Archiv für die Kategorie ‘Verkehrssicherheit’

Zum Schuljahresbeginn: VCD fordert Tempolimit

Sonntag, 07. August 2016

Pressemitteilung VCD Elbe-Saale, 7.8.2016
Tempo 30 vor Schulen muss zur Regel werden

Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu, das neue Schuljahr beginnt. Ab Montag werden wieder zahlreiche Schülerinnen und Schüler ihren täglichen Weg zu Schule antreten. Auch viele Erstklässler werden sich dann zum ersten Mal auf den Weg in die Schule machen.

Gerade die jüngsten Verkehrsteilnehmer müssen dabei besonders geschützt werden. Vor allem, weil viele Kinder nun das erste Mal alleine unterwegs sind bzw. neue Wege suchen und finden müssen. Für alle Autofahrer heißt es deshalb, besondere Vorsicht walten zu lassen. „Die Stärkeren müssen auf die Schwächeren Rücksicht nehmen“, appelliert Anne-Sophie Berner, stellvertretende Vorsitzende des VCD Elbe-Saale zum Start des Schuljahres und ergänzt: „In erster Linie müssen also Autofahrer die Kinder schützen, indem sie langsam und vorausschauend fahren.“ (weiterlesen…)

Schlechte Sicht durch Parken an Kreuzungen: Unfallgefahr für Fußgänger und Radfahrende

Freitag, 17. Juni 2016

Pressemitteilung, Berlin, 17. 06 2016

Jährlich verunglücken weit über 100.000 Fahrradfahrer und Fußgänger im Straßenverkehr, über 900 verloren im Jahr 2014 dadurch ihr Leben. Die Unfallgründe sind vielschichtig: fehlende Sichtbeziehungen zwischen den Verkehrsteilnehmern, der technisch bedingte „Tote Winkel“ an Fahrzeugen, aber auch Unkenntnis oder Nicht-Beachtung der geltenden Verkehrsregeln. Das Fatale daran: Ohne Knautschzone und Airbag sind Radfahrende und zu Fuß Gehende im innerstädtischen Verkehr schlichtweg besonders gefährdet. Kommt es zu einem Unfall sind die Folgen meist schwerwiegend.

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Immer noch zu viele Unfälle zwischen PKW und Radfahrenden auf Berlins Straßen

Freitag, 17. Juni 2016

Pressemitteilung zum Tag der Verkehrssicherheit, Berlin, 17. Juni 2016.

Der VCD Nordost nimmt den Tag der Verkehrssicherheit zum Anlass, um auf die geringe Kenntnis der StVO aufmerksam zu machen und ruft alle Verkehrsteilnehmenden zu mehr Miteinander und Rücksicht auf Berlins Straßen auf.

Alle zehn Stunden stirbt irgendwo in einer deutschen Stadt ein Mensch im Straßenverkehr. Hauptsächlich trifft es zu Fuß Gehende und Radfahrende. Seit Januar 2016 verunglückten auf Berliner Straßen bereits sieben Radfahrende tödlich. Das sind dreimal mehr als im Vorjahreszeitraum. Zum Tag der Verkehrssicherheit ruft der Landesverband Nordost des ökologischen Verkehrsclub VCD (VCD Nordost) daher zu mehr gegenseitiger Rücksichtnahme und Beachtung der Regeln im Berliner Straßenverkehr auf.

Als anhaltendes Problem sieht der VCD Nordost die fehlende oder nur unzureichende Kenntnis der geltenden Straßenverkehrsordnung. So befolgen viele Verkehrsteilnehmenden – egal ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß – die Regeln nicht richtig. Die Folgen sind Konflikte und Unfälle, die durch bessere Regelkenntnis hätten vermieden werden können. Gerade bei Unfällen sind die Leittragenden insbesondere die, die nicht über eine Knautschzone oder einen Airbag verfügen. Im Rahmen seiner Verkehrs­sicherheits­kampagne „Miteinander unterwegs“ erinnerte der VCD Nordost bereits im Jahr 2015 mit ansprechenden und einprägsamen Postkarten an die wichtigsten Paragraphen der StVO. Diese wurden bei Gesprächen an Informationsständen an Interessierte, aber auch in Restaurants und Cafés verteilt.

Im Dezember 2015 symbolisierten Aktive des VCD Nordost bei der Flashmob-Aktion „Beachte mich“ auf der Kreuzung Mollstraße Ecke Otto-Braun-Straße die vielen verletzten Radfahrenden, die durch Abbiegeunfälle meist tödlich verunglückten. Auch in diesem Jahr und über den Tag der Verkehrssicherheit hinaus, wird der VCD Nordost weiter aktiv für das bessere Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden werben und sich für eine Erhöhung der Regelkenntnis und Regelakzeptanz einsetzen.

Die wichtigste Regel der Straßenverkehrsordnung, um sicher und gesund auf Berlins Straßen mobil sein zu können, lautet:

§ 1 StVO, Absatz 2: Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

„Elternhaltestellen“ für das Taxi Mama neben Schulen und Kitas sind der falsche Weg

Freitag, 04. März 2016

Pressemitteilung, VCD Nord-Ost, Potsdam/ Berlin, 4. März 2016.
VCD Brandenburg: Besser die Selbstständigkeit der Kinder fördern

Die Landesverbände des VCD in Brandenburg und Nordost (Bundes­länder Berlin und Mecklenburg-Vorpommern) kritisieren den Vorstoß der Landesregierung Brandenburg, vermehrt so genannte „Eltern­haltestellen“ direkt an Schulen und Kitas einzurichten. Laut Mitteilung des Brandenburger Ministeriums für Infrastruktur und Landes­planung richtet derzeit die Gemeinde Glienicke als vierte Gemeinde nach Falkensee, Cottbus und Fürstenwalde (Spree) einen solchen Autoparkplatz ein, bei dem die Kinder in der Nähe von Schulen oder Kitas abgesetzt werden können. Gefördert werden diese „Haltebuchten“ jetzt mit Mitteln des Landes für die „bauliche Schul- und Spielwegsicherung“ zu 75 Prozent, so eine Mitteilung des Ministeriums. (weiterlesen…)

Steigende Zahl der Verkehrstoten darf nicht länger hingenommen werden

Donnerstag, 25. Februar 2016

Pressemitteilung, Berlin, 25. 02 2016

Erneut steigt die Zahl der Verunglückten im Straßenverkehr. Laut den heute veröffentlichen vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundes­amtes sind im vergangenen Jahr 3.475 Menschen tödlich Straßen­verkehr verunglückt. Was einer Zunahme von 2,9 Prozent zum Vorjahr entspricht. Und auch die Zahl der Unfälle und Verletzten steigt weiter. 393.700 Menschen wurden bei Unfällen schwer oder leicht verletzt.

Der ökologische Verkehrsclub VCD kommentiert: Es wird höchste Zeit, dass die Politik konsequent und mutig handelt. Das Thema Tempolimit muss raus aus der Tabuzone. Mit der Ankündigung der Änderung der Straßenverkehrsordnung (StVO), um Tempo 30 innerorts leichter ausweisen zu können, wird ein zaghaftes Schrittchen gewagt, doch das reicht längst nicht aus. Ausnahmen müssen zur Regel werden. (weiterlesen…)

Mit Rücksicht gefahrlos durch den Winter

Freitag, 15. Januar 2016

Pressemitteilung, Berlin, 15. 01 2016

Auch wenn in vielen Teilen Deutschlands der Winter bislang nur zaghaft an die Tür geklopft hat: er wird kommen. Dann werden wir trotz Schnee und Glätte wie gewohnt unsere Wege zurücklegen wollen. In diesen Tagen ist Rücksichtnahme im Straßenverkehr mehr denn je gefragt. Der ökologische Verkehrsclub VCD zeigt, wie mit gegenseitigem Verständnis und Vorsicht alle Verkehrs­teil­nehmende, egal ob zu Fuß, per Rad oder mit dem Auto unterwegs, sicher an ihr Ziel kommen.

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2015 erneut mehr Verkehrstote

Freitag, 11. Dezember 2015

Pressemitteilung, Berlin, 11. 12 2015

Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte, wird es 2015 im zweiten Jahr in Folge mehr Verkehrstote im Straßenverkehr geben. Die Zahl steigt nochmals um rund zwei Prozent auf etwa 3.450 tödlich verunglückte Verkehrsteilnehmer. Diese Entwicklung muss im Bundesverkehrsministerium Alarm auslösen. Sie zeigt auch, dass Plakatkampagnen für mehr Rücksichtnahme zwar gut sind, aber nicht ausreichen. Ob im Stadtverkehr oder auf den Autobahnen, eine der Hauptunfallursachen ist die nichtangepasste Geschwin­dig­keit. Die Höchstgeschwindigkeiten zu reduzieren, ist daher der bekannte Lösungsansatz und es bedarf endlich des Mutes, diese Maßnahme umzusetzen.

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„Beachte mich!“ – Verkehrssicherheitskampagne des VCD Nordost macht mit Flashmob-Aktion auf Abbiegeunfälle aufmerksam

Mittwoch, 02. Dezember 2015

Pressemitteilung, VCD Nordost, Berlin, 02. Dezember 2015.

Mit einer Flashmob-Aktion hat der Landesverband Nordost des öko­logischen Verkehrsclubs VCD im Rahmen seiner Verkehrs­sicherheits­kampagne „Miteinander unterwegs“ heute in Berlin Mitte auf die Häufigkeit und die Ursachen von Abbiegeunfälle aufmerksam gemacht. Radfahrerinnen und Radfahrer legten sich an der Kreuzung Mollstraße / Otto-Braun-Straße auf die Fahrbahn und symbolisierten so die Verunglückten, die viel zu oft Radfahrende sind. Ziel der Aktion war es, beide Verkehrsteilnehmergruppen, Auto- sowie Radfahrende, für mehr Aufmerksamkeit und ein rück­sichts­volleres, sichereres Miteinander zu sensibilisieren.

Beachte Mich!

Beachte Mich!

Alle zwei Stunden verunglückt in Ber­lin ein Radfahrer oder eine Rad­fahrerin. Im ver­gan­genen Jahr wurden bei Verkehrs­un­fäl­len 5.350 Rad­fah­ren­de verletzt und zehn getötet“, zitiert Eva Ren­ziehausen, Ko­ordina­torin der Kam­pagne „Mit­einander unter­wegs“, die Polizei­statistik. „Immer wieder kommt es vor allem zwischen abbiegenden Autos beziehungs­weise Lkws und geradeaus fahrenden Radlerinnen und Radlern zu gefährlichen Situationen. So zählen Fehler beim Abbiegen auf Berlins Straßen mit Abstand zu den häufigsten Unfall­ursachen gegenüber Radfahrenden. 2014 wurden in Berlin fast 1.600 Unfälle dieser Art registriert.“ Zu den Gründen zählt Renziehausen Unachtsamkeit, Nachlässigkeit beim Schulterblick und fehlendes Gespür für den jeweils anderen. (weiterlesen…)

Leiser ist besser

Donnerstag, 19. November 2015

Service-Pressemitteilung VCD Nord-Ost, Berlin, 19. November 2015.
Verkehrssicherheitskampagne des VCD Nordost für gegen­seitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr

Viele Verkehrsteilnehmende – egal ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs – kennen geltende Verkehrsregeln nur un­zureichend oder befolgen sie aus Nachlässigkeit nicht. Dies führt häufig zu Konflikten und sogar Unfällen. Im Rahmen seiner Info-Kampagne „Miteinander unterwegs“ erinnert der Landes­verband Nordost des ökologischen Verkehrsclubs VCD daher mit einprägsamen Postkarten und Aktionen an die wichtigsten Paragraphen der Straßenverkehrsordnung (StVO) – für ein gutes Miteinander und mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

§ 16 StVO, Absatz 1

§ 16 StVO, Absatz 1

In einer kurzen Reihe rufen wir einige der wich­tig­sten Regeln ins Gedächt­nis und stellen die dazu­gehörigen Motive vor. Heute:

§ 16 StVO, Ab­satz 1: Schall- und Leucht­zei­chen darf nur geben, 1. wer au­ßer­halb ge­schlos­sener Or­tschaften über­holt (§ 5 Absatz 5) oder 2. wer sich oder Andere ge­fähr­det sieht.
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Miteinander statt gegeneinander unterwegs

Donnerstag, 05. November 2015

Service-Pressemitteilung VCD Nordost, Berlin, 4. November 2015.

Verkehrssicherheitskampagne des VCD Nordost für gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr

Viele Verkehrsteilnehmende – egal ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs – kennen geltende Verkehrsregeln nur unzureichend oder befolgen sie aus Nachlässigkeit nicht. Dies führt häufig zu Konflikten und sogar Unfällen. Im Rahmen seiner Info-Kampagne „Miteinander unterwegs“ erinnert der Landesverband Nordost des ökologischen Verkehrsclubs VCD daher mit einprägsamen Postkarten und Aktionen an die wichtigsten Paragraphen der Straßenverkehrsordnung (StVO) – für ein gutes Miteinander und mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

§ 1 StVO, Absatz 2

§ 1 StVO, Absatz 2:


In einer kurzen Reihe rufen wir einige der wichtigsten Regeln ins Gedächtnis und stellen die dazugehörigen Postkarten-Motive vor. Heute:

§ 1 StVO, Absatz 2: Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

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