Mit ‘A39’ getaggte Artikel

Güterverkehr lässt Kosten im Straßenbau weiter wachsen

Freitag, 04. März 2016

Pressemitteilung, VCD-Landesverband Niedersachsen, 04.03.2016, Hannover/Lüneburg.
Alpha drängt Güter auf die Straße – A 39 durch Lüneburg sechsspurig/Wirtschaftlichkeit A 39: Nutzen-Kosten-Verhältnis unter 1

Der erste Bauabschnitt der A 39 durch Lüneburg soll nun von Anfang an sechsspurig gebaut werden. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr begründet den Vorstoß mit einer neuen Prognose für das Jahr 2030. „Danach steigt der Verkehr von 2025 auf 2030 in einem Maß, das einen sechsstreifigen Querschnitt aus Sicht der Planer knapp rechtfertigen lässt. Interessant ist, dass die Zunahme ziemlich genau der Anzahl Lkw entspricht, die notwendig sind, um die Güter zu transportieren, die aufgrund der unzureichenden Kapazität des Alphas nicht auf der Schiene abgefahren werden können“, erklärt Hans-Christian Friedrichs, Landesvorsitzender des VCD-Niedersachsen. Die aufwändigen Planungen führen zudem zu einer weiteren Verschlechterung der Wirtschaftlichkeit der A 39. Nach Überzeugung des VCD ist mit einem Nutzen-Kosten-Verhältnis von unter 1 zu rechnen. (weiterlesen…)

8. Sitzung des Dialogforums Schiene Nord am 5. November in Celle

Donnerstag, 05. November 2015

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung, 05.11.2015 Hannover/Celle.

Glückwunsch zum Dialogforum, Alpha blockiert jedoch Entwicklung
VCD fordert Bürgerbeteiligung auch für Straßenbauprojekte

Das Dialogforum Schiene Nord ging heute mit einem mehrheitlichen Ergebnis von knapp 64 Prozent – 60 von 94 – für die Alpha-Variante als alleinige Lösung für den Seehafenhinterlandverkehr zu Ende. Der VCD stimmte der Empfehlung an den Bund nicht zu, weil er die bedarfsgerechte Entwicklung einer zukunftsfähigen Eisen­bahn­infrastruktur auf viele Jahre blockiert sieht. Hans-Christian Friedrichs, Landesvorsitzender des VCD-Niedersachsen dazu: „Ein Konzept, das absehbar zu überlasteten Strecken führt, Bahnkunden im Personen- und im Güterverkehr, wie Anwohner der Bestandsstrecken massiv belasten wird, kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein“. (weiterlesen…)

Fragwürdige Öffentlichkeitsbeteiligung beim Straßen­bau

Donnerstag, 08. Mai 2014

VCD-Landesverband Niedersachsen, gemeinsame Pressemitteilung, 08.05.2014, Hannover.

VCD und Bürgerinitiativen kritisieren das Beteiligungs­verfahren der Landesregierung
Initiativen gegen Neubau der A20, A33-Nord, A39 und Ausbau der E233 halten die angekündigte Bürgerbeteiligung für eine Mogelpackung.

Mehrere Bürgerinitiativen und Umweltverbände haben sich im Februar 2014 zusammengeschlossen, um gemeinsam gegen den Ausbau oder Neubau der vier größten Straßenbauprojekte in Nieder­sachsen zu kämpfen. Sie halten die angekündigte Öffentlich­keits­beteiligung im Vorfeld der Aufstellung des Bundes­verkehrs­wegeplans für ein selbstverständliches Recht von Bürgerinnen und Bürgern. Allerdings handele es sich bei dem momentan vorgesehenen Verfahren wohl nicht um echte Bürger­beteiligung. Laut Pressemitteilung des niedersächsischen Wirtschafts­ministeriums sollen die Bürgerinnen und Bürger lediglich über die geplanten Projekte „informiert“ werden. Es bestehe zwar die Möglichkeit, sich zu den Projekten zu äußern. Die Kriterien, die das Land erarbeitet und die zu einer Priorisierung der Straßenprojekte führen sollen, würden aber ohne Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger festgelegt. Auch sollen nicht einmal Umweltverbände beteiligt werden. Erst nach der endgültigen Festlegung der Kriterien und der Aufstellung einer landeseigenen Prioritätenliste mit ihrer Hilfe soll die Öffentlichkeit im Frühjahr 2015 die Möglichkeit erhalten, zu dieser Prioritätenliste Stellung zu nehmen.
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Landkreis Lüneburg weiter verkehrspolitisch auf dem Holzweg, Kreis und Amelinghausen lehnen Reaktivierung ab

Donnerstag, 10. April 2014

Pressemitteilung, VCD-Landesverband Niedersachsen, 10.04.2014 Hannover/Lüneburg/Celle.
Positiv: Kreistag Celle spricht sich einstimmig für Re­aktivierung aus

Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert scharf die Intervention von Lüneburgs Landrat Manfred Nahrstedt (SPD) bei Wirtschaft- und Verkehrsminister Olaf Lies (SPD), die geplante Reaktivierung der Bahnstrecke Lüneburg – Soltau abzulehnen. „Nahrstedt klagt über die finanziellen Lasten einer Reaktivierung der Bahnstrecke und schürt im Einklang mit CDU-Oberbürgermeisterkandidat Eckehard Pols Ängste vor Lärm und Güterverkehr. Man könnte sich ja wundern, wenn es nicht so symptomatisch wäre, dass soziale, komfortable und umweltfreundliche Mobilität auf der Schiene, für den SPD-Landrat keine Priorität hat“, erklärt Hans-Christian Friedrichs, VCD-Landesvorsitzender in Niedersachsen.
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A 39-Erörterung zur Planfeststellung in Lüneburg gestartet

Dienstag, 26. November 2013

Pressemitteilung VCD-Landesverband Niedersachsen, 26.11.2013, Hannover/Lüneburg

VCD-Kritik : 6-spurige A 39-Planung ist grobe Steuer­verschwendung – Planungsbehörde verheddert sich schon am ersten Tag in zahlreiche Widersprüche

Größte Überraschung des ersten von drei geplanten Er­örterungs­tagen für fast 1.700 Einwendungen zur Planfeststellung der A 39 war das Eingeständnis der Planfeststellungs­behörde, dass die A 39 in ihrem Profil für den 6-spurigen Ausbau geplant wird. Deutlich wurde dies an den üppig dimensionierten Standstreifen im geplanten „Lüneburger Tunnel“, die leicht für eine generelle 6-streifige Verkehrsführung genutzt werden kö nnten . Bei einem zukünftigen Ausbau bestünden laut Planfeststellungs­behörde keine erneuten Ansprüche auf einen verbesserten bedarfsgerechten Lärm­schutz für die Anwohner.
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Kommunen und Verbände rügen Bewertungs­fehler im Auswahlverfahren

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Kommunen und Verbände rügen Bewertungsfehler im Auswahlverfahren
Pressemitteilung VCD-Landesverband Niedersachsen, 23.10.2013, Hannover

Bündnis „Bahnstrecken Nordostniedersachsen“ gegründet

Am 22 . Oktober ging der Lenkungskreis Reaktivierung mit 25 Bahn­strecken aus ursprünglich 79 in die nächste Runde. Kommunen und Verbände fordern nun in einem Bündnis „Bahnstrecken Nord­ost­niedersachsen“ Nachbesserungen. „Hier bleibt eine ganze Region auch 23 Jahre nach der Wiedervereinigung eisenbahn­technisch es Zonenrandgebiet. Das ist nicht hinnehmbar“, kritisiert der Vorsitzende des Verkehrsclubs Deutschland, Landesverband Niedersachsen, Hans-Christian Friedrichs.
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VCD nutzt Netzwerktreffen und fordert Bestands­schutz für die Schiene

Donnerstag, 10. Oktober 2013

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung, Hannover/Berlin, 10.10.2013

Niedersachsen startet Veranstaltungsreihe „Ross trifft Bär“ in Berlin VCD nutzt Netzwerktreffen und fordert Bestandsschutz für die Schiene Auftakt mit Weil und Lies: „Leistungsfähige Verkehrswege in Niedersachsen

Am 10. Oktober fand in der Vertretung des Landes Niedersachsen in der Bundeshauptstadt das erste Netzwerktreffen „Ross trifft Bär“ mit Ministerpräsident Stephan Weil und Wirtschaftsminister Olfaf Lies statt. Thema der Auftakt­veranstaltung war die Verkehrs­infrastruktur. Der VCD-Landesverband Niedersachsen nahm an der Veranstaltung teil und machte die Landesregierung auf die dringend notwendige Bestandssicherung von Eisenbahnstrecken aufmerksam.
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Verkehrsminister Olaf Lies ist 100 Tage im Amt- VCD zieht kritische Bilanz zur Verkehrspolitik

Mittwoch, 29. Mai 2013

VCD-Landesverband Niedersachsen, 29.05.2013, Hannover/Wolfsburg. Pressemitteilung 4/2013

Verkehrsminister setzt in Wolfsburg falsche Prioritäten

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Nieder­sachsen, nahm am 28. Mai an der Verkehrsinfrastruktur-Konferenz des Zweckverbandes Großraum Braunschweig (ZGB) in Wolfsburg teil, wo Verkehrsminister Olaf Lies seine „Landespolitische Leitlinien zur Verkehrsinfrastruktur in Niedersachsen“ vorstellte – Grund genug, die ersten 100 Tage seiner Amtszeit kritisch zu bewerten.

Wir sehen zwei Gesichter in der neuen Verkehrspolitik des Landes: Positive Erwartungen wecken die Aussichten auf Eisenbahn­strecken-Reaktivierungen und die Botschaft vom ‘Erhalt vor Neubau’ auf der Straße“, so Hans-Christian Friedrichs, neuer Vorsitzender des VCD-Landesverbandes Niedersachsen. „Erhebliche Defizite gibt es aber beim erforderlichen Stopp unbezahlbarer Fernstraßenneubauprojekte, wie A 20 und A 39“, so Friedrichs weiter.

Die Regierungskoalition hat versprochen, mit den zur Verfügung stehenden landesplanerischen Mitteln nachhaltige und bezahlbare Mobilitäts- und Verkehrskonzepte zu entwickeln, den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs auf der Straße zu fördern und die Konzentration des Güterverkehrs auf der Schiene zu unter­stützen. Damit soll eine Wende in der Verkehrs­politik herbeigeführt werden. Nachdem der dafür zuständige Minister Lies 100 Tage im Amt ist, stellt sich die Frage, ob davon schon etwas zu erkennen ist“, so Vorstandsmitglied Dr. Wolfgang Konukiewitz. „Viele derjenigen, die sich schon immer für eine andere Verkehrs­politik eingesetzt haben und bei der alten Regierung auf taube Ohren gestoßen sind, finden bei dem neuen Minister nun Gehör. Er macht deutlich, dass er etwas anderes will als sein Vorgänger. In der seit langem anstehenden Frage zur Reaktivierung von Bahnstrecken für den Schienen­personen­nah­verkehr hat er zum Beispiel der Landes­nah­verkehrs­gesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) den Auftrag erteilt, zu prüfen, welche Schienenstrecken reaktiviert werden sollen“, so Konukiewitz weiter.

Im Bereich Fernstraßen sieht der VCD dringenden Handlungsbedarf: „Die unsägliche Liste von 241 Fern­straßenneubauprojekten, die noch der ehemalige FDP-Verkehrsminister Jörg Bode kurz vor der Land­tagswahl beim Bund abgegeben hat, muss umgehend zurückgerufen und auf ein Minimum reduziert werden. Es bleibt völlig unverständlich, wie Lies – auch bei der Verkehrs­infra­struktur-Konferenz in Wolfsburg – an Großprojekten wie A 20 und A 39 festhalten kann, wo er doch genau wissen müsste, dass sie faktisch nicht finanzierbar sind. Nur bei klarer Abkehr von der Betonpolitik seines Vorgängers und einer realen Prioritätensetzung für nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität, kann Lies die im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Ziele der Landesregierung erreichen. Wir wünschen ihm viel Erfolg für eine wirkliche Verkehrswende und werden seinen Weg konstruktiv begleiten“, so Hans-Christian Friedrichs abschließend.

Koalitionsgespräche zur Verkehrspolitik in Niedersachsen

Donnerstag, 07. Februar 2013

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 2/2013, 7.02.13 Hannover.
VCD: „Klares Nein zu Autobahnen A 20 und 39 wäre konsequenter Schritt für zukunftsfähigere Verkehrspolitik!“/Lob für Umwidmung von Planungsmittel für Bahn-Projekte

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Nieder­sachsen, bedauert das Festalten der designierten rot-grünen Landes­regierung an den umstrittenen Autobahnen A 20 und A 39. „Ein klares Nein wäre ein konsequenter Schritt für eine zukunfts­fähigere Verkehrspolitik in Niedersachsen“, so Hans-Christian Friedrich, stellvertretender VCD-Landesvorsitzender.

Der VCD erkennt zwar in der Umwidmung von 16 Millionen Planungs­mittel von den Autobahnplanungen in den Schienenverkehr eine rich­tungs­weisende Maßnahme. Gleichzeitig wäre aber eine Absage an den Milliarden-Subventionen für beide Straßen­bauvorhaben ein gutes und wichtiges Signal für die betroffene Region gewesen. „Wir brauchen für einen Politikwechsel im Bereich Mobilität ein deutliches Signal für den Ausbau des Umweltverbundes, in dem vor allem der Schienen­verkehr endlich wieder eine angemessene Berücksichtigung findet!

Bilanz 10 Jahre schwarz-gelber Verkehrspolitik in Niedersachsen

Donnerstag, 10. Januar 2013

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 1/2013, Hannover, 10.01.13
VCD: „Vom Aussitzen bis zum Totalausfall!“/Viel Aufholarbeit für künftige Landesregierung

Zehn Tage vor der Landtagswahl in Niedersachsen hat der Verkehrs­club Deutschland (VCD) Bilanz der zehnjährigen Regierungs­arbeit von Schwarz-Gelb gezogen. Die aktuelle Regierungskoalition hinter­lässt aus Sicht des Umwelt- und Verbraucher­verbandes VCD im Bereich Mobilität und Logistik keinen guten Eindruck.

Verkehrspolitik in Niederachsen: Straßenneu-,  Schienenabbau“ (Celle, Januar 2013)

Verkehrspolitik in Niederachsen: Straßenneu-, Schienenabbau“ (Celle, Januar 2013)


Wichtige Projekte, wie etwa die An­bindung der länd­lichen Regionen durch einen bes­se­ren Öffent­li­chen Nah­verkehr, wur­den aus­ge­ses­sen. Im Bereich der Lo­gis­tik muss man an­ge­sichts der Fixierung auf un­bezahl­bare Straßen­projekte, wie A 20 oder A 39, von einem Total­ausfall sprechen“, so VCD-Landes­vorsitzender Michael Frömming. „Mit den zusätzlich 241 von FDP-Verkehrs­minister Jörg Bode geforderten Straßen-Neubauprojekten zeigt sich mit Blick auf knappe öffentliche Kassen ein Realitätsverlust, der nur noch mit den anstehenden Land­tags­wahlen zu erklären ist!
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