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Sonntag, 21. August 2011
Hannover/ Bad Bevensen 20.08.11
VCD: „Niedersachsen benötigt keine neue Autobahnen mehr!“/Sofortmaßnahmen und Ausbau des umweltfreundlichen Schienenverkehrs angemahnt
„Die Ablehnung der A 39 Lüneburg – Wolfsburg durch die Stadt Bad Bevensen ist ein gutes Signal für die Verkehrspolitik in Niedersachsen. Die Landesregierung in Hannover wäre gut beraten, das von ihr favorisierte Projekt endlich zu den Akten zu legen!“, erklärt Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD).
Der Rat der Stadt Bad Bevensen hat am Donnerstagabend eine Resolution gegen die geplante Trasse der A 39 verabschiedet, da sie umliegende Orte zerschneiden würde. Bislang befürwortete eine Mehrheit der Lokalpolitik noch den Bau der rund eine Milliarde Euro teuren Autobahn. „Egal wo sie entlangführt: neue Autobahnen sind altbackene, überholte Ideen und lösen nicht die zukünftige Verkehrsprobleme. Statt immer mehr Fernstraßen vor allem für völlig überflüssige Lkw-Transitverkehre durch die Landschaft zu planen, solle besser das bestehende Schienennetz ausgebaut werden. Trotz enger Kapazitäten gebe es dort auf wenig, oder derzeit gar nicht genutzten Trassen genügend Reserven, um die erforderlichen Verkehre abwickeln zu können,“ so Friedrichs. „Erforderlich dafür wäre nur eine entsprechende Weichenstellung in Hannover; die steht allerdings bei der CDU/FDP-Landesregierung noch aus.“
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Tags:A39, Autobahn, Autobahnbau, Bad Bevensen, Dannenberg, Uelzen
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Freitag, 11. Februar 2011
VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 4/2011, Hannover 11.02.11
VCD: „Besser in zukunftsfähige Infrastruktur als in Autobahnen investieren“/Neben Küstenautobahn auch Ostumfahrung Hamburgs auf Wunschliste der Landesregierung
Im heutigen Weser Kurier hat Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) die Bundesregierung aufgefordert, bis Ende des Jahres einen Finanzierungsplan für den Küstenautobahn-Elbtunnel bei Drochtersen westlich von Hamburg vorzulegen. Gleichzeitig brachte McAllister eine Ostumfahrung Hamburgs mit Anschluss an die A 39 (bisher A 250) bei Lüneburg und die A 7 in der Lüneburger Heide ins Spiel. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) lehnt diese Pläne entschieden ab.
„Wer um alles in der Welt soll das bezahlen? Wozu sollen diese Milliarden-Subventionen in immer mehr Fernstraßen gut sein?“, fragt Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender VCD-Landesvorsitzender aus Lüneburg. „Angesichts steigender Ölpreise und hohem Umweltbewusstsein, sollten die Forderungen der Auto-Lobby nach noch mehr Straßen nicht länger 1:1 übernommen werden und endgültig der Vergangenheit angehören.“ Der VCD fordert die Länder-Regierungschefs von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg auf, sich Gedanken um eine zukunftsfähige Verkehrspolitik zu machen, anstatt auf alte Konzepte zu setzen.
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Tags:Autobahn, Autobahnbau, Hamburg, Infrastruktur, Küstenautobahn, Schienennetz
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Montag, 11. Oktober 2010
Pressemitteilung 22/2010, VCD-Landesverband Niedersachsen, Hannover/Braunschweig, 10.10.2010
„A 39-Steuerverschwendung endlich stoppen!“/A 39-Mittel für RegioStadtBahn umwidmen!
Die Arbeiten zum Umbau des Autobahndreiecks Braunschweig-Südwest kommen voran. Von Salzgitter nach Wolfsburg braucht man demnächst nicht mehr auf der A 39 rechts abzufahren, sondern kann auf der Hauptfahrspur bleiben. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisiert die teure Baumaßnahme als Steuerverschwendung. „Krasser könnte der Kontrast nicht sein: die RegioStadtBahn von Uelzen über Braunschweig nach Bad Harzburg steht vor dem Aus, während in der gleichen Region die Millionen von der Öffentlichkeit völlig unbemerkt verschwendet werden“, kritisiert der Braunschweiger stellvertretende VCD-Landesvorsitzende Harald Walsberg.
„Das Umbau-Projekt Braunschweig-Südwest ist schon zur Halbzeit viel teurer als geplant. Der Steuerzahler darf nicht länger für Verkehrspolitik von vorgestern und eine Kostenkalkulation bluten, die mit der Realität nicht zu tun hat“, bemängelt der Lüneburger stellvertretende VCD-Landesvorsitzende Hans-Christian Friedrichs. Noch vor Kurzem gab die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Kosten von 72,5 Millionen Euro für den umstrittenen und 2009 begonnenen Umbau des Autobahndreiecks Braunschweig-Südwest an. Nun gibt die Behörde in einer Pressemitteilung bekannt, dass man demnächst auf der A 39 Richtung Wolfsburg die neue Trasse nutzen könne und dass das Projekt voraussichtlich 2012 abgeschlossen sein wird. „Ganz nebenbei erfährt man, dass die Gesamtkosten inzwischen bei 92 Millionen Euro liegen sollen. Das ist eine Kostensteigerung von fast 27 Prozent in nur anderthalb Jahren. Rechnet man die Entwicklung bis 2012 hoch, kann man davon ausgehen, dass auch dieses Verkehrsprojekt die Konditionen, zu denen es geplant wurde, weit übersteigen wird, vermutlich um über 50 Prozent“, moniert Walsberg.
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Tags:A39, Autobahnbau, Autobahndreiecks, Preiserhöhung
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Freitag, 10. September 2010
VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 18/2010, Hannover/Lüneburg 10.09.2010.
Lobby-Verein zeigt sich beratungsresistent/Nordland-Autobahn-Verein ruft wider besseren Wissens nach Autobahnen
Erneut macht der Nordland-Autobahn-Verein von sich reden. Er fordert unter anderem die Bereitstellung von Mitteln für den Bau der A 39 und die Heraufstufung der A 21 in den Vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Niedersachsen appelliert nun an den Verein, die Pläne aus den 1960er Jahren endlich fallen zu lassen und die Realitäten anzuerkennen. „Die Lage ist eindeutig: die überflüssigen Projekte A 39 und A 21 müssen zugunsten des Bahnnetzes aus dem Bundesverkehrswegeplan verschwinden“, so der stellvertretende VCD-Landesvorsitzende Hans-Christian Friedrichs.
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Tags:A21, A39, Autobahnbau, Bundesverkehrswegeplan, IHK, Nordland-Autobahn-Verein
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Freitag, 16. Juli 2010
VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 14/2010, 16.07.10 Hannover.
VCD: „Dem Touristik-Dachverband muss die Hitze in den Kopf gestiegen sein!“/Bahnverkehr als umweltfreundliche Alternative zu mehr Straßen angemahnt
„Das muss an der Hitze liegen! Anders können wir uns nicht vorstellen, dass der Touristikverband Niedersachsen den zügigen Bau der heftig umstrittenen Küstenautobahn A 20 fordert!“ Mit dieser Stellungnahme reagiert Harald Walsberg, stellvertretender Landesvorsitzender der Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Landesverband Niedersachsen auf die heutige Straßenbau-Forderung der Touristikorganisation.
„Besser wäre es, wenn sich der Touristikverband für einen nachhaltigen Tourismus von Anfang an einsetzen würde. Dazu zählt bei der Anreise schon die Nutzung der umweltfreundlichen Bahn.“, so Walsberg. Die seit Jahren geplante Küstenautobahn A 20 sei ein „Anti-Tourismusprojekt“, zerschneidet sie doch etwa im Elbe-Weser-Bereich eine Region, in der der Tourismus sich gerade erst positiv entwickelt. „In manchen Köpfen ist aber Tourismus noch die Parkpalette mit Seeblick. Das sind überholte Vorstellungen aus den sechziger Jahren, als man gerade an der niedersächsischen Nordseeküste schlimme Fehler mit dem Aufbau des Massentourismus gesetzt habe.
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Tags:A20, Autobahnbau, Cuxhaven, Esens, Infrastruktur, Küstenautobahn, Schienenverkehr, Tourismus, Wilhelmshaven
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Dienstag, 25. Mai 2010
VCD Hessen, Pressemitteilung 13/2010, Kassel, 25. Mai 2010
VCD: „Sparkommissar Koch, Ihr Einsatz!“
Falsche Prioritäten in der Finanzpolitik wirft der Verkehrsclub Deutschland (VCD) der hessischen Landesregierung vor. Das Festhalten an extrem teuren Verkehrsprojekten mit geringem Bedarf steht im deutlichen Widerspruch zu der Behauptung, Kürzungen bei der Familien- und Bildungspolitik seien ohne Alternativen.
Während sich Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) für einen einzigen 240-Millionen-Tunnel an der überdimensionierten A 44 in Nordhessen feiern lässt, erklärt Ministerpräsident Koch 170 Millionen Euro für das Bafög für unzumutbar. Der VCD kritisiert ebenfalls die Landespolitik, die gleichzeitig Kürzungen an den Universitäten beschließt und Mehrkosten beim Flugplatz Kassel-Calden in gleicher Größenordnung absegnet.
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Tags:A44, Autobahn, Autobahnbau, Dienstwagen, Nordhessen, Straßenbau
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Freitag, 19. Februar 2010
VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 6/2010, 19. Februar 2010, Hannover.
VCD: „Neue Nummern für olle Kamellen? Der Karneval ist vorbei, Herr Bode!“/Niedersachsen braucht eine zukunftsfähige Verkehrspolitik, die mehr zu bieten hat, als die Umbenennung von Autobahnen.
„Dr. Philipp Rösler war kaum ein halbes Jahr im Amt und kaum in die komplexen Aufgabenstellungen des Wirtschafts- und Verkehrsministeriums eingearbeitet, da wurde er auch schon nach Berlin abberufen. Sein Nachfolger, Jörg Bode, hat nun auch schon mehr als 100 Tage das gewichtige Ministerium inne, außer Blütenträumen einer neuen Autobahn von Walsrode über Celle nach Berlin und der sinnfreien Umbenennung von A 22 und A 250 ist aber kaum etwas Zielführendes zu vernehmen“, kritisiert Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender Landesvorsitzender des VCD in Niedersachsen.
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Tags:A20, Autobahn, Autobahnbau, Küstenautobahn, LKW-Maut, Schifffahrt
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Donnerstag, 19. November 2009
Pressemitteilung Nr. 32/09, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 19. November 2009
Zur Verkehrsministerkonferenz in Heidelberg: Verkehrsclub kritisiert geplanten Autobahnausbau
Anlässlich der in Heidelberg stattfindenden Verkehrsministerkonferenz kritisiert der Umweltverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) den von Innenminister Rech geforderten Ausbau der Autobahnen A 6 und A 8. Die erwarteten Verkehrszuwächse können nach Ansicht des VCD nur mit einer konsequenten Verlagerung von der Straße auf die Schiene bewältigt werden. Deshalb fordert der VCD einen güterverkehrstauglichen Ausbau des Schienennetzes, sowohl im Rheintal als auch in Ost-West-Richtung zwischen Stuttgart und Ulm.
VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: “Ein weiterer Ausbau der Autobahnen in Baden-Württemberg erzeugt nur zusätzlichen Verkehr und widerspricht den Klimaschutzzielen des Landes. Um der Zukunft ökonomisch und ökologisch gerecht zu werden, muss die Landesregierung Verkehre auf umweltfreundliche Verkehrsträger wie die Bahn verlagern. Das gilt insbesondere für den Transitgüterverkehr, bei dem die größten Zuwächse prognostiziert werden.”
Leider fehlt es im Südwesten nach Einschätzung des VCD an einem leistungsfähigen, güterverkehrstauglichen Schienennetz. VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: “Beim Ausbau der Rheintalbahn geht wegen mangelhafter Trassenplanung kaum etwas voran. Und die geplante Neubaustrecke von Stuttgart nach Ulm kann von Güterzügen nicht befahren werden. Dabei müssen gerade in der Ost-West-Richtung wegen der Geislinger Steige viele Unternehmen auf die Schiene verzichten und ihre Lkws in den Stau auf der A 8 schicken.”
Der VCD fordert von der Landesregierung ein Umdenken in der Verkehrspolitik. “Wer versucht, prognostizierten Verkehrszuwächsen mit Straßenbau hinterher zu hecheln, setzt die falschen Prioritäten und ist zum Scheitern verurteilt. Wer Klimaschutz Ernst nimmt und Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene verlagern will, muss auch die entsprechende Infrastruktur zur Verfügung stellen“, erklärte der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb.
Tags:A8, Autobahn, Autobahnbau, Geislinger Steige, Neubaustrecke, Rheintal, Rheintalbahn
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Montag, 09. November 2009
VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 33/2009, 09.11.09, Lüneburg/Hannover.
„Peinliches Theater der IHK und einiger Speditionen!“/Ausbau des Bahnverkehrs und Erhöhung der Lkw-Maut als Alternative angemahnt
„Erhöhter Stress auf der B4: Gegen Bluthochdruck hilft A39!“ Daneben eine Tablettenpackung mit Autobahnsymbolen. So wirbt der Nordland-Autobahn-Verein auf seiner neuen Website für die A39. Gleichzeitig startet er eine Kampagne mit Großplakaten auf Lkw ortsansässiger Speditionen.
Dazu Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD): „Bei diesen Speditionen handelt es sich um die gleichen Akteure, die auch im Vorstand der Industrie und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg den Ton angeben. So zum Beispiel der Wolfsburger VW-Spediteur und Oberbürgermeister Schnellecke. Diese Verzahnung von Politik und Wirtschaft nennt man Lobbyismus – in diesem Fall nur noch peinlicher Lobbyismus.“ Der VCD kritisiert, dass hier der massive Eingriff in einen Raum mit erheblicher Umweltzerstörung und Belastung der Anwohner mit verharmlosenden Werbesprüchen schöngeredet wird. „Wer die A39 mit Pillen gegen Bluthochdruck, mit einem Pflaster oder mit einem Abführmittel gleichsetzt – also mit Medizin – hat die Grenzen des guten Geschmacks doch weit überschritten“, so Friedrichs.
„Wir laden den Nordland-Autobahn-Verein ein, sich unter Einbeziehung der Wirtschaft, Kommunen und Verbände an einer sachlichen Debatte über zukunftsfähige Mobilität zu beteiligen, die ohne den Bau milliardenschwerer Autobahnprojekte auskommt.“, erklärt Friedrichs. Der VCD fordert den nachhaltigen Ausbau des Schienennetzes sowie eine Erhöhung der Lkw-Maut auf allen Straßen, um die Belastungen für Mensch und Natur durch immer mehr Schwertransporte auf der Straße zu verringern. „Das ist konsequenterer Gesundheitsschutz als Bluthochdrucktabletten für neue Autobahnen.“
Tags:A39, Autobahn, Autobahnbau, LKW-Maut, Lobbyismus, Spedition
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Montag, 26. Oktober 2009
Pressemitteilung 30/2009 VCD-Landesverband Niedersachsen, 25.10.09 Hannover.
VCD: „Hoffentlich geht das gut!“/FDP-Politiker bislang nur durch Straßenbau-Planungen auffällig
Mit sehr großer Sorge betrachtet der Verkehrsclub Deutschland(VCD) die geplante Neubesetzung des niedersächsischen Wirtschafts- und Verkehrsressorts. Nach aktuellen Meldungen soll der jetzige FDP-Fraktionsvorsitzende im Niedersächsischen Landtag, Jörg Bode, diese Schlüsselposition einnehmen.
„Bode fiel in der Vergangenheit leider nur durch altbackene verkehrspolitische Vorstellungen auf, die unser Land nicht weiterbringen,“ so Michael Frömming, VCD-Landesvorsitzender. „Erst im Juni hatte Bode nach schweren Verkehrsunfällen auf der A2 den Neubau einer Autobahn vom Walsroder Kreuz in Richtung Osten vorgeschlagen. Die Frage von Sinn und Kosten solcher waghalsiger Ideen spielen bei Herrn Bode offenbar keine Rolle. Ein kommender Wirtschaftsminister wäre aber gut beraten, sich ernsthaft mit verkehrspolitischen Fragstellungen zu befassen anstatt für Milliarden Subventionen immer neue Autobahnen durch das Land zu fordern“.
Von Bode erwartet der VCD ein klares Bekenntnis zum Ausbau des Schienenverkehrs, ein Engagement für eine höhere Lkw-Maut und ein klares Nein zu den Planungen für überlange Lkw auf den Straßen, den sogenannten Gigalinern. „Wir lassen uns gerne von Herrn Bode positiv überraschen. In jedem Fall werden wir seine Aktivitäten konstruktiv-kritisch begleiten“, kündigt Frömming an.
Tags:Autobahnbau, Gigaliner, Unfallzahlen
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