Mit ‘A20’ getaggte Artikel

Schutzgemeinschaft ländlicher Raum und VCD legen A 20-Kompendium vor

Montag, 23. November 2015

Pressemitteilung Schutzgemeinschaft ländlicher Raum Nord-West & VCD-Landesverband Niedersachsen, 23.11.2015 Hannover
Diskussion über geplante „Küstenautobahn“ in Nieder­sachsen/Neue Broschüre an Bundestagsabgeordnete verschickt

Die Schutzgemeinschaft ländlicher Raum Nord-West und der Landes­verband Niedersachsen des ökologischen Verkehrsclubs VCD haben ihr umfassendes Kompendium zur in Niedersachsen geplanten Autobahn 20 herausgegeben. Die 28-seitige Broschüre vermittelt grundlegende Fakten und Hintergründe zur A 20 und zeigt zudem auch Alternativen zur leistungsfähigen Bewältigung des See­hafen­hinter­land­verkehrs auf. Anlässlich der bevorstehenden Ver­öffent­lichung des Bundesverkehrswegeplans 2015 haben die Bundes­tags­abgeordneten das druckfrische Werk erhalten. (weiterlesen…)

8. Sitzung des Dialogforums Schiene Nord am 5. November in Celle

Donnerstag, 05. November 2015

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung, 05.11.2015 Hannover/Celle.

Glückwunsch zum Dialogforum, Alpha blockiert jedoch Entwicklung
VCD fordert Bürgerbeteiligung auch für Straßenbauprojekte

Das Dialogforum Schiene Nord ging heute mit einem mehrheitlichen Ergebnis von knapp 64 Prozent – 60 von 94 – für die Alpha-Variante als alleinige Lösung für den Seehafenhinterlandverkehr zu Ende. Der VCD stimmte der Empfehlung an den Bund nicht zu, weil er die bedarfsgerechte Entwicklung einer zukunftsfähigen Eisen­bahn­infrastruktur auf viele Jahre blockiert sieht. Hans-Christian Friedrichs, Landesvorsitzender des VCD-Niedersachsen dazu: „Ein Konzept, das absehbar zu überlasteten Strecken führt, Bahnkunden im Personen- und im Güterverkehr, wie Anwohner der Bestandsstrecken massiv belasten wird, kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein“. (weiterlesen…)

Fragwürdige Öffentlichkeitsbeteiligung beim Straßen­bau

Donnerstag, 08. Mai 2014

VCD-Landesverband Niedersachsen, gemeinsame Pressemitteilung, 08.05.2014, Hannover.

VCD und Bürgerinitiativen kritisieren das Beteiligungs­verfahren der Landesregierung
Initiativen gegen Neubau der A20, A33-Nord, A39 und Ausbau der E233 halten die angekündigte Bürgerbeteiligung für eine Mogelpackung.

Mehrere Bürgerinitiativen und Umweltverbände haben sich im Februar 2014 zusammengeschlossen, um gemeinsam gegen den Ausbau oder Neubau der vier größten Straßenbauprojekte in Nieder­sachsen zu kämpfen. Sie halten die angekündigte Öffentlich­keits­beteiligung im Vorfeld der Aufstellung des Bundes­verkehrs­wegeplans für ein selbstverständliches Recht von Bürgerinnen und Bürgern. Allerdings handele es sich bei dem momentan vorgesehenen Verfahren wohl nicht um echte Bürger­beteiligung. Laut Pressemitteilung des niedersächsischen Wirtschafts­ministeriums sollen die Bürgerinnen und Bürger lediglich über die geplanten Projekte „informiert“ werden. Es bestehe zwar die Möglichkeit, sich zu den Projekten zu äußern. Die Kriterien, die das Land erarbeitet und die zu einer Priorisierung der Straßenprojekte führen sollen, würden aber ohne Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger festgelegt. Auch sollen nicht einmal Umweltverbände beteiligt werden. Erst nach der endgültigen Festlegung der Kriterien und der Aufstellung einer landeseigenen Prioritätenliste mit ihrer Hilfe soll die Öffentlichkeit im Frühjahr 2015 die Möglichkeit erhalten, zu dieser Prioritätenliste Stellung zu nehmen.
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VCD fordert Verkehrspolitik der Vernunft statt Wahlkampfgetöse

Montag, 26. August 2013

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 26.8.2013, Hannover, 26.8.2013

A 20-Bau soll von Bad Segeberg bis Bremerhaven privat finanziert werden VCD fordert Verkehrspolitik der Vernunft statt Wahlkampfgetöse Französisches Unternehmen will A 20 in 5 Jahren für 2 Mrd. Euro bauen

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Nieder­sachsen, kritisiert die Vorstellung eines Angebots des Vinci-Konzerns durch Staatssekretär Enak Ferlemann (CDU) und Schles­wig-Holsteins Ex-Verkehrsminister und jetzigem Vinci-Berater Jost de Jager (CDU) in Kiel. „Statt Wahlkampf mit fragwürdigen und unrealistischen Angeboten zu machen, sollte sich der für die Verkehrs­infra­struktur zuständige Staatssekretär in Berlin lieber für dringende Sanierungs­projekte und den Ausbau der Schiene einsetzen“ fordert Hans-Christian Friedrichs, VCD-Landes­vorsitzender.
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Verkehrsminister Olaf Lies ist 100 Tage im Amt- VCD zieht kritische Bilanz zur Verkehrspolitik

Mittwoch, 29. Mai 2013

VCD-Landesverband Niedersachsen, 29.05.2013, Hannover/Wolfsburg. Pressemitteilung 4/2013

Verkehrsminister setzt in Wolfsburg falsche Prioritäten

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Nieder­sachsen, nahm am 28. Mai an der Verkehrsinfrastruktur-Konferenz des Zweckverbandes Großraum Braunschweig (ZGB) in Wolfsburg teil, wo Verkehrsminister Olaf Lies seine „Landespolitische Leitlinien zur Verkehrsinfrastruktur in Niedersachsen“ vorstellte – Grund genug, die ersten 100 Tage seiner Amtszeit kritisch zu bewerten.

Wir sehen zwei Gesichter in der neuen Verkehrspolitik des Landes: Positive Erwartungen wecken die Aussichten auf Eisenbahn­strecken-Reaktivierungen und die Botschaft vom ‘Erhalt vor Neubau’ auf der Straße“, so Hans-Christian Friedrichs, neuer Vorsitzender des VCD-Landesverbandes Niedersachsen. „Erhebliche Defizite gibt es aber beim erforderlichen Stopp unbezahlbarer Fernstraßenneubauprojekte, wie A 20 und A 39“, so Friedrichs weiter.

Die Regierungskoalition hat versprochen, mit den zur Verfügung stehenden landesplanerischen Mitteln nachhaltige und bezahlbare Mobilitäts- und Verkehrskonzepte zu entwickeln, den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs auf der Straße zu fördern und die Konzentration des Güterverkehrs auf der Schiene zu unter­stützen. Damit soll eine Wende in der Verkehrs­politik herbeigeführt werden. Nachdem der dafür zuständige Minister Lies 100 Tage im Amt ist, stellt sich die Frage, ob davon schon etwas zu erkennen ist“, so Vorstandsmitglied Dr. Wolfgang Konukiewitz. „Viele derjenigen, die sich schon immer für eine andere Verkehrs­politik eingesetzt haben und bei der alten Regierung auf taube Ohren gestoßen sind, finden bei dem neuen Minister nun Gehör. Er macht deutlich, dass er etwas anderes will als sein Vorgänger. In der seit langem anstehenden Frage zur Reaktivierung von Bahnstrecken für den Schienen­personen­nah­verkehr hat er zum Beispiel der Landes­nah­verkehrs­gesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) den Auftrag erteilt, zu prüfen, welche Schienenstrecken reaktiviert werden sollen“, so Konukiewitz weiter.

Im Bereich Fernstraßen sieht der VCD dringenden Handlungsbedarf: „Die unsägliche Liste von 241 Fern­straßenneubauprojekten, die noch der ehemalige FDP-Verkehrsminister Jörg Bode kurz vor der Land­tagswahl beim Bund abgegeben hat, muss umgehend zurückgerufen und auf ein Minimum reduziert werden. Es bleibt völlig unverständlich, wie Lies – auch bei der Verkehrs­infra­struktur-Konferenz in Wolfsburg – an Großprojekten wie A 20 und A 39 festhalten kann, wo er doch genau wissen müsste, dass sie faktisch nicht finanzierbar sind. Nur bei klarer Abkehr von der Betonpolitik seines Vorgängers und einer realen Prioritätensetzung für nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität, kann Lies die im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Ziele der Landesregierung erreichen. Wir wünschen ihm viel Erfolg für eine wirkliche Verkehrswende und werden seinen Weg konstruktiv begleiten“, so Hans-Christian Friedrichs abschließend.

Koalitionsgespräche zur Verkehrspolitik in Niedersachsen

Donnerstag, 07. Februar 2013

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 2/2013, 7.02.13 Hannover.
VCD: „Klares Nein zu Autobahnen A 20 und 39 wäre konsequenter Schritt für zukunftsfähigere Verkehrspolitik!“/Lob für Umwidmung von Planungsmittel für Bahn-Projekte

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Nieder­sachsen, bedauert das Festalten der designierten rot-grünen Landes­regierung an den umstrittenen Autobahnen A 20 und A 39. „Ein klares Nein wäre ein konsequenter Schritt für eine zukunfts­fähigere Verkehrspolitik in Niedersachsen“, so Hans-Christian Friedrich, stellvertretender VCD-Landesvorsitzender.

Der VCD erkennt zwar in der Umwidmung von 16 Millionen Planungs­mittel von den Autobahnplanungen in den Schienenverkehr eine rich­tungs­weisende Maßnahme. Gleichzeitig wäre aber eine Absage an den Milliarden-Subventionen für beide Straßen­bauvorhaben ein gutes und wichtiges Signal für die betroffene Region gewesen. „Wir brauchen für einen Politikwechsel im Bereich Mobilität ein deutliches Signal für den Ausbau des Umweltverbundes, in dem vor allem der Schienen­verkehr endlich wieder eine angemessene Berücksichtigung findet!

Bilanz 10 Jahre schwarz-gelber Verkehrspolitik in Niedersachsen

Donnerstag, 10. Januar 2013

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 1/2013, Hannover, 10.01.13
VCD: „Vom Aussitzen bis zum Totalausfall!“/Viel Aufholarbeit für künftige Landesregierung

Zehn Tage vor der Landtagswahl in Niedersachsen hat der Verkehrs­club Deutschland (VCD) Bilanz der zehnjährigen Regierungs­arbeit von Schwarz-Gelb gezogen. Die aktuelle Regierungskoalition hinter­lässt aus Sicht des Umwelt- und Verbraucher­verbandes VCD im Bereich Mobilität und Logistik keinen guten Eindruck.

Verkehrspolitik in Niederachsen: Straßenneu-,  Schienenabbau“ (Celle, Januar 2013)

Verkehrspolitik in Niederachsen: Straßenneu-, Schienenabbau“ (Celle, Januar 2013)


Wichtige Projekte, wie etwa die An­bindung der länd­lichen Regionen durch einen bes­se­ren Öffent­li­chen Nah­verkehr, wur­den aus­ge­ses­sen. Im Bereich der Lo­gis­tik muss man an­ge­sichts der Fixierung auf un­bezahl­bare Straßen­projekte, wie A 20 oder A 39, von einem Total­ausfall sprechen“, so VCD-Landes­vorsitzender Michael Frömming. „Mit den zusätzlich 241 von FDP-Verkehrs­minister Jörg Bode geforderten Straßen-Neubauprojekten zeigt sich mit Blick auf knappe öffentliche Kassen ein Realitätsverlust, der nur noch mit den anstehenden Land­tags­wahlen zu erklären ist!
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241 neue Fernstraßen für Niedersachsen fern jeder Realität

Mittwoch, 19. Dezember 2012

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 21/2012, Hannover 19.12.12

VCD kritisiert Landesregierung für überlange Straßen-Wunschliste
Niedersachsen will jetzt noch mehr überflüssige Fernstraßen bauen
Gratulation an A 21-Gegner

Der VCD-Landesverband Niedersachsen bewertet die gestern an Bundesverkehrsminister Ramsauer übergebene Wunschliste Nieder­sachsens für neue Fernstraßen als abstrus. „Jetzt hat die Landes­regierung beim Straßenbau jedes Maß verloren“, kritisiert Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender Landesvorsitzender des Ver­kehrs­club Deutschland (VCD). „241 neue und unbezahlbare Fern­straßen­projekte in Niedersachsen sind einfach fern jeder Realität“, so Friedrichs weiter.
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VCD begrüßt Weiterbau-Stopp der A 20

Donnerstag, 07. Juni 2012

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 12/2012, Hannover. 5.06.2012
Schleswig-Holstein setzt wichtige verkehrspolitische Signale für den ganzen Norden/Schienen-Vorrang, Gigaliner-Aus, Hafenkonzept mit überregionaler Bedeutung

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) sieht im Koalitionsvertrag der neuen Schleswig-Holsteinischen Landesregierung wichtige über­regionale Aspekte, die auch für Niedersachsen von Bedeutung sind. „Der Weiterbau-Stopp für die A 20 in Schleswig-Holstein westlich der A 7 muss nun auch in Hannover zu Reaktionen führen“, so Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender Vorsitzender des VCD-Landes­verbandes Niedersachsen.
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Himmelpforten: Jahreshauptversammlung 2012 des VCD Landesverbandes Niedersachsen

Samstag, 14. April 2012

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 7/12, 14.04.12, Hannover/Himmelpforten.
Mit historischem Bus entlang von A 20-Trassenvarianten

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Niedersachsen, findet sich am kommenden Wochenende (20./21.04.12) zu seiner dies­jährigen Jahreshauptversammlung nach Himmelpforten an der Unter­elbe ein. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erkunden im Vorfeld der Veranstaltung mit dem Oldtimer-Bus Setra S8 die möglichen Trassen­varianten der heftig umstrittenen Autobahn 20.

Als ökologische Alternative zu den reinen Autoclubs engagiert sich der VCD bundesweit für eine Verkehrspolitik, die sich für einen innovativen Mix der unterschiedlichen Verkehrsträger einsetzt. Dazu zählen unter anderem der Öffentliche Nahverkehr, Car-Sharing- und Nach­bar­schafts­auto-Angebote sowie der Rad und Fußverkehr.

Am Freitag, den 20.04.12, lädt der VCD im Vorfeld der Jahres­haupt­versammlung zu der öffentlichen Veranstaltung „A 20 oder Mobilitäts­wende an der Niederelbe?“ ein, die ab 19.00 Uhr im „Gasthaus Jarck“ in Himmelpforten stattfindet. Zu den Referenten zählen Manfred Schuster von der Initiative Eisenbahn statt Autobahn, Susanne Grube (A 22-NIE) sowie Dr. Wolfgang Konukiewitz vom VCD-Landesvorstand Nieder­sachsen, der mit dem „Moorexpress“ ein zukunftsfähiges Verkehrs­konzept für die Elbe/Weser-Region aufzeigt.