Mit ‘Arbeitsplätze’ getaggte Artikel

Flughafenausbau bringt keine neuen Arbeits­plätze

Donnerstag, 16. Februar 2012

VCD-Hessen, Pressemitteilung 1/2012, Frankfurt, 16. Februar 2012.

Durch die jüngsten Entwicklungen am Frankfurter Flughafen sieht sich der ökologische Verkehrsclub VCD in seiner Kritik am Bau der neuen Lande­bahn bestätigt. Nach Recherchen des TV-Magazins “Report Mainz” entstehen am Flughafen bei weitem nicht so viele neue Arbeits­plätze wie behauptet. Die meisten würden nur von anderen Standorten an den Airport verlagert.

Wir haben immer darauf hingewiesen, dass das Arbeitsplatz-Argument wenig stichhaltig ist“, erklärte Martin Mützel, Geschäftsführer des VCD Hessen. “Denn die Jobs, die am Flughafen neu geschaffen werden, fallen häufig an anderer Stelle weg.” Die negativen Auswirkungen des Flug­hafenausbaus auf den Arbeitsmarkt seien nie richtig untersucht worden. Nach Einschätzung des VCD erzeugt die Luftverkehrsbranche kein Wachstum, sondern verdrängt lediglich andere Dienstleistungen und Produkte. Die enormen Belastungen, denen die Bevölkerung in der Rhein-Main-Region ausgesetzt ist, dürften nicht länger mit den angeblichen ökonomischen Vorteilen des Flughafenausbaus gerecht­fertigt werden.
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VCD begrüßt ökologischen Richtungswechsel der Verkehrspolitik im Südwesten

Donnerstag, 28. April 2011

VCD-Pressemitteilung 43/11 – Berlin, 28.04.2011
Kretschmann fordert ambitionierte CO2-Grenzwerte für Pkw

Mit dem ersten grün-roten Regierungsbündnis in Baden-Württemberg kann eine Zeitenwende in der Verkehrspolitik eingeleitet werden. Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die Ankündigungen der neuen Landes­regierung für eine ökologische Ausrichtung des Verkehrs aus­drücklich. Neben der stärkeren Förderung des Umweltverbunds hat Grün-Rot auch den ökologischen Umbau der Autoindustrie im Visier.

Monika Ganseforth vom VCD-Bundesvorstand: “Der künftige baden-württem­bergischen Ministerpräsident Winfried Kretschmann möchte sich auf EU- und Bundesebene für eine sukzessive Verschärfung der CO2-Grenzwerte für Pkw einzusetzen. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu einer klima­verträglicheren und nachhaltigen Ausrichtung der Verkehrspolitik. Ob bei den CO2-Grenzwerten für Pkw oder für Transporter: Immer wieder verzögert und verwässert die Bundesregierung ökologische Vorgaben aus Brüssel. Die grün-rote Landesregierung hat nun die Chance, den ökologischen Umbau zum Wohle von Mensch und Umwelt konstruktiv voranzutreiben.“ Von niedrigeren Verbräuchen profitierten letztlich alle, so Ganseforth weiter: “Ambitionierte CO2-Vorgaben helfen nicht nur der Umwelt, sondern senken auch den Verbrauch und die Ausgaben der Verbraucher, stärken die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Auto­industrie und verringern die Abhängigkeit von Erdölimporten.
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Spatenstich für Flughafen Calden

Donnerstag, 10. März 2011

Pressemitteilung 4/2011, VCD Landesverband Hessen e.V., Kassel, 10. März 2011
Sinnloses Millionenloch macht Werbung für „Schulden­bremse“ unglaubwürdig

Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert den symbolischen Spaten­stich für den Flughafen Kassel-Calden. „Gut zwei Wochen vor der Abstimmung über eine Schuldenbremse werden noch einmal richtig teure Fehlentscheidungen gefeiert, die zukünftige Generationen sowohl finanziell als auch ökologisch dauerhaft be­lasten“ kritisiert Martin Mützel, VCD-Landesgeschäftsführer.

Der Flughafen soll die Steuerzahler nach derzeitigen Angaben 225 Mio. € kosten. Davon entfallen 187 Mio. € auf das Land Hessen, den Rest übernehmen die überwiegend hoch verschuldeten Kom­mu­nen der Region. Der VCD erwartet, dass es zu weiteren Kosten­steigerungen kommen wird, zudem wird über zusätzliche Straßen sowie Bahn- und Busverbindungen diskutiert, die in den Kosten noch nicht enthalten sind.
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Jeder x-te Arbeitsplatz hängt an der Autoindustrie

Donnerstag, 11. November 2010

Wie hieß es im August in einer VCD-Pressemitteilung zum fairkehr-Titelthema »Mythos Jobmotor Auto­industrie«:

Es ist ein moderner Mythos, den die Autolobby den Bundesbürgern ein­geimpft hat: Jeder siebte Arbeitsplatz hänge, so die gängige Meinung, vom Pkw ab.

Der Mythos lebt weiter! Beim SWR-Blog “U wie Umwelt!” hängt bereits jeder fünfte Arbeitsplatz mit der Autoindustrie zusammen.

Dass die Automobilindustrie ein Interesse an diesem Mythos hat, ist ja noch einzusehen, aber warum muss gleich ein Umweltblog den Mythos fortschreiben?

fairkehr-Titelthema »Mythos Jobmotor Auto­industrie«

Freitag, 20. August 2010

VCD-Pressemitteilung 68/10 – Berlin, 20.08.10
Schönrechnen mit System

Fairkehr 4/2010

Fairkehr 4/2010


Es ist ein moderner Mythos, den die Autolobby den Bundesbürgern ein­geimpft hat: Jeder siebte Arbeitsplatz hänge, so die gängige Meinung, vom Pkw ab. Nachprüfbare Belege – Fehl­anzeige. So unwider­sprochen sich dieser Glaube in die deutsche Verkehrs­politik eingenistet hat, so falsch ist er auch. Was hinter den großen Zahlen der Autolobby steckt und wie der von ihr angetriebene gigantische Ölbedarf auch in Mittel­europa die Natur zerstört, zeigt der ökologische Verkehrsclub VCD in der aktuellen Ausgabe seiner Mitglieder­zeitschrift fairkehr.

Der Mythos von jedem siebten Arbeitsplatz gründet in ein paar absurden Annahmen“, betont Michael Rothgang vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung in der fairkehr. Dies zeigten auch die nackten Zahlen: Nur jeder 50. Beschäftigte arbeitet an der Herstellung von Fahrzeugteilen, werden Dienst­leitungen mit einbezogen, ist jeder 26. Arbeitsplatz mit dem Auto verbunden. Selbst wenn alle weiteren Verflechtungen – etwa mit der Textilindustrie, die Sitzbezüge liefert – beachtet werden, sind es 2,9 Millionen Jobs. Demnach hätte jeder 14. Erwerbstätige etwas mit Pkw zu tun. Doch auch dies ist laut Rothgang zu hoch angesetzt. So würden hierzulande auch ohne eine deutsche Auto­industrie Pkw verkauft, repariert und betankt.
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100 Tage Schwarz-Gelb

Mittwoch, 03. Februar 2010

VCD-Pressemitteilung 07/10 – Berlin, 03.02.10
VCD: Verkehrspolitik ohne Linie – Umsteuern zu mehr Nachhaltigkeit überfällig

100 Tage nach dem Amtsantritt der schwarz-gelben Bundes­regierung zieht der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) eine erste Bilanz der Verkehrspolitik und kritisiert insbesondere die Arbeit des Bundesverkehrsministeriums.

Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: “Eine klare Linie sucht man in der Politik des neuen Verkehrsministers Peter Ramsauer bis­her vergeblich. Dafür verwirrte er bereits kurz nach seinem Amts­antritt die Öffentlichkeit mit Forderungen nach einer Pkw-Maut und dem Aufbau West und zementiert falsche Mythen der Verkehrs­politik – etwa dass jeder siebente Arbeitsplatz in Deutschland direkt oder indirekt von der Automobilindustrie abhänge.“ Der Minister fordere neben massiven Investitionen in den Straßenbau zwar auch Geld für die Schiene – dort jedoch vorrangig für teure Prestigeprojekte. Verkehrspolitik verstehe er vorwiegend als Infra­struktur­politik. Gehrmann: “Wer meint, Verkehrsprobleme mit dem massiven Ausbau der Infrastruktur für alle Verkehrsträger lösen zu können, der steuert in die verkehrspolitische Sackgasse. Angesichts der massiven Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschäden durch den Verkehr ist ein generelles Umsteuern in der Verkehrs­politik hin zu nachhaltiger Mobilität längst überfällig – insbesondere in Zeiten zunehmender Staatsverschuldung.
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Arbeiten für Ausbau des Flughafens Kassel-Calden beginnen

Montag, 30. November 2009

Pressemitteilung 36/2009 VCD Hessen, 30.11.2009
VCD warnt vor wirtschaftlicher Fehlentwicklung

Mit dem Start der Arbeiten für den Ausbau des Flughafens Kassel-Cal­den wird nach Ansicht des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) eine wirtschaftliche Fehlentwicklung in Nordhessen eingeleitet. Der Um­welt- und Verbraucherverband warnt außerdem vor den nega­ti­ven Folgen des zunehmenden Flugverkehrs für den Klima­schutz.

Den Investitionen in Höhe von mehr als 150 Millionen Euro steht kein Nutzen, sondern ein hoher Schaden gegenüber“, sagte Werner Geiß, Luftverkehrsexperte des VCD Hessen. Zusätzliche Ar­beits­plätze werde es unterm Strich kaum geben. Ganz im Gegen­teil be­stehe die Gefahr, dass durch den prognostizierten Flugverkehr an­de­ren Wirtschaftszweigen Kaufkraft entzogen wird und heimische Jobs verloren gehen. Darüber hinaus werde der Flughafen auf Dauer mit hohen Summen subventioniert werden müssen, da sämtliche Re­gio­nal­flughäfen in Deutschland defizitär seien. „Das ist eine immense Verschwendung von Steuergeldern“, so Geiß.
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CO2-Grenzwerte für Kleinlaster machbar

Mittwoch, 24. Juni 2009

Pressemitteilung Nr. 19/09, VCD Baden-Württemberg, Stuttgart, 24. Juni 2009
Politik und Autohersteller sollten anstatt zu lamentieren Vorreiter sein

Kein Verständnis hat der Umwelt- und Ver­braucherverband Ver­kehrsclub Deutschland (VCD) e.V. für die Verzögerungstaktik von Land und dem Hersteller Daimler, die eine zügige Einführung strengerer Kohlendioxid (CO2)-Grenzwerte für Kleinlaster verhindern möchten.

Dass die höhere Nutzlast bei Kleinlastern im Vergleich zu Per­so­nen­kraftwagen kein wirklicher Hinderungsgrund sein müsse, die von der EU geplanten CO2-Vorgaben einzuhalten, zeigten bereits marktreife Spar-Modelle von anderen Herstellern in anderen Bundes­ländern, bekräftigt Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender, seine Kritik an der Haltung von Daimler und Landesregierung. Der CO2-Ausstoß dieser Kleinlaster der Daimler-Konkurrenz läge schon heute nur knapp über dem für 2012 von der EU vorgesehen CO2-Durch­schnitts­wert von 175 Gramm.
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Neues Logistik-Gutachten Sachsen

Mittwoch, 13. Mai 2009

VCD Elbe-Saale, Pressemitteilung, Leipzig, 13.05.2009
VCD: “Die Klimaschutzziele dürfen wir nicht aus den Augen verlieren”

Seit Dienstag ist das neue Gutachten “Situation und Perspektiven der Logistikwirtschaft im Freistaat Sachsen” auf www.smwa. sachsen.de online abrufbar. Im Auftrag des sächsischen Ver­kehrs­ministers Thomas Jurk wurde es von der GMO Management Con­sul­ting GmbH und der TU Dresden erarbeit.

Jurk misst der Logistikwirtschaft in Sachsen eine große Bedeutung zu, sechs bis acht Prozent der sozialversicherungspflichtig Be­schäftigten seien direkt in der Branche tätig oder indirekt ab­hän­gig.“, so Karsten Imbrock, Vorsitzender des Verkehrs­club Deutsch­land (VCD) LV Elbe-Saale. “Allerdings“, so Imbrock weiter, “sind die Logistiker, die generell schon einem enormen Kostendruck ausgesetzt sind, auch mit die ersten, die unter der Wirtschafts­krise leiden. Wollen wir hier also Arbeitsplätze erhalten, dann müssen wir in erster Linie auf zukunftsweisende Innovationen setzen.

So zeigt sich der VCD sehr verwundert darüber, dass sich in dem 128-Seiten starken Gutachten gerade einmal fünf Sätze finden, die sich den Erfordernissen an die zu erwartenden verschärften Um­welt- und Klimaschutzregelungen widmen.
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Flughafenausbau Frankfurt – Neue Landebahn ist wirtschaftliche Fehlentwicklung

Donnerstag, 07. Mai 2009

Pressemitteilung 13/2009 VCD Hessen, Kassel, Frankfurt 7. Mai 2009

Als Symbol für eine wirtschaftliche Fehlentwicklung in der Region be­zeichnet der Verkehrsclub Deutschland (VCD) den für Freitag ge­plan­ten ersten Spatenstich für die neue Landebahn am Frankfurter Flughafen. „Spätestens seit der Wirtschaftskrise ist klar, dass der Flug­verkehr keine Jobmaschine ist“, erklärte Werner Geiß, Vor­sitzender des VCD-Landes­verbandes Hessen. Im gesamten Pla­nungs­verfahren seien nur mögliche neue Arbeitsplätze, nicht aber weg­fallende in anderen Branchen berücksichtigt worden. „In­zwi­schen zeichnet sich ab, dass der Umsatzeinbruch des Flug­verkehrs nicht nur konjunkturell, sondern strukturell bedingt ist, dass am Flug­hafen selbst auch keine Jobs entstehen, sondern eher weg­fallen werden“, so Geiß.
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