Mit ‘Bahn’ getaggte Artikel

VCD: Stuttgart 21 an Realität anpassen statt schönreden

Freitag, 16. September 2016

Pressemitteilung, Stuttgart, 15. 09 2016

„Stuttgart 21 muss dringend an die Realität angepasst werden“ fordert Matthias Lieb, Landesvorsitzender des ökologischen Verkehrsclubs VCD anlässlich der Grundsteinlegung für den neuen Stuttgarter Hauptbahnhof. Nach über sechseinhalb Jahren Bauzeit mit einer Aneinanderreihung von Pleiten, Pech und Pannen bei der Planung und Baudurchführung sei weder die Finanzierung noch der Zeitpunkt der Inbetriebnahme geklärt, so der VCD.

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VCD zur Vorstellung des ICE4

Mittwoch, 14. September 2016

Pressemitteilung, Berlin, 14. 09 2016
Zur Vorstellung des ICE der 4. Generation, von denen die ersten 130 ab Dezember 2017 in den Betrieb gehen sollen, sind die Erwartungen hoch. Mehr Komfort für den Fernverkehr und endlich die Möglichkeit der Fahrradmitnahme. Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die Umsetzung einer langjährigen Forderung, bleibt mit seiner Freude jedoch zurückhaltend.
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VCD fordert bessere Beratung der Bahnkunden – Die Fahrkartenlotterie von Hoyerswerda

Montag, 15. August 2016

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, Hoyerswerda. 15.8.2016

Der Landesverband Elbe-Saale des ökologischen Verkehrsclubs VCD bewertet den Nahver­kehrs­service der Verkehrsverbünde in und um Hoyerswerda „in weiten Teilen enttäuschend“. Gleich­zei­tig gibt er Tipps zum Ticketkauf. Denn Pendler nach Dres­den oder Cottbus zahlen beim Abschluss des falschen Abos mehr als 1.000 Euro im Jahr zu viel.

Wer von Hoyerswerda mit der Bahn ins Umland fahren möchte, hat die Qual der Wahl: Nahverkehrskunden werden hier mit vier verschiedenen Tarifsystemen konfrontiert: Dem Tarif der Deutschen Bahn (DB), dem Tarif des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO), dem Tarif des Zweckverbandes Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) und dem Tarif des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB). „Hinzu kommt jeweils ein breites Ticketangebot innerhalb eines Tarifs“, so Lutz Dressler, Tarifexperte vom VCD Landesverband. „Der Fahrkartenkauf ist ein bisschen wie eine Lotterie. Denn eine regionale Besonderheit ist, dass teilweise drei Tarife auf ein und derselben Strecke möglich sind. Wählt man den falschen, zahlt man auch mal das Dreifache für die Einzelfahrt“. Einen wichtigen Tipp hat er: „Fragen Sie nach Verbundangeboten, die sind in der Regel preiswerter“. (weiterlesen…)

VCD erfreut über Ferien-Aktion des Verkehrs­verbundes VPE

Freitag, 22. Juli 2016

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 9/2016, Mühlacker, 22. Juli 2016

Erfreut über die preisreduzierte Familientageskarte des Ver­kehrs­verbundes VPE während der Sommerferien zeigt sich der öko­logische Verkehrsclub Deutschland (VCD). Vom 28. Juli bis zum 11. September gelten die Tageskarten für eine Person sogar für bis zu zwei Erwachsene sowie alle eigenen Kinder bis 14 Jahren – „Ein Familienausflug im gesamten VPE-Gebiet kostet somit nicht mehr 22 €, sondern nur noch 10 € und eine kürzere Strecke kostet statt 12 € nur noch 5,50 €“, beschreibt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb die Vorteile. (weiterlesen…)

Stuttgart 21: Sicherheitsfragen und Kosten­explosion – VCD: Nachweis gleicher Sicherheit muss jetzt erbracht werden

Freitag, 08. Juli 2016

Pressemitteilung, Stuttgart, 08. 07 2016

Nicht nur die Kostenexplosion, sondern die nach wie vor ungeklärte Frage der Sicherheit des Eisenbahnbetriebs im schrägen Tiefbahnhof Stuttgart 21 müsse aufgeklärt werden, fordert der Landesverband Baden-Württemberg des ökologischen Verkehrsclubs (VCD) in einem Schreiben an den Aufsichtsrat der DB AG.

„Stuttgart 21 ist inzwischen zu einem massiven Problem angewachsen, das die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens DB AG, aber auch die Fähigkeit Deutschlands, anspruchsvolle Infra­struktur­projekte zu realisieren, stark gefährdet“, stellt der VCD-Landesvorsitzende, Matthias Lieb, verärgert fest: „Denn trotz hoher Kosten sind elementare Fragen zur Sicherheit und Leistungsfähigkeit aufgrund der weit über dem Grenzwert liegenden Schrägneigung nicht wie vorgeschrieben bei der Planfeststellung geklärt worden, sondern sollen erst bei der Inbetriebnahme überprüft werden.“
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Deutsche Bahn packt Preissystem an! BahnCard-Familie wird weiterentwickelt

Mittwoch, 06. Juli 2016

Pressemitteilung, Berlin, 05. 07 2016

Nach zahlreichen Ankündigungen, die Wünsche der Kunden ernst zu nehmen und die Angebote im Bahnverkehr attraktiver zu machen, macht die DB AG endlich den ersten Schritt nach vorne. Die BahnCard-Familie wird weiterentwickelt. Ab 1. August 2016 kann die BahnCard 50 dauerhaft mit dem Sparpreis kombiniert werden und eine vergünstigte Jugendbahncard, für Reisende bis 26 Jahre, kommt hinzu. (weiterlesen…)

Lenkungskreis-Sitzung zu Stuttgart 21 am 30.6: VCD fordert offene Diskussion über die Fort­entwicklung der Eisenbahninfrastruktur rund um Stuttgart

Mittwoch, 29. Juni 2016

Pressemitteilung, Stuttgart, 29. 06 2016
Anlässlich der morgigen Sitzung des Lenkungskreises zu Stuttgart 21 fordert der Landesverband Baden-Württemberg des ökologischen Verkehrsclubs VCD in einem Brief an die S21-Projektpartner eine offene Diskussion über das Bahnprojekt hinaus zu führen. Dazu gehöre, angesichts der Zeit- und Kostenüberschreitungen bei S21, die Kosten und Nutzen der einzelnen Maßnahmen einer kritischen Überprüfung zu unterziehen und als mögliche Konsequenz einen neuen Zeitplan mit Priorisierungen an der einen Stelle und möglicherweise Verzicht oder Aufschub an der anderen Stelle aufzustellen.
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Verkehrsclub unterstützt gemeinsame Forderung, Gäubahn-Ausbau voranzubringen

Dienstag, 28. Juni 2016

Pressemitteilung, Stuttgart, 28. 06 2016

Der ökologische Verkehrsclub VCD unterstützt die Forderung des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg und der Anrainer­kommunen, den Ausbau der internationalen Bahnlinie Stuttgart – Zürich – Mailand (Gäubahn) durch die Aufnahme in den ‚Vordringlichen Bedarf’ des Bundesverkehrs­wegeplans (BVWP) 2030 endlich voranzubringen. Seit nunmehr zwei Jahrzehnten warten die betroffenen Gemeinden und die Schweiz darauf, dass der Vertrag von Lugano umgesetzt werde, kritisiert Matthias Lieb, VCD-Landes­vorsitzender.

Matthias Lieb: Es sei bezeichnend für die Verkehrspolitik des Bundes, dass 20 Jahre nach dem Vertrag von Lugano, in dem sich die Schweiz und Deutschland zum Ausbau der Zubringerstrecken zum Gotthardtunnel verständigt hätten, in Deutschland noch nicht einmal Klarheit bestünde, wie die damals vereinbarten Fahrzeiten auf der Gäubahn überhaupt erreicht werden könnten.

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Mühlacker Treffpunkt der Ausflugszüge

Sonntag, 12. Juni 2016

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 8/2016, Mühlacker, 12. Juni 2016
Mobilitätszentrale für Mühlacker
VCD begrüßt Überlegungen des Verkehrsverbundes

Dass in Mühlacker eine Mobilitätszentrale eingerichtet werden soll, begrüßt der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD). „Eine Mobilitätszentrale soll Infor­mationen und Dienstleistungen rund um die Mobilität anbieten und verkehrs­mittel­übergreifend beraten“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb die Idee einer Mobil­itäts­zentrale. Typischerweise gäbe es dort einerseits Informationen über den örtlichen ÖPNV und werden Beschwerden und Anregungen entgegen­genommen – doch genauso sollte man dort Fernbus- und Bahnfahrkarten erwerben können und typischerweise seien Car-Sharing und Fahrradverleih Bestandteil erfolgreicher Mobilitäts­zentralen, so der VCD.
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VCD: Die Schiene braucht eine andere Investitionsstrategie

Dienstag, 31. Mai 2016

Pressemitteilung VCD Baden-Würrtemberg, Stuttgart, 31. 05 2016

Die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels für den Transit-Schienengüterverkehr durch die Alpen, nach 17 Jahren Bau und mit dem Ziel mehr Güter auf die Schiene zu holen, blamiert die deutsche Verkehrspolitik, so die deutliche Kritik des ökologischen Verkehrsclub VCD. 17 Jahre lang hat es die Bundesregierung geschafft, das Ziel der Verlagerung auf die Schiene zu vernachlässigen.

Michael Ziesak, Bundesvorsitzender: „Verkehrsverlagerung auf die Schiene ist möglich, es bedarf aber nicht nur politischer Sonntagsreden, sondern klarer verbindlicher Ziele und den Willen, diese umzusetzen, das zeigt uns heute die Schweiz. Es ist beeindruckend, wie es die Schweiz mit verkehrslenkenden Instrumenten und mutigen Investitionen in sinnvolle Infrastrukturen schafft, Verkehre zu verlagern. Bereits heute finden 70 Prozent der alpenquerenden Güterverkehre auf der Schiene statt. In Deutschland hingegen scheint eine solche Verlagerungspolitik nicht gewollt. Beispielhaft ist aktuell die geplante Schließung weiterer Güterbahnhöfe, nicht nur als Ergebnis des Sparkurses der DB AG, sondern auch aufgrund massiver Wettbewerbsverzerrungen zu Lasten der Schiene.“  

Zum Leidwesen der Schweiz hält die Bundesregierung nicht einmal den Staatsvertrag von 1996 ein, kritisiert der VCD. Erst eine von drei deutschen Eisenbahn-Zulaufstrecken wird derzeit ausgebaut, Fertigstellung voraussichtlich – 2035. 15 Jahre später, als im Vertrag von Lugano vereinbart.

Schneller klappt in Deutschland dafür der Straßenbau, so Matthias Lieb, Landesvorsitzender des VCD Baden-Württemberg. „Damit die Lastwagen schneller auf der Straße in die Schweiz kommen, wurde innerhalb weniger Jahre die Autobahn von Baden-Baden nach Offenburg sechsspurig ausgebaut, nachdem zuvor die Planungsmittel für den Ausbau der Rheintalbahn gestrichen wurden.“

Solche Entscheidungen zulasten der Schiene und zugunsten der Straße ziehen sich wie ein roter Faden durch die Verkehrspolitik der letzten Jahre: Beispielhaft die Absenkung der Straßenmaut, die Erprobung von Gigalinern, ein Bundesverkehrswegeplan, der weiterhin massiven Straßenbau vorsieht.

Michael Ziesak merkt an: „Warum fährt Kanzlerin Angela Merkel zu einer Feier für das System Schiene, wo ihre Bundesregierung doch das Gegenteil tut, und durch ihr bisheriges Nichthandeln den Schweizer Vertragspartner düpiert?“

Der VCD fordert von der Bundesregierung den verkehrspolitischen Kurswechsel. Die Schiene braucht eine andere, eine wirkliche Investitionsstrategie, Vorbild kann die Schweiz sein. Gleichzeitig muss die Bundesregierung für faire Rahmenbedingungen sorgen. Die weiterhin bestehende Kostenungerechtigkeit muss beendet werden, dies ist Aufgabe der Politik.

Hintergrund Ausbau Schiene / Straße:

Viergleisiger Ausbau der Rheintalbahn: Gesamtstrecke 182 km ? in Betrieb 2016 nach 29 Jahren Bauzeit:
65 km von 182 km = 36%
(Rastatt Süd – Offenburg, Bauzeit 1987 – 2004: 44 km; Katzenbergtunnel mit Zulaufstrecke, Bauzeit 2002 – 2012: 21 km)

Versus Autobahnausbau A5: Baden-Baden – Offenburg Bauzeit 2009 – 2014: 41,5 km


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