Archiv für die Kategorie ‘Pressemitteilung’

VCD startet Verbraucherinformation rund um Elektrofahrräder

Donnerstag, 02. Februar 2012

Pressemitteilung, Berlin, 2. Februar 2012.
Internetportal »Besser E-Radkaufen« gibt Tipps zum Kauf und sicheren Umgang

Elektrofahrräder liegen voll im Trend. Rund 300.000 von ihnen wurden im vergangenen Jahr verkauft und immer mehr Menschen wollen die Räder mit eingebautem Rückenwind testen. Aufgrund des rasanten Aufstiegs dieses neuen Verkehrsmittels herrscht jedoch noch Un­sicherheit im Umgang. Um die bestehenden Informationslücken zu schließen entwickelte der ökologische Verkehrsclub VCD ein un­abhän­gi­ges Beratungsportal. Heute startet »Besser E-Radkaufen«.

Auf der Website www.e-radkaufen.de klären Fahrrad-Experten aus­führlich über die wichtigsten Fragen zum Kauf und Nutzung der Elektro­fahrräder auf. Wasilis von Rauch, Projektmanager von »Besser E-Radkaufen«: “Besser E-Radkaufen hilft jedem, das passende E-Rad zu finden. Neben klassischen Verbraucherinformationen zur Reichweite von E-Rädern, Akkukapazitäten, Gewicht und Ergonomie klären wir auch zu Rechtsfragen, wie Versicherungspflicht oder Radwegnutzung auf.
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Bahnverkehr – Land droht Anschluss zu verlieren!

Mittwoch, 01. Februar 2012

Presseinformation Nr. 4/2012, Stuttgart, 01. Februar 2012
Deutsche Bahn erklärt Rheintalbahn für überlastet
Bundesprogramm zur Beseitigung von Engpässen im Schienennetz dringend erforderlich

VCD: Baden-Württemberg wird auf der Schiene immer weiter abgehängt!

Mit Bestürzung reagiert der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) auf die jüngste Ankündigung der Deutschen Bahn, für die nächste Fahrplanperiode ab Dezember 2012 die Rheintalbahn zwischen Offenburg und Basel als „überlastet“ zu erklären. Dies bedeutet konkrete Nutzungseinschränkungen für den Nah- und Güter­verkehr auf der Schiene. Das wichtige Transitland Baden-Württemberg droht laut VCD beim Bahnverkehr immer mehr den Anschluss zu verlieren.

Rheintalbahn, Gäubahn und Südbahn –die Engpässe im Schienennetz von Baden-Württemberg werden immer größer, während zugleich auf den Autobahnen der LKW-Verkehr explodiert“, stellt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb verärgert fest. „Dieser Zustand ist nicht länger hinnehmbar. Nun müssen sogar die Fahrgäste im Nahverkehr unter der verfehlten Bahnpolitik des Bundes leiden.
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Planungen für Y-Trasse laut Bahnchef Grube ausgesetzt

Dienstag, 31. Januar 2012

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 2/2012, Hannover 31.01.12
VCD: „Das wars dann wohl endgültig!“/Alternativen jetzt voran­treiben

Die Y-Trasse der Deutschen Bahn zwischen Hannover, Bremen und Ham­burg ist offenbar vom Tisch. „Sollte das stimmen, ist das ein guter Tag für Norddeutschland! Wir gewinnen endlich Zeit für sinnvolle Alter­nativen zum Ausbau des Bahnverkehrs zu den Seehäfen!“, freut sich Michael Frömming, Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD). „Die CDU/FDP-Landesregierung sollte nun auch endlich Abstand nehmen von dem überholten Y-Konzept!

Bahnchef Grube hatte gestern in Walsrode nach übereinstimmenden Medienberichten erklärt, dass die rund vier Milliarden teure Bahn-Hoch­geschwindigeits­trasse in der ursprünglichen Version zunächst auf Eis gelegt werde. Der Bund habe demnach die Deutsche Bahn auf­gefordert, Alternativen anzuschauen. Grube erklärte demnach, bis Ende 2012 alternative und effiziente Lösungen anzuschauen. Nach VCD-Auffassung müssen nun vor allem der zweigleisige Ausbau von Roten­burg (Wümme) nach Verden (Aller) sowie die „Amerikalinie“ Bremen –Uelzen stärker in den Fokus treten.
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Einbau von Partikelfiltern wird erneut gefördert

Dienstag, 31. Januar 2012

Pressemitteilung, Berlin, 31. Januar 2012

Pkw und Transporter jetzt nachrüsten – Vorteil für Fahrer, Gesundheit und Klima

Ab Morgen können Autofahrer erneut einen Zuschuss von 330 Euro für die Nachrüstung ihres Dieselfahrzeuges mit einem Partikelfilter er­halten. Entsprechende Anträge können ab dem 1. Februar 2012 beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle gestellt werden. Die verfügbaren Mittel reichen für rund 90.000 Nachrüstungen im Jahr 2012.

Es empfiehlt sich, eine geplante Nachrüstung möglichst schnell vor­nehmen zu lassen“, so Heiko Balsmeyer Experte für Luftreinhaltung beim ökologischen Verkehrsclub VCD. Das Nachrüsten von Diesel­fahrzeugen mit Partikelfiltern lohnt sich nämlich aus gleich drei Gründen. Balsmeyer: “Neben dem Bonus von 330 Euro, erhalten Autofahrer die Nachrüsten die grüne Plakette, mit der sie dauerhaft in der Umweltzone unterwegs sein können. Zudem leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Gesundheit und des Klimas.” Durch die Verringerung von Dieselruß wird die Luft sauberer, gleichzeitig werden sehr effektiv das Abschmelzen vom Eis der Arktis und die damit einher­gehende Erderwärmung eingedämmt.
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Sicher unterwegs bei Eis und Schnee

Montag, 30. Januar 2012

Pressemitteilung VCD Nordost, Berlin, 30.01.2012

Der Wintereinbruch in der Region sorgt für eine erhöhte Unfallgefahr auf den Straßen. Daher gibt der Landesverband Nordost des öko­logischen Verkehrsclubs VCD (VCD Nordost) Tipps für Radler und Autofahrer.

Selbst bei Schnee, Matsch und Eisglätte schwingen sich passionierte Radfahrer in Berlin in den Sattel, um flexibel, schnell und umwelt­schonend an ihr Ziel zukommen. „Gerade in den Innen­stadt­bezirken müssen Autofahrer auch im Winter jederzeit mit Radfahrern rechnen“, sagt Wolfgang Lukowiak, Vorstandsmitglied des VCD Nordost, und ergänzt: „Radfahrer gehören auf die Fahrbahn. Auf Radwege ausweichen müssen sie nur, wenn diese benutzungspflichtig sind, wenn sie also durch das blaue Schild mit weißem Fahrradsymbol gekennzeichnet und nicht durch Schnee oder andere Hindernisse unpassierbar sind. Ist der Radweg nicht gekennzeichnet oder unpassierbar, darf der Radler frei wählen, ob er den Radweg oder die Fahrbahn nutzt. Das sollten Autofahrer auf jeden Fall beachten.
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Trendthema E-Räder auf dem Verkehrsgerichtstag 2012

Freitag, 27. Januar 2012

Pressemitteilung, Goslar/Berlin, 27. Januar 2012.
VCD begrüßt Diskussion um Sicherheit warnt aber vor voreiligen Entscheidungen – Verbraucherinformation muss in den Fokus rücken

Erstmals auf dem Deutschen Verkehrsgerichtstag stand das Thema Elektrofahrräder (Pedelecs) auf der Agenda. Der ökologische Verkehrsclub VCD begrüßt die Auseinandersetzung mit dem neuen Verkehrsmittel. „Aufgrund der zunehmenden Bedeutung von E-Fahrrädern ist die Diskussion um Sicherheitslösungen absolut not­wendig“, so Doris Neuschäfer, stell­vertretende Bundes­vorsitzende. Wichtigster Faktor für die Verkehrssicherheit aber bleibt, so die Position des VCD, die Schaffung der not­wendigen Infra­struktur. An zweiter Stelle stehe die Aufklärung der Ver­braucherinnen und Ver­braucher.

E-Fahrräder stellen eine neue Alternative zum Pkw dar. Wir sehen hier großes Potential, mehr Menschen für das Radfahren als Alternative zum Auto zu gewinnen. Die elektrisch unterstützten Fahrräder sind im Vergleich zum Auto billiger und platzsparender. Im Vergleich zu normalen Fahrrädern bieten sie den Vorteil, dass sie aktive Mobilität mit weniger Anstrengung ermöglichen. Um das Potential tatsächlich heben zu können, müssen wir jetzt Informationslücken schließen, über die Nutzungsmöglichkeiten auf­klären und den sicheren Umgang mit dem neuen Verkehrsmittel schulen. Allein das Tragen eines Helms zu empfehlen, ist nicht die beste Maßnahme, um Sicherheit zu gewährleisten“, betont Neu­schäfer.
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Machbarkeitsstudie Stadtbahn Schwäbisch Hall

Donnerstag, 26. Januar 2012

VCD Regionalverband Hall-Heilbronn-Hohenlohe, Presseinformation Nr. 1/2012, Heilbronn, 26. Januar 2012
Attraktiver Bahnverkehr dringend notwendig
Machbarkeitsstudie zu Stadtbahn fragwürdig

Zukunftsfähiger Ausbau der Hohenlohebahn und Schließung der Elektrifizierungs­lücke dringend notwendig

Anlässlich der jetzt bekannt gewordenen Machbarkeitsstudie für ein modernes Bahn­angebot mit Stadtbahnen auf der Hohen­lohe­bahn zwischen Heilbronn und Schwä­bisch Hall fordert der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD), die Hohen­lohe­bahn endlich auf gesamter Länge auf einen zeitgemäßen technischen Standard auszubauen. Dazu gehöre auch die Schließung der Lücke bei der elektri­schen Ober­leitung zwischen Öhringen-Cappel und Schwä­bisch Hall-Hessental.

Die Hohenlohebahn ist Teil des überregionalen Schienennetzes in Baden-Württemberg und für die Region Heilbronn-Franken das Tor nach Osten“, erläutert Hans-Martin Sauter, VCD-Vorstand in der Region Hall-Heilbronn-Hohenlohe. Derzeit beginne jedoch hinter Öhringen-Cappel die verkehrspolitische Diaspora. Die Hohenlohebahn müsse daher auch in ihrer Bedeutung für den Bahnverkehr zwischen den Groß­städten Nürnberg und Heilbronn betrachtet werden.
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VCD kritisiert verfehlte Infrastrukturpolitik des Bundes

Donnerstag, 26. Januar 2012

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 3/2012, Stuttgart, 26. Januar 2012
Kein Geld für Nichts
Falsche Prioritätensetzung verzögert Rheintalbahn und ist volkswirtschaftlich schädlich

Über 9,5 Milliarden Euro werden für den Ausbau der Eisen­bahn­infrastruktur in Baden-Württemberg benötigt, davon alleine über sieben Milliarden Euro zur Be­seitigung von Engpässen, ergab eine Analyse des ökologischen Verkehrsclub. Tat­sächlich werde aber in den nächsten Jahren nur rund 400 Millionen Euro in die Eng­pass­beseitigung investiert, kritisiert der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb: „In Baden-Württemberg werden die Bundesmittel in die falschen Projekte investiert. Anstatt die Engpässe im Rheintal zu beseitigen, was einen hohen volks­wirt­schaft­lichen Nutzen hätte, baut der Bund mit vielen Milliarden einen neuen Bahnhof und eine Strecke von Stuttgart nach Ulm, obwohl dort aktuell und in Zukunft keine Überlastung zu erwarten ist.

Berechnungen im Auftrag der Bundesregierung hätten für den Ausbau der Rheintal­bahn und des Knoten Mannheims einen volks­wirtschaftlichen Nutzen von über fünf Milliarden Euro ergeben, für die Strecke Stuttgart – Ulm hingegen nur von rund 500 Millionen Euro, so der VCD.

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Cannstatter fürchten um Mineralwasser

Dienstag, 17. Januar 2012

Presseinformation Cannstatter gegen Stuttgart 21, Stuttgart, 16. Januar 2012

Alarmiert reagiert die Bürgerinitiative „Cannstatter gegen Stuttgart 21“ auf die Ankündigung der Bahn AG, für den Bau des Tiefbahnhofs die Menge des abzu­pumpen­den Grundwassers weiter zu erhöhen. Schon im Mai dieses Jahres hatte die Bahn beantragt, die abzupumpende Menge gegenüber dem Plan­feststellungs­beschluss für Stuttgart 21 auf 6,8 Millionen Kubikmeter in sieben Jahren Bauzeit für Stuttgart 21 zu verdoppeln. Bereits dieser Eingriff bedroht das Mineralwasser. Nicht umsonst bestehe für Heilquellen mit der Heilquellenschutz­verordnung der höchste Wasserschutz. Dazu gehört, dass Eingriffe ins Grund­wasser grundsätzlich verboten sind.
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SPD erkennt endlich S21-Murks

Freitag, 13. Januar 2012

VCD Baden-Württemberg, Presseinformation Nr. 2/2012, Stuttgart, 13. Januar 2012
VCD: Endlich erkennt SPD S21-Murks auf den Fildern

Der ökologische Verkehrsclub ist erfreut über den Erkenntnisgewinn der SPD bei Stuttgart 21: „Endlich erkennt auch die SPD, dass die Stutt­gart 21-Planungen Murks sind“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb angesichts der aktuellen For­derun­gen der SPD, bei der Streckenführung auf den Fildern sowie beim Standort des Flug­hafen­bahnhofes umzuplanen.

Seit Jahren schon kritisierte der VCD, dass die S21-Planung auf den Fildern mit ihren zwei getrennten Bahnhöfen eine Fehlplanung sei – während diese vom ehemaligen ‚Mister S21’ der SPD, Wolfgang Drexler, als Teil des ‚bestgeplanten Projektes’ vehe­ment vertreten wurde. Die Mängel der S21-Planungen im Bereich der Filder hatten Vertreter des VCD und weitere Teilnehmer bei der Schlichtung und dem Stress­test ausführlich dargestellt, erklärt Matthias Lieb, Konsequenzen daraus wurden nicht gezogen.

Willkommen im Club der S21-Kritiker’ begrüßt Matthias Lieb die neuen Mitglieder aus der SPD, die sich endlich auch für einen leistungsfähigen Bahnknoten Stuttgart aus­sprächen und die bisherigen Planungen zu S21 ebenso wie der VCD ablehnten.

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