Archiv für die Kategorie ‘Vermischtes’

Übergabe der Preise an die Gewinner des VCD-Preisrätsels beim Bahnhofsfest in Maulbronn

Sonntag, 28. September 2014

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 12/2014, Mühlacker, 28. September 2014
Gewinner dürfen einen Monat Bus und Bahn fahren

Übergabe der Monatskarten an die Gewinner

Übergabe der Monatskarten an die Gewinner

Die Gewinner des VCD-Preisrätsels beim Bahn­hofsfest in Maulbronn konnten am Freitag am Bahnhof Mühlacker ihre Preise in Empfang nehmen. Matthias Lieb, Lan­des­vorsitzender des ökologischen Ver­kehrs­club Deutschland (VCD) konnte je eine VPE-Monatskarte für Bus und Bahn an die Gewinner Lore Herrmann de Garcia, Andrea Kammerer (beide Maulbronn) und Reinhard Demuth (Knittlingen) übergeben. Gestiftet wurden diese Preise vom Ver­kehrsverbund Pforz­heim-Enzkreis (VPE). Ne­ben den drei Hauptgewinnen hatte die Glücksfee Jakob auch noch die weiteren Preisträger (5x ein Baden-Württemberg-Ticket, gestiftet von der DB, sowie 12 x je ein Exem­plar der Festschrift zum Bahn­jubiläum) ermittelt, die in den nächsten Tagen per Post ihre Gewinne erhalten werden.

Die Festschrift zum 100jährigen Jubiläum der Bahnlinie nach Maul­bronn, die auch weit­gehend die Entwicklung der Eisenbahn im gesam­ten Oberamt Maulbronn bis 1914 beinhaltet, ist sonntags im Klosterstadt-Express nach Maulbronn oder beim VCD Pforzheim/Enzkreis e.V., Berliner Ring 39, 75417 Mühlacker, für 5 Euro erhältlich.

Schwarzwald ohne Bus und Bahn?

Donnerstag, 11. April 2013

Der Streit um den Nationalpark Schwarzwald geht fröhlich weiter.
Einerseits ist der Schwarzwald seit kurzem ‘Fahrtziel Natur’.
Andererseits wird den Gutachtern zum geplanten Nationalpark Schwarzwald vorgeworfen, sie hätten Bus und Bahn nicht berücksichtigt. So zumindest wird Pro Bahn via SWR zitiert.
Das wäre natürlich ein böser Schnitzer.

DB will Reisedaten ihrer Kunden verkaufen

Sonntag, 17. März 2013

Ob das reicht, die Mehrkosten von Stuttgart 21 abzufangen? Spiegel-Online berichtet:

Kunden der Deutschen Bahn müssen möglicherweise schon bald mit der Weitergabe ihrer Reisedaten rechnen. Der Grund: Die Bahn möchte nach Spiegel-Informationen zukünftig die Fahrt­infor­ma­tio­nen ihrer Vielfahrer vermarkten und damit Geld verdienen. Zu diesem Zweck lässt sie sich seit einigen Wochen neue Vertrags­bedingungen von solchen BahnCard-Inhabern bestätigen, die auch Bahn-Bonus-Kunden sind.
Künftig sollen diese auf ihre “individuellen Bedürfnisse” zu­ge­schnittene Werbeangebote erhalten – von Kooperations­partnern wie Banken, Versicherungen oder Fast-Food-Ketten.

Den ganzen Artikel gibt’s hier.

ADAC-Marken-Check

Dienstag, 15. Januar 2013

Tja: “Was sollen die falsch machen? Die reparieren Autos.” … so wurde ein Befragter gestern in der ARD zitiert. Alle, die den VCD kennen oder sogar Mitglied sind haben bestimmt eine Vorstellung von dem, was ihnen am großen, gelben Bruder nicht passt.
Der ARD-Marken-Check belegt nicht ganz wissenschaftlich, dass der ADAC zumindest verkehrspolitisch in zentralen Fragen nicht seine Mitglieder sondern andere Interessen vertritt. Dass er als Dienstleister (Pannenhilfe) gut ist, hat nie jemand bezweifelt. Schade, dass es im Test keinen VCD-Pannenhilfe zum Vergleich gab. (weiterlesen…)

Dienstwagenbesteuerung für E-Bikes

Dienstag, 11. Dezember 2012

Mein E-Bike, sponsored by Fiskus

11.12.12 – Für diese Gleichberechtigung wurde es allerhöchste Zeit. Spiegel-Online berichtet:

Je größer ein Dienstwagen, umso mehr Steuern lassen sich damit sparen. Dieses Privileg gilt ab sofort auch für Fahrräder – und lohnt sich besonders für die Edelräder. Wenn der Arbeitgeber mitspielt, kann man sich nun extragünstig ein E-Bike oder Rennrad zulegen.

Der Dienstwagen ist des Deutschen liebstes Auto. Im besten Fall zahlt die Firma Leasing-Rate, Versicherung, Benzin und die Winterreifen. Und der Arbeitnehmer darf mit dem Dienstauto zur Arbeit, an den Badesee und im Sommer in den Urlaub fahren. Für diese Privatnutzung muss der Angestellte den sogenannten geldwerten Vorteil versteuern. Solange der Arbeitsweg nicht zu lang ist, kostet ein nagelneuer Mittelklassewagen inklusive aller laufenden Kosten dabei höchstens 200, 300 Euro pro Monat. Ein Schnäppchen.

Ab sofort gilt dieses Privileg jedoch auch für Fahrräder. Einen entsprechenden Steuererlass haben die Landesfinanzminister gerade verabschiedet. … den ganzen Artikel gibt’s hier.

Studie zu Autokosten: Gesellschaft zahlt kräftig drauf

Freitag, 07. Dezember 2012

So viel zum Mythos vom Autofahrer als ‘Melkkuh der Nation’ … wenn sogar die Motorpresse einschwenkt! Gut, dass der VCD Leute wie Udo Becker im wissenschaftlichen Beirat hat.

Mehr als 2.000 Euro zusätzliche Kosten pro Jahr und Auto in Deutschland

Autofahren ist einer neuen Studie zufolge weitaus teurer als angenommen – für die Gesellschaft, nicht für den einzelnen Autofahrer. Jedes in der EU angemeldete Auto verursache jährlich zusätzliche Kosten von durchschnittlich 1.600 Euro aus den Folgen von Lärm, Umweltverschmutzung oder Unfällen.
Das sagte der Autor der Studie, der Verkehrswissenschaftler Udo Becker, am Donnerstag (6.12.2012) in Brüssel. In die Studie der Technischen Universität Dresden waren Unfalldaten, Schadstoff- und CO2-Werte sowie Lärmkarten aus anderen wissenschaftlichen Untersuchungen eingeflossen. (weiterlesen…)

CDU fordert Fahrrad-Maut für E-Bikes

Mittwoch, 05. Dezember 2012

Seit der Niederlage bei der Landtagswahl 2011 ist die baden-württembergische CDU ein wenig aus der Spur. Dass sie aber die Meldung für den 1. April schon vor Nikolaus raushat, das überrascht dann doch.

– Weil immer mehr Elektroräder die Straßen bevölkern, die Mittel für die Verkehrsinfrastruktur aber immer knapper werden, fordert die Südwest-CDU die Einführung einer Maut für E-Bikes. „Damit ließe sich sehr schnell viel Geld einbringen“, meint der Landtagsabgeordnete Reinhard Löffler. Ihm schwebt ein Vignetten- oder Plakettenmodell wie früher in der Schweiz vor. Über die Höhe einer solchen Abgabe hat er sich noch keine Gedanken gemacht. „Ich kann jetzt noch keinen Betrag von fünf, zehn oder 20 Euro nennen.“ (weiterlesen…)

Die Jugend verzichtet auf das eigene Auto

Mittwoch, 29. August 2012

Interessanter Artikel in der Stuttgarter Zeitung von heute.

Es wird immer weniger wichtig einen Pkw zu besitzen. Die jungen Kohorten werden polymobil. Und wer kein Auto besitzt, der fährt automatisch weniger, weil er sich anderer – in der Regel umweltfreundlicherer – Alternativen bedient.

“Von 2000 bis 2011 ist die Zahl der jungen Fahrzeughalter (zwischen 18 und 25 Jahren) in der Landeshauptstadt nach Angaben des Statistischen Amtes um 63,1 Prozent zurückgegangen. Besaßen um die Jahrtausendwende in der Landeshauptstadt noch fast 13 000 Personen dieser Altersgruppe einen Wagen, so waren es 2011 nur noch knapp 4800. „Dabei ist die Zahl der 18- bis 30-Jährigen in diesem Zeitraum um neun Prozent gestiegen“, sagt Thomas Schwarz, der Leiter des Statistischen Amtes. Und der Gesamtbestand an privat zugelassenen Wagen sei zwischen 2000 und 20111 um 8,1 Prozent auf 219 000 Fahrzeuge zurückgegangen.”

Es setzt sich fort, was schon in der groß angelegten Untersuchung ‘Mobilität in Deutschland 2008′ abzulesen war. Für größere Städte scheint sich der Trend zu beschleunigen. Schlecht für die Absatzchancen der Autoproduzenten, gut für Carsharing-Anbieter, Menschen, Klima und Umwelt. Den ganzen Artikel gibt’s hier.

Hamburg-Köln-Express: Privat-Schnellzug vor dem Start

Montag, 23. Juli 2012

Am Montag startet der private Hamburg-Köln-Express seine erste Fahrt. Mit billigen Tickets soll der Zug der Deutschen Bahn Konkurrenz machen – und bietet seinen Fahrgästen zum Auftakt den Erste-Klasse-Plüsch der siebziger Jahre.

Hamburg – Die Deutsche Bahn bekommt an diesem Montag einen neuen Konkurrenten im Fernverkehr. Der Hamburg-Köln-Express (HKX) fährt mindestens einmal am Tag von der Elbe an den Rhein und zurück. Um 6.35 Uhr startet der HKX in Hamburg-Altona. Zurück geht’s von Köln um 12.01 Uhr. Von Donnerstag bis Sonntag verkehren weitere Züge. (weiterlesen…)

100 Jahre Nahverkehr in Esslingen

Sonntag, 22. Juli 2012

Ausstellung “Einsteigen bitte!” im Stadtmuseum im Gelben Haus

Vor 100 Jahren, im Mai 1912, wurde die Esslinger Städtische Straßenbahn eingeweiht. Zu diesem Jubiläum präsentiert das Stadtmuseum im Gelben Haus eine Ausstellung über die historische Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs in Esslingen am Neckar.
Im Lauf der Jahre wurden verschiedene Techniken eingesetzt. Die Straßenbahnlinie von Oberesslingen nach Obertürkheim stand am Anfang. 1999 wurde diese Strecke auf Oberleitungsbusse umgestellt – eine Technik, die sich in Esslingen bis heute gehalten hat.
Ab 1973 als Entwicklungsprojekt und 1988 bis 2008 im Linienbetrieb wurde eine neue Antriebsart in Nahverkehrsbussen erprobt: Beim Duobus ist der herkömmliche Dieselantrieb mit einem Elektromotor, der den Strom aus einer Oberleitung erhält, kombiniert. (weiterlesen…)