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VCD fordert Landesgeld für hessischen Schüler­verkehr

Mittwoch, 04. November 2009

Pressemitteilung VCD-Hessen-PM 32/2009,4.11.2009
Landtagsanhörung zum ÖPNV-Gesetz/„Fortschreibung der­zeitiger Missstände“

Als „Fortschreibung derzeitiger Missstände“ bezeichnet der Ver­kehrs­club Deutschland (VCD) den Entwurf für ein neues ÖPNV-Gesetz in Hessen. Unglücklich sei insbesondere die Regelung zum Schüler­verkehr, heißt es in einer Stellungnahme des VCD Hessen, die am Donnerstag (5. November 2009) im Verkehrsausschuss des Landtags behandelt wird. Der ÖPNV muss nach Ansicht des VCD stärker gefördert werden, um die ehrgeizigen Klimaschutzziele der Bundes­regierung zu erreichen.

Der Umwelt- und Verbraucherverband kritisiert, dass sich das Land Hessen nicht verpflichtet, die durch den Schülerverkehr ent­stehenden Mehrkosten zu übernehmen. Stattdessen werden nur die sogenannten „Regionalisierungsmittel“ des Bundes als Unter­stützung für den gesamten öffentlichen Verkehr einschließlich Aus­bildungs­verkehr zugesagt. Eigene Landesmittel, wie sie bis zur Bahnreform Anfang der 90er Jahre selbstverständlich waren, sind nur noch als „Kann-Bestimmung“ vorgesehen.„Dies ist als Versuch des Landes zu verstehen, eigene Aufgaben mit Bundesgeldern zu finanzieren“, so VCD-Geschäftsführer Martin Mützel.
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