Archiv für die Kategorie ‘Verkehrssicherheit’

Verkehrssicherheit: VCD für mehr Bürger­beteiligung

Dienstag, 02. April 2013

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 2. April 2013

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesver­band Elbe-Saale mahnt mehr Geschwindigkeitskontrollen auf sächsischen Straßen an. Raserei sei ein ernstzunehmendes Problem, weshalb der Ver­band sich von der sächsischen Staatsregierung einen Bürger­dialog zum Thema Regelakzeptanz wünscht. „2012 gab es in Sach­sen einen Anstieg der Raser-Unfälle mit Personenschaden zu ver­zeich­nen, ca. 2.700 Crashs dieser Art zählt die Statistik ins­gesamt. Nicht angepasste Geschwindigkeit bleibt damit eine Haupt­unfall­ursache“, so der VCD-Verkehrssicherheitsexperte Hagen Riedel. Die große Mehrzahl der Autofahrer habe sich schon im Straßen­verkehr durch Raser bedrängt gefühlt. Leider nehmen es viele mit dem Tempolimit aber selbst nicht ganz genau – Regel­ver­stöße werden so zur Regel.“
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Niedersachsen muss Gigaliner-Feldversuch auf den Prüfstand stellen

Mittwoch, 20. Februar 2013

Pressemitteilung, Berlin, 20. Februar 2013.
Chance vertan: Statt gefloppten Feldversuch mit Lang-Lkw auf den Prüfstand zu stellen, belässt Niedersachsen alles beim Alten

Die rot-grüne Koalition in Niedersachsen nimmt heute offiziell ihre Arbeit auf. Dabei wird klar, im Bereich Verkehrspolitik haben SPD und Grüne die große Chance vertan, ein Zeichen für mehr Verkehrs­sicherheit und Klimaschutz zu setzen. Obwohl der im Januar 2012 auf Bundesebene gestartete Feldversuch mit Lang-Lkw ein klarer Flop ist, hat es die neue Landesregierung versäumt, ihre Beteiligung am Feldversuch auf den Prüfstand zu stellen. Aus Sicht des ökologischen Verkehrsclubs VCD ist das eine Enttäuschung.

Fakt ist, statt der anvisierten 400 Fahrzeuge sind heute bundes­weit nur 28 Gigaliner unterwegs. Trotz eindringlicher Motivations­versuche durch Verkehrsminister Peter Ramsauer, zeigt das Speditionsgewerbe bisher kein Interesse. Lediglich 20 Speditionen beteiligen sich. Eine Evaluierung zu den Problemen mit Giga­linern im Straßen­verkehr ist somit bis heute nicht machbar. Auf der extrem dünnen Basis der bisher erhobenen Daten, können weder genaue Aussagen zu generellen Problemen im Straßen­verkehr, noch zur Steigerung der Infrastrukturkosten gemacht werden.
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VCD bestärkt Land im Engagement für Tempo 30

Donnerstag, 11. Oktober 2012

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 23/2012, Stuttgart, 10. Oktober 2012
Politik auf Bundesebene muss Verweigerungshaltung aufgeben
Änderung der StVO für sinnvolle, verkehrliche Gesamtkonzepte notwendig

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt den Vor­stoß des baden-württembergischen Verkehrsministeriums, mit dem es die Kommunen im Land er­mutigt, verstärkt Tempo 30 auf deren Straßen umzusetzen und die Bedürfnisse der Anwohner bei solchen Entscheidungen vorrangig zu berücksichtigen.

Leider führen die bisherigen Regelungen in der Straßen­verkehrsordnung (StVO) dazu, dass in vielen Städten und Gemeinden ein regelrechter Flickenteppich unterschiedlicher Geschwindigkeiten vorherrscht. Tempo 50 wechselt sich mit Tempo-30-Zonen und kurzen Tempo-30-Strecken ab“, erklärt Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender und ergänzt: „Diese zum Teil sehr kleinteiligen Änderungen verursachen häufig einen regel­rechten Schilderwald und sind verwirrend. Sie verhindern einen gleichmäßigen Verkehrs­fluss, erfordern komplizierte Ampel­schaltungen und fördern Staus.
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Erneute Zugentgleisung in Stuttgart Hbf erschüttert Vertrauen der Fahrgäste in Deutsche Bahn nachhaltig

Dienstag, 09. Oktober 2012

VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 22/12,Stuttgart, 09. Oktober 2012

Entgleister Testzug offenbart erschreckenden Dilettantismus der DB bei Stuttgart 21 – DB-Chef Grube trägt Verantwortung für Fiasko in Stuttgart

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) hält nach der erneuten Entgleisung eines Zuges im Stuttgarter Hauptbahnhof am heutigen Vormittag das Vertrauen in die Deutsche Bahn (DB) für nachhaltig erschüttert.

An derselben Stelle, an der zuletzt am 29. September bereits zum zweiten Mal ein Intercity-Zug entgleist war, ist heute erneut ein Testzug aus den Schienen gesprungen. Der VCD sieht in diesem Zusammenhang massive Defizite bei der DB-Projektleitung bei Stuttgart 21.
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Eichelbergschule Ölbronn: Mit dem Laufbus zur Schule

Sonntag, 30. September 2012

VCD Pforzheim/Enz Presseinformation Nr. 16/2012, Mühlacker, 29. September 2012
Eichelbergschule Ölbronn beteiligt sich an bundesweiter VCD-Aktion

Ungewohnte Haltestellen-Schilder stehen derzeit an mehreren Stel­len im Ölbronner Ortsgebiet: Von diesen Haltestellen fahren keine Schulbusse ab, sondern dort tref­fen sich die ABC-Schützen, um gemeinsam als „Laufbus“ zur Eichelbergschule zu gelangen.

Kinder mit Spiel und Spaß fit für den Straßenverkehr machen, das ist das Motto der in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal aus­gerufenen ‚Zu Fuß zur Schule-Aktions­tagen. Mit der gemein­samen Aktion appellieren VCD und Deutsches Kinder­hilfs­werk an die Verantwortlichen auf kommunaler und politischer Ebene, sich zusammen für eine Offensive ‚Sicherer Schulweg’ einzusetzen.
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Tempo 30: Warum kann Liverpool was Frankfurt nicht kann?

Donnerstag, 20. September 2012

Pressemitteilung, Berlin, 20. September 2012.
Die Frage des VCD zur Europäischen Woche der Mobilität

Einmal im Jahr, eine Woche lang, engagiert sich ganz Europa für eine nachhaltige Mobilität. Dazu gehört als ein Baustein Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit – in Städten und Ortschaften – überall da wo Menschen leben, sich aufhalten. Doch während andere europäische Länder vormachen wie es geht, ein positives und neues Lebensgefühl zu etablieren, werden Initiativen in Deutsch­land ausgebremst.

Aufgrund der derzeitigen Regelungen in der StVO, die nicht zulassen, Hauptverkehrsstraßen in Tempo-30-Zonen zu inte­grieren, werden den Kommunen Stolpersteine in den Weg gelegt. Die Entwicklung von sinnvollen Gesamtkonzepten ist hier­zu­lande nicht möglich. Stattdessen müssen Kommunen mit hohem Verwaltungsaufwand Zone um Zone beantragen“, so Anja Hänel, Referentin für Verkehrssicherheit beim ökologischen Verkehrs­club VCD.
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VCD: Schulwege sind Straßen zum Erwachsen­werden

Donnerstag, 13. September 2012

VCD Baden-Württemberg, Service-Presseinformation 5, Stuttgart, 13. September 2012
‚Zu Fuß zur Schule’-Aktionstage starten

Schulen im Land machen mit/ VCD und Kinderhilfswerk appellieren für Offensive zur Verkehrssicherheit

Kinder mit Spiel und Spaß fit für den Straßenverkehr machen, das ist das Motto der in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal ausgerufenen ‚Zu Fuß zur Schule’-Aktions­tagen in der Woche vom 17. bis 23. September. Mit der gemeinsamen Aktion appel­lieren VCD und Deutsches Kinderhilfswerk an die Verantwortlichen auf kommu­na­ler und politischer Ebene, sich zusammen für eine Offensive ‚Sicherer Schulweg’ ein­zu­setzen.
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Start der Aktionstage »Zu Fuß zur Schule«

Donnerstag, 13. September 2012

Pressemitteilung, Berlin, 13. September 2012.
Mit Spiel und Spaß: Kinder für den Straßenverkehr fit machen

Das Deutsche Kinderhilfswerk und der ökologische Verkehrsclub VCD rufen zum Start der Aktionstage „Zu Fuß zur Schule“ zu einer Offensive für sichere Schulwege auf. „Es reicht nicht aus, Kindern einen Vortrag über Verkehrserziehung zu halten oder das Ver­kehrs­mobil für einen Tag an die Schule zu holen. Kinder lernen im Straßenraum und nicht im Klassenraum. Mit unseren Aktions­tagen wollen wir Kindern zeigen, wie viel Spaß zu Fuß gehen macht. Nur so werden sie auch im Alltag den Schulweg zu Fuß zurücklegen“, betont Claudia Neumann, Spielraum­expertin des Deutschen Kinder­hilfswerkes. Zeitraum der Aktion ist der 17. bis 23. September.

Übung macht den Meister – das gilt auch im Straßenverkehr. Damit Kinder sicher und selbstständig unterwegs sind, müssen schon früh Erfahrungen gesammelt werden. Vor allem ab zehn Jahren wollen Kinder selbstständig mobil sein, dann steigt auch das Unfallrisiko, wie der VCD-Städtecheck 2012 zeigt. Deswegen heißt es Vor­beugen: Die Aktionstage „Zu Fuß zur Schule“ richten sich gezielt an Kinder in Kitas und Grundschulen. Ziel ist es, die Kleinen für den Straßenverkehr fit zu machen.
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Fairkehr-Titelthema: »Kinder mobil machen«

Montag, 27. August 2012

Pressemitteilung, Berlin, 27. August 2012.
Eltern und Kommunen sind gefragt, mit gutem Beispiel voran­zugehen

Ob unterwegs zur Schule, zu Freunden oder zum Spielen – immer weniger Kinder legen ihre Wege alleine zurück. Während 1970 noch 91 Prozent der Erstklässler selbstständig zur Schule gingen, sind es heute nur noch 17 Prozent. Grund: Die Angst der Eltern vor Un­fällen, ausgelöst durch das steigende Verkehrsaufkommen. Dabei verbessert sich die Verkehrssicherheit in vielen Städten. In der aktuellen Ausgabe des VCD-Mitgliedermagazins fairkehr werden Eltern ermutigt, mit gutem Beispiel voranzugehen und die Mobilität ihrer Kinder zu Fuß, mit dem Rad oder auch Roller zu fördern.

Vorteile gibt es genügend: Gesundheit, Fitness und Konzentration werden verbessert. Lernen Kinder ihre Wege selbständig zurück­zulegen, bekommen sie außerdem ein Gefühl für Entfernungen und Geschwindigkeiten, werden sicherer im Straßenverkehr. Diese Erfahrungen müssen gesammelt werden – zunächst gemeinsam mit den Eltern, später eigenständig. Schließlich sind sie wichtig für eine sichere und selbstständige Mobilität und können nicht am Schreib­tisch gewonnen werden.
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VCD bestärkt SPD im Engagement für Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit

Freitag, 22. Juni 2012

Pressemitteilung, Berlin, 22. Juni 2012.
Keine Angst vor der eigenen Courage!

Ob Experten, Politiker oder Unfallforscher, wenn es um Tempo 30 geht, gibt es kaum noch Gegenstimmen. Die Argumente für eine Ent­schleunigung des Verkehrs sind unverkennbar. Auch bei der Auto­lobby ist angekommen, dass die Verkehrs­sicherheit deutlich steigt, da sich der Anhalteweg von Pkws mehr als halbiert und sich die Aufmerksamkeit erhöht. Probleme bereitet den Kritikern von Tempo 30 nun die Regel­geschwindigkeit, wie sie unter anderem vom ökologischen Verkehrsclub VCD und dem wissenschaftlichen Beirat des Verkehrsministeriums gefordert wird. Worin liegt der Unter­schied zwischen Tempo-30-Zonen und einem geregelten Tempo-30-Netz?
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