Mit ‘Baden-Württemberg’ getaggte Artikel

VCD begrüßt ökologischen Richtungswechsel der Verkehrspolitik im Südwesten

Donnerstag, 28. April 2011

VCD-Pressemitteilung 43/11 – Berlin, 28.04.2011
Kretschmann fordert ambitionierte CO2-Grenzwerte für Pkw

Mit dem ersten grün-roten Regierungsbündnis in Baden-Württemberg kann eine Zeitenwende in der Verkehrspolitik eingeleitet werden. Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die Ankündigungen der neuen Landes­regierung für eine ökologische Ausrichtung des Verkehrs aus­drücklich. Neben der stärkeren Förderung des Umweltverbunds hat Grün-Rot auch den ökologischen Umbau der Autoindustrie im Visier.

Monika Ganseforth vom VCD-Bundesvorstand: “Der künftige baden-württem­bergischen Ministerpräsident Winfried Kretschmann möchte sich auf EU- und Bundesebene für eine sukzessive Verschärfung der CO2-Grenzwerte für Pkw einzusetzen. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu einer klima­verträglicheren und nachhaltigen Ausrichtung der Verkehrspolitik. Ob bei den CO2-Grenzwerten für Pkw oder für Transporter: Immer wieder verzögert und verwässert die Bundesregierung ökologische Vorgaben aus Brüssel. Die grün-rote Landesregierung hat nun die Chance, den ökologischen Umbau zum Wohle von Mensch und Umwelt konstruktiv voranzutreiben.“ Von niedrigeren Verbräuchen profitierten letztlich alle, so Ganseforth weiter: “Ambitionierte CO2-Vorgaben helfen nicht nur der Umwelt, sondern senken auch den Verbrauch und die Ausgaben der Verbraucher, stärken die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Auto­industrie und verringern die Abhängigkeit von Erdölimporten.
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Stuttgart 21: VCD begrüßt vorläufigen Baustopp

Dienstag, 29. März 2011

VCD-Pressemitteilung 27/11 – Berlin, 29.03.11

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt den heute von der Deutschen Bahn AG (DB AG) angekündigten vorläufigen Baustopp für das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 als logische Kon­sequenz aus dem Ergebnis der Baden-Württembergischen Land­tags­wahl vom Sonntag.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Die Bevölkerung Baden-Württem­bergs hat die Parteien, die Stuttgart 21 vorangetrieben haben, abgewählt. Den Umweltverbänden, Bürgerinitiativen und dem VCD ist es gelungen, die Unsinnigkeit des unterirdischen Bahn­hofs deutlich zu machen und mit dem besseren Konzept “Kopf­bahnhof 21″ als Alternative zu überzeugen.
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Gotthardtunnel-Durchstich

Freitag, 15. Oktober 2010

VCD-Pressemitteilung 90/10 – Berlin, 15.10.10
VCD mahnt Ausbau der Rheintalbahn an / neue Prioritätensetzung jetzt notwendig

Anlässlich des Durchstichs des Gotthard-Basistunnels in der Schweiz am heutigen Freitag fordert der ökologische Verkehrsclub VCD die Bundesregierung und die baden-württembergische Landes­regierung auf, den Ausbau der Rheintalbahn nicht länger zu verzögern.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Mit dem Bau des Gotthard­basis­tunnels ist die Schweiz ein weiteres Mal Vorreiterin in Sachen planvolles, durchdachtes und sinnvolles Bauen von Bahn­infrastruktur. Für eine der wichtigsten europäischen Güter­verkehrs­achsen, die Strecke Rotterdam – Oberrhein – Schweiz – Italien, wird durch den Tunnel das größte Hindernis beseitigt.“ Ziel des Projektes sei es, das steigende Güter­verkehrs­aufkommen von der Straße auf die umweltfreundlichere Schiene zu verlagern.

Ziesak: “Die Bundesrepublik hat sich in einem Staatsvertrag mit der Schweiz verpflichtet, bis zur Fertigstellung des Tunnels auch die Rheintalbahn zwischen Karlsruhe und Basel, die als nördlicher Anschluss an den Gotthardtunnel notwendig ist, viergleisig auszubauen. Von den 182 Kilometern von Karlsruhe bis Basel sind nach 23 Jahren Bauzeit jedoch erst 45 Kilometer – rund 25 Prozent – fertiggestellt. Angesichts des langsamen Baufortschritts und der mangelhaften Finanzierung wird die Strecke so voraussichtlich 20 Jahre später fertig werden als vereinbart. Das ist glatter Vertragsbruch.
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Verkehrsclub begrüßt Kabinettsreform

Dienstag, 23. Februar 2010

VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 8/10, Stuttgart, 23. Februar 2010
VCD hofft auf Neuanfang in der Verkehrspolitik

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt die Wiedereingliederung des Verkehrsbereiches ins Um­welt­ministerium. Verkehrspolitik sei mehr denn je Klimapolitik. Die bis­herige Zuordnung zum Innenministerium habe sich als Fehl­entscheidung erwiesen und zu einem jahrelangen Stillstand beim Ausbau des öffentlichen Verkehrs geführt. Der VCD hofft mit Ministerin Tanja Gönner auf einen Neuanfang hin zu einer modernen, umwelt- und klimaverträglichen Verkehrspolitik.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Während unter Stefan Mappus, dem damaligen Staatssekretär und späteren Minister für Umwelt und Verkehr, der Grundstein für einen integralen Taktfahrplan im Land gelegt wurde, der zu Zuwächsen bis zu 40 Prozent bei Bus und Bahn geführt hat, wurde der Verkehrsbereich im Innenministerium nur aus der Windschutzscheibenperspektive der Autofahrer im ländlichen Raum verwaltet. Ministerin Tanja Gönner hat mit dem Wärmegesetz positive Impulse für mehr Klimaschutz gesetzt. Die erwartet der VCD nun auch für die Verkehrspolitik der neuen Landesregierung.

VCD appelliert: Ferienzeit beginnt — runter vom Gas!

Montag, 27. Juli 2009

Service Pressemitteilung Nr. 6/09, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 27. Juli 2009
Umsichtige Fahrweise und Tempo 30 können Kinderleben retten

Wenn am Donnerstag in Baden-Württemberg die Sommerferien be­gin­nen, sind Kinder wieder mehr als sonst und oft den ganzen Tag über zu Fuß, mit Fahrrädern, Rollern oder Skateboards unter­wegs, darauf macht der Umwelt- und Verbraucherverband Ver­kehrs­club Deutschland e.V. (VCD) aufmerksam. Autofahrer sollten daher be­son­ders umsichtig fahren, appelliert der VCD an die motorisierten Ver­kehrs­teilnehmer.

Denn anders als Erwachsene können Kinder aufgrund mangelnder Erfahrung und eines geringeren Reaktionsvermögens die Gefahren des Straßenverkehrs häufig nicht richtig einschätzen und sich an­ge­messen verhalten“, erklärt Matthias Lieb, VCD-Lan­des­vor­sitzender.
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VCD begrüßt Elektrorad-Vorstoß der Pforzheimer Verwaltung

Sonntag, 05. Juli 2009

Pressemitteilung 13/2009, VCD-Pforzheim-Enz, 4. Juli 2009
Bundesweites Zeichen für zukunfts­weisendes Verkehrs­konzept

Am kommenden Mittwoch wird im Planungs- und Umwelt-Ausschuss des Pforzheimer Gemeinderates über eine Abwrackprämie für Fahr­räder debattiert werden. Die Verwaltung schlägt vor, an­ge­sichts der derzeit geringen Radnutzung und der schwierigen Topographie in Pforzheim, die Anschaffung von Fahrrädern mit Elektro­antrieb mit einem städtischen Zuschuss von 100 EUR fördern zu wollen. Diesen Verwaltungsvorschlag unterstützt der Umwelt- und Ver­braucher­verband Verkehrsclub Deutschland, Kreisverband Pforz­heim/Enzkreis e.V. (VCD).: „Die Förderung des Radverkehrs in Pforzheim ist dringend notwendig – in keiner anderen Großstadt in Baden-Württemberg ist der Radverkehrsanteil so gering wie in Pforzheim und gleichzeitig die Verkehrsprobleme so groß“, erklärt VCD-Landes- und Kreisvorsitzender Matthias Lieb. „Offensichtlich gibt es hier einen Zusammenhang: Da Radfahren in Pforzheim derzeit nicht attraktiv ist, wird der PKW überproportional genutzt, was dann zu den bekannten Verkehrsproblemen führt“.

Der VCD begrüßt deshalb den neuen Ansatz des Ver­kehrs­ent­wicklungsplanes, die Verkehrsmittel des sog. Umwelt­verbundes, d.h. Fußgänger, Radverkehr und Bus und Bahn fördern zu wollen.

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CO2-Grenzwerte für Kleinlaster machbar

Mittwoch, 24. Juni 2009

Pressemitteilung Nr. 19/09, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 24. Juni 2009
Politik und Autohersteller sollten anstatt zu lamentieren Vorreiter sein

Kein Verständnis hat der Umwelt- und Ver­braucherverband Ver­kehrsclub Deutschland (VCD) e.V. für die Verzögerungstaktik von Land und dem Hersteller Daimler, die eine zügige Einführung strengerer Kohlendioxid (CO2)-Grenzwerte für Kleinlaster verhindern möchten.

Dass die höhere Nutzlast bei Kleinlastern im Vergleich zu Per­so­nen­kraftwagen kein wirklicher Hinderungsgrund sein müsse, die von der EU geplanten CO2-Vorgaben einzuhalten, zeigten bereits marktreife Spar-Modelle von anderen Herstellern in anderen Bundes­ländern, bekräftigt Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender, seine Kritik an der Haltung von Daimler und Landesregierung. Der CO2-Ausstoß dieser Kleinlaster der Daimler-Konkurrenz läge schon heute nur knapp über dem für 2012 von der EU vorgesehen CO2-Durch­schnitts­wert von 175 Gramm.
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Baden-Württemberg: Landes­delegierten­ver­samm­lung 2009 des Verkehrsclubs

Dienstag, 23. Juni 2009

Pressemitteilung Nr. 18/09, Stuttgart, 23. Juni 2009
VCD fordert: Politik muss Stuttgart 21 endgültig beerdigen und Konzept Kopfbahnhof 21 umsetzen

Die Vertreterinnen und Vertreter des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) in Baden-Württemberg fordern in einer landesweiten Re­so­lu­tion eine endgültige Abkehr vom Milliardengrab Stuttgart 21 und stattdessen den Ausbau des Regionalverkehrs im gesamten Land.

Nach Ansicht der VCD-Delegierten berge der geplante Tun­nel­bahn­hof in Stutt­gart nicht kalkulierbare finanzielle Risiken und werde deshalb von der Mehrheit der Bevölkerung in ganz Baden-Württem­berg mit gutem Grund abgelehnt.

Stuttgart 21 sei ein Fass ohne Boden und gehe schon heute zu Lasten des gesamten Regionalverkehrs im Land, heißt es in der Resolution, die bei der Landesdelegiertenversammlung 2009 in Stutt­gart verabschiedet wurde.

Notwendige Ausweitungen des Angebotes im Regionalverkehr fän­den wegen Geldmangels nicht mehr statt, die Landesregierung kürze schon seit 2005 beim Bus- und Bahnverkehr zugunsten des Straßen­baus, obwohl die Fahrgastzahlen im Land um 40 Prozent gestiegen seien. Statt das Angebot im Öffentlichen Verkehr der Nach­frage anzupassen und aktiv zum Klimaschutz beizutragen, stecke das Land Steuergelder lieber in das gigantische, un­kal­kulier­bare Immobilienprojekt Stuttgart 21.

Wie das Beispiel des Transrapid in München zeige, könne dieser Mil­liar­den-Wahnsinn noch gestoppt werden, sind sich die VCD-Dele­gierten einig. Sie fordern, mit dem gesparten Geld das Alternativ­konzept Kopfbahnhof 21 umzusetzen und den Regional­verkehr in ganz Baden-Württemberg vom Main bis zum Bodensee zu modernisieren.

Der VCD versteht sich als Umwelt- und Verbraucherverband für nach­haltige Mobilität. In seinem Engagement wird er bundesweit von über 60.000 Mitgliedern und Förderern unterstützt. Landesweit hat der VCD in Baden-Württemberg über 13.000 Mitglieder und ist damit der größte Landesverband.