Mit ‘Auto und Umwelt’ getaggte Artikel

Neue Kfz-Steuer ab 1. Juli

Mittwoch, 24. Juni 2009

VCD-Pressemitteilung 46/09 – Berlin, 24.06.09
VCD-Steuerrechner online
VCD kritisiert Bundesregierung und informiert Autofahrer

Zum 1. Juli tritt die Neuregelung der Kfz-Steuer in Kraft. Die im Rah­men des zweiten Konjunkturprogramms ausgehandelte Reform sieht vor, die Steuer für alle neu zugelassenen Pkw nach CO2-Aus­stoß und Hubraum zu erheben. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die fehlende ökologische Lenkungswirkung der Neuerung zu­gunsten sparsamer Autos. Die neue Kfz-Steuer berechnet sich nach Hubraumgröße und CO2-Ausstoß. Dabei wird für Diesel­fahr­zeuge ein Sockelbetrag von 9,50 Euro je 100 Kubik­zenti­meter Hubraum, für Benziner von 2 Euro je 100 Kubik­zenti­meter Hubraum fällig. Jedes Gramm CO2 oberhalb der Grenze von 120 Gramm je Kilometer wird generell gleich hoch besteuert. Diese Regelungen greifen nach Einschätzung des VCD zu kurz.
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Tag der Verkehrssicherheit am Samstag

Freitag, 19. Juni 2009

VCD-Pressemitteilung 46/09 – Berlin, 19.06.09
VCD: »Vision Zero« für mehr Verkehrssicherheit

Täglich sterben auf deutschen Straßen mehr als zwölf Menschen. Über 70 000 wurden 2008 schwer verletzt – das entspricht der Ein­wohnerzahl einer mittelgroßen Stadt. Obwohl die Unfallzahlen in den letzten Jahren zurückgegangen sind, sei das kein Grund zur Be­ruhi­gung, mahnt der Verkehrs­club Deutschland e.V. (VCD) anlässlich des 5. Tages der Verkehrssicherheit am kommenden Sonn­abend an. Um die Ziele des EU-Aktionsprogramms zur Straßen­verkehrs­sicherheit zu erreichen, sei ein umfassenderer Ansatz nötig, als ihn die Bundesregierung derzeit verfolge.
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Mit Bus und Bahn in die Natur – VCD-Tagung im Vogelsberg

Donnerstag, 23. April 2009

Pressemitteilung 11/2009, VCD-Hessen, Kassel/Schotten, 23. April 2009
VCD-Tagung im Vogelsberg über Perspektiven für einen sanften Tourismus in Hessen

Hessen bietet mit seinen zahlreichen Naturparks beste Vor­aus­setzungen für einen umweltverträglichen Tourismus ohne Auto. Doch die Möglichkeiten, mit Bus und Bahn anzureisen, sind von sehr unter­schiedlicher Qualität. Das hat eine Untersuchung des Verkehrs­club Deutschland (VCD) ergeben. Die Ergebnisse werden auf einer Tagung des VCD-Landesverbands Hessen am 9. Mai im Vogelsberg vor­gestellt. Dabei geht es auch um Perspektiven für einen sanften Tourismus in Hessen. Das Potenzial der wachsenden Gruppe von Gästen, die ohne Auto anreisen, wird nach Ansicht des VCD bisher zu wenig genutzt.
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Sinnvolle Verkehrsprojekte bleiben auch in Niedersachsen auf der Strecke!

Mittwoch, 08. April 2009

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 10/09, Hannover. , 8. April 2009
Abwrackprämie von 1,5 auf 5 Milliarden Euro erhöht
VCD: „Sinnvolle Verkehrsprojekte bleiben auch in Nieder­sachsen auf der Strecke!“
Konjunkturprogramme zu Lasten zukünftiger Generationen

Blankes Entsetzen herrscht beim Verkehrsclub Deutschland (VCD) über die im zusätzlichen Auto-Abwrackprämien. „Während weitere 3,5 Milliarden öffentliche Mittel in die kurzfristige Ankurbelung der Auto-Industrie gepumpt werden, bleiben in Niedersachsen zu­kunfts­gerichtete Verkehrskonzepte auf der Strecke“, so Michael Fröm­ming, VCD-Landesvorsitzender in Niedersachsen. „Es handelt sich bei dem heutigen Beschluss um ein durchsichtiges Manöver vor der Bundestagswahl, das nur ein kurzes wirtschaftliches Stroh­feuer entfacht und zulasten anderer Wirtschaftszweige geht“.
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VCD schlägt alternatives Konjunkturprogramm vor

Montag, 05. Januar 2009

Pressemitteilung 1/2009, VCD Hessen, Kasssel/Frankfurt, 5. Januar 2009
Investitionen für Bus und Bahn notwendig

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat davor gewarnt, Hessen un­ter dem Vorwand eines Konjunkturprogramms mit einer Flut neuer Straßen zuzubetonieren. „Die Pläne der geschäftsführenden Landes­regierung füh­ren in eine wirtschafts- und klimapolitische Sack­gasse“, kritisierte der hessische VCD-Landes­vorsitzende Wer­ner Geiß.

Ministerpräsident Roland Koch (CDU) will rund 200 Millionen Euro in den Straßenbau investieren, um die Wirtschaft zu beleben. „Das ist kontraproduktiv“, meint Geiß. Mit einer Förderung des öffentlichen Verkehrs entstünden erwiesenermaßen mehr Arbeitsplätze als durch den Straßenbau. „Aber die dringend nötigen Investitionen für Bus und Bahn kommen bei Koch gar nicht vor“, kritisiert der Umwelt- und Verbraucherverband. Ohnehin habe Hessen in den vergangenen zehn Jahren den Straßenbauetat um 300 Prozent erhöht. Bahn­strecken seien im Gegensatz zu anderen Bundesländern nicht reaktiviert worden, kleinere Bahnhöfe würden zunehmend verfallen.

Der VCD schlägt folgende Maßnahmen für ein alternatives Kon­junk­tur­pro­gramm vor: (weiterlesen…)

Forderungen nach Hilfe für Autoindustrie

Dienstag, 28. Oktober 2008

VCD-Pressemitteilung 73/2008 – Berlin, 28.10.08
Porsche zockt und gewinnt allein gestern 40 Milliarden Euro / VCD: Keine Subventionen für überholte Produkte

Nach Berechnungen des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) hat der Autohersteller Porsche durch rasante Kurssteigerungen der VW-Aktie allein gestern knapp 40 Milliarden Euro Gewinn gemacht. Um diesen Betrag stieg der Wert der Anteile des Sportwagenherstellers am größten deutschen Autobauer, nachdem Porsche angekündigt hatte, über 74 Prozent an VW übernehmen zu wollen. Auch heute setzt sich der enorme Kursanstieg fort. “Diese Kurssprünge sind absolut verrückt. Sie veranschaulichen, wie viel Chaos und Orien­tierungs­losigkeit derzeit herrscht – am Markt wie auch in der Auto­branche“, meint Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD und fordert: “Statt jetzt nach Staats­hilfe zu rufen, sollten sich die Autohersteller hinsetzen und zukunftsfähige Produkte und Ge­schäfts­modelle entwickeln, die den Anforderungen des Klima­schutzes gerecht werden. Nur so haben sie eine Chance, im Markt zu bestehen. Subventionen für eine Branche, die in großen Teilen auf überholte Produkte setzt, darf es hingegen nicht geben.
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Reform der Kfz-Steuer und geplante Wirtschafts­förderung müssen Klimazielen dienen

Dienstag, 21. Oktober 2008

VCD-Pressemitteilung 72/08 – Berlin, 21.10.08
Bundesregierung diskutiert Konjunkturmaßnahmen

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert die Regierungen von Bund und Ländern auf, im Zuge der geplanten Kon­junk­tur­maß­nahmen die seit Jahren verschleppte Reform der Kfz-Steuer zügig umzusetzen. Mit einer Neufassung der Steuer müsse ein starker Anreiz geschaffen werden, sich beim Kauf eines Neuwagens für ein sparsames und damit klimaschonendes Modell zu ent­schei­den. “Die Regierung hat schon in ihrem Koalitionsvertrag von 2005 eine Umstellung der Kfz-Steuer auf CO2-Basis ver­sprochen. Doch bisher ist das Projekt immer wieder blockiert worden“, kritisiert Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundesvorstand. Zuletzt habe Bundes­wirt­schafts­minister Michael Glos eine Einigung inner­halb der Bundes­regierung verhindert. Vogt: “Es ist schon dreist, wenn nun aus­ge­rech­net der Wirtschaftsminister nach der Reform der Kfz-Steuer ruft und die Schuld für das bisherige Versagen den Ländern zuschiebt. Immerhin ist er selbst maß­geblich dafür verantwortlich, dass die Regierung diese wichtige Maß­nahme für mehr Klimaschutz bisher nicht umgesetzt hat.
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Druck der Umweltverbände zeigt Wirkung

Donnerstag, 25. September 2008

VCD-Pressemitteilung 65/08 – Berlin, 25.09.08
EU-Umweltausschuss nährt Hoffnung für Klima- und Ver­braucherschutz durch CO2-Grenzwert für Neuwagen

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt die heutige Ent­schei­dung des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments zum CO2-Grenzwert. Anders als im Vorfeld befürchtet habe sich das federführende Gremium im Gesetzgebungsverfahren gegen den In­du­strie­ausschuss gestellt und den Kommissionsentwurf weit­gehend unterstützt. “Die heutige Entscheidung lässt hoffen, dass am Ende beim CO2-Grenzwert doch noch eine Regelung heraus­kommt, die tatsächlich dazu beiträgt, den Treib­haus­gas­ausstoß von Neuwagen bis 2012 zu senken“, konstatiert Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundesvorstand.
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Europäischer Gerichtshof stärkt Recht auf saubere Luft

Freitag, 25. Juli 2008

VCD-Pressemitteilung 50/08 – Berlin, 25. Juli 2008
VCD: Meilenstein im Kampf gegen Feinstaub / Strenge Abgasgrenzwerte für Lkw notwendig

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat heute einem Kläger aus München Recht gegeben, der von der Bayerischen Staatsregierung einen Aktionsplan mit schnell wirk-samen Maßnahmen zur Ein­haltung der Feinstaub-Grenzwerte in seiner Wohnstraße verlangt. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) bewertet das Urteil als Meilenstein im Kampf gegen krankmachenden Feinstaub in ganz Europa. Nach Ansicht des Umwelt- und Verbraucherverbandes stützt es die EU-Politik zur Luftreinhaltung und gibt Bürgerinnen und Bürgern ein geeignetes Mittel an die Hand, Kommunen zum Handeln zu zwingen.

Die Städte in ganz Europa sind nun unmissverständlich dazu auf­gerufen, schnell spürbare Maßnahmen gegen Feinstaub und andere Luftschadstoffe zu ergreifen“, kommentiert Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundesvorstand die Entscheidung. (weiterlesen…)

Greenwashing für Fortgeschrittene

Mittwoch, 02. Juli 2008

VCD-Pressemitteilung 46/08 – Berlin, 2. Juli 2008
Zur Halbjahresbilanz des VDA

Bei der heute in Berlin vorgelegten Halbjahresbilanz des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) gibt sich die Branche nach Ansicht des Umwelt- und Verbraucherverbandes VCD völlig zu Unrecht einen grünen Anstrich. VDA-Präsident Matthias Wissmann habe die großen Versäumnisse und Widerstände der Autokonzerne beim Thema Klimaschutz völlig ausgeklammert und stattdessen eine Werbe­offensive für sparsame Modelle unter dem Motto »Umwelt-Auto­sommer« als Beleg für das Öko-Engagement der Autoindustrie angeführt. “Doch eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“, erklärt dazu Hermann-Josef Vogt vom VCD-Bundesvorstand. “Bisher sind spritsparende und damit klimaschonende Fahrzeuge bei den meisten Herstellern lediglich Nischenmodelle. Die Masse der ver­kauften Autos verbraucht dagegen nach wie vor viel zu viel Sprit.
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