umgesetzt

Zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember werden mehrere Fahr­plananträge des ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD) im Bahnverkehr im Enzkreis um­gesetzt. Insbesondere für viele Schüler aus Illingen verkürze sich die Fahrt zur Schule um 15 Minuten, freut sich der VCD. Durch die Umsetzung eines weiteren VCD-Antrages verbessere sich die Umsteigeverbindung Pforzheim – Mühlacker – Heidel­berg und könne man auch schon um 9 Uhr mit dem Baden-Württemberg-Ticket Richtung Heidelberg fahren, so der VCD.

Da durch die Bauarbeiten in der Karlsruher Innenstadt die Stadt­bahnen häufig zu spät in Mühlacker ankämen, setzte sich der VCD für eine Verlängerung der Um­steige­zeit in Mühlacker ein – zumindest Richtung Heidelberg würde dies nun umgesetzt, indem die Züge nun einheitlich zur vollen ungeraden Stunde (z.B. 9:00 anstelle bisher 8:59) abfahren würden. „Als Nebeneffekt für sparsame Fahrgäste kann dann das Baden-Württemberg-Ticket auch mit dem 9-Uhr-Zug nach Heidel­berg genutzt werden“, erläutert Matthias Lieb einen weiteren Vorteil.
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Bund vernachlässigt hessische Schienen

Freitag, 02. Dezember 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung 29/2011, Kassel, 2. Dezember 2011.
Knapp 10 Millionen von 1,3 Milliarden/VCD: Bund vernachlässigt hessische Schienen

Im neuen Bundeshaushalt für 2012 sind 1,3 Mrd € für Schienen­investitionen im Fern- und Güterverkehr vorgesehen. Auf Projekte in Hessen entfallen allerdings nur 9,228 Millionen. Dieser Anteil ist nach Ansicht des ökologischen Verkehrsclubs VCD Hessen viel zu gering. Zum Vergleich: „Für diese Summe bekommt man ungefähr 370 Meter der A 44“ kritisiert VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel.

Der größte Brocken in Hessen ist mit 3,651 Millionen für den Weiterbau am Bahnhof Neuhof an der „Kinzigtalbahn“ Fulda–Hanau vorgesehen. „Das dient im Wesentlichen dazu, Platz für die neue A 66 zu schaffen. Die Züge werden etwas schneller, aber neue Kapazitäten auf dieser über­lasteten Strecke sind nicht in Sicht“, so Mützel.
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Alte Züge und unzureichende Informationen nehmen Lust am Reisen mit der Bahn

Dienstag, 29. November 2011

Pressemitteilung, Berlin, 29. November 2011.
10. VCD Bahntest untersucht Erfolge der DB Kunden- und Qualitätsoffensive

Um das Bahnfahren für möglichst viele Menschen attraktiv zu machen, müssen neben Pünktlichkeit und guten Anschlüssen Service und Qualität stimmen. Ein Jahr nach Beginn der Kunden- und Qualitätsoffensive der Deutschen Bahn besteht weiterhin Handlungsbedarf bei den Kernpunkten Sauberkeit und Informationen, so dass zentrale Ergebnis des 10. Bahntest des ökologischen Verkehrsclubs VCD.

Die schlechteste Note im »VCD Bahntest 2011 – Qualität und Service» wird für einen der wichtigsten Servicepunkte vergeben – die Information im Zug beim Auftreten von Störungen. Befriedigend (Schulnote 3,2) lautet das Urteil der Fahrgäste. Ebenso mittelmäßig eingeschätzt wird der Zustand der Züge, insbesondere der durchschnittlich 40 Jahre alten ICs. Die Teilnehmer des VCD-Bahntest vergaben für diese Zuggattung bei der Sauberkeit des Sitzplatzes, bei der Ausstattung des Zuges und dem Zustand der Toiletten lediglich die Note 2,7. Damit liegen sie in der Qualität weit hinter dem ICE zurück.
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Nach S21-Volksabstimmung: VCD fordert 30-Minuten-Takt Karlsruhe – Pforzheim – Stuttgart

Montag, 28. November 2011

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 17/2011, Mühlacker, 27. November 2011
Zum Ausgleich von Nachteilen durch Stuttgart 21 mehr schnelle Züge notwendig

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat mit Bedauern zur Kenntnis genommen, dass sich die Bevölkerung im Enzkreis und der Stadt Pforzheim mehr­heitlich gegen einen Ausstieg aus dem Projekt Stuttgart 21 entschieden hat.

Auch nach der Volksabstimmung bleibt Stuttgart 21 ein teurer Murks“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb. Sowohl Sicherheits­fragen (Gefälle, Bahn­steigs­breiten) als auch die zukunfts­taugliche Leistungsfähigkeit seien nicht geklärt, so der VCD.

Zur Vermeidung von Nachteilen für die Region müsse sich der Enzkreis und Pforz­heim energischer als bisher für einen durchgängigen 30-Minuten-Takt mit schnellen Zügen zwischen Stuttgart und Karlsruhe über Mühlacker und Pforzheim einsetzen, so der VCD.
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