Archiv für die Kategorie ‘Verkehrssicherheit’

VCD-Tipp: Wege mit Kleinkindern

Dienstag, 10. August 2010

VCD-Service-Pressemitteilung 12/10 – Berlin, 10.08.10
Aktiv und sicher unterwegs – zu Fuß und mit dem Rad

Wenn die älteren Kinder im Herbst in die Schule kommen, beginnt für viele kleine Kinder die Kindergartenzeit. Der ökologische Ver­kehrs­club VCD zeigt Möglichkeiten auf, wie man ohne Auto mit Klein­kindern zu Fuß und mit dem Rad sicher und ökologisch auf Alltags­wegen mobil sein kann.

Gerade wenn die Zeit knapp ist, bietet es sich morgens für kürzere Wege an, den Kinderwagen zu benutzen. Größere Geschwister kön­nen auf einem Buggy-Board mitfahren. Mutter oder Vater be­stim­men das Tempo, und die Kinder können sich noch etwas aus­ruhen, bevor ihr aufregender Kitatag beginnt. Nachmittags mit mehr Zeit genießen es kleine Lauflerner, wenn sie auf eigenen Füßen nach Hause gehen können und beim Einkauf auf dem Weg helfen dürfen.

Mit ungefähr zwei Jahren sind Kinder bereit, auf den Roller oder das Laufrad zu steigen. Auf spielerische Art und Weise lernen sie dabei die Koordination zwischen Fahren und Lenken. Der VCD empfiehlt, die ersten Übungseinheiten auf einem sicheren Gelände zu ab­solvieren. Erst wenn das Kind Roller oder Laufrad so beherrscht, dass es Hindernissen ausweicht und rechtzeitig bremst, kann auch der Weg zum Kindergarten damit zurückgelegt werden. Wichtig ist, dass der kleine Fahrer oder die kleine Fahrerin immer einen Helm trägt und auf jeden Fall an allen Kreuzungen anhält und auf Vater oder Mutter wartet.
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Verkehrsunfallzahlen 2009

Donnerstag, 15. Juli 2010

VCD-Pressemitteilung 60/10 – Berlin, 15.07.10
VCD: Weniger Verkehrstote, doch kein Grund zur Entwarnung

Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt, dass nach dem positiven Trend der letzten Jahre auch 2009 die Unfallzahlen weiter rückläufig sind. Nach heute vom Statistischen Bundesamt vorgestellten Zahlen wurden jedoch im vergangenen Jahr noch immer mehr als elf Personen pro Tag auf bundesdeutschen Straßen getötet und mehr als 68.000 Menschen schwer verletzt. Die meisten Unfälle ereignen sich innerorts. Gerade die Situation in den Städten und Kommunen stelle sich dabei sehr uneinheitlich dar, wie aus dem kürzlich veröffentlichten »VCD Städtecheck Ver­kehrs­sicherheit« hervorgehe. Der VCD fordert angesichts der Zahlen die Bundesregierung auf, sich die »Vision Zero« mit dem Ziel von null Verkehrstoten zu eigen zu machen.

Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand: “Mehr als 401 000 Verunglückte, darunter 4 152 Getötete, pro Jahr auf Deutschlands Straßen – das sind noch immer alarmierende Zahlen. Für viele Verletzte hat ein schwerer Unfall lebenslange Folgen. Wer hinter den Daten das persönliche Schicksal der Unfallopfer sieht, kann nur eine akzeptable Zahl an Verkehrstoten ableiten: Null!“ Gerade in Städten sei die reale Verkehrssituation oft nicht so sicher, wie die bundesweite Statistik suggeriert. Dies habe auch der »VCD Städtecheck Verkehrssicherheit« gezeigt. Dass es jedoch selbst in Großstädten machbar sei, die Zahl der Verkehrstoten auf null zu senken, zeigten Pforzheim, Trier und Reutlingen: Dort sei 2009 kein Mensch im Straßenverkehr tödlich verunglückt.
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VCD Städtecheck Verkehrssicherheit

Mittwoch, 07. Juli 2010

VCD-Pressemitteilung 58/10 – Berlin, 07.07.10
Kein Grund zur Entwarnung

VCD Städtecheck Verkehrssicherheit 2010

VCD Städtecheck Verkehrssicherheit 2010

In den letzten fünf Jahren ist die Zahl der im Straßenverkehr Ge­töteten bun­des­weit konstant gesunken. Doch in den Städten und Kommunen stellt sich die Situation sehr uneinheitlich dar. Ob­wohl es Gemeinden mit sehr positiven Ent­wicklungen in der Ver­kehrs­sicherheit gibt, kann sich keine Stadt auf dem bisher Erreichten ausruhen. Das ist ein Ergebnis des »VCD Städtechecks Ver­kehrs­sicherheit« den der ökologische Verkehrs­club VCD heute erstmals in Berlin vorstellte.

Im »VCD Städtecheck Verkehrs­sicher­heit« wurden von insgesamt 81 unter­suchten Großs­tädten 37 Städte grün eingestuft, die ge­mittelt über die letzten fünf Jahre eine über­durch­schnittliche Abnahme bei den Verunglückten­zahlen erreichten. Gelb eingestuft wurden 24 Städte, die im Mittel nur eine unter­durchschnittliche Reduzierung erzielen konnten. Die Städte, in denen die Zahl der Verunglückten in den letzten fünf Jahren im Mittel zugenommen hat, wurden mit rot bewertet.
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Startschuss für VCD-Schutzengel

Donnerstag, 17. Juni 2010

VCD-Pressemitteilung 54/10 – Berlin, 17.06.10
Disco-Unfälle vermeiden – Alternativen aufzeigen

Anlässlich des 6. Tages der Verkehrssicherheit am kommenden Sonn­abend, gab der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) heute vor der Berliner Humboldt-Universität den Startschuss für seine Schutz­engel-Aktion zur Prävention von Verkehrsunfällen bei jungen Menschen.

Verkehrsunfälle sind bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen nach wie vor die häufigste Todesursache“, erläutert Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand. “2008 starben knapp 85 Prozent aller tödlich verunglückten Jugendlichen im Alter von 15 bis 25 im Straßen­verkehr. Besonders sogenannte Disco-Unfälle spielen hierbei eine traurige Rolle. Häufigste Unfallursache ist zu schnelles Fahren. Dabei müssen nicht einmal Alkohol oder andere Drogen im Spiel sein – es reicht schon, dass es spät geworden ist und die Jugendlichen nach dem Tanzen und Feiern übermüdet sind. Gerade Fahr­anfänger neigen oft dazu, sich zu überschätzen.
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VCD verleiht Fahrradführerscheine an Berliner Kita-Kinder

Freitag, 04. Juni 2010

VCD-Pressemitteilung 47/10 – Berlin, 04.06.10
Fahrradförderung ist Umweltschutz, hält fit und macht Spaß

Im Rahmen eines Fahrradfestes übergaben Vertreterinnen des Ver­kehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) heute den kleinen Radlern der Berliner Kindertagesstätte »Igelkinder e.V.« ihre Fahrrad­führerscheine. Die Kinder hatten an einem Pilotversuch des Projekts »RADschlag« teilgenommen, das vom VCD zusammen mit der Deutsche Sporthochschule Köln und dem ACE Auto Club Europa, ins Leben gerufen wurde, um mehr Kinder und Jugendliche für das Rad zu begeistern.

Roller- und Fahrradfahren macht Kindern nicht nur Spaß, es macht sie auch klug, fit und selbständig, und es ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Doch leider gehört das Roller- und Rad­fahren immer seltener zum Alltag von Kindern und Jugend­lichen“, erläutert Steffi Windelen vom VCD. “Dabei sind die Wege zur Schule, Kita, zum Hort oder zum Training oft kurz und deshalb gut mit dem Fahrrad zurückzulegen. Außerdem ist Radfahren ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Es ist deshalb wichtig, Kinder frühzeitig für Roller, Laufrad und Fahrrad zu gewinnen und ihnen Freude daran zu vermitteln.
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Forderungen nach Aufhebung der Flugverbote sind voreilig und riskant

Montag, 19. April 2010

VCD-Pressemitteilung 28/10 – Berlin, 19.04.10
VCD: Flugsicherheit ist oberstes Gebot

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) kritisiert die Flug­ge­sell­schaften Lufthansa und Air Berlin für deren voreilige For­derung nach einer Aufhebung der. Die Vorwürfe der beiden größten deutschen Airlines an Verkehrsminister Peter Ramsauer, der den Luftraum auf Basis der Daten des Volcanic Ash Advisory Centers sperren ließ, fielen auf sie selbst zurück.

Monika Ganseforth vom VCD-Bundesvorstand: “Wenn es bisher kei­ne geprüften Grenzwerte gibt, dann ist dies auch ein Ver­säumnis der Luftfahrtindustrie selbst. Dass stabile natürliche Bedingungen von diesen jahrelang einfach vorausgesetzt wurden, legt Defizite im Risikomanagement der Unternehmen offen. Nun als Konsequenz eine Aufhebung der einzigen Sicherheitsstandards zu fordern, ist fatal. Die Sicherheit des Flugverkehrs – und nicht der Profit – muss das oberste Gebot sein. Es ist daher zwingend notwendig, weiterhin Vorsicht walten zu lassen. Auch den Luft­fahrt­unter­nehmen sollte klar sein, dass eine zu frühe Aufnahme des Flug­verkehrs katastrophale Folgen haben kann.
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April, April!

Donnerstag, 01. April 2010

VCD-Pressemitteilung 21/10 – Berlin, 01.04.10
VCD-Meldung zum Eintreten Ramsauers für mehr Verkehrssicherheit war Scherz / Tempo 30 dennoch nötig

Die gestrige Pressemitteilung des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD), wonach Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer sich für Tempo 30 als innerörtliche Regelgeschwindigkeit ausgesprochen habe, war leider nur ein verkehrspolitischer Aprilscherz. Gleichwohl macht der Umwelt- und Verbraucherverband deutlich, dass Tempo 30 für ihn kein Witz, sondern im Sinne von Verkehrssicherheit und städtischer Lebensqualität unumgänglich ist.

Werner Korn vom VCD-Bundesvorstand: “Im Koalitionsvertrag der schwarz-gelben Bundesregierung wird die Verbesserung der Ver­kehrs­sicherheit als zentrales Anliegen benannt. Wer es damit ernst­meint, kommt um Tempo 30 nicht herum. Daher unter­stützen wir den Berliner Senat in seinem Vorhaben, 30 km/h über eine Bundesratsinitiative als Standardgeschwindigkeit in Städten festzulegen, und appellieren an die Bundesländer, diese Initiative mitzutragen. Wir erwarten von Peter Ramsauer, sich im Sinne der Verkehrssicherheit ebenfalls für Tempo 30 starkzumachen.
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Ramsauer pro Tempo 30

Donnerstag, 01. April 2010

VCD-Pressemitteilung 20/10 – Berlin, 01.04.10
VCD: Richtige Entscheidung für mehr Verkehrssicherheit

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) begrüßt die Entscheidung von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer, sich auf Bundesebene für eine Regelgeschwindigkeit von 30 km/h innerorts stark­zu­machen. Der Sinneswandel des Ministers, der noch vor wenigen Tagen den Vorstoß des Berliner Senats für Tempo 30 als Standard­geschwindigkeit vehement zurückgewiesen hatte, sei im Sinne der Verkehrssicherheit richtig und wichtig.

Peter Ramsauer zeigt mit seiner Haltung, dass ihm die Sicherheit vor allem der schwächsten Verkehrsteilnehmer – der Radfahrer und Fuß­gänger – nicht egal ist“, gibt Werner Korn vom VCD-Bundes­vorstand dem Minister Rückendeckung. (weiterlesen…)

Unfallursache Nummer Eins ist die Raserei

Mittwoch, 24. März 2010

Pressemitteilung VCD Landesverband Elbe-Saale, 24.3.2010
“Wer das generelle Tempolimit von 120 km/h verhindert setzt Leben aufs Spiel”

Aus den neuen Verkehrsunfallzahlen für die sächsischen Straßen geht klar hervor, dass die Hauptunfallursachen nach wie vor un­an­gepasste Geschwindigkeit bei schlechten Witterungs­bedin­gun­gen und Raserei sind. Jeder Zweite der 192 Menschen, die im letzten Jahr auf den sächsischen Straßen ihr Leben lassen mussten, starb infolge eines dadurch verursachten Unfalles.

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert nun angesichts dieser deutlichen Zahlen in Sachsen ein generelles Tempolimit auf den Auto­bahnen einzuführen. Lutz Dressler, der Sprecher des VCD-Landes­verband Elbe-Saale: “Wer das generelle Tempolimit von 120 km/h verhindert setzt Leben aufs Spiel. Denn dadurch ließe sich nicht nur die Unfallgefahr deutlich reduzieren sondern natürlich auch die Schwere von Unfällen.” Am Dienstag hatte Innenminister Markus Ulbig gesagt, dass er zur Beantwortung der Entscheidung über ein generelles Tempolimit noch etwas Zeit brauche.

Für den VCD gibt es neben dem Hauptargument der Ver­kehrs­sicher­heit auch noch einige andere Argumente, die für Tempo 120 spre­chen: “Ein Tempolimit bedeutet mehr Klimaschutz, denn es senkt sofort den Spritverbrauch und verringert damit den Treib­haus­gas­ausstoß spürbar. Es bedeutet aber auch weniger Staus, denn es mindert die hohen Geschwindigkeits­unterschiede auf Auto­bahnen, die eine wichtige Ursache bei der Stau­entstehung sind“, so VCD-Sprecher Dressler.

Käßmann-Rücktritt und vorläufige Ver­kehrs­unfallstatistik 2009 – VCD fordert null Pro­mille für alle Autofahrer

Donnerstag, 25. Februar 2010

VCD-Pressemitteilung 12/10 – Berlin, 25.02.10

Käßmann-Rücktritt und vorläufige Verkehrsunfallstatistik 2009/VCD fordert null Promille für alle Autofahrer

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der bei Verkehrsunfällen Getöteten und Verletzten erneut gesunken. Das geht aus den heute vom Statistischen Bundes­amt ver­öffentlichten vorläufigen Unfallzahlen für 2009 hervor. Doch noch immer sterben tagtäglich elf Menschen auf Deutschlands Straßen. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert daher von der Bundesregierung mehr Engagement in der Ver­kehrs­sicherheits­politik und ruft Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer auf, null Promille für den gesamten motorisierten Straßenverkehr festzuschreiben.

Werner Korn von VCD-Bundesvorstand: “Alkohol im Straßenverkehr bedeutet ein er­höh­tesUnfallrisiko und hat deshalb am Steuer eines Fahrzeugs nichts zu suchen, auch nicht in geringen Mengen. Wer konsequent alles unternehmen will, um Unfälle mit Toten und Verletzten zu vermeiden, kommt nicht umhin, null Promille für alle Fahrer ver­bind­lich vorzuschreiben.
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