Mit ‘Autobahn’ getaggte Artikel

Erneute Diskussion um Pkw-Maut

Dienstag, 18. Mai 2010

VCD-Pressemitteilung 42/10 – Berlin, 18.05.10
VCD warnt vor Pkw-Vignette

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) warnt anlässlich des erneuten Vorstoßes von Unionspolitikern zur Pkw-Maut eindringlich vor Schnellschüssen. Insbesondere eine Autobahnvignette für Pkw sei aus sozial- und umweltpolitischen Gründen abzulehnen.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Jetzt überstürzt eine Pkw-Maut einzuführen, um Haushaltslöcher zu stopfen, ist kurz­sichtig und umweltpolitisch fatal. Vor allem eine Vignetten-Lösung für Pkw, wie sie nun auch wieder von Politikern aus CDU und CSU als vermeintlich einfache Lösung ins Spiel gebracht wird, ist klar abzulehnen. Denn sie bevorzugt Vielfahrer und widerspricht damit dem auch von der schwarz-gelben Bundesregierung propagier­ten Klimaschutz.
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UBA pro Pkw-Maut – VCD: Ausweitung von Lkw-Maut, Mineralöl-, Öko- und Kfz-Steuer muss Vorrang haben

Donnerstag, 15. April 2010

VCD-Pressemitteilung 25/10 – Berlin, 15.04.10

Anlässlich der Vorschläge des Umweltbundesamtes (UBA) zur Pkw-Maut betont der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD), dass eine mögliche Pkw-Maut in ihrer Ausgestaltung so aussehen müsse, wie UBA-Präsident Jochen Flasbarth sie andenke: flächendeckend und fahr­streckenabhängig. Um die Nutzer von Verkehrswegen stärker an den von ihnen verursachten Kosten zu beteiligen, müssten jedoch vor­rangig die Lkw-Maut ausgeweitet sowie die bestehenden, sinn­vollen Instrumente der Mineralöl-, Öko- und Kfz-Steuer heran­gezogen werden. Außerdem seien bei der Pkw-Maut Fragen zum Daten­schutz und Datenerhebung sowie deren Kosten zu klären.
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Urteil zur A 44 Kassel–Eisenach

Mittwoch, 14. April 2010

Pressemitteilung 6/2010, VCD Hessen, Kassel, 14. April 2010
VCD: Schäden sicher, Bedarf weiterhin unbelegt

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Hessen bedauert, dass die Pla­nun­gen zur ge­planten A 44 bei Waldkappel und Küchen bestätigt wurden. „Das Bundesverwaltungsgericht billigt Regierung und Straßen­bau­verwaltung einen weiten Spielraum zu. Damit sind Bedarf und Nutzen der Autobahn jedoch keinesfalls bestätigt“, so VCD-Landes­geschäftsführer Martin Mützel. Die intensive Beratung der Klagen hat jedoch nach Ansicht des VCD gezeigt, dass die Bedenken von Umweltverbänden und Bürgerinitiativen berechtigt und begründet sind.
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Verkehrsminister will A 22 und A 250 um­be­nen­nen

Freitag, 19. Februar 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 6/2010, 19. Februar 2010, Hannover.
VCD: „Neue Nummern für olle Kamellen? Der Karneval ist vor­bei, Herr Bode!“/Niedersachsen braucht eine zukunfts­fähige Verkehrspolitik, die mehr zu bieten hat, als die Umbenen­nung von Autobahnen.

Dr. Philipp Rösler war kaum ein halbes Jahr im Amt und kaum in die komplexen Aufgabenstellungen des Wirtschafts- und Ver­kehrs­ministeriums eingearbeitet, da wurde er auch schon nach Berlin abberufen. Sein Nachfolger, Jörg Bode, hat nun auch schon mehr als 100 Tage das gewichtige Ministerium inne, außer Blüten­träu­men einer neuen Autobahn von Walsrode über Celle nach Berlin und der sinnfreien Umbenennung von A 22 und A 250 ist aber kaum etwas Zielführendes zu vernehmen“, kritisiert Hans-Christian Fried­richs, stellvertretender Landesvorsitzender des VCD in Nieder­sachsen.
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Meißen: Zustimmung zu Lärmschutzplänen an der A 4

Montag, 15. Februar 2010

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 15.2.2010
Lärmgeplagte Bürger sollten mit “kreativen Aktionen” unterstützen

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale zeig­te sich sehr erfreut über die Initiative der Gemeinde Trie­bisch­tal, sich mit den Nachbarkommunen verbünden zu wollen, um sich gemeinsam für mehr Ruhe für die Autobahnanwohner ein­zu­setzen.
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Der VCD fordert die Erweiterung der A 100 gänzlich aufzugeben

Mittwoch, 25. November 2009

Pressemitteilung VCD Nord-Ost, Berlin, 25.11.2009.

Der VCD begrüßt die Entscheidung, die Planungskosten für die Er­weiterung der A 100 im Berliner Doppelhaushalt 2010/11 zu strei­chen, als einen ersten Schritt in die richtige Richtung. Nun komme es darauf an, das Projekt ganz zu stoppen und in Bus und Bahn, aber auch den Ausbau für Rad- und Fußgängerverkehre zu investieren.

Zudem warnt der VCD vor steigender Lärmbelastung im Zuge der noch nicht gänzlich aufgegebenen A 100-Erweiterung vom Dreieck Neukölln bis zum Treptower Park in den an- und umliegenden Wohn­gebieten. Der Ausbau der Autobahn würde in den Zu­fahrts­straßen sowie in den umliegenden Straßen der dicht besiedelten Wohn­gebiete zu steigender Verkehrs- und damit zu wachsender Lärm­belastung führen. Christian Kölling vom VCD Nordost sagt: “Der örtliche Straßenverkehr, aber auch der Schienen­verkehr belasten die Wohngebiete bereits heute stark mit Lärm. Wir können die Lärm­aus­wirkungen der Autobahn nicht losgelöst von bereits vorhandenem Lärm auf Schiene und Stadtstraße betrachten und müssen Lärm so weit wie möglich reduzieren.
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Transitgüterverkehr muss auf die Schiene

Donnerstag, 19. November 2009

Pressemitteilung Nr. 32/09, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 19. November 2009
Zur Verkehrsministerkonferenz in Heidelberg: Verkehrsclub kritisiert geplanten Autobahnausbau

Anlässlich der in Heidelberg stattfindenden Verkehrs­minister­konferenz kritisiert der Umweltverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) den von Innenminister Rech geforderten Ausbau der Auto­bahnen A 6 und A 8. Die erwarteten Verkehrszuwächse können nach Ansicht des VCD nur mit einer konsequenten Verlagerung von der Straße auf die Schiene bewältigt werden. Deshalb fordert der VCD einen güterverkehrstauglichen Ausbau des Schienennetzes, sowohl im Rheintal als auch in Ost-West-Richtung zwischen Stuttgart und Ulm.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: “Ein weiterer Ausbau der Auto­bahnen in Baden-Württemberg erzeugt nur zusätzlichen Ver­kehr und widerspricht den Klimaschutzzielen des Landes. Um der Zukunft ökonomisch und ökologisch gerecht zu werden, muss die Landesregierung Verkehre auf umweltfreundliche Verkehrs­träger wie die Bahn verlagern. Das gilt insbesondere für den Transit­güter­verkehr, bei dem die größten Zuwächse prognostiziert werden.

Leider fehlt es im Südwesten nach Einschätzung des VCD an einem leistungsfähigen, güterverkehrstauglichen Schienennetz. VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb: “Beim Ausbau der Rheintalbahn geht wegen mangelhafter Trassenplanung kaum etwas voran. Und die geplante Neubaustrecke von Stuttgart nach Ulm kann von Güterzügen nicht befahren werden. Dabei müssen gerade in der Ost-West-Richtung wegen der Geislinger Steige viele Unternehmen auf die Schiene verzichten und ihre Lkws in den Stau auf der A 8 schicken.

Der VCD fordert von der Landesregierung ein Umdenken in der Verkehrspolitik. “Wer versucht, prognostizierten Verkehrs­zu­wäch­sen mit Straßenbau hinterher zu hecheln, setzt die falschen Prioritäten und ist zum Scheitern verurteilt. Wer Klima­schutz Ernst nimmt und Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene verlagern will, muss auch die entsprechende Infrastruktur zur Verfügung stellen“, erklärte der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb.

VCD kritisiert pro A 39-Kampagne

Montag, 09. November 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 33/2009, 09.11.09, Lüneburg/Hannover.
„Peinliches Theater der IHK und einiger Speditionen!“/Ausbau des Bahnverkehrs und Erhöhung der Lkw-Maut als Alternative angemahnt

Erhöhter Stress auf der B4: Gegen Bluthochdruck hilft A39!“ Daneben eine Tablettenpackung mit Autobahnsymbolen. So wirbt der Nordland-Autobahn-Verein auf seiner neuen Website für die A39. Gleichzeitig startet er eine Kampagne mit Großplakaten auf Lkw ortsansässiger Speditionen.

Dazu Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender Landes­vor­sitzen­der des Verkehrsclub Deutschland (VCD): „Bei diesen Spe­di­tio­nen handelt es sich um die gleichen Akteure, die auch im Vorstand der Industrie und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg den Ton angeben. So zum Beispiel der Wolfsburger VW-Spediteur und Oberbürgermeister Schnellecke. Diese Verzahnung von Politik und Wirtschaft nennt man Lobbyismus – in diesem Fall nur noch peinlicher Lobbyismus.“ Der VCD kritisiert, dass hier der massive Eingriff in einen Raum mit erheblicher Umweltzerstörung und Belastung der Anwohner mit verharmlosenden Werbesprüchen schöngeredet wird. „Wer die A39 mit Pillen gegen Bluthochdruck, mit einem Pflaster oder mit einem Abführmittel gleichsetzt – also mit Medizin – hat die Grenzen des guten Geschmacks doch weit überschritten“, so Friedrichs.

Wir laden den Nordland-Autobahn-Verein ein, sich unter Ein­be­ziehung der Wirtschaft, Kommunen und Verbände an einer sach­lichen Debatte über zukunftsfähige Mobilität zu beteiligen, die ohne den Bau milliardenschwerer Autobahnprojekte auskommt.“, erklärt Friedrichs. Der VCD fordert den nachhaltigen Ausbau des Schienen­netzes sowie eine Erhöhung der Lkw-Maut auf allen Straßen, um die Belastungen für Mensch und Natur durch immer mehr Schwer­transporte auf der Straße zu verringern. „Das ist kon­sequen­terer Gesundheitsschutz als Bluthochdrucktabletten für neue Auto­bahnen.

Neue Angebote im niedersächsischen Bahn-Fernverkehr

Freitag, 30. Oktober 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 31/09, 30.10.09, Hannover
Deutsche Bahn AG bekommt Konkurrenz im Fernverkehr/VCD: „Neue und zusätzliche Verbindungen für Niedersachsen wünschenswert!“/Sinnvolle Alternative zu überlasteten Auto­bahnen

Mit der französischen Staatsbahn SNCF und dem Unternehmen Loco­more Rail mit Sitz in Berlin könnten nach Informationen der Ta­ges­zeitung „Die Welt“ auch in Niedersachsen schon bald zu­sätz­li­che Fernverkehrszüge auf den Gleisen unterwegs sein. Genannt werden die Strecken von Hamburg nach Köln und Frank­furt.

Wir begrüßen ausdrücklich jede Initiative für einen Wettbewerb auch im Bahn-Fernverkehr, wenn die Kunden davon einen Nutzen haben. Auch Niedersachsen könnte von dieser Initiative pro­fi­tieren“, so Michael Frömming, niedersächsischer Landes­vorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD). Vor allem zwischen Hamburg und Köln ist das Fernverkehrsangebot nach Ansicht des VCD aus­bau­fähig. „Vor zehn Jahren hat die Deutsche Bahn AG dort den bei der Kundschaft beliebten Interregio mit Halten auch in den Kreis­städten Rotenburg (Wümme) und Diepholz ersatzlos ein­gestellt. Den Fahrgästen blieb nur die Wahl zwischen dem teureren Inter­city oder dem langsameren Regionalverkehr“, so Frömming.

Durch die mögliche Konkurrenzsituation ab Sommer 2010 sei nun auch die Deutsche Bahn AG am Zuge, ihr Angebot kundengerechter zu gestalten. „Konkurrenz belebt das Geschäft“, so Frömming. Schön wäre es, wenn das neue Fernverkehrsangebot nicht nur die größeren Städte, wie Bremen und Osnabrück, sondern wie beim Interregio die niedersächsischen Kreis­städte mit einbeziehen würde. „In jedem Fall würde ein besseres Angebot im Fernverkehr bei vernünftigen Preisen eine sinnvolle Alternative zu den überlasteten Autobahnen darstellen!“, ist sich Frömming sicher.

Kritik an pro-Lkw-Unterschriftensammlungen

Montag, 12. Oktober 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 27/09, 12.10.09, Hannover.
Kritik an verdi-Unterschriftensammlungen an Rastplätzen/„Gewerkschafter sollen sich besser für umweltverträglichen Güterverkehr einsetzen!“
In Niedersachsen werden bereits 18,6 Mio. Euro für Lkw-Parkplätze ausgegeben

Auf Kritik stoßen die aktuellen Unterschriftensammlungen der Dienst­leistungsgewerkschaft verdi an Autobahnrastplätzen. verdi verlangt den Bau weiterer Parkplätze für Lkw sowie die Einrichtung eines Parkleitsystems für Lkw-Fahrer. „Besser wäre es, die verdi-Aktivisten würden an den Autobahnraststätten Unterschriften für die Verlagerung von Gütertransporten auf die sichere Schiene sammeln,“ so Michael Frömming, Vorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Niedersachsen.

Derzeit werden in Niedersachsen für 18,6 Millionen Euro rund 500 zusätzliche Lkw-Stellplätze an Autobahnen eingerichtet. Bun­des­weit entstehen bis 2012 insgesamt 11.000 neue Lkw-Park­plätze. Kostenpunkt: 200 Millionen Euro. „Das ist ein Kurieren an den Symtomen“, so Frömming. „Wir brauchen endlich eine deutliche Verlagerung von Gütertransporten auf die Schiene. Das sichert und schafft dort Arbeitsplätze, für die sich die Gewerkschaften einsetzen können.“ Seit Jahren fordert der VCD die Erhöhung der Lkw-Maut sowie deren Ausweitung auf alle Straßen, um eine Kostengerechtigkeit zwischen den Verkehrsträgern zu erzielen.
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