Mit ‘Ausschreibung’ getaggte Artikel

ÖPNV vom Konjunkturpaket ausgeschlossen

Montag, 09. Februar 2009

VCD-Pressemitteilung 12/09 – Berlin, 09.02.2009
Investitionen in Bus und Bahn sichern lokale Arbeitsplätze und leisten Beitrag zum Umweltschutz

Anlässlich der in dieser Woche anstehenden Beschlüsse des Bundes­tages zum zweiten Konjunkturpaket kritisiert der Verkehrs­club Deutschland e.V. (VCD), dass die Bundesregierung den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) explizit von der staatlichen Förderung ausschließen will. So wird laut Gesetzes­entwurf zum kommunalen Investitionsprogramm Ländern und Kommunen ausdrücklich ver­boten, Busse und Bahnen aus den Geldern des Kon­junk­tur­programms zu finanzieren.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Das Konjunkturpaket der Bundesregierung torpediert den Klimaschutz. Während für den Kauf neuer Pkw und den Neubau von Straßen Steuergelder in Mil­liar­den­höhe gewährt werden, bleibt der umweltfreundliche Nah­ver­kehr außen vor. Das ist völlig inakzeptabel. Die Bundes­tags­abgeordneten müssen den Ausschluss des ÖPNV aus dem Kon­junk­tur­programm sofort rückgängig machen. Für mehr Klimaschutz und zur Ankurbelung der Konjunktur brauchen wir jetzt mehr Investitionen in den Nahverkehr, sei es für die Fahrzeug­erneuerung, die Infrastrukturfinanzierung oder für verbesserte Angebote.
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20 Jahre VCD in Hessen

Mittwoch, 26. November 2008

Pressemitteilung 44/2008, Landesverband Hessen, Kassel/Frankfurt, 26. November 2008
Fahrgäste fordern mehr Mitspracherechte – Finanzkrise als Chance für Klimaschutz

Im öffentlichen Nahverkehr müssen die Interessen der Fahrgäste künftig stärker berücksichtigt werden. Das hat der Landesverband Hessen des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) anlässlich der Feier sei­nes 20-jährigen Bestehens in Frankfurt gefordert. „Bei der Aus­schreibung von Bus- und Bahnverkehr darf es nicht nur um den Preis gehen, sondern es muss die Qualität im Vordergrund stehen“, sagte Udo Messer, Vorstandsmitglied des Umwelt- und Ver­brau­cher­verbandes. Einsparungen, die durch verstärkten Wett­be­werb der Anbieter erzielt werden, dürften nicht zur Sanierung der öffentlichen Haushalte verwendet werden, sondern müssten in die Verbesserung des Angebots fließen. Die Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs müssten mehr Mitspracherechte erhalten, zum Beispiel über Fahrgastbeiräte oder Fahrplankonferenzen.
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Wettbewerb auf der Schiene bringt bessere Bahnangebote bei sinkenden Kosten

Freitag, 17. Oktober 2008

Stuttgart, 17. Oktober 2008, Gemeinsame Pressemitteilung VCD Baden-Württemberg, Pro Bahn
Übervolle Züge im Ländle: PRO BAHN und VCD fordern deutlich mehr Zugverbindungen in Baden-Württemberg

In einem gemeinsamen Aufruf fordern der Fahrgastverband PRO BAHN Baden-Württemberg e.V. und der Umwelt- und Ver­braucherverband Verkehrsclub Deutschland, Landesverband Baden-Württemberg e.V. (VCD) von der Landesregierung eine deutliche Ausweitung des Bahnangebotes in Baden-Württemberg.

Die Bahn boomt auch im Ländle, nur hat das die Landesregierung leider noch nicht gemerkt. Bereits über 1,1 Milliarden Fahrgäste nutzen pro Jahr Busse und Bahnen im Südwesten — mit weiterhin stei­gender Tendenz“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb. “Viele Pendlerzüge sind inzwischen übervoll. Auch am Wochen­ende gibt es etwa auf der Schwarzwaldbahn, am Hochrhein und im Donautal mehr Fahrgäste als Sitzplätze in den Zügen.
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Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und Grünen: VCD fordert Kehrtwende in der hessischen Verkehrspolitik

Montag, 06. Oktober 2008

Pressemitteilung 38/2008, VCD Hessen. 6.10.2008
Eine Kehrtwende in der hessischen Verkehrspolitik hat der Verkehrs­club Deutschland (VCD) von einer neuen Landes­regierung ge­for­dert. „Bei den Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und Grünen müssen die Weichen gestellt werden für mehr Klimaschutz, weniger Lärm und Abgase sowie eine umwelt- und menschen­gerechte Planung“, sagte Werner Geiß, Landes­vorsitzender des VCD Hessen. Der Umwelt- und Ver­brau­cher­verband hat anlässlich der am Dienstag beginnenden Koalitions­verhandlungen zehn Forderungen zur hessischen Verkehrspolitik veröffentlicht.
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VCD beklagt Versäumnisse der Landesregierung beim Bahnverkehr in Nord-Württemberg

Donnerstag, 07. August 2008

Pressemitteilung Nr. 15/08, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 7. August 2008
Gutachteritis soll von Verantwortlichkeit des Landes ablenken

Die wiederholten Äußerungen von Staatssekretär Köberle, die Ver­bes­serung der Verkehrsverhältnisse auf der Bahnstrecke Stuttgart — Heilbronn — Würzburg (”Frankenbahn”) sei ein wichtiges Anliegen der Landesregierung, wird vom Umwelt- und Verbraucher­verband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. kritisch hinterfragt.

VCD-Vorsitzender Matthias Lieb: “Die Landesregierung hat die Fahr­pläne der Frankenbahn in den Jahren 2005 und 2007 systematisch ausgedünnt und das von ihr verantwortete Nah­verkehrs­angebot für die Bürger massiv verschlechtert. Trotz jahre­langer An­kün­di­gungen weigert sich das Land bis heute, einen Stunden­takt zwischen Stuttgart und Würzburg einzurichten. Nach einem klaren Bekenntnis zur Frankenbahn sieht dies nicht aus.
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VCD fordert Klimaschutzplan für Hessen

Sonntag, 02. März 2008

Pressemitteilung 11/2008, VCD Hessen, Kassel, 02. März 2008.

Der Landesverband Hessen des Verkehrsclub Deutschland (VCD Hessen) fordert die künftige Hessische Landesregierung auf, einen verbindlichen Plan zur Umsetzung der Klimaschutzziele der Bundes­regierung zu erarbeiten. In einer Resolution, die am Wochen­ende bei der Landesmitgliederversammlung in Gießen einstimmig beschlossen wurde, verlangt der VCD dass „auch im Verkehr die klimaschädlichen Emissionen bis 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 reduziert werden sollten“.
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S-Bahn-Ausschreibung Stuttgart: Verkehrsclub fordert faire Wettbewerbsbedingungen

Dienstag, 12. Februar 2008

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 6/2008, Stuttgart, 12. Februar 2008
VCD bedauert gescheiterte S-Bahn-Ausschreibung

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. hat das Scheitern des Wettbewerbs um den Betrieb der Stuttgarter S-Bahn mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen. Nach dem Ausstieg der Teilnehmer Keolis und Veolia verbleibe nur noch DB Regio als einziger Bewerber, somit könne von Wettbewerb keine Rede mehr sein. Dementsprechend seien auch keine für die Fahrgäste und Steuerzahler fairen, marktgerechten Kosten zu erwarten. Das Scheitern des Wettbewerbs zeige außerdem, dass die Deutsche Bahn AG nach wie vor über ein inakzeptables Diskriminierungspotenzial gegenüber Wett­bewerbern verfüge.
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VCD fordert neue Struktur für den VVS

Dienstag, 22. Januar 2008

Pressemitteilung Nr. 02/08 VCD-Baden-Württemberg – Stuttgart, 22. Januar 2008
S-Bahn-Ausschreibung: Verkehrsclub unterstützt Verband Region Stuttgart

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. hat die Struktur des Stuttgarter Verkehrsverbundes VVS als wettbewerbsfeindlich kritisiert. Der aktuelle Konflikt um die Ausschreibung der S-Bahn zeige, dass der VVS als Mischverbund, in dem auch Verkehrs­unternehmen Stimmrechte hätten, nicht zukunfts­fähig sei. Gleichzeitig unterstützt der VCD den Verband Region Stuttgart in seinem Vorhaben, bei der Ausschreibung der S-Bahn einen Bruttovertrag anzubieten.
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VCD: Kahlschlag im Kellerwald verhindert

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Pressemitteilung VCD Hessen, 13.12.2007

Erleichtert reagiert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) auf die Nachricht vom Erhalt der Bahnstrecke von Wabern nach Bad Wildungen. „Damit ist der Kahlschlag im Kellerwald verhindert“, sagte Jan Stielike, Sprecher des VCD Hessen. „Für den renommierten Kurort wäre eine Abkoppelung vom Schienennetz eine Katastrophe gewesen.“ Jetzt müssten weitere Schritte folgen: Die Reaktivierung der Bahnstrecke von Korbach nach Frankenberg und ein umfassendes Verkehrskonzept für die Nationalparkregion Kellerwald-Edersee, das in erster Linie auf Bus und Bahn setzt. Auch müssten am Bahnhof Wabern die Anschlüsse von der Bad Wildunger Nebenbahn zu den Züge in Richtung Kassel und Frankfurt verbessert werden. Mittelfristig seien eine Ausweitung der Betriebszeiten und ein dichterer Takt nötig, um die Schienenverbindung attraktiver zu machen und damit dauerhaft zu sichern. Noch im Sommer war die Linie von der Stillegung bedroht, wogegen der VCD heftig protestierte. Jetzt wurde bekannt, dass der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) die Strecke für den Betrieb bis 2015 neu ausschreiben will.
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VCD Hessen: Land muss den Nahverkehr retten

Freitag, 16. November 2007

Pressemitteilung VCD Hessen, Kassel, 16. November 2007

Vor weiteren Angebotskürzungen im hessischen Nahverkehr hat der Verkehrsclub Deutschland (VCD) gewarnt. „Das Land muss den Verkehrsverbünden finanziell unter die Arme greifen“, forderte Holger Greiner, Pressesprecher des VCD Hessen (Rhein-Main). „Sonst müssen weitere Züge gestrichen und die Fahrpreise überdurchschnittlich angehoben werden.“ Er verweist auf Baden-Württemberg, wo das Land zusätzliches Geld in den Haushalt eingestellt habe, um Kürzungen im Fahrplan rückgängig zu machen. „Hessen darf sich nicht aus der Verantwortung für den Schienenverkehr stehlen“, fordert der Verkehrsclub. Ein leistungsfähiges und flächendeckendes Angebot von Bussen und Bahnen sei Voraussetzung, um die ehrgeizigen Klimaschutzziele zu erreichen.
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