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	<title>VCD-Blog</title>
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	<description>Ein Blog des Verkehrsclub Deutschland e.V. zum Thema Ökologie, Verbraucherschutz und Verkehr.</description>
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		<title>Diskussion um Bahn-Hochgeschwindigkeitstrasse</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2010-03-11-diskussion-um-bahn-hochgeschwindigkeitstrasse/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 23:38:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD Niedersachsen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 07/2010, 10.03.10, Hannover.
„Hilfloses Festklammern an Y-Trasse hilft Seehäfen nicht!“/Aus&#173;bau bestehender Bahnlinien jetzt voranbringen
Angesichts Finanzierungsengpässe des Bundes steht die rund 2,5 Milliarden teure Y-Trasse von Hamburg und Bremen nach Hannover wieder einmal vor dem Aus. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt diese Tendenz ausdrücklich und sieht große Chancen, die Anbindung der Seehäfen durch den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 07/2010, 10.03.10, Hannover.</em><br />
<strong>„Hilfloses Festklammern an Y-Trasse hilft Seehäfen nicht!“/Aus&shy;bau bestehender Bahnlinien jetzt voranbringen</strong></p>
<p>Angesichts Finanzierungsengpässe des Bundes steht die rund 2,5 Milliarden teure Y-Trasse von Hamburg und Bremen nach Hannover wieder einmal vor dem Aus. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt diese Tendenz ausdrücklich und sieht große Chancen, die Anbindung der Seehäfen durch den Ausbau der bestehenden Bahn&shy;linien in Norddeutschland effektiver und schneller voran&shy;zubringen. </p>
<p>„<em>Das hilflose Festklammern an dem Mammutprojekt Y-Trasse einiger Politiker hilft den Seehäfen nicht. Im Gegenteil: Notwendige Gel&shy;der für kurzfristige und sinnvollere Maßnahmen würden statt&shy;dessen für die als ICE-Hochgeschwindigkeitstrasse gedachte Y-Trasse gebunden</em>“, so Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender VCD-Landesvorsitzender in Niedersachsen. „<em>Für Verkehrsexperten in Nord&shy;deutschland ist die die Y-Trasse nicht zuletzt durch mehrere Studien und Gutachten inhaltlich längst zu den Akten gelegt worden. In der Politik ist diese Botschaft leider noch nicht überall vorgedrungen, so dass die Y-Trasse dort oftmals noch als ‚Lösung aller norddeutschen Bahn-Probleme’ propagiert wird.</em>“<br />
<span id="more-1853"></span></p>
<p>Der VCD appelliert an die Länder Niedersachsen, Hamburg und Bremen angesichts begrenzter finanzieller Ressourcen, sich im Sinne der gemeinsamen Verantwortung für die Anbindung der Seehäfen auf den Ausbau von Bahnstrecken zu einigen. „<em>Alleine der schon seit 25 Jahren im vordinglichen Bedarf stehende Ausbau der 27 Kilo&shy;meter langen Verbindung Rotenburg (Wümme) – Verden (Aller) könnte neben der Beseitigung der Engpässe in den sogenannten Knoten Hamburg und Bremen viele aktuelle Probleme beseitigen. </em></p>
<p>Dass der Ausbau Sinn mache, zeige vor allem auch der aktuell bereits stattfindende Ausbau der Bahnlinien im Elbe/Weser-Dreieck. Rund 60 Millionen Euro, ein Bruchteil der Y-Kosten, fließen dort in die Ertüchtigung der Linie Bremerhaven – Bremervörde – Rotenburg (Wümme), um den Hauptbahnhof Bremen konkret zu entlasten. Das Wirt&shy;schafts&shy;ministerium Niedersachsen hat im Jahr 2008 ein eigenes Gutachten vorgelegt, das zahlreiche weitere Maßnahmen, etwa den Ausbau der bestehenden Linie Hamburg – Lüneburg – Uelzen oder auch die behutsame Einbeziehung der Strecken im Bereich Lüne&shy;burger Heide vorsieht.</p>
<p><!-- Rückfragen:      Hans-Christian Friedrichs, --></p>
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		<title>Mitte-Deutschland-Verbindung &#8211; Bund in der Pflicht</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2010-03-10-mitte-deutschland-verbindung-bund-in-der-pflicht/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 20:39:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD Hessen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bahn]]></category>
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		<description><![CDATA[Pressemitteiliung 3/2010, VCD Hessen, Kassel 10. März 2010
Für den Fernverkehr auf der „Mitte-Deutschland-Verbindung“ Er&#173;furt–Kassel–Dortmund ist nach Ansicht des VCD Hessen vorrangig der Bund in der Pflicht. Wenn Fernverkehr auf dieser Strecke gewollt sei, müsse der Bund ihn entweder bezuschussen oder Rand&#173;bedingungen schaffen, unter dem ein Bahnunternehmen dort ren&#173;tabel fahren kann.
„Eine Verbindung über dreihundertneunzig Kilometer und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Pressemitteiliung 3/2010, VCD Hessen, Kassel 10. März 2010</em></p>
<p>Für den Fernverkehr auf der „<em>Mitte-Deutschland-Verbindung</em>“ Er&shy;furt–Kassel–Dortmund ist nach Ansicht des VCD Hessen vorrangig der Bund in der Pflicht. Wenn Fernverkehr auf dieser Strecke gewollt sei, müsse der Bund ihn entweder bezuschussen oder Rand&shy;bedingungen schaffen, unter dem ein Bahnunternehmen dort ren&shy;tabel fahren kann.</p>
<p>„<em>Eine Verbindung über dreihundertneunzig Kilometer und durch drei Bundes&shy;länder lässt sich nur schwer als Regionalverkehr be&shy;zeich&shy;nen.</em>“ So VCD-Landesgeschäftsführer Martin Mützel (Kassel). „<em>Es ist ehrenwert, wenn die Nahverkehrs&shy;verbünde NVV und NWL in die Lücke springen wollen, die die Deutsche Bahn reißt. Verantwortlich ist jedoch eine Bahnpolitik, die den Mittel&shy;strecken&shy;verkehr zwischen RE und ICE im Stich ließ und lässt.</em>“<br />
<span id="more-1843"></span></p>
<p>Der VCD setzt sich seit Jahren für einen „Deutschland-Takt“ ein. Nach dem Vorbild von Schweiz und Niederlande sollen Nahverkehr, Fern&shy;verkehr und Streckenaus- und Neubauten aufeinander ab&shy;ge&shy;stimmt werden. „<em>Bislang nehmen diese drei Bereiche kaum Rück&shy;sicht aufeinander</em>“ bedauert Mützel. Die „Mitte-Deutschland-Verbindung“ Erfurt-Kassel-Dortmund ist nach VCD-Ansicht ein Beispiel für solch eine mangelnde Koordination. So ist die Strecke für Neigetechnik ausgebaut worden, die nicht benutzt wird. Ver&shy;bund&shy;fahr&shy;scheine gelten nicht im IC, IC-Tickets nicht im An&shy;schluss&shy;bus. „<em>Und während Dortmund–Paderborn in Nordrhein-West&shy;falen auf 200 km/h ausgebaut wurde und zwischen Erfurt und Leipzig eine ICE-Strecke halbfertig ist, ist im hessischen Abschnitt Warburg–Bebra noch keinerlei Fahrzeitverkürzung erfolgt</em>“ so Mützel.</p>
<p>In der Diskussion um die Ersatzkonzepte rät der VCD zur Ge&shy;las&shy;sen&shy;heit. „<em>Die Frage, ob eine neue Regionalbahn von Kassel nach Mün&shy;ster mit Halt an allen Stationen oder ein zusätzlicher Regional&shy;express von Kassel nach Hagen fahren soll, lohnt keinen öffentlich ausgetragenen Streit</em>“, so Mützel Er erwartet, dass die Verkehrs&shy;verbünde pragma-tische Lösungen finden werden. „<em>Für gehobene Fern&shy;verkehrs&shy;qualität sind die Aufgabenträger des Nah&shy;verkehrs aber die falschen Ansprechpartner</em>“.</p>
<p>Mehr zum „Deutschland-Takt“ auch unter <a href="http://www.vcd.org/890.html">http://www.vcd.org/890.html</a><br />
<!-- Rückfragen: Martin Mützel, VCD Hessen, hessen@vcd.org --> </p>
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		<title>VCD fordert Tagesticket für Europäische Metropolregion Stuttgart</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2010-03-10-vcd-fordert-tagesticket-fur-europaische-metropolregion-stuttgart/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 14:32:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD Baden-Württemberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 10/10, Stuttgart, 10. März 2010
Europäische Metropolregion Stuttgart: VCD fordert Metropol-Tagesticket
Anlässlich der Sitzung des Koordinierungsausschusses für die Europäische Metropolregion Stuttgart am Freitag fordert der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. die Einführung einer Tageskarte für den öffentlichen Verkehr in der Metropolregion.
VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Mobilität ist ein zentraler Baustein für eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 10/10, Stuttgart, 10. März 2010</em></p>
<p><strong>Europäische Metropolregion Stuttgart: VCD fordert Metropol-Tagesticket</strong></p>
<p>Anlässlich der Sitzung des Koordinierungsausschusses für die Europäische Metropolregion Stuttgart am Freitag fordert der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. die Einführung einer Tageskarte für den öffentlichen Verkehr in der Metropolregion.</p>
<p>VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: <em>„Mobilität ist ein zentraler Baustein für eine zukunftsfähige Metropolregion. Ein leistungsfähiges und attraktives Angebot an Bussen und Bahnen ist unverzichtbar. Hierzu gehören auch einfache und günstige Tarife. Der VCD begrüßt die geplante Einführung eines Metropoltickets, weil damit von jedem Ort der gesamten Region mit nur einem Ticket zu jedem Ziel in der Region gefahren werden kann.“<br />
</em><br />
Ergänzend zu den bisherigen Planungen fordert der VCD die Einführung einer Metropolregion-Tageskarte zum Festpreis neben der bislang geplanten Vielzahl an Einzelfahrscheinen mit – je nach Relation – unterschiedlichen Preisen. So könnten Einwohner und Gäste die Metropolregion einen Tag lang ‚erfahren’ und beliebig viele Busse oder Bahnen nutzen.<br />
<span id="more-1835"></span><em><br />
„Mit Pauschalpreis-Fahrkarten für Kleingruppen konnten in den letzten Jahren viele Fahrgäste für Busse und Bahn gewonnen werden“,</em> sagte Matthias Lieb. <em>„Die Erfolge des Baden-Württemberg-Tickets oder der RegioX-Karte für die vier ‚badischen’ Verkehrsverbünde rund um Karlsruhe zeigen, dass einfache und günstige Tagestickets leicht zu vermarkten sind und zur Identifikation mit der Region beitragen. Eine solche Attraktion sollte sich die Europäische Metropolregion Stuttgart nicht entgehen lassen.“</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Stuttgart 21: VCD sieht Dissens zwischen Bahn und Bund</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 10:55:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD Baden-Württemberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 9/10, Stuttgart, 10. März 2010
Auflösungserscheinungen der Stuttgart 21-Koalition?
Der Umweltverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. sieht sich durch widersprüchliche Aussagen der Stuttgart-21-Projekt&#173;befürworter in seiner Einschätzung bestätigt, dass die Verknüpfung des Tunnelbahnhofs mit der Neubaustrecke nach Ulm keine verkehrliche Notwendigkeit, sondern politische Willkür sei. Während Projekt&#173;sprecher Wolfgang Drexler verkünde, beide Projekte seien voneinander abhängig, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 9/10, Stuttgart, 10. März 2010</em><br />
<strong>Auflösungserscheinungen der Stuttgart 21-Koalition?</strong></p>
<p>Der Umweltverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. sieht sich durch widersprüchliche Aussagen der Stuttgart-21-Projekt&shy;befürworter in seiner Einschätzung bestätigt, dass die Verknüpfung des Tunnelbahnhofs mit der Neubaustrecke nach Ulm keine verkehrliche Notwendigkeit, sondern politische Willkür sei. Während Projekt&shy;sprecher Wolfgang Drexler verkünde, beide Projekte seien voneinander abhängig, erkläre die Bundesregierung, dass sie diese Einschätzung der Deutschen Bahn nicht teile.</p>
<p>VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: <em>„Die Bundesregierung bestätigt in ihrer Antwort auf eine Anfrage der grünen Bundes&shy;tagsfraktion unsere Position, dass der Bau der Neubau&shy;strecke nach Ulm auch ohne Stuttgart 21 möglich ist. Es ist absehbar und dem Bund auch bewusst, dass das Geld für eine Fertig&shy;stellung der Neubaustrecke bis 2019 nicht vorhanden ist. Sollte Stuttgart 21 trotzdem jetzt gebaut werden, dann enden die Züge auf den Fildern, oder man kann im Kreis von Stuttgart nach Stuttgart fahren. Welch ein Schwabenstreich!“</em><br />
<span id="more-1830"></span><br />
Die Einschätzung des Bundes mache außerdem deutlich, dass die Be&shy;deutung der Neubaustrecke nach Ulm für das bundesweite Schienen&shy;netz bei weitem nicht so hoch sei wie von der Landes&shy;regierung immer wieder behauptet. Außerdem blockiere die Fixierung der Landespolitik auf Stuttgart 21 die Umsetzung wichtigerer Projekte wie den Ausbau der Rheintalbahn, die Elektrifizierung der Südbahn oder den Ausbau der Gäubahn. Der VCD fordert die Bahn, das Land, die Region und die Stadt auf, die Nicht&shy;finanzier&shy;barkeit von Stuttgart 21 zur Kenntnis zu nehmen und das Projekt ein&shy;zustellen, bevor größerer Schaden am Bahnknoten Stuttgart ent&shy;steht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Mit der Volkshochschule Bus und Bahn fahren lernen!</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2010-03-07-mit-der-volkshochschule-bus-und-bahn-fahren-lernen/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 22:53:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD Baden-Württemberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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		<description><![CDATA[VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 4/2010, Mühlacker, 07. März 2010
Steigendes Interesse am Bus- und Bahn-Schnupperkurs
uch in diesem Jahr veranstaltete die Volks&#173;hoch&#173;schu&#173;le Mühl&#173;acker in Kooperation mit dem Verkehrsclub Deutschland, Kreis&#173;verband Pforz&#173;heim/Enz&#173;kreis e.V. (VCD) wieder einen &#8220;ÖPNV-Schnup&#173;per&#173;kurs&#8221;. Erfreut zeigte sich Seminar&#173;leiter Matthias Lieb vom VCD über das rege Interesse der Teilnehmer. Angesichts von gekürzten Öffnungs&#173;zeiten im Reisezentrum Mühlacker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 >VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 4/2010, Mühlacker, 07. März 2010</h4>
<h3 >Steigendes Interesse am Bus- und Bahn-Schnupperkurs</h3>
<p><div id="attachment_1811" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.vcd-pforzheim.de/service/vhs/index.html"><img src="http://www.vcd-blog.de/uploads/2010/03/vhs06032010-300x225.jpg" alt="VHS-Kurs 2010" title="vhs06032010" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-1811" /></a><p class="wp-caption-text">VHS-Kurs 2010</p></div>Auch in diesem Jahr veranstaltete die Volks&shy;hoch&shy;schu&shy;le Mühl&shy;acker in Kooperation mit dem Verkehrsclub Deutschland, Kreis&shy;verband Pforz&shy;heim/Enz&shy;kreis e.V. (VCD) wieder einen <a href="http://www.vcd-pforzheim.de/service/vhs/index.html">&#8220;ÖPNV-Schnup&shy;per&shy;kurs&#8221;</a>. Erfreut zeigte sich Seminar&shy;leiter Matthias Lieb vom VCD über das rege Interesse der Teilnehmer. Angesichts von gekürzten Öffnungs&shy;zeiten im Reisezentrum Mühlacker und neuer, komplizierter Fahr&shy;karten&shy;automaten war der Informationsbedarf groß.  Die Teilnehmer wurden dabei sowohl theoretisch als auch praktisch an das Bus- und Bahnfahren herangeführt. Matthias Lieb er&shy;läu&shy;ter&shy;te am Freitag zunächst die notwendigen Schritte bei der Planung einer Reise mit Bus und Bahn. Hierzu erhielten die Teilnehmer ein umfangreiches Informations&shy;paket mit Fahrplankarten, Linien&shy;netz&shy;plänen, Fahrplänen und Tarifinformationen. &#8220;<em >Welche günstigen Tageskarten Richtung Stuttgart gibt es?</em>&#8220;, war eine häufig gestellte Frage. In rund zweieinhalb Stunden wurden die wichtigsten Fahrkartentypen, wie z.B. das Baden-Württemberg-Ticket oder die 24-Stunden-Karten der Ver&shy;kehrs&shy;ver&shy;bünde erklärt. Fahrplan- und Preisauskünfte via Internet wurden geübt &#8211; nach Paris und Wien fanden die Teilnehmer preisgünstige Zugverbindungen.<br />
<span id="more-1809"></span></p>
<p>Am Samstag traf man sich am verschneiten Mühlacker Bahnhof, um über Karlsruhe und Bad Herrenalb nach Höfen per Bahn und Bus in den Schwarzwald zu fahren. Zunächst konnte nun das theoretisch erlernte Wissen um die preisgünstigste Fahr&shy;karte angewandt werden: Mit der RegioX-Karte (5 Personen für 21,50 EUR) gab es eine Fahrkarte für die gesamte Reise. Gezeigt wurde, wie man für 7,40 EUR nach Berlin fahren kann &#8211; das Schöne-Wochenende-Ticket macht es möglich. Nach einer halbstündigen Busfahrt über verschneite Straßen pünktlich auf die Minute am Ziel &#8220;Höfen&#8221; eingetroffen,   konnten sich die Kursteilnehmer mit Kaffee und Kuchen stärken. Dann folgte noch ein kleiner Test des neu erlernten Wissens, bevor eine Urkunde über die erfolgreiche Teilnahme am Kurs überreicht wurde. Mit der Stadt&shy;bahn konnte die Gruppe von Höfen wieder direkt nach Mühlacker zurück fahren.   </p>
<p>Die Kursteilnehmer waren über die gewonnenen Erkenntnisse und die Problem&shy;losig&shy;keit des Bus- und Bahnfahrens ganz begeistert und erklärten über&shy;ein&shy;stimmend, zukünftig häufiger mit Bus und Bahn unterwegs sein zu wollen.  Der nächste ÖPNV-Schnupperkurs der VHS Mühlacker findet im Herbst 2010 statt.   </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Spiegel-Kritik: Klamme Bahn verpulvert Geld mit Prestigeprojekten</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2010-03-05-klamme-bahn-verpulvert-geld-mit-prestigeprojekten/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 18:01:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Korn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Spiegel bestätigt die Kritik, die der VCD schon lange vorbringt. Wenn nicht genügend Geld für den Ausbau der Schieneninfrastruktur da ist, dann kann man nach mehr Geld schreien oder Prioritäten setzen und finanzierbare, netzwirksame Maßnahmen umsetzen. Das Schreien nach Geld hilft in der Regel nix! Also müssten Prioritäten gesetzt werden &#8230; sollte man meinen.
Aus- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Spiegel bestätigt die Kritik, die der VCD schon lange vorbringt. Wenn nicht genügend Geld für den Ausbau der Schieneninfrastruktur da ist, dann kann man nach mehr Geld schreien oder Prioritäten setzen und finanzierbare, netzwirksame Maßnahmen umsetzen. Das Schreien nach Geld hilft in der Regel nix! Also müssten Prioritäten gesetzt werden &#8230; sollte man meinen.</p>
<p><strong>Aus- und Neubau von Schienenstrecken</strong></p>
<p><em>Von Sven Böll und Anne Seith</em> </p>
<p>Die Bahn schlägt Alarm: Für die wichtigsten Aus- und Neubauprojekte fehlen dem Konzern jedes Jahr mehr als eine halbe Milliarde Euro. Kritiker rechnen sogar mit noch größerem Finanzbedarf &#8211; und werfen Management und Politik vor, das Geld vor allem mit Prestigeprojekten zu verschwenden.</p>
<p>Hamburg &#8211; Rüdiger Grube ist eigentlich eher ein Mann der leisen Töne. Doch jetzt trommelt der Bahn-Chef derart intensiv für sein Anliegen, dass sein Verhalten eher schon einem Alarmschlagen gleicht: Nur 4,4 Milliarden Euro stünden der Bahn für die Instandhaltung und den Ausbau der Schienen jedes Jahr zur Verfügung, sagte der Bahn-Chef am Donnerstagabend auf einer Veranstaltung in Berlin. Der Konzern benötige für diese Aufgabe aber deutlich mehr Mittel &#8211; nämlich fünf Milliarden Euro.</p>
<p>Um seine Position zu untermauern, hatte Grube zuvor schon dem Verkehrsausschuss des Bundestages ein brisantes Papier vorgelegt. Demnach gibt es für 47 Projekte der Bahn, die im Bundesverkehrswegeplan als &#8220;vordringlich&#8221; eingestuft werden und ursprünglich einmal bis zum Jahr 2015 fertig sein sollten, noch immer keine ausreichende oder gar keine Finanzierung. Auf Basis einer Anfrage an die Regierung hat der Vorsitzende des Verkehrsausschusses, Winfried Hermann (Grüne), einen noch höheren Finanzbedarf für die ausstehenden Projekte berechnet als die Bahn: 23 Milliarden Euro. </p>
<p>Der Alarmliste zufolge ist etwa der für den Güterverkehr relevante Ausbau der Rheintal-Schiene in großen Teilen noch immer Wunschdenken ohne finanzielle Basis. Vor ähnlichen Problemen stehen auch Teile des bayerischen Chemie-Dreiecks: Das Schienenprojekt rund um Mühldorf ist bislang ohne ausreichende Finanzierung geblieben.<br />
<span id="more-1802"></span><br />
Auch Berufspendler sind betroffen: So ist zum Beispiel der Ausbau der sogenannten Bahnknoten in Mannheim, Dresden, Berlin und Frankfurt am Main von der Mittelknappheit bedroht. Und selbst internationale Projekte wie etwa die Ausbaustrecke Berlin-Dresden-Prag leiden unter dem eklatanten Geldmangel.</p>
<p>&#8220;Das knappe Geld wird auch noch falsch ausgegeben&#8221; </p>
<p>Dementsprechend groß ist nun die Aufregung. <em>&#8220;Die Deutsche Bahn ist chronisch unterfinanziert&#8221;</em>, sagt Andreas Geißler von der &#8220;Allianz pro Schiene&#8221;. Er verweist darauf, dass die meisten europäischen Nachbarländer deutlich mehr in ihr Schienennetz investierten. Während die Pro-Kopf-Ausgaben 2008 in Deutschland nur bei 47 Euro gelegen hätten, habe die Schweiz stolze 284 Euro pro Bürger ins Netz gesteckt, Österreich 205 Euro und selbst Italien 60 Euro. </p>
<p>Hinzu kommt: <em>&#8220;Das knappe Geld wird auch noch falsch ausgegeben&#8221;</em>, sagt der frühere Bahn-Manager und heutige Kritiker des Unternehmens, Karl-Dieter Bodack. Viele Politiker kümmerten sich nach wie vor am liebsten um die Finanzierung teurer Prestigeprojekte. </p>
<p>Bestes Beispiel: Das Mega-Projekt &#8220;Stuttgart 21&#8243;, bei dem kürzlich der erste Spatenstich gefeiert wurde. In jahrelanger Arbeit soll der Hauptbahnhof der baden-württembergischen Landeshauptstadt mitsamt den Gleisanlagen nun unter die Erde verlegt werden, die gesamte Innenstadt wird so zu einer einzigen Riesen-Baustelle. Zudem wird die Strecke von Wendlingen nach Ulm neu gebaut. </p>
<p><em>&#8220;Eine Minute Fahrtzeitverkürzung kostet bei so einem Projekt schnell einen dreistelligen Millionenbetrag&#8221;</em>, sagt Bodack. Da sei es doch viel sinnvoller, für deutlich geringere Beträge die zahlreichen Engpässe im Netz zu beheben. An vielen Stellen müssten Züge lange warten, weil es zu wenige oder kaum noch benutzbare Gleise gebe. </p>
<p>Symptomatisch ist &#8220;Stuttgart 21&#8243; für Bahnkritiker Bodack auch noch aus einem anderen Grund. Sein Vorwurf: Die Kosten für das Megaprojekt würden wie bei vielen Vorhaben künstlich niedrig angesetzt, damit der Bau überhaupt wirtschaftlich erscheine. </p>
<p>So soll das Projekt nach aktuellen Schätzungen insgesamt rund vier Milliarden Euro kosten. Zwei Milliarden Euro sind dabei für die im Rahmen des Projekts erforderliche Neubaustrecke nach Ulm vorgesehen. Bahn-Kritiker Bodack hält solche Zahlen für unrealistisch: <em>&#8220;Wenn man die Kosten vergleichbarer Neubaustrecken als Basis nimmt, könnte das Ganze schnell fünf Milliarden Euro verschlingen.&#8221; </em>Sollte Bodack recht behalten, wären die Folgen klar: Weil ohnehin schon zu wenig Geld da ist, kommt es zu immer neuen Verzögerungen beim Bau. Und je später gebaut wird, desto teurer wird es.</p>
<p>So ist es auch auf der geplanten Neubaustrecke zwischen Nürnberg und Erfurt passiert. Hier wird seit Mitte der neunziger Jahre gebaut &#8211; ursprünglich sollte der Abschnitt 2005 für den Verkehr freigegeben werden. Doch immer wieder kam und kommt es zu Verzögerungen. Der aktuelle Eröffnungstermin lautet nun: 2017. </p>
<p>&#8220;Großer Wurf&#8221; statt Klein-Klein </p>
<p>Die Liste mit Problemstrecken, die der neue Bahn-Chef Grube nun vorgelegt hat, lässt ahnen: Auch in Zukunft droht Chaos bei vielen Aus- und Neubauprojekten. Ob der Manager angesichts der dramatischen Staatsverschuldung aber ausgerechnet jetzt mit höheren Zuschüssen seitens des Bundes rechnen kann, ist fraglich. Im Bundesverkehrsministerium hält man sich bedeckt: Es bestehe zweifellos Investitionsbedarf, sagt ein Sprecher &#8211; mehr Geld will er aber nicht in Aussicht stellen. Man wolle die Mittel aber auch künftig &#8220;auf hohem Niveau halten&#8221;. Denkbar sei es auch, Prioritäten bei der Planung zu verschieben.</p>
<p>Ein wenig klingt das nach dem Prinzip &#8220;Linke Tasche, rechte Tasche&#8221;. Und genau diese Form der Politik sei das eigentliche Problem, bemängeln Bahnkritiker. Denn es gehe bei weitem nicht nur um chronischen Geldmangel und Fehlinvestitionen: <em>&#8220;Es fehlt das Gesamtkonzept&#8221;</em>, sagt Karl-Peter Naumann, Vorstand des Fahrgastverbands Pro Bahn. Politik und Bahn hätten keine Vision, wie das Schienennetz in zehn oder zwanzig Jahren aussehen solle.</p>
<p>Naumanns großes Vorbild ist die Schweiz. Dort sei in den achtziger Jahren ein Konzept für die Bahn im Jahr 2000 entwickelt und dann weitgehend konsequent umgesetzt worden, sagt er. Derzeit arbeiten die Eidgenossen unter dem Titel &#8220;Bahn 2030&#8243; schon an der Folgeplanung. Das Motto der Schweizer in Sachen Tempo auf der Schiene, das sich Naumann auch für Deutschland wünscht: So schnell wie nötig, statt so schnell wie möglich. </p>
<p>In der Bundesrepublik aber verliere man sich gerne im Geschwindigkeitsrausch, moniert Naumann &#8211; und vergesse darüber das Gesamtbild. Sein Lieblingsbeispiel: die ICE-Strecke zwischen Köln und Frankfurt. &#8220;<em>Die wurde so ausgebaut, dass man dort 300 Kilometer pro Stunde fahren kann. Das Problem ist nur: Vor den Bahnhöfen verliert man die gewonnene Zeit wieder&#8221;</em>, sagt Naumann. Denn der nötige Ausbau der Schienenwege vor den Bahnhöfen sei ausgeblieben.</p>
<p>Das Verkehrsministerium verweist beim Thema &#8220;großer Wurf&#8221; auf den Bundesverkehrswegeplan von 2003, der die mittel- und langfristigen Investitionen in den Ausbau von Straßen, Schienen und Wasserstraßen festlegt. Es sei durchaus denkbar, dass dieser Plan bald erneuert wird. Derzeit werde gerade der Bedarf im Schienenverkehr erneut ermittelt. </p>
<p>URL:<br />
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,681976,00.html</p>
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		<title>Bundeshaushalt 2010</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 12:26:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auto und Umwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[VCD-Pressemitteilung 14/10 &#8211; Berlin, 05.03.10
VCD verurteilt Kürzungen zulasten von Umwelt und Gesund&#173;heit
Der Verkehrsclub Deutschland e. V. (VCD) verurteilt die in der gestrigen Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses für 2010 beschlossenen Kürzungen bei der Förderung von Rußpartikelfiltern sowie beim kombinierten Verkehr.
&#8220;Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschließt eine Rekordverschuldung &#8211; aber ausgerechnet an der Umwelt und der Gesundheit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD-Pressemitteilung 14/10 &#8211; Berlin, 05.03.10</em><br />
<strong>VCD verurteilt Kürzungen zulasten von Umwelt und Gesund&shy;heit</strong></p>
<p>Der Verkehrsclub Deutschland e. V. (VCD) verurteilt die in der gestrigen Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses für 2010 beschlossenen Kürzungen bei der Förderung von Rußpartikelfiltern sowie beim kombinierten Verkehr.</p>
<p>&#8220;<em>Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschließt eine Rekordverschuldung &#8211; aber ausgerechnet an der Umwelt und der Gesundheit der Bevölkerung wird gespart</em>“, kritisiert der VCD-Bundes&shy;vorsitzende Michael Gehrmann. &#8220;<em>Damit macht sich die Bundes&shy;regierung unglaubwürdig.</em>“ So wurden 64 Millionen Euro für den sogenannten kombinierten Verkehr gestrichen &#8211; Mittel, die vor allem vorgesehen waren, um Containerumschlaganlagen aus&shy;zu&shy;bauen. Die Anlagen sind notwendig, um den Güterverkehr von der Stra&shy;ße auf die umwelt&shy;freundlichere Schiene zu verlagern. Gehr&shy;mann: &#8220;<em>Wer Umwelt- und Klimaschutz ernstnimmt, muss auch beim Güterverkehr die Weichen zugunsten umwelt&shy;freundlicherer Ver&shy;kehrs&shy;mittel wie Bahn und Schiff stellen. Die beschlossene Kürzung hingegen schafft falsche Anreize: Die Verlagerung von der Straße wird erschwert.</em>“<br />
<span id="more-1797"></span></p>
<p>Zudem beschloss der Haushaltsausschuss, die Mittel, mit denen die Nach&shy;rüstung von Rußpartikelfiltern bei Diesel-Pkw gefördert wird, um 10 Millionen auf 26 Millionen Euro zu kürzen. Feinstaub aus Diesel&shy;ruß ist gesundheitsgefährdend und gilt als krebserregend. Die Nachrüstung von Dieselautos mit Rußpartikelfiltern trage maßgeblich zum Gesundheitsschutz bei und erhöhe die Lebensqualität besonders in Ballungsgebieten erheblich, so der VCD. Neuesten wissen&shy;schaftlichen Erkenntnissen zufolge trägt der Feinstaub zudem zum Klimawandel bei. </p>
<p>Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: &#8220;<em>Es ist skan&shy;dalös, dass Geld dafür da ist, um beispielsweise die Mehr&shy;wert&shy;steuer für Hotels zu reduzieren, aber beim Gesund&shy;heits&shy;schutz gespart wird. Für dieses Jahr fließen etwa 130 Millionen Euro Malus-Einnahmen von Haltern ungefilterter Diesel-Pkw für die Nach&shy;rüstförderung in den Haushalt &#8211; die Mittel sind also da. Staatliche Förderprogramme schaffen wichtige Anreize, um Diesel&shy;fahr&shy;zeuge auch nachträglich mit einem Filter auszustatten. Darüber hinaus stützt die Nachrüstung das Handwerk und die mittel&shy;ständische Wirtschaft in Deutschland. Wir fordern die Abgeordneten des Bundestages auf, diesem auch in vielen anderen Punkten unausgereiften Haushalt mit seinen umwelt&shy;schädigenden und arbeitsplatzvernichtenden Sparbeschlüssen bei der Lesung in zwei Wochen nicht zuzustimmen und einen zukunftsfähigen Haushalt aufzustellen.</em>“</p>
<p><!-- Bei Rückfragen:  Anna Fehmel, VCD-Pressesprecherin presse@vcd.org --></p>
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		<title>TV-Tipp: Milliardenloch im Schwabenland</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 08:11:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner Korn</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
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		<description><![CDATA[TV-Tipp: 02.03.10 &#8211; ZDF, 21:00 Uhr &#8211; Frontal 21
Milliardenloch im Schwabenland &#8211; Der Superbahnhof von Stuttgart
Das Projekt &#8220;Stuttgart 21&#8243;, der Neubau des Stuttgarter Hauptbahnhofs, könnte zum Milliardengrab für die Steuerzahler werden, befürchten Experten. Der Bundesrechnungshof kritisiert eine Finanzierungslücke von fast 2,5 Milliarden Euro. Nach Recherchen von Frontal21 sind die Berechnungen der obersten Rechnungsprüfer den Verantwortlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>TV-Tipp: 02.03.10 &#8211; ZDF, 21:00 Uhr &#8211; Frontal 21</em><br />
<strong>Milliardenloch im Schwabenland &#8211; Der Superbahnhof von Stuttgart</strong></p>
<p>Das Projekt &#8220;Stuttgart 21&#8243;, der Neubau des Stuttgarter Hauptbahnhofs, könnte zum Milliardengrab für die Steuerzahler werden, befürchten Experten. Der Bundesrechnungshof kritisiert eine Finanzierungslücke von fast 2,5 Milliarden Euro. Nach Recherchen von Frontal21 sind die Berechnungen der obersten Rechnungsprüfer den Verantwortlichen von &#8220;Stuttgart 21&#8243; bisher unbekannt.</p>
<p>Viele Stuttgarter Bürger protestieren auf Montagsdemonstrationen gegen &#8220;Stuttgart 21&#8243;. Das ehrgeizige und teure Projekt von Bahn und Befürwortern aus Politik und Wirtschaft sei unnütz und zu teuer. Laut Bundesrechnungshof fehlen 1,2 Milliarden Euro für die Finanzierung des Bahnhofsprojekts selbst und weitere 1,2 Milliarden für eine angeschlossene Hochgeschwindigkeits-Neubaustrecke über die Schwäbische Alb nach Ulm.<br />
<span id="more-1790"></span><br />
Der historische Stuttgarter Kopfbahnhof mit seinen 16 Gleisen soll einer unterirdischen Durchgangsstation mit acht Bahngleisen weichen. Darüber entsteht auf 100 Hektar eine hypermoderne City aus Glas, Stahl und Beton. Der langjährige ehemalige Chef des Stuttgarter Hauptbahnhofs, Egon Hopfenzitz, sieht für die Bahn selbst mehr Nachteile: &#8220;Rechts ein Tunnel, links ein Tunnel, bei Störungen und Unfällen ist das alles in der Tiefe nicht mehr beherrschbar.&#8221;</p>
<p><strong>Tatsächliche Baukosten liegen viel höher</strong></p>
<p>Während Bahnspitze und Stuttgarter Prominenz schon den Start feierten, erregen sich viele Stuttgarter gegenüber Frontal21 über den Bau. Angesichts leerer Kassen sei das eine &#8220;komplette Verantwortungslosigkeit der Politiker&#8221;. Ein anderer Projektgegner sieht die Demokratie mit Füssen getreten. Denn 72 Prozent der Stuttgarter Bürger und über 60 Prozent der Einwohner Baden-Württembergs seien gegen den Neubau.</p>
<p>Bei Planungsbeginn 1995 wurden Baukosten von 2,5 Milliarden Euro berechnet. Doch der tatsächliche Finanzbedarf werde weit überschritten, behauptet der Stuttgarter Architekt Roland Ostertag im Interview mit Frontal21:&#8221; &#8216;Stuttgart 21&#8242;, augenblicklich von der Bahn mit 4,1 Milliarden angegeben, wird bestimmt &#8211; wir haben sehr seriös, korrekt und gründlich gerechnet &#8211; auf über acht Milliarden bei der Fertigstellung 2020 kommen.&#8221;</p>
<p><strong>Bundesrechnungshof wird ignoriert</strong></p>
<p>Eine ähnliche Entwicklung gab es bereits beim Bau des neuen Berliner Hauptbahnhofs; auch dort liefen die Kosten aus dem Ruder. Projektleiter für die Bahn in Berlin war Hany Azer. Er führt nun auch in Stuttgart wieder Regie. Für die errechneten Baukosten verbürgen will er sich im Interview mit Frontal21 nicht: &#8220;Wissen Sie, das Wort &#8216;verbürgen&#8217; ist nicht so gut.&#8221; Auch den Rechnungshofbericht, der das Finanzierungsdefizit beschreibt, will er noch nicht gelesen haben.</p>
<p>Frontal21 konfrontierte in Stuttgart auch den Vorstandsvorsitzenden der Bahn, Rüdiger Grube, mit dem Bericht des Bundesrechnungshofes. Auch Grube wollte den Bericht nicht kennen. Der Bahnchef zu Frontal21: &#8220;Wir haben 4,088 Milliarden jetzt veranschlagt, der Gesamtrahmen sind 4,526 Milliarden. Und ich werde alles machen, dass wir in diesem Rahmen bleiben.&#8221;</p>
<p><strong>Steuerzahler tragen Großteil der Kosten</strong></p>
<p>Laut Bundesrechnungshof verdient die Bahn durch Grundstücksverkäufe am Hauptbahnhof 1,4 Milliarden Euro, zahle aber selbst für das Projekt nur 1,1 Milliarden. Auch dazu gab sich Grube ahnungslos: &#8220;Ich weiß gar nicht, wo sie diese Papiere her haben. Die 1,4 Milliarden habe ich noch nie gehört.&#8221;</p>
<p>Der Bundesrechnungshof kritisiert zudem, dass der Bund den größten Teil der Kosten zu tragen hat. Entscheidungen über &#8220;Stuttgart 21&#8243; hätte somit der Bundestag treffen müssen. Beschlossen aber wird über das Projekt in Baden-Württemberg. Es sei ein Netzwerk der Profiteure, sagt Gangolf Stocker vom parteifreien Bündnis SÖS (Stuttgart Ökologisch Sozial) im Interview mit Frontal21:&#8221; Wir nennen dieses Netzwerk &#8216;Stuttgart 21-Kartell&#8217;. Dazu gehört die Wirtschaft, dazu gehört die Politik, dazu gehört natürlich auch die Verkehrswissenschaft.&#8221;</p>
<p><strong>Netzwerk der Profiteure</strong></p>
<p>Um das umstrittene Projekt zu unterstützen, gründete sich ein so genannter Kommunikationsbeirat, ein Netzwerk aus Politik und Wirtschaft. In diesem Beirat sitzen unter anderem &#8220;Stuttgart 21&#8243;-&#8221;Botschafter&#8221; Wolfgang Drexler (SPD), Vizepräsident im baden-württembergischen Landtag, und Ex-Ministerpräsident Lothar Späth (CDU). Der ist heute Aufsichtsratschef beim Tunnelbohrmaschinen-Hersteller Herrenknecht. Das Unternehmen wiederum hat 70.000 Euro an die CDU gespendet und erhofft sich Aufträge durch &#8220;Stuttgart 21&#8243;. Im Beirat ist auch Ex-Ministerpräsident Oettinger (CDU). Er hat kürzlich der Stuttgarter Immobilien-Größe Rudi Häussler das Bundesverdienstkreuz angeheftet. Auch Häussler sitzt im Beirat für &#8220;Stuttgart 21&#8243;. Und bei Häussler war Bahnchef Rüdiger Grube vor Jahren geschäftsführender Gesellschafter.</p>
<p>Den Baubeginn von &#8220;Stuttgart 21&#8243; feierten die Netzwerker von Politik und Wirtschaft als geschlossene Gesellschaft unter sich. Die empörten Stuttgarter Bürger werden weiter gegen das Projekt protestieren.</p>
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		<title>Startschuss für VCD-Fahrrad-Jugendkampagne</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2010-03-01-startschuss-fur-vcd-fahrrad-jugendkampagne/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 17:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD-Bundesverband</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kinder im Verkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Radverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Fahrrad]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimatour]]></category>

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		<description><![CDATA[VCD-Pressemitteilung 13/10 &#8211; Berlin, 01.03.10
Jugendliche sind auch 2010 wieder »Fürs Klima auf Tour«
Radfahren macht klug, fit und Spaß &#8211; und ist aktiver Klimaschutz. Der Verkehrsclub Deutschland e. V. (VCD) läutet daher heute die vierte Runde seiner bundesweiten Jugendkampagne »FahrRad! Fürs Klima auf Tour« ein und ruft Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>VCD-Pressemitteilung 13/10 &#8211; Berlin, 01.03.10</em><br />
<strong>Jugendliche sind auch 2010 wieder »Fürs Klima auf Tour«</strong></p>
<p>Radfahren macht klug, fit und Spaß &#8211; und ist aktiver Klimaschutz. Der Verkehrsclub Deutschland e. V. (VCD) läutet daher heute die vierte Runde seiner bundesweiten Jugendkampagne »FahrRad! Fürs Klima auf Tour« ein und ruft Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren auf, sich zu beteiligen: im echten Leben und gleichzeitig virtuell über das Online-Portal <a href="http://www.klima-tour.de">www.klima-tour.de</a>. Ziel des Klimaschutz-Projektes ist es, junge Menschen für das Fahrrad als klimaschonendes Verkehrsmittel im Alltag zu gewinnen und sie zu motivieren, das Rad für den Schulweg und in der Freizeit zu nutzen.</p>
<p>Doris Neuschäfer vom VCD-Bundesvorstand: &#8220;<em>Für den vierten Durch&shy;gang haben sich schon jetzt mehr als 1 100 Jugendliche in 50 Gruppen angemeldet. Sie trotzen den noch wenig frühlingshaften Tem&shy;pe&shy;ra&shy;turen und ziehen das eigene Fahrrad dem Elterntaxi vor. Damit tragen sie aktiv zum Klimaschutz bei, denn jeder mit dem Fahrrad zurückgelegte Weg spart Treibhausgase ein.</em>“<br />
<span id="more-1786"></span></p>
<p>Den Rahmen für die Kampagne bildet eine Online-Radtour: Jeder auf Schul- und Freizeitwegen erradelte Kilometer bringt die Ju&shy;gend&shy;lichen auch auf einer virtuellen Tour durch Deutschland und Europa voran. An elf virtuellen Stationen warten spannende Informationen rund um die Themen Fahrrad, Klimaschutz und nachhaltige Mobilität. Bei Mitmachaktionen und Quizfragen werden wieder attraktive Preise verlost. Lehrkräfte und Jugendgruppenleiter finden auf der Kampagnen-Homepage Unterrichtsmaterialien und Aktionsideen zu den Themen Fahrrad, Klimaschutz und Mobilitäts&shy;erziehung. Fahrrad-Kilometer können bis Ende Juli gesammelt werden. Jugendgruppen können sich ab sofort online unter www.klima-tour.de anmelden. </p>
<p>Anika Meenken, VCD-Fahrradexpertin: &#8220;<em>Mit *FahrRad! Fürs Klima auf Tour* wollen wir den Jugendlichen Spaß am Radfahren ver&shy;mitteln und sie auch im Alltag für das umweltschonende Verkehrs&shy;mittel gewinnen. Angesichts des verbreiteten Bewegungs&shy;mangels bei Kindern und Jugendlichen ist es wichtig, eine eigenständige Mobilität zu fördern und der Fixierung auf das Auto als bequemes Fortbewegungsmittel entgegenzuwirken. Wer schon in jungen Jahren die vielfältigen Vorteile des Fahrrades kennenlernt, nutzt es auch später häufiger auf seinen Alltagswegen. Damit ist langfristig viel gewonnen, denn gerade im Stadtverkehr können mit Hilfe des Fahrrades viele Treibhausgase, aber auch Lärm und Schadstoffe vermieden werden.</em>“</p>
<p>Seit 2006 nahmen bereits über 8 500 Jugendliche an der Tour teil und erradelten auf ihren Schul- und Freizeitwegen mehr als 1,2 Millionen Kilometer. Damit umrundeten sie 31mal die Erde und ersparten dem Klima umgerechnet 171 Tonnen CO2, die sonst durch eine Autofahrt entstanden wären.</p>
<p><!--Bei Rückfragen: Anna Fehmel, VCD-Pressesprecherin * presse@vcd.org --></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>VCD-Check: Bahnreisende können bis zu 56 Prozent sparen</title>
		<link>http://www.vcd-blog.de/2010-03-01-grose-unterschiede-bei-preisen-und-verfugbarkeit-von-sonderangeboten-fur-internationale-bahntickets/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 11:03:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VCD Baden-Württemberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnagentur]]></category>
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		<category><![CDATA[Tarife]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[Service Presseinformation Nr. 3/2010, Stuttgart, 01. März 2010
Verkehrsclub empfiehlt Preisvergleich und gibt Tipps bei Bahnreisen in Nachbarländer  
Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Baden-Württemberg e.V. hat die Internetportale verschiedener, internationaler Bahnunternehmen geprüft und die Preise beispielhafter Reisen von Baden-Württemberg nach Frankreich, Österreich, Schweiz und Italien verglichen. Der VCD-Check ergab große Unterschiede bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4 >Service Presseinformation Nr. 3/2010, Stuttgart, 01. März 2010</h4>
<p><em><strong>Verkehrsclub empfiehlt Preisvergleich und gibt Tipps bei Bahnreisen in Nachbarländer  </strong></em></p>
<p>Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Baden-Württemberg e.V. hat die Internetportale verschiedener, internationaler Bahnunternehmen geprüft und die Preise beispielhafter Reisen von Baden-Württemberg nach Frankreich, Österreich, Schweiz und Italien verglichen. Der VCD-Check ergab große Unterschiede bei Preisen und Verfügbarkeit von Sonderangeboten. Der VCD empfiehlt Bahnkunden, immer mehrere Buchungsportale zu prüfen, um die günstigste Fahrkarte zu bekommen, oder sich direkt an eine unabhängige Bahnagentur zu wenden.<br />
Der VCD prüfte die Buchungsportale der deutschen, französischen, österreichischen und schweizerischen Bahnen auf Sonderangebote sowie deren Verfügbarkeit. Der Preis für eine Bahnreise von Stuttgart nach Paris in der 2. Klasse schwankt dabei zwischen 39,- Euro (Sonderangebot) und 103,- Euro (Normalpreis).</p>
<p>VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: <em>„Es kommt darauf an, wann man bucht, wann die Reise stattfinden soll und ob man das Ticket bei bahn.de oder tgv-europe.com bestellt. Trotzdem ist gerade von Stuttgart nach Paris die Bahnreise im TGV nicht nur schnell, sondern im Vergleich zum Flugzeug meist deutlich preiswerter.“</em><br />
<span id="more-1780"></span><br />
Für Bahnreisen nach Österreich empfiehlt der VCD die Buchung bei oebb.at. Eine Fahrt von Stuttgart nach Wien ist dort zwischen 39,- Euro (Spezialpreis) und 58,30 Euro (Normalpreis) zu haben und in der Regel günstiger als die unter bahn.de erhältlichen Österreich Spezialtickets zwischen 49,- und 99,- Euro. Im Einzelfall ergibt sich eine Ersparnis von bis zu 56 Prozent.</p>
<p>Unter sbb.ch können günstige Fahrkarten sogar noch bis zwei Stunden vor Abfahrt gekauft werden, während Sparpreise bei bahn.de eine Vorbuchungsfrist von drei Tagen haben. Damit ist die Fahrt von Stuttgart nach Zürich mit rund 31,- Euro bei der SBB 36 Prozent billiger als bei der DB (Normalpreis 48,20 Euro).<br />
Matthias Lieb: <em>„ Viele Bahnkunden sind inzwischen auf das Internet angewiesen, da es immer weniger Fahrkartenschalter gibt und auch die größeren Reisezentren der Deutschen Bahn ihre Öffnungszeiten immer weiter einschränken.&#8221;</em> Der Kauf von Fahrkarten ins Ausland sei immer noch sehr beratungsintensiv. Die Buchungsportale im Internet könnten daher die persönliche Beratung nur teilweise ersetzen und erforderten vom Bahnkunden einiges Geschick.</p>
<p>Dass nicht jeder Fahrgast automatisch das günstigste Ticket bekommt, hält der VCD für einen sehr unbefriedigenden Zustand. Matthias Lieb:<em> „Es kann nicht sein, dass nur Experten im Internet beim Bahnfahren sparen und Gelegenheitskunden draufzahlen. Kurzfristig könnten hier wie beim Flugverkehr Metasuchmaschinen abhelfen, die Angebote verschiedener Buchungsportale prüfen und das billigste Angebot auswählen.“</em></p>
<p>Dass dies auch Bahnunternehmen könnten, zeige die DB unter bahn.de: Dort können auch Flüge gebucht werden, und es werden von allen Anbietern die günstigsten Angebote aufgelistet. Der VCD hält es für absurd, dass man bei der DB zwar für den Flugverkehr Preise vergleichen und auch Flüge buchen kann, nicht aber die Bahnreise zum günstigsten Preis angezeigt bekommt.</p>
<p>Mittelfristig fordert der VCD die Unübersichtlichkeit im europäischen Bahnverkehr durch eine einheitliche, unternehmensunabhängige Tarif- und Vertriebsstruktur zu ersetzen, so dass automatisch alle Bahnkunden in den Genuss der günstigsten Fahrkarte kommen. <em>&#8220;Wer mit dem Internet nicht zurecht kommt, der ist auch bei einer unabhängigen Bahnagentur gut aufgehoben&#8221;, empfiehlt Matthias Lieb. &#8220;Diese prüfen Angebote verschiedener Unternehmen und schicken die Tickets bequem per Post nach Hause.&#8221;</em></p>
<h3 >Anhänge</h3>
<ul >
<li ><a href = "http://www.vcd-bw.de/presse/2010/service03-2010/VCD-Check_Bahnbuchungsportale_10-03-01.pdf" >Präsentation Check Bahnbuchungsportale </a>  </li>
<li ><a href = "http://www.vcd-bw.de/presse/2010/service03-2010/Anlage_PM_Service_2010-03_Check_Bahnbuchungsportale.pdf" >Anlage Preisvergleich Bahnbuchungsportale</a>  </li>
</ul>
<h4 >Weitere Informationen</h4>
<ul >
<li ><a href = "http://www.bahn.de" >http://www.bahn.de</a> </li>
<li ><a href = "http://www.tgv-europe.com" >http://www.tgv-europe.com</a> </li>
<li ><a href = "http://www.oebb.at" >http://www.oebb.at</a> </li>
<li ><a href = "http://www.sbb.ch" >http://www.sbb.ch</a> </li>
</ul>
<h5 >Unabhängige Bahnagenturen</h5>
<ul >
<li ><a href = "http://www.die-bahnprofis.de" >http://www.die-bahnprofis.de</a> (Verband der Premium-Bahnagenturen)  </li>
<li ><a href = "http://www.gleisnost.de" >http://www.gleisnost.de</a> (Freiburg)  </li>
<li ><a href = "http://www.kopfbahnhof.info" >http://www.kopfbahnhof.info</a> (Berlin)  </li>
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