Mit ‘Autobahn’ getaggte Artikel

Tempolimit: Für mehr Verkehrssicherheit, Klima­schutz und demografischen Wandel

Mittwoch, 08. Mai 2013

Pressemitteilung, Berlin, 8. Mai 2013.
VCD unterstützt Aussagen von SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel zu Tempolimit auf Autobahnen

Deutschland ist bis heute das einzige Land in Europa und das einzige Industrieland weltweit, das kein generelles Tempolimit auf Autobahnen kennt. Jedoch würde ein Tempolimit von 120 km/h den Ausstoß des Treibhausgases CO2 um rund drei Millionen Tonnen pro Jahr reduzieren. Das entspricht dem CO2 -Ausstoß aller Busse in Deutschland. Außerdem könnte über eine Milliarde Liter Sprit eingespart werden, mit entsprechenden Kostenentlastungen für die Verbraucher.

Michael Ziesak, Bundesvorsitzender des ökologischen Verkehrsclub VCD: „Ein generelles Tempolimit rettet Leben, schützt das Klima, fördert den gleichmäßigen Verkehrsfluss und trägt dem demo­grafischen Wandel Rechnung. Aber die Diskussion darf nicht allein auf Autobahnen beschränkt bleiben, auch Tempo 30 als Basis­geschwindig­keit innerorts erhöht die Verkehrssicherheit und Lebens­qualität.
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Koalitionsgespräche zur Verkehrspolitik in Niedersachsen

Donnerstag, 07. Februar 2013

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 2/2013, 7.02.13 Hannover.
VCD: „Klares Nein zu Autobahnen A 20 und 39 wäre konsequenter Schritt für zukunftsfähigere Verkehrspolitik!“/Lob für Umwidmung von Planungsmittel für Bahn-Projekte

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Nieder­sachsen, bedauert das Festalten der designierten rot-grünen Landes­regierung an den umstrittenen Autobahnen A 20 und A 39. „Ein klares Nein wäre ein konsequenter Schritt für eine zukunfts­fähigere Verkehrspolitik in Niedersachsen“, so Hans-Christian Friedrich, stellvertretender VCD-Landesvorsitzender.

Der VCD erkennt zwar in der Umwidmung von 16 Millionen Planungs­mittel von den Autobahnplanungen in den Schienenverkehr eine rich­tungs­weisende Maßnahme. Gleichzeitig wäre aber eine Absage an den Milliarden-Subventionen für beide Straßen­bauvorhaben ein gutes und wichtiges Signal für die betroffene Region gewesen. „Wir brauchen für einen Politikwechsel im Bereich Mobilität ein deutliches Signal für den Ausbau des Umweltverbundes, in dem vor allem der Schienen­verkehr endlich wieder eine angemessene Berücksichtigung findet!

Autobahndreieck Braunschweig Südwest kostet statt 72,5 nun 110 Mio. Euro

Donnerstag, 30. August 2012

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 17/2012, 30.08.2012 Hannover/Braunschweig.
VCD: „Steuerzahler zahlen Zeche für Bodes Autobahnträume in Niedersachen!“/FDP-Verkehrsminister fordert trotz aller Warnungen zusätzliche Subventionen in Fernstraßen

Wir bedauern, dass der aus verkehrsfachlicher Sicht entbehrliche Ausbau des Südwestknoten Braunschweig an der A 39 gestern nach einer Kostenexplosion von 72,5 Mio. im Jahr 2009 auf letztendlich 110 Mio. Euro von der niedersächsischen Landes­regierung als Beitrag zur regionalen Wirtschaftstruktur gefeiert wurde“, so Harald Walsberg, stellvertretender Landes­vor­sitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD) aus Braun­schweig.
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Ausweitung der Lkw-Maut bleibt Stückwerk

Dienstag, 31. Juli 2012

Pressemitteilung, Berlin, 31. Juli 2012.
VCD fordert: Lkw-Maut auf allen Straßen und für alle Lkw ab 3,5 Tonnen

Die Ausweitung der Lkw-Maut auf 1.135 Kilometer der vierspurigen Bundes­straßen, die unmittelbar an Autobahnen anschließen, bewertet der ökologische Verkehrsclub VCD als einen zaghaften Schritt in die richtige Richtung. Zugleich muss betont werden, dass die Maut weiterentwickelt und auf das gesamte Straßennetz aus­gedehnt werden muss. Nur so kann es gelingen, ein Ausweichen von Lkw auf kleinere Bundesstraßen, Landes- und kommunale Straßen zu vermeiden und eine Wettbewerbsgerechtigkeit zwischen den Verkehrsträgern herzustellen.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Bahnunternehmen müs­sen schon heute über die sogenannten Trassenpreise auf allen Schienen­trassen und für alle Züge eine Art Schienen-Maut zahlen. Die Lkw-Maut hingegen bleibt ein Stückwerk – mit allen negativen Folgen für Mensch und Umwelt.
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VCD begrüßt neues Busangebot von Pforzheim nach Stuttgart Flughafen/Messe

Sonntag, 27. Mai 2012

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 6/2012, Mühlacker, 27. Mai 2012
Preisverzerrung durch Schienenmaut

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt das neue Busangebot von Karlsruhe und Pforzheim zum Stuttgarter Flughafen und zur Messe, das am 2. Juni startet: „Die schnelle Direktverbindung per Bus ist für Fluggäste und Messebesucher eine preiswerte und bequeme Alternative zum PKW oder Fahrdiensten“, erklärt VCD-Landes­vor­sitzender Matthias Lieb.

Der VCD weist darauf hin, dass der FDP-Fraktionsvorsitzende Dr. Rülke aus Pforz­heim zunächst ein vom Land zu subventionierendes Zug­angebot gefordert hatte, während nun ein eigenwirtschaftliches Angebot eines Busbetreibers zustande kam: „Das Land ist für den Schienen­personennahverkehr zuständig, das sind per Definition Verbindungen bis 50 Kilometer oder einer Stunde Reisezeit –die knappen Finanz­mittel dürfen nicht für Flughafenzubringer­verbindungen zweck­entfremdet werden –deshalb begrüßt der VCD die gefundene privat­wirtschaftliche Lösung“, erklärt VCD-Landes­vorsitzender Matthias Lieb.
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Kostenexplosion bei A 39-Planung

Mittwoch, 18. April 2012

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 9/2012, Hannover, 18.04.2012
VCD nimmt Bankrotterklärung zur A 39 an/Minister Bode nennt kleinlaut 1,1 Milliarden Euro für A 39-Bau

Verkehrsminister Bode spricht in einer Pressemitteilung beim „Gesehen-Vermerk“ des Bundesverkehrsministeriums für den ersten Bauabschnitt der A 39 von „weiterem Meilenstein für den Bau der A 39“, räumt aber gleichzeitig eine Kostenexplosion auf inzwischen 1,1 Mrd. Euro für den Bau der gesamten Strecke ein. Der VCD hält dieses Eingeständnis für eine Bankrotterklärung. „Es wirkt schon grotesk, das Okay für den Ausbau der Lüneburger Ostumfahrung als Meilenstein zu bejubeln und gleichzeitig zugeben zu müssen, dass für den Rest der 105 km langen Autobahnplanung die Kosten explodieren, wo doch keinerlei Finanzmittel zur Verfügung stehen“, so Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender VCD-Landesvorsitzender in Niedersachsen.
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Eine Milliarde mehr für die Verkehrsinfrastruktur ab 2012

Montag, 07. November 2011

Presseinformation, Berlin, 7. November 2011
VCD fordert: Erhalt muss vor Neubau stehen

Die auf dem gestrigen Koalitionsgipfel beschlossenen Mehr­investitionen von einer Milliarde Euro in die Verkehrsinfrastruktur, begrüßt der ökologische Verkehrsclub VCD, sofern diese Gelder nicht über­wiegend in den Straßenbau fließen.

Michael Ziesak, Bundesvorsitzender des VCD: “Die zusätzlichen finanziellen Mittel müssen jetzt erst einmal in den Erhalt der Infrastruktur fließen, anstatt in große, prestigeträchtige Neubauprojekte. Dies gilt für die Schiene sowie für die Straße.

Der VCD fordert das Bundesverkehrsministerium auf, genau zu prüfen in welchen Bereichen Neuinvestitionen überhaupt sinnvoll sind. Bei der Schieneninfrastruktur beispielsweise muss der Fokus auf dem Ausbau wichtiger Knotenpunkte liegen, die zur kurzfristigen Ka­pa­zi­täts­erweiterung führen.
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Jetzt lehnt auch die erste betroffene Stadt die A 39 ab

Sonntag, 21. August 2011

Hannover/ Bad Bevensen 20.08.11
VCD: „Niedersachsen benötigt keine neue Autobahnen mehr!“/Sofortmaßnahmen und Ausbau des umweltfreundlichen Schienen­verkehrs angemahnt

Die Ablehnung der A 39 Lüneburg – Wolfsburg durch die Stadt Bad Bevensen ist ein gutes Signal für die Verkehrspolitik in Niedersachsen. Die Landesregierung in Hannover wäre gut beraten, das von ihr fa­vorisierte Projekt endlich zu den Akten zu legen!“, erklärt Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender Landesvorsitzender des Ver­kehrs­club Deutschland (VCD).

Der Rat der Stadt Bad Bevensen hat am Donnerstagabend eine Resolution gegen die geplante Trasse der A 39 verabschiedet, da sie umliegende Orte zerschneiden würde. Bislang befürwortete eine Mehr­heit der Lokalpolitik noch den Bau der rund eine Milliarde Euro teuren Autobahn. „Egal wo sie entlangführt: neue Autobahnen sind altbackene, überholte Ideen und lösen nicht die zukünftige Ver­kehrs­probleme. Statt immer mehr Fernstraßen vor allem für völlig überflüssige Lkw-Transit­verkehre durch die Landschaft zu planen, solle besser das bestehende Schienennetz ausgebaut werden. Trotz enger Kapazitäten gebe es dort auf wenig, oder derzeit gar nicht genutzten Trassen genügend Reserven, um die erforderlichen Verkehre abwickeln zu können,“ so Friedrichs. „Erforderlich dafür wäre nur eine entsprechende Weichenstellung in Hannover; die steht allerdings bei der CDU/FDP-Landesregierung noch aus.
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Diskussion um Autobahn-Maut ist ökologischer Unsinnn

Freitag, 15. Juli 2011

Pressemitteilung 61/2011, Berlin, 15. Juli 2011.
Alle Jahre wieder: Diskussion um Autobahn-Maut. – “Öko­logischer Unsinn“ meint der VCD

Angesichts der erneuten Forderung nach Einführung der Pkw-Autobahnmaut durch die CSU-Politiker Seehofer und Ramsauer, warnt der ökologische Verkehrsclub VCD eindringlich vor sinnleeren Schnellschüssen.

Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Seit über 20 Jahren for­dern CSU-Politiker in der Ferienzeit eine Pkw-Maut. Und jedes Jahr aufs Neue wird klar, dass diese Sommerlochidee sozial ungerecht und ökologisch sinnfrei ist. Eine Vignetten-Lösung, die für einen bestimmten Zeitraum gilt, bevorzugt Vielfahrer. Wer mit dem Auto wenig unterwegs ist, wird dagegen bestraft. So zahlt der Rentner, der mit seinem VW Golf nur 1.000 Kilometer auf der Autobahn unterwegs ist, pro Kilometer 50 mal so viel wie der vielfahrende Geschäftsmann in der Mercedes S-Klasse. Ein solches Konstrukt widerspricht den Klimaschutzzielen der Bundesregierung und ist hochgradig unsozial.

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„Monstertrucks“: VCD fordert klare Absage

Montag, 21. Februar 2011

VCD Hessen, Pressemitteilung, Kassel, 21. Februar 2011

Der ökologische Verkehrsclub VCD fordert die hessische Staats­regierung auf, den Einsatz von übergroßen Lastkraftwagen voll­ständig abzulehnen. Er regiert damit auf Äußerungen von Verkehrs­minister Dieter Posch, die Bedingungen für die auch als „Gigaliner“ oder „Monstertrucks“ bekannten Fahrzeuge zu prüfen. Der VCD wünscht sich statt dessen, den Güterverkehr verstärkt auf die Schiene zu verlagern.

Der VCD befürchtet auch beim Einsatz nur auf ausgewählten Strecken erhebliche Sicherheitsprobleme. Die Zerstörungskraft bei einem Unfall ist direkt von der Masse abhängig. Je länger ein Fahr­zeug, desto mehr Fläche wird in Kurven überfahren. Liegen­gebliebene, verunglückte oder falsch parkende Riesenlaster sind schwerer zu passieren. Je länger ein Fahrzeug, desto kritischer werden Überholvorgänge. „Und spätestens, wenn die Monster­trucks sich Elefantenrennen liefern, wird die Leistungs­fähigkeit der Autobahn gesenkt, nicht erhöht.“ so Martin Mützel, VCD-Landesgeschäftsführer.
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