Archiv für die Kategorie ‘Verkehrspolitik’
Mittwoch, 08. Mai 2013
VCD-Hessen-PM 5/2013, Kassel, 8. Mai 2013.
VCD: „Gefährliche Routine einer falschen Verkehrspolitik!“
„Vollsperrung auf der A 7 zwischen Homberg und Kassel nach Unfällen mit Lkw, nichts geht mehr“, so die Meldungen der Verkehrsnachrichten heute morgen. Wieder einmal verursacht der steigende Schwerlastverkehr ein Verkehrchaos. Angesichts der täglichen Nachrichtenlage über Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs durch zu viele Lkw fordert der Landesverband Hessen des Verkehrsclub Deutschland (VCD) die Politik zu einer wirksamen Verlagerung von Gütertransporten auf die Schiene auf.
„Wir sehen eine gefährliche Routine in der aktuell falschen Verkehrspolitik, die zunehmend schwere Unfälle auf den Straßen zur Folge hat“, so Martin Mützel, VCD-Landesgeschäftsführer in Hessen. „Dass die Lage auf den Straßen angesichts immer mehr Lkw unerträglich geworden ist, ist doch offensichtlich!“
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Tags:A7, Güterverkehr, LKW, LKW-Maut, Schienenverkehr, Schwertransport, Unfall
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Sonntag, 21. April 2013
Das liest sich gar nicht gut. Das ist auch gar nicht. Spiegel-Online berichtet über Flickschusterei im Bahnnetz:
Streckensperrungen, Tempolimits, Zugausfälle: Das Schienennetz der Bahn sorgt regelmäßig für Verdruss. Nicht nur alte Anlagen machen Probleme, auch moderne Bauten wie der Berliner Hauptbahnhof sind nach wenigen Jahren sanierungsbedürftig. Grund ist falsche Sparsamkeit.
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Tags:Bahn, Bahnhof, Berlin, Eisenbahnbundesamt
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Dienstag, 26. März 2013
Pressemitteilung, Berlin, 26. März 2013.
Besseres Klima auf der Straße wird nicht allein durch Strafen erreicht
Auto- und Radfahrer, die gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) verstoßen, müssen ab kommender Woche tiefer in die Tasche greifen: Ab Montag, den 1. April, tritt der neue Bußgeldkatalog in Kraft, der erhöhte Verwarnungsgelder und Regelanpassungen für den Radverkehr vorsieht. Der ökologische Verkehrsclub VCD betont, Strafzahlungen können zwar dazu beitragen, dass sich Verkehrsteilnehmer stärker an Regeln halten, doch sind sie nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Um die Verkehrssicherheit tatsächlich zu erhöhen, bedarf es weitreichenderen Maßnahmen – vor allem eine Infrastruktur, die alle Verkehrsteilnehmer gleichermaßen berücksichtigt.
“Wer das Klima auf der Straße wirklich verbessern will, muss den steigenden Rad- und Fußverkehrsanteil akzeptieren und mit der Anpassung der Infrastruktur reagieren. Kritisieren und bestrafen alleine ändert das Verhalten nicht.“, so Anja Hänel, Referentin für Verkehrssicherheit beim VCD. Grundsätzlich positiv bewertet der VCD aber, dass ab April nicht nur Verstöße von Radfahrenden schärfer geahndet werden, sondern auch Delikte von Autofahrern, wie z.B. das unzulässige Parken auf Schutzstreifen für den Radverkehr.
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Tags:Bußgeld, Infrastruktur, Parkverbot, Radverkehr, StVO
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Donnerstag, 07. Februar 2013
VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 2/2013, 7.02.13 Hannover.
VCD: „Klares Nein zu Autobahnen A 20 und 39 wäre konsequenter Schritt für zukunftsfähigere Verkehrspolitik!“/Lob für Umwidmung von Planungsmittel für Bahn-Projekte
Der Verkehrsclub Deutschland (VCD), Landesverband Niedersachsen, bedauert das Festalten der designierten rot-grünen Landesregierung an den umstrittenen Autobahnen A 20 und A 39. „Ein klares Nein wäre ein konsequenter Schritt für eine zukunftsfähigere Verkehrspolitik in Niedersachsen“, so Hans-Christian Friedrich, stellvertretender VCD-Landesvorsitzender.
Der VCD erkennt zwar in der Umwidmung von 16 Millionen Planungsmittel von den Autobahnplanungen in den Schienenverkehr eine richtungsweisende Maßnahme. Gleichzeitig wäre aber eine Absage an den Milliarden-Subventionen für beide Straßenbauvorhaben ein gutes und wichtiges Signal für die betroffene Region gewesen. „Wir brauchen für einen Politikwechsel im Bereich Mobilität ein deutliches Signal für den Ausbau des Umweltverbundes, in dem vor allem der Schienenverkehr endlich wieder eine angemessene Berücksichtigung findet!“
Tags:A20, A39, Autobahn, Autobahnbau, Schienenverkehr, Subvention
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Donnerstag, 31. Januar 2013
Pressemitteilung, Berlin, 31. Januar 2013.
VCD: Grenzwerte dürfen nicht verwässert werden, sonst zahlen Autofahrer zukünftig drauf
Im Vorfeld der Sitzung der EU-Ratsgruppe Umwelt am Montag, den 4. Februar 2013, stimmt das federführende Bundesumweltministerium aktuell seine Position zur Fortführung der CO2-Grenzwertregulierung für neue Pkw innerhalb der Bundesregierung ab. Der ökologische Verkehrsclub VCD befürchtet, dass Deutschland wie in der Vergangenheit die Vorgaben schwach halten will und den Vorschlag der EU-Kommission, der ein CO2-Ziel von 95 Gramm pro Kilometer für das Jahr 2020 klar definiert, durch verschiedene Verrechnungsmechanismen abschwächen will. Einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Positionierung hat das Wirtschaftsministerium, das traditionell die deutsche Automobilindustrie unterstützt.
Michael Ziesak, VCD-Bundesvorsitzender: “Wir fordern das Umweltministerium auf, keine Aufweichung des Grenzwertes zuzulassen. Jede Abweichung auf dem Weg zur Erreichung des Zielgrenzwertes, führt zu weniger sparsamen Autos und einem noch geringerem Beitrag des Verkehrsbereichs zum Klimaschutz.”
Hauptkritikpunkt des VCD ist die geplante Mehrfachanrechnung von Elektrofahrzeugen. Es wird erwartet, dass die Bundesregerung die im Kommissionsentwurf vorgesehene Möglichkeit der Einführung von sogenannten »super credits« nochmals deutlich ausweiten will. Nach dem bisherigen Vorschlag der EU-Kommission sollen Elektroautos mit dem Faktor 1,3 auf die CO2-Bilanz angerechnet werden können, begrenzt auf 20.000 Fahrzeuge pro Hersteller. Der Verband der deutschen Automobilindustrie (VDA) fordert hingegen einen Faktor von 2,5 ohne Deckelung sowie die Möglichkeit, »super credits« vor 2020 anzusparen und ab 2020 anzurechnen.
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Tags:Bundesumweltministerium, CO2-Grenzwerte, Elektrofahrzeug, EU, EU-Kommission, Grenzwert, PKW, Treibstoffverbrauch, VDA
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Dienstag, 15. Januar 2013
Tja: “Was sollen die falsch machen? Die reparieren Autos.” … so wurde ein Befragter gestern in der ARD zitiert. Alle, die den VCD kennen oder sogar Mitglied sind haben bestimmt eine Vorstellung von dem, was ihnen am großen, gelben Bruder nicht passt.
Der ARD-Marken-Check belegt nicht ganz wissenschaftlich, dass der ADAC zumindest verkehrspolitisch in zentralen Fragen nicht seine Mitglieder sondern andere Interessen vertritt. Dass er als Dienstleister (Pannenhilfe) gut ist, hat nie jemand bezweifelt. Schade, dass es im Test keinen VCD-Pannenhilfe zum Vergleich gab. (weiterlesen…)
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Donnerstag, 10. Januar 2013
VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 1/2013, Hannover, 10.01.13
VCD: „Vom Aussitzen bis zum Totalausfall!“/Viel Aufholarbeit für künftige Landesregierung
Zehn Tage vor der Landtagswahl in Niedersachsen hat der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Bilanz der zehnjährigen Regierungsarbeit von Schwarz-Gelb gezogen. Die aktuelle Regierungskoalition hinterlässt aus Sicht des Umwelt- und Verbraucherverbandes VCD im Bereich Mobilität und Logistik keinen guten Eindruck.

Verkehrspolitik in Niederachsen: Straßenneu-, Schienenabbau“ (Celle, Januar 2013)
„
Wichtige Projekte, wie etwa die Anbindung der ländlichen Regionen durch einen besseren Öffentlichen Nahverkehr, wurden ausgesessen. Im Bereich der Logistik muss man angesichts der Fixierung auf unbezahlbare Straßenprojekte, wie A 20 oder A 39, von einem Totalausfall sprechen“, so VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming. „
Mit den zusätzlich 241 von FDP-Verkehrsminister Jörg Bode geforderten Straßen-Neubauprojekten zeigt sich mit Blick auf knappe öffentliche Kassen ein Realitätsverlust, der nur noch mit den anstehenden Landtagswahlen zu erklären ist!“
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Tags:A20, A39, Fernstraßen, Gigaliner, Landtagswahl, Logistik, Streckenreaktivierung, Wahl
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Donnerstag, 03. Januar 2013
Pressemitteilung, Berlin, 2. Januar 2013.
Kritikpunkt des VCD: Geplante Reform der Verkehrssünderdatei schwächt Durchsetzung der Umweltzonen
Neues Jahr, neue Umweltzonen: Zum 1. Januar 2013 haben acht Städte in Deutschland Umweltzonen eingeführt. Drei weitere folgen im Laufe der nächsten Monate. Andere Städte, die bereits über eine Umweltzone verfügen, verschärfen ihre Regelung und erlauben nur noch die Einfahrt mit der grünen Plakette. Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt diese Entwicklung.
Heiko Balsmeyer, VCD-Experte für Luftreinhaltung: “Umweltzonen sind ein wichtiges und effektives Instrument für die Luftreinhaltung. Besonders deutlich wird das am Beispiel der Stadt Berlin. Im vergangenen Jahr konnte Berlin erstmals seit 2008 den europäischen Grenzwert für Feinstaub einhalten. Den Berlinerinnen und Berlinern blieb mehr als die Hälfte des gesundheits- und klimaschädlichen Dieselrußes erspart, der ohne Umweltzone entstanden wäre.”
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Tags:Dieselruß, Flensburg, Grenzwert, Ludwigsburg, Luftreinhaltung, Mainz, Schadstoffplakette, Umweltzonen, Verkehrssünderdatei, Wiesbaden
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Dienstag, 18. Dezember 2012
VCD Baden-württemberg, Presseinformation Nr. 31/2012, Stuttgart, 18. Dezember 2012
VCD fordert Entschädigung für Pendler
Österreichische Regelung für Dauernutzer vorbildlich/ öffentlich einsehbare Pünktlichkeitsstatistik für S-Bahn und Regionalverkehr gefordert
Angesichts der weiterhin unzuverlässig fahrenden S-Bahnen und Regionalzüge rund um Stuttgart, fordert der ökologische Verkehrsclub VCD eine Entschädigung für die im Laufe des Jahres erlittenen Zeitverzögerungen für die Berufspendler. Dieser Ausgleich sei längst überfällig, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb und wäre zudem im Hinblick auf die Feiertage ein schönes Weihnachtsgeschenk für die Fahrgäste.
„Allerdings sei es mit einer für viele kaum einzulösenden Mitnahmeregelung zu bereits festgelegten Wochenenden nicht getan“, erklärt Matthias Lieb. Solch ein früheres Entschädigungsangebot sei nur auf wenig Begeisterung bei den Fahrgästen gestoßen. Stattdessen müsste insbesondere den Zeitkarteninhabern ein spürbarer Rabatt gewährt werden, appelliert der VCD-Landesvorsitzende an die Verantwortlichen beim S-Bahn- und Regionalverkehr.
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Tags:Österreich, Fahrgastrechte, Nahverkehr, S-Bahn, Verbraucherrechte
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