Mit ‘Arbeitsplätze’ getaggte Artikel

Zum Start der ITB: Wirtschaftskrise als Chance für nachhaltigen Tourismus nutzen

Dienstag, 10. März 2009

Gemeinsame Pressemitteilung VCD/Verträglich Reisen 21/09 – Berlin, 10.03.2009
Zeitschrift Verträglich Reisen
Die deutsche Reisebranche ist angesichts des Klima­wandels und der Wirtschaftskrise schlecht gerüstet. Dies kritisieren der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) und die Zeitschrift “Verträglich Reisen zum Auftakt der dies­jährigen Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin. Statt neue Konzepte für den klimaschonenden Tourismus in Zeiten knapper Kassen zu entwickeln, setze die Branche weiter auf nicht zeitgemäße Angebote wie All-inclusive-Fernreisen nach In­dien. Dabei biete die Wirtschaftskrise eine große Chance für den nach­haltigen, regionalen Tourismus und damit für den hiesigen Ar­beits­markt. Denn die Nachfrage nach teuren und klimaschädlichen Fern­reisen werde zurückgehen und Nahziele eine größere Be­deutung bekommen, so der VCD.
(weiterlesen…)

Falsche Akzente im hessischen Konjunkturpaket

Dienstag, 17. Februar 2009

Pressemitteilung 08/2009, VCD-Hessen

Das hessische Konjunkturpaket geht nach Ansicht des Ver­kehrs­clubs Deutschland in die völlig falsche Richtung. „Es ist nicht nach­voll­ziehbar, dass die Landesregierung in Zeiten des Klima­wandels einseitig auf Straßenbau setzt und den öffentlichen Nah­verkehr von den Investitionen explizit ausnimmt“, kritisierte Martin Mützel, Sprecher des VCD-Landesverbands Hessen. „Die Konjunktur­programme von Bund und Land führen in eine wirtschafts- und klimapolitische Sackgasse.“ Die Förderung von Bus und Bahn schaffe wesentlich mehr Arbeitsplätze als der Straßenbau und trage dazu bei, die Klimaziele der Landesregierung zu erreichen. „Man kann nicht immer nur vom Klimaschutz reden, in der konkreten Politik aber völlig konträr handeln“, sagte Mützel.

Die Landesregierung will aus dem milliardenschweren Konjunktur­paket rund 200 Millionen Euro in den Bau von Straßen stecken, aber keinen einzigen Cent in den öffentlichen Nahverkehr. Dabei gibt es nach Ansicht des VCD gerade hier erheblichen Investitionsbedarf. Bahnhöfe, Gleisanlagen und Fahrzeuge müssten dringend erneuert werden, meint der Umwelt- und Verbraucherverband. So seien zum Beispiel in Frankfurt viele U- und S-Bahn-Stationen immer noch nicht barrierefrei zugänglich. Sinnvoll seien auch Investitionen in neue Ampelschaltungen, um Busse und Bahnen zu beschleunigen. „Hier wäre das Geld gut angelegt“, sagte Mützel. Darüber hinaus müsse der Ausbau der Streckennetze mit Nachdruck in Angriff ge­nom­men werden.

Weitere Informationen zu den Konjunkturpaketen und den Positionen des VCD im Internet unter http://www.vcd.org/konjunkturpolitik.html

ÖPNV vom Konjunkturpaket ausgeschlossen

Montag, 09. Februar 2009

VCD-Pressemitteilung 12/09 – Berlin, 09.02.2009
Investitionen in Bus und Bahn sichern lokale Arbeitsplätze und leisten Beitrag zum Umweltschutz

Anlässlich der in dieser Woche anstehenden Beschlüsse des Bundes­tages zum zweiten Konjunkturpaket kritisiert der Verkehrs­club Deutschland e.V. (VCD), dass die Bundesregierung den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) explizit von der staatlichen Förderung ausschließen will. So wird laut Gesetzes­entwurf zum kommunalen Investitionsprogramm Ländern und Kommunen ausdrücklich ver­boten, Busse und Bahnen aus den Geldern des Kon­junk­tur­programms zu finanzieren.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Das Konjunkturpaket der Bundesregierung torpediert den Klimaschutz. Während für den Kauf neuer Pkw und den Neubau von Straßen Steuergelder in Mil­liar­den­höhe gewährt werden, bleibt der umweltfreundliche Nah­ver­kehr außen vor. Das ist völlig inakzeptabel. Die Bundes­tags­abgeordneten müssen den Ausschluss des ÖPNV aus dem Kon­junk­tur­programm sofort rückgängig machen. Für mehr Klimaschutz und zur Ankurbelung der Konjunktur brauchen wir jetzt mehr Investitionen in den Nahverkehr, sei es für die Fahrzeug­erneuerung, die Infrastrukturfinanzierung oder für verbesserte Angebote.
(weiterlesen…)

VCD kritisiert „Straßenbauwahn“ bei CDU und FDP

Donnerstag, 29. Januar 2009

Pressemitteilung 6/09, VCD-Hessen, 29.01.2009

Als „Rückfall in längst vergangene Zeiten“ bezeichnete der Ver­kehrs­club Deutschland (VCD) die von CDU und FDP an­gekündigte Ver­dop­pe­lung des hessischen Straßenbau-Etats. „Die künftigen Regierungs­fraktionen sind wohl vom Straßenbauwahn befallen“, vermutet Udo Messer, Vorstandsmitglied des VCD-Landes­verbandes Hessen. „Der öffentliche Nahverkehr ist den beiden Parteien dagegen nicht einmal eine Erwähnung wert.“ Diese Politik sei nicht zukunfts­orientiert. Es gebe keinen Bedarf, das gut ausgebaute hessische Straßen­netz in diesem gewaltigen Umfang zu erweitern. Ganz im Gegen­teil sei ein weitere Asphaltierung der Landschaft kontra­produktiv für die Bestrebungen, die Klimaschutzziele auch im Ver­kehr zu erreichen.
(weiterlesen…)

Bundeskabinett beschließt Konjunkturprogramm II

Dienstag, 27. Januar 2009

VCD-Pressemitteilung 07/09 – Berlin, 27. Januar 2009
Regierung vergisst Klimaschutz und verbrennt Geld

Als klimapolitische Mogelpackung der Bundesregierung beurteilt der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) die heute im Bundeskabinett beschlossene Neuausrichtung der Kfz-Steuer. Den nach Hubraum be­rech­neten Teil der Kfz-Steuer für Dieselfahrzeuge von 10 Euro auf 9,50 Euro zu senken und jedes Gramm CO2 oberhalb der Grenze von 120 Gramm je Kilometer gleich hoch zu besteuern, bringe keiner­lei ökologische Lenkungswirkung zugunsten sparsamer Autos.
(weiterlesen…)

Koalitionsverhandlungen Hessen

Mittwoch, 21. Januar 2009

Pressemitteilung 5/2009, VCD Hessen, 21.1.2009
VCD verlangt Klimaschutzplatz, Bahnhofssanierung und Tempolimits/Verkehrspoltische Forderungen zu den Koalitionsverhandlungen vorgelegt

Neue Impulse in der Verkehrspolitik hat der Verkehrsclub Deutsch­land (VCD) von der künftigen Landesregierung gefordert. „Bei den Ko­alitions­verhandlungen zwischen CDU und FDP müssen die Wei­chen gestellt werden für mehr Klimaschutz, weniger Lärm und Ab­gase sowie eine umwelt- und menschengerechte Planung“, sagte Werner Geiß, Landesvorsitzender des VCD Hessen. Der öffent­liche Nahverkehr, Fußgänger und Radfahrer müssten Vorrang erhalten. „Ein weiter so mit immensen Ausgaben für Straßenbau und Flughäfen darf es nicht geben“, sagte Geiß. „Das ist nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch widersinnig.

Der Umwelt- und Verbraucherverband hat anlässlich der am Mitt­woch beginnenden Koalitionsgespräche einen Katalog mit den zehn wichtigsten Forderungen zur hessischen Verkehrspolitik vor­gelegt:
(weiterlesen…)

Flughafenausbau in der Wahlkabine berück­sichtigen

Mittwoch, 14. Januar 2009

Pressemitteilung der aktiven VCD-Gliederungen in der Rhein-Main-Region, Frankfurt a. M., 14. Januar 2009
Zum Flughafenausbau – anlässlich der bevorstehenden Hessischen Landtagswahl.

Bis Anfang Februar ist mit Abschluss der Eilentscheidungen zum Flug­hafenausbau am Hessischen Verwaltungsgerichtshof (VGH) zu rechnen. Die Kreisverbände und Ortsgruppen des Verkehrsclubs Deutsch­land (VCD) aus der Rhein-Main-Region bitten die Hessischen Wählerinnen und Wähler daher darum, diesen Aspekt auch bei der bevorstehenden Landtagswahl zu berücksichtigen. Dem „unzeitgemäßen Expansionsdrang der Fraport AG“ müsse dringend Einhalt geboten werden, da zahlreiche ökologische und ökonomische Argumente gegen das Projekt sprechen.
(weiterlesen…)

Konjunktur mit besserem Bus- und Bahnangebot stärken

Freitag, 09. Januar 2009

Pressemitteilung 1/2009, VCD Rheinland-Pfalz, Koblenz, 9. Januar 2009

Das Konjunkturpaket II sollte Maßnahmen enthalten, die sofort greifen und Kaufkraft und Arbeitsmarkt stärken, ohne dabei die Umweltziele zu konterkarieren.

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) sieht hier die Notwendigkeit, zusätzliches Geld in die Verbesserung des Bus- und Bahnangebotes zu investieren.

Zum Einen kann zum Beispiel durch Ausbau von Haltestellen und Bahnstrecken oder Radwegen und Park+Ride-Parkplätzen die mittel­ständische regionale Bauwirtschaft unterstützt werden. Zum Anderen steigen mehr Fahrgäste vom PKW auf Bus und Bahn um, was wiederum zur Defizitsenkung durch höhere Fahrgeldeinahmen und erhöhte Kaufkraft der Reisenden führt, da der öffentliche Verkehr in der Regel günstiger ist als die Fahrt mit dem eigenen Pkw;” erläutert Mario Pott aus dem VCD-Landesvorstand RLP die “win-win-Situation” für die Wirtschaft und die Bevölkerung.
(weiterlesen…)

VCD schlägt alternatives Konjunkturprogramm vor

Montag, 05. Januar 2009

Pressemitteilung 1/2009, VCD Hessen, Kasssel/Frankfurt, 5. Januar 2009
Investitionen für Bus und Bahn notwendig

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hat davor gewarnt, Hessen un­ter dem Vorwand eines Konjunkturprogramms mit einer Flut neuer Straßen zuzubetonieren. „Die Pläne der geschäftsführenden Landes­regierung füh­ren in eine wirtschafts- und klimapolitische Sack­gasse“, kritisierte der hessische VCD-Landes­vorsitzende Wer­ner Geiß.

Ministerpräsident Roland Koch (CDU) will rund 200 Millionen Euro in den Straßenbau investieren, um die Wirtschaft zu beleben. „Das ist kontraproduktiv“, meint Geiß. Mit einer Förderung des öffentlichen Verkehrs entstünden erwiesenermaßen mehr Arbeitsplätze als durch den Straßenbau. „Aber die dringend nötigen Investitionen für Bus und Bahn kommen bei Koch gar nicht vor“, kritisiert der Umwelt- und Verbraucherverband. Ohnehin habe Hessen in den vergangenen zehn Jahren den Straßenbauetat um 300 Prozent erhöht. Bahn­strecken seien im Gegensatz zu anderen Bundesländern nicht reaktiviert worden, kleinere Bahnhöfe würden zunehmend verfallen.

Der VCD schlägt folgende Maßnahmen für ein alternatives Kon­junk­tur­pro­gramm vor: (weiterlesen…)

Flughafen Frankfurt

Donnerstag, 18. Dezember 2008

Pressemitteilung 47/2008, VCD Hessen, 18.12.2008
VCD: Sinkende Passagierzahlen stellen Flughafenausbau in Frage – Luftfahrt weltweit im Umbruch

Der anhaltende Rückgang der Passagierzahlen am Frankfurter Flug­hafen stellt nach Ansicht des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) den ökonomischen Sinn einer neuen Landebahn zunehmend in Frage. „Der Einbruch ist weniger eine konjunkturelle denn eine struk­tu­rel­le Schwäche“, sagte Werner Geiß, Luftverkehrsexperte des VCD Hes­sen. „Die Finanzkrise war wohl Auslöser, aber nicht allein Ur­sa­che.“ Der Umwelt- und Verbraucher­verband fordert, statt in den Flug­hafen in den Schienenverkehr zu investieren. Das diene nicht nur dem Klimaschutz, sondern schaffe auch mehr Arbeits­plätze.

Wegen weltweiter Entwicklungen wird sich nach Einschätzung des VCD der Flugverkehr grundlegend verändern. Geiß verweist auf den No­bel­preisträger Paul Krugmann, der den billigen Verkehr als Grund für einen ineffizienten, ausufernden globalen Handel ansieht, der selbst nach einer wirtschaftlichen Erholung nicht wieder den frü­he­ren Umfang erreichen dürfte. (weiterlesen…)