Archiv für die Kategorie ‘Verkehrssicherheit’

Käßmann-Rücktritt und vorläufige Ver­kehrs­unfallstatistik 2009 – VCD fordert null Pro­mille für alle Autofahrer

Donnerstag, 25. Februar 2010

VCD-Pressemitteilung 12/10 – Berlin, 25.02.10

Käßmann-Rücktritt und vorläufige Verkehrsunfallstatistik 2009/VCD fordert null Promille für alle Autofahrer

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der bei Verkehrsunfällen Getöteten und Verletzten erneut gesunken. Das geht aus den heute vom Statistischen Bundes­amt ver­öffentlichten vorläufigen Unfallzahlen für 2009 hervor. Doch noch immer sterben tagtäglich elf Menschen auf Deutschlands Straßen. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert daher von der Bundesregierung mehr Engagement in der Ver­kehrs­sicherheits­politik und ruft Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer auf, null Promille für den gesamten motorisierten Straßenverkehr festzuschreiben.

Werner Korn von VCD-Bundesvorstand: “Alkohol im Straßenverkehr bedeutet ein er­höh­tesUnfallrisiko und hat deshalb am Steuer eines Fahrzeugs nichts zu suchen, auch nicht in geringen Mengen. Wer konsequent alles unternehmen will, um Unfälle mit Toten und Verletzten zu vermeiden, kommt nicht umhin, null Promille für alle Fahrer ver­bind­lich vorzuschreiben.
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VCD zur Absage des Erfurter Karnevalumzuges

Freitag, 12. Februar 2010

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 12.2.2010
Die Absage ist konsequent aber auch bezeichnend

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Elbe-Saale be­wertet die Absage des Karnevalsumzuges als richtig und konse­quent: “Wenn die Verkehrssicherheit nicht gewährleistet werden kann, ist das die einzig richtige Entscheidung.” sagte Andreas Grimm, der Stellvertretende Vorsitzende des VCD-Landes­verbands zu der Entscheidung der Stadt. “Allerdings lassen die Zustände in der Stadt den Eindruck entstehen, dass Erfurt wie auch fast der ganze Freistaat dem Winter nicht gewachsen ist.” Natürlich sei es verständlich, dass die Winterdienste bei längeren Schneefällen an ihre Grenzen stoßen. Die eigentliche Katastrophe jedoch sei, dass viele ältere Verkehrsteilnehmer und Menschen mit Behinderungen durch schlecht geräumte Fußwege und Haltestellen massiv in ihrer Mobilität eingeschränkt seien, da sie sich bei Schnee- und Eisglätte nicht mehr hinaus zu gehen trauten.
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Fastnacht, Fasching, Karneval

Donnerstag, 11. Februar 2010

Service-Pressemitteilung 03/10 – Berlin, 11.02.10
VCD rät: Die tollen Tage mit Bus, Bahn und Taxi erfahren

Heute beginnt mit der Weiberfastnacht beziehungsweise dem »Schmotzigen Donnerstag« in vielen Regionen Deutschlands die Hochzeit der Karnevalssaison. Unzählige Jecken sind vor allem in den traditionellen Hochburgen im Rheinland, in Hessen, Franken und Baden-Württemberg auf Umzügen und Feiern unterwegs. Ob Fast­nacht, Fasching oder Karneval – der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) rät, während der tollen Tage das eigene Auto stehen­zulassen und Bus, Bahn oder Taxi zu nutzen.
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“Bierbikes” kommen nach Dresden und Erfurt

Dienstag, 09. Februar 2010

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 9.2.2010
VCD sieht Gefahren für die Verkehrssicherheit

In wenigen Wochen werden wohl auch zwischen Frauenkirche und Semperoper und in den Erfurter Altstadtgässchen sogenannte “Bier­bikes” verkehren, will man der Website des Kölner Betreibers Glau­ben schenken. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landes­verband Elbe-Saale befürchtet durch das Geschäftskonzept für die Alt­stadt neben Gefahren für die Verkehrssicherheit und lärmenden an­ge­heiter­ten Partygruppen in der Folge auch einen Image­schaden für den Tourismus.

Bierbikes sind Mehrpersonenfahrräder mit Platz für bis zu 17 Per­sonen, die alle miteinander um einen Tresen sitzen und beim gemein­samen Strampeln Getränke zu sich nehmen können – zumeist alkoholische, vornehmlich eben “Bier”. Das Geschäftskonzept sieht vor, dass nur derjenige, der lenkt, nüchtern bleiben muss. Für Lutz Dressler vom VCD ein Unding: “Wenn Dresden es mit der Ver­kehrs­sicherheit ernst meint, darf es Bierbikes so nicht geben. Jeder Teilnehmer im Straßenverkehr muss im Interesse der Ver­kehrs­sicher­heit immer vollständig Herr seiner Sinne sein.” Erst letztes Jahr habe es in Köln einen Unfall unter Beteiligung eines Bierbikes gegeben. Medienberichten zufolge wollte dort ein an­ge­trun­kener Mit­fahrer bei einem verkehrsbedingten Halt “aus­treten” gehen und wurde nach dem Absteigen prompt von einem Auto angefahren.
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Achtung Sturzgefahr! VCD fordert schnelle Frost­schaden­beseitigung auf Fuß- und Radwegen

Freitag, 05. Februar 2010

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 5.2.2010

Ramponierte Straßen, die sich größtenteils noch unter Schnee- und Eismatsch verbergen, beschäftigen schon jetzt die Gemüter. Alle sächsischen Gemeinden zusammen werden in diesem Jahr etliche Millionen Euro aufbringen müssen um Schlaglöchern und Frost­schäden den Kampf anzusagen. Nicht nur dem Straßennetz hat der Winter diesmal besonders stark zugesetzt, auch viele Fuß- und Radwege wurden in Mitleidenschaft gezogen.

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale bittet daher alle Bürger auch wachsam zu bleiben, wenn Schnee- und Eisglätte verschwunden sind. “Viele Gehwegplatten haben sich gelöst, sind wackelig oder stehen hoch und werden so zu gefährlichen Stolperfallen. Und die Schlaglöcher machen leider auch vor Fuß- und Radwegen keinen Halt“, so VCD-Sprecher Lutz Dressler.
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Winterglätte – Fußgänger und Radfahrer benach­teiligt

Freitag, 05. Februar 2010

VCD-Pressemitteilung 08/10 – Berlin, 05.02.10
Verstöße gegen Räum- und Streupflicht stärker ahnden

Wie jedes Jahr leidet der Umweltverbund am stärksten unter Schnee und Glätte auf und an seinen Wegen: Fahrradwege werden nicht geräumt, Fußwege eignen sich seit Wochen meist nur noch für gefährliche Schlitterpartien, an den Haltstellen der öffentlichen Verkehrsmittel muss man immer wieder durch hohen Schnee stapfen. Während die Kommunen auf die Räumung großer Straßen Wert legen, werden andere Verkehrsteilnehmer unnötigen Gefahren ausgesetzt, kritisiert der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD).

Doris Neuschäfer vom VCD-Bundesvorstand: “Derzeit kann man bundes­weit beobachten, dass sich Beschwerden von Passanten über nicht geräumte, eisglatte Gehwege häufen. Besonders Men­schen mit Gehbehinderung sind darauf angewiesen, dass die Wege möglichst gefahrlos benutzt werden können, um sich wie gewohnt am gesellschaftlichen Leben beteiligen zu können. Ist der Bürger­steig rutschig oder erschwert tiefer Schnee das Vorwärts­kom­men, wird jedoch selbst der Gang zum Einkaufen häufig unmöglich.“ Das Räumen von Fahrradwegen ist in vielen Städten nicht gut geregelt und oft sogar die Ausnahme. Sie sind daher durch Schnee und Eis meist unpassierbar. Zudem würden sie von Räumdiensten gern als Ablagefläche für den Schnee genutzt. “Für Radler gilt: Sind als benutzungspflichtig gekennzeichnete Radwege oder Radfahrstreifen nicht von Schnee oder Eis befreit und unbenutzbar, dürfen Radler auf der allgemeinen Fahrbahn fahren.
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Verkehrsgerichtstag diskutierte das Verkehrs­risiko junge Fahrer

Freitag, 29. Januar 2010

VCD-Pressemitteilung 06/10 – Berlin/Goslar, 29.01.10
VCD: Begleitetes Fahren hat sich bewährt / verbindliche Schulungen für Begleiter gefordert

Noch immer gehören Fahranfänger und junge Fahrer bei Ver­kehrs­unfällen zur Hauptrisikogruppe: 71 Prozent der mehr als 80000 im Jahr 2008 verunglückten jungen Erwachsenen saßen im Auto. Drei Viertel aller Getöteten in der Altersklasse der 18 bis 24-Jährigen starben als Pkw-Insassen – die meisten davon als Fahrer. Jeder fünfte im Straßenverkehr Verunglückte und Getötete gehört zu dieser Altersgruppe. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) plädiert angesichts dieser Zahlen für das begleitete Fahren und fordert jugendgemäße Alternativen zum Autofahren.

Die Wahrscheinlichkeit für junge Erwachsene, im Straßenverkehr tödlich zu verunglücken, ist im Vergleich zum Durchschnitt aller Al­ters­gruppen mehr als zweimal so hoch. Gleichzeitig sind 18- bis 24-jährige Pkw-Fahrer in zwei Dritteln aller Unfälle mit Personen­schaden, an denen sie beteiligt waren, die Haupt­verursacher. Bei den Führerscheinneulingen zwischen 18 und 20 sind es sogar 71 Prozent“, erklärt Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand. “Junge Fahr­anfänger verfügen über wenig Fahrroutine, haben aber oft eine hohe Risikobereitschaft.“ Maßnahmen, wie die Unfallzahlen bei jungen Fahrern zu verringern seien, wurden auch auf dem Ver­kehrs­gerichtstag in Goslar diskutiert. Korn: “Als hilfreich hat sich das sogenannte begleitete Fahren ab 17 erwiesen, bei dem die Führer­schein­neulinge mit einer erfahrenen Begleitperson als Beifahrer unterwegs sind und sicheres Fahren üben. Die Unfallzahlen bei begleiteten Fahreranfängern sind deutlich niedriger als bei nicht begleiteten.
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Zum Verkehrsgerichtstag in Goslar – VCD fordert »Vision Zero« für mehr Verkehrssicherheit

Mittwoch, 27. Januar 2010

VCD-Pressemitteilung 05/10 – Berlin/Goslar, 27.01.10
Zum Verkehrsgerichtstag in Goslar (27. bis 29.01.10)/VCD fordert »Vision Zero« für mehr Verkehrssicherheit

Heute beginnt in Goslar der 48. Deutsche Verkehrsgerichtstag, der sich unter anderem mit dem neuen Verkehrssicherheitsprogramm der EU für 2010 bis 2020 befasst. Das europäische Ziel, die Zahl der Verkehrstoten bis 2010 gegenüber 2001 zu halbieren, hat Deutsch­land nicht erreicht. Die Bundesregierung schlägt deshalb in ihrer Stellungnahme zu diesem Programm vor, für den Zeitraum 2010 bis 2020 eine Reduzierung um 40 Prozent festzuschreiben. Der Ver­kehrs­club Deutschland e.V. (VCD) fordert hingegen, an der Halbierung der Verkehrstotenzahlen festhalten und »Vision Zero« als umfassendes Verkehrssicherheitskonzept umzusetzen.

Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand: “Auch wenn die Ver­kehrs­opferzahlen 2009 gegenüber dem Vorjahr erneut gesunken sind, müssen wir daran arbeiten, das Verkehrsklima in Deutschland weiter zu verbessern. Wir fordern von der Bundesregierung deshalb, *Vision Zero* als umfassende Gesamtstrategie endlich fest­zu­schreiben, um die Zahl schwerer Unfälle spürbar zu senken.“
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Entscheidung des Oberlandesgerichts Oldenburg zum Persönlichkeitsrecht

Freitag, 04. Dezember 2009

Pressemitteilung 38/2009 VCD-Landesverband Niedersachsen, 04.12.09, Oldenburg/Hannover.
VCD: „Wir fordern Persönlichkeitsrecht für sichere Ver­kehrs­teilnehmer statt für Drängler und Raser!“/Dauer­video­über­wachungsanlagen sinnvoller Beitrag zur Sicherheit auf Auto­bahnen

Wenig Verständnis zeigt der Verkehrsclub Deutschland (VCD) gegen­über dem gestern veröffentlichten Urteil des Ober­landes­gerichts Oldenburg. Dieses hatte entschieden, dass Beweis­mittel einer Dauervideoüberwachung an der A 1 einen schwer­wiegenden Eingriff in das Persönlichkeitsrecht darstellen. Mit dieser Entscheidung hob das Gericht ein Bußgeld gegen einen Autofahrer auf, das wegen zu dichten Auffahrens auf einen vorausfahrenden Pkw erlassen wurde.

Das ist ja schon eine paradoxe Begründung: Autofahrer, die ge­fährliche Eingriffe in den Straßenverkehr leisten und andere Ver­kehrs­teil­nehmer gefährden, dürfen nicht durch eine Dauer­über­wa­chung überführt werden. Wer hingegen durch Raser und Drängler zu Schaden kommt, hat doch einen viel höheren Eingriff in das Persönlichkeitsrecht zu erleiden!“, moniert VCD-Landes­vorsitzender Michael Frömming.

Dass ein Beweis aus einer Dauervideoüberwachung gegen Drängler und Raser verwendet werden kann, müsse schnellstens ermöglicht werden. Die dazu erforderliche gesetzliche Grundlage sei sofort auf den Weg zu bringen, fordert der VCD.

Verkehrssicherheitsarbeit braucht in Sachsen ein neues Profil

Dienstag, 01. Dezember 2009

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale; Leipzig, 1.12.2009

Die Verkehrssicherheitsarbeit wird in der Politik des Freistaates noch nicht sonderlich ernst genommen, so die Einschätzung des Ver­kehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale im Vor­feld des am Mittwoch tagenden “Lenkungsausschusses Ver­kehrs­si­cher­heits­arbeit” Sachsen.

Die Zahl der Verkehrstoten ist im letzten Jahr wieder gestiegen: 243 Menschen und damit sieben mehr als im Jahr zuvor sind 2008 bei Verkehrsunfällen in Sachsen ums Leben gekommen. Der VCD bemängelt, dass wichtige Programme für mehr Verkehrssicherheit in Sachsen oft in den Schubladen verschwinden.
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