Mit ‘A100’ getaggte Artikel

Straßensanierung wichtiger als A100

Freitag, 30. September 2011

Pressemitteilung VCD-Nordost, Berlin, 30.09.2011.
Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Nordost, fordert: Prioritäten setzen für umweltfreundliche Mobilitätspolitik in Berlin!/Erhalt und Sanierung bestehender Straßen sind für Stadtverkehr und Lebensqualität wichtiger als die Verlängerung der A100

Die Landesdelegiertenkonferenz der Berliner Grünen wird am heutigen Freitag sehr wahrscheinlich die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der SPD beschließen. Damit könnten die Voraussetzungen zur Bildung einer rot-grünen Koalition im Abgeordnetenhaus für die 17. Legislaturperiode geschaffen werden.

Christian Kölling, Vorstandsmitglied des VCD Nordost: „Das Zustandekommen einer rot-grünen Landesregierung bietet große Chancen für eine ökologisch, ökonomisch und sozial ausgewogene Verkehrspolitik in Berlin. Entscheidend wird allerdings sein, ob die neue Landesregierung die Verlängerung der A100 zurückstellen kann, um das Geld besser für den Erhalt und die Sanierung bestehender Straßen zu verwenden.
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VCD Nordost fordert Auslegung der Planungs­unterlagen für den 16. Abschnitt der A100 auch in Friedrichshain

Mittwoch, 26. Mai 2010

Pressemitteilung VCD Nord-Ost, Berlin, 26.5.2010

Im Falle einer Verlängerung der Autobahn A100 von Neukölln zur Straße Am Treptower Park werden Prognosen zufolge zusätzlich 12.000 Autos und LKW täglich über die Elsenbrücke rollen. Im Rudolf­kiez sind dann rund 3.900 Kfz zusätzlich pro Tag zu erwarten, an der Modersohnbrücke 3.200 Kfz sowie in der Revaler Straße zusätz­lich 2.500 Kfz und in der Boxhagener Straße 2.400 Kfz.

Diese Daten wurden während der Auslegung der Planungsunterlagen für den 16. Abschnitt der A100 im April 2009 unverständlicherweise nicht berücksichtigt. Erst beim Planerörterungs­verfahren im No­vem­ber 2009 wurden die Prognosen für Friedrichshain öffentlich prä­sen­tiert. Die zusätzliche Verkehrsbelastung ist auch mit einer er­heb­lichen Zunahme der Lärmbelastung verbunden. Das Box­hagener Viertel ist bereits stark durch Lärm belastet und als Konzept­gebiet für Lärmminderungs­maßnahmen durch die Senats­verwaltung für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz ausgewiesen. Der Ausbau der A100 würde enorme zusätzliche Belastungen für die dicht besiedelten Wohngebiete in Friedrichshain bedeuten.
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Der VCD fordert die Erweiterung der A 100 gänzlich aufzugeben

Mittwoch, 25. November 2009

Pressemitteilung VCD Nord-Ost, Berlin, 25.11.2009.

Der VCD begrüßt die Entscheidung, die Planungskosten für die Er­weiterung der A 100 im Berliner Doppelhaushalt 2010/11 zu strei­chen, als einen ersten Schritt in die richtige Richtung. Nun komme es darauf an, das Projekt ganz zu stoppen und in Bus und Bahn, aber auch den Ausbau für Rad- und Fußgängerverkehre zu investieren.

Zudem warnt der VCD vor steigender Lärmbelastung im Zuge der noch nicht gänzlich aufgegebenen A 100-Erweiterung vom Dreieck Neukölln bis zum Treptower Park in den an- und umliegenden Wohn­gebieten. Der Ausbau der Autobahn würde in den Zu­fahrts­straßen sowie in den umliegenden Straßen der dicht besiedelten Wohn­gebiete zu steigender Verkehrs- und damit zu wachsender Lärm­belastung führen. Christian Kölling vom VCD Nordost sagt: “Der örtliche Straßenverkehr, aber auch der Schienen­verkehr belasten die Wohngebiete bereits heute stark mit Lärm. Wir können die Lärm­aus­wirkungen der Autobahn nicht losgelöst von bereits vorhandenem Lärm auf Schiene und Stadtstraße betrachten und müssen Lärm so weit wie möglich reduzieren.
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