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Warum fährt ein Zug?

Samstag, 12. Januar 2013

Das Landesverkehrsministeriums Baden-Württemberg erklärt:

VCD-Bürger-Befragung zu den Verkehrsverbünden VRM und VRT

Donnerstag, 29. März 2012

Pressemitteilung VCD Rheinland-Pfalz, 29.3.2012

Der Landesverband Rheinland-Pfalz des ökologischen Verkehrsclubs Deutschland (VCD) fordert von den Verkehrsverbünden und der Landesregierung RLP in Mainz mehr Engagement im ÖPNV, günstigere Verbundtarife und eine bessere Information über das Angebot und die Fahrpreise. Der VCD hat in einer Bürger-Umfrage im März 2012 festgestellt, dass viele Fahrgäste mit einem günstigeren Fahrschein Busse und Bahnen nutzen könnten.

Die meisten der 230 befragten Bürger fahren mit einem Einzelfahrschein, nutzen dabei aber meist nicht die zusätzlich möglichen Rabattfahrscheine wie Mobilcard, Bahncard, 4-Fahrtenticket etc…und zahlen somit mehr als sie eigentlich müßten“ fasst Dr. Helga Schmadel, VCD-Landes­vorsitzende, ein wichtiges Ergebnis aus der Befragung zusammen.
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Hohe Benzinpreise

Freitag, 29. April 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 10/2011, Hannover, 29.04.11
VCD: „Niedersachsen auf notwendige Wende in der Verkehrspolitik nicht vorbereitet“/Alternativen zum Pkw oft (noch) nicht vorhanden

Die Benzinpreise steigen und haben die Rekordmarke aus dem Jahr 2008 längst überschritten. Auch wenn viele Menschen ihren Pkw lieber stehen lassen würden – die Verkehrspolitik der CDU/FDP-Landesregierung in Hannover bietet zu wenigen Bürgerinnen und Bürgern eine echte Alternative zum eigenen Auto!“, so Michael Frömming, Landes­vor­sitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD).

Der VCD fordert seit Jahren den Ausbau des Bahnangebots sowie einen innovativen bedarfsorientierten Öffentlichen Personen­nah­ver­kehr vor allem auch in der Fläche. Leider ist die Landesregierung auf die notwendige Wende in der Verkehrspolitik nicht vorbereitet und zeigt sich zudem hinsichtlich moderner Mobilitäts­konzepte beratungs­resistent. „Angesichts des globalen Mehrverbrauchs an Rohöl, der endlichen Ressourcen und keiner ernsthaften und bezahlbaren Alternative im Kraftstoffsegment sollte der Landesregierung klar sein, dass die heutige Mobilität dauerhaft nicht zu halten ist. Auch die immer wieder zitierte Elektromobilität kann da aufgrund technischer Rahmen­bedingungen nur einen spärliche Beitrag zur Lösung des Problems leisten“, so Frömming.

Während in den größeren Städten mit Rad- und Fußwegenetzen, dem Öffentlichen Personennahverkehr und Car-Sharing schon oft Ansätze für zukunftsfähige Konzepte bestehen, fehlt es vor allem in der Fläche an guten Bahn- und kundenfreundlichen Busangeboten. Kreisstädte wie Aurich und Nordhorn haben nicht einmal einen Anschluss an den Schienenpersonennahverkehr. Landesweit engagiert sich der VCD aktuell an mehreren Brennpunkten, die Schieneninfrastruktur sogar vor dem Abbau zu retten und somit für künftige Verkehre zu sichern.

Potentiale für die Schonung der wertvollen Ressource Mineralöl sieht der VCD zudem im Güterverkehr. Der Güterfernverkehr auf der Straße könnte bei einer angemessenen Maut von 45 Cent/Kilometer und der Ausweitung auf das gesamte Straßennetz auf ein erträgliches Maß reduziert und verlagert werden, ohne dass die Versorgung der Bürger beeinträchtigt würde. „Angesichts der Dumpingpreise im Lkw-Gewerbe lohnt es sich leider immer noch, völlig unsinnige Transporte durch ganz Europa verkehren zu lassen. Die öffentliche Hand könnte zudem Milliarden an finanziellen Mitteln für den Straßenbau sparen, wenn die Politik endlich die Rahmenbedingungen für vernünftige Logistikkonzepte, sowie Ver­kehrs­vermeidung und -verlagerung auf Schiene und Kanäle, schaffen würde“, so Frömming

Metronom-Geschäftsführer gekündigt

Montag, 26. April 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 10/2010, 26.04.10 Hannover
VCD: „Wohin steuert der Nahverkehr in Niedersachsen?“/Landesregierung trifft Mitschuld an unübersichtlicher Situation

Sowohl die Kündigung zweier verdienter Geschäftsführer der metronom Eisenbahngesellschaft mbH als auch die geplante Übernahme der englischen Verkehrsgesellschaft Arriva stellen für Niedersachsens Bahnpolitik eine erhebliche Herausforderung dar“, erklärt Michael Frömming, Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD).

Kurz nach der Vergabe des gewichtigen neuen Verkehrsauftrages „Hanse­netz“ im nordöstlichen Niedersachsen an die Metronom-Bahn­gesellschaft hatte der Metronom-Aufsichtsrat die Geschäfts­führer Carsten Hein und Henning Weize überraschend gekündigt. Beide Geschäftsführer hatten in der Vergangenheit das Unternehmen in enger Abstimmung mit der Landespolitik zu einem bedeutenden Konkurrenten gegenüber der Deutschen Bahn AG aufgebaut. Kritiker des Metronom hatten sogar wiederholt moniert, das Land be­vor­zuge bei den Vergabeverfahren im Nahverkehr Metronom gegen­über der DB.
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