Archiv für die Kategorie ‘Pressemitteilung’

Mit der Volkshochschule Bus und Bahn fahren lernen!

Sonntag, 07. März 2010

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 4/2010, Mühlacker, 07. März 2010

Steigendes Interesse am Bus- und Bahn-Schnupperkurs

VHS-Kurs 2010

VHS-Kurs 2010

Auch in diesem Jahr veranstaltete die Volks­hoch­schu­le Mühl­acker in Kooperation mit dem Verkehrsclub Deutschland, Kreis­verband Pforz­heim/Enz­kreis e.V. (VCD) wieder einen “ÖPNV-Schnup­per­kurs”. Erfreut zeigte sich Seminar­leiter Matthias Lieb vom VCD über das rege Interesse der Teilnehmer. Angesichts von gekürzten Öffnungs­zeiten im Reisezentrum Mühlacker und neuer, komplizierter Fahr­karten­automaten war der Informationsbedarf groß. Die Teilnehmer wurden dabei sowohl theoretisch als auch praktisch an das Bus- und Bahnfahren herangeführt. Matthias Lieb er­läu­ter­te am Freitag zunächst die notwendigen Schritte bei der Planung einer Reise mit Bus und Bahn. Hierzu erhielten die Teilnehmer ein umfangreiches Informations­paket mit Fahrplankarten, Linien­netz­plänen, Fahrplänen und Tarifinformationen. “Welche günstigen Tageskarten Richtung Stuttgart gibt es?“, war eine häufig gestellte Frage. In rund zweieinhalb Stunden wurden die wichtigsten Fahrkartentypen, wie z.B. das Baden-Württemberg-Ticket oder die 24-Stunden-Karten der Ver­kehrs­ver­bünde erklärt. Fahrplan- und Preisauskünfte via Internet wurden geübt – nach Paris und Wien fanden die Teilnehmer preisgünstige Zugverbindungen.
(weiterlesen…)

Bundeshaushalt 2010

Freitag, 05. März 2010

VCD-Pressemitteilung 14/10 – Berlin, 05.03.10
VCD verurteilt Kürzungen zulasten von Umwelt und Gesund­heit

Der Verkehrsclub Deutschland e. V. (VCD) verurteilt die in der gestrigen Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses für 2010 beschlossenen Kürzungen bei der Förderung von Rußpartikelfiltern sowie beim kombinierten Verkehr.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschließt eine Rekordverschuldung – aber ausgerechnet an der Umwelt und der Gesundheit der Bevölkerung wird gespart“, kritisiert der VCD-Bundes­vorsitzende Michael Gehrmann. “Damit macht sich die Bundes­regierung unglaubwürdig.“ So wurden 64 Millionen Euro für den sogenannten kombinierten Verkehr gestrichen – Mittel, die vor allem vorgesehen waren, um Containerumschlaganlagen aus­zu­bauen. Die Anlagen sind notwendig, um den Güterverkehr von der Stra­ße auf die umwelt­freundlichere Schiene zu verlagern. Gehr­mann: “Wer Umwelt- und Klimaschutz ernstnimmt, muss auch beim Güterverkehr die Weichen zugunsten umwelt­freundlicherer Ver­kehrs­mittel wie Bahn und Schiff stellen. Die beschlossene Kürzung hingegen schafft falsche Anreize: Die Verlagerung von der Straße wird erschwert.
(weiterlesen…)

Startschuss für VCD-Fahrrad-Jugendkampagne

Montag, 01. März 2010

VCD-Pressemitteilung 13/10 – Berlin, 01.03.10
Jugendliche sind auch 2010 wieder »Fürs Klima auf Tour«

Radfahren macht klug, fit und Spaß – und ist aktiver Klimaschutz. Der Verkehrsclub Deutschland e. V. (VCD) läutet daher heute die vierte Runde seiner bundesweiten Jugendkampagne »FahrRad! Fürs Klima auf Tour« ein und ruft Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 Jahren auf, sich zu beteiligen: im echten Leben und gleichzeitig virtuell über das Online-Portal www.klima-tour.de. Ziel des Klimaschutz-Projektes ist es, junge Menschen für das Fahrrad als klimaschonendes Verkehrsmittel im Alltag zu gewinnen und sie zu motivieren, das Rad für den Schulweg und in der Freizeit zu nutzen.

Doris Neuschäfer vom VCD-Bundesvorstand: “Für den vierten Durch­gang haben sich schon jetzt mehr als 1 100 Jugendliche in 50 Gruppen angemeldet. Sie trotzen den noch wenig frühlingshaften Tem­pe­ra­turen und ziehen das eigene Fahrrad dem Elterntaxi vor. Damit tragen sie aktiv zum Klimaschutz bei, denn jeder mit dem Fahrrad zurückgelegte Weg spart Treibhausgase ein.
(weiterlesen…)

VCD-Check: Bahnreisende können bis zu 56 Prozent sparen

Montag, 01. März 2010

Service Presseinformation Nr. 3/2010, Stuttgart, 01. März 2010

Verkehrsclub empfiehlt Preisvergleich und gibt Tipps bei Bahnreisen in Nachbarländer

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Baden-Württemberg e.V. hat die Internetportale verschiedener, internationaler Bahnunternehmen geprüft und die Preise beispielhafter Reisen von Baden-Württemberg nach Frankreich, Österreich, Schweiz und Italien verglichen. Der VCD-Check ergab große Unterschiede bei Preisen und Verfügbarkeit von Sonderangeboten. Der VCD empfiehlt Bahnkunden, immer mehrere Buchungsportale zu prüfen, um die günstigste Fahrkarte zu bekommen, oder sich direkt an eine unabhängige Bahnagentur zu wenden.
Der VCD prüfte die Buchungsportale der deutschen, französischen, österreichischen und schweizerischen Bahnen auf Sonderangebote sowie deren Verfügbarkeit. Der Preis für eine Bahnreise von Stuttgart nach Paris in der 2. Klasse schwankt dabei zwischen 39,- Euro (Sonderangebot) und 103,- Euro (Normalpreis).

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: „Es kommt darauf an, wann man bucht, wann die Reise stattfinden soll und ob man das Ticket bei bahn.de oder tgv-europe.com bestellt. Trotzdem ist gerade von Stuttgart nach Paris die Bahnreise im TGV nicht nur schnell, sondern im Vergleich zum Flugzeug meist deutlich preiswerter.“
(weiterlesen…)

Käßmann-Rücktritt und vorläufige Ver­kehrs­unfallstatistik 2009 – VCD fordert null Pro­mille für alle Autofahrer

Donnerstag, 25. Februar 2010

VCD-Pressemitteilung 12/10 – Berlin, 25.02.10

Käßmann-Rücktritt und vorläufige Verkehrsunfallstatistik 2009/VCD fordert null Promille für alle Autofahrer

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der bei Verkehrsunfällen Getöteten und Verletzten erneut gesunken. Das geht aus den heute vom Statistischen Bundes­amt ver­öffentlichten vorläufigen Unfallzahlen für 2009 hervor. Doch noch immer sterben tagtäglich elf Menschen auf Deutschlands Straßen. Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) fordert daher von der Bundesregierung mehr Engagement in der Ver­kehrs­sicherheits­politik und ruft Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer auf, null Promille für den gesamten motorisierten Straßenverkehr festzuschreiben.

Werner Korn von VCD-Bundesvorstand: “Alkohol im Straßenverkehr bedeutet ein er­höh­tesUnfallrisiko und hat deshalb am Steuer eines Fahrzeugs nichts zu suchen, auch nicht in geringen Mengen. Wer konsequent alles unternehmen will, um Unfälle mit Toten und Verletzten zu vermeiden, kommt nicht umhin, null Promille für alle Fahrer ver­bind­lich vorzuschreiben.
(weiterlesen…)

VCD begrüßt neues Fahrplankonzept für Maul­bronner Bahn

Mittwoch, 24. Februar 2010

VCD Pforzheim/Enz, Presseinformation Nr. 3/2010, Mühlacker, 24. Februar 2010

Ausrichtung auf Kloster- und Marktbesucher

Das neue Fahrplankonzept für die Bahnlinie nach Maulbronn, das auf der heutigen regionalen Fahrplankonferenz in Pforzheim vorgestellt worden ist, wird vom Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland, Kreisverband Pforzheim/Enz­kreis e.V. (VCD), begrüßt. “Nach der Debatte überdie mögliche Stilllegung der Bahn­linie, die bis kurz vor dasUNESCO-Weltkulturerbe Kloster Maulbronn reicht, wird gibt es nun neuePerspektiven für den Ausflugsverkehr“, freut sich VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb aus Mühlacker.
(weiterlesen…)

Verkehrsclub begrüßt Kabinettsreform

Dienstag, 23. Februar 2010

VCD Baden-Württemberg, Pressemitteilung Nr. 8/10, Stuttgart, 23. Februar 2010
VCD hofft auf Neuanfang in der Verkehrspolitik

Der Umwelt- und Verbraucherverband Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt die Wiedereingliederung des Verkehrsbereiches ins Um­welt­ministerium. Verkehrspolitik sei mehr denn je Klimapolitik. Die bis­herige Zuordnung zum Innenministerium habe sich als Fehl­entscheidung erwiesen und zu einem jahrelangen Stillstand beim Ausbau des öffentlichen Verkehrs geführt. Der VCD hofft mit Ministerin Tanja Gönner auf einen Neuanfang hin zu einer modernen, umwelt- und klimaverträglichen Verkehrspolitik.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb sagte: „Während unter Stefan Mappus, dem damaligen Staatssekretär und späteren Minister für Umwelt und Verkehr, der Grundstein für einen integralen Taktfahrplan im Land gelegt wurde, der zu Zuwächsen bis zu 40 Prozent bei Bus und Bahn geführt hat, wurde der Verkehrsbereich im Innenministerium nur aus der Windschutzscheibenperspektive der Autofahrer im ländlichen Raum verwaltet. Ministerin Tanja Gönner hat mit dem Wärmegesetz positive Impulse für mehr Klimaschutz gesetzt. Die erwartet der VCD nun auch für die Verkehrspolitik der neuen Landesregierung.

Fahrpreise in Frankfurt weiterhin auf sehr hohem Niveau

Montag, 22. Februar 2010

Pressemitteilung VCD Hessen, Frankfurt a. M. – 22. Februar 2010.
Nahverkehrstarife im Städtevergleich

Der alljährlich vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) vorgelegte Fahr­preis-Vergleich in 13 deutschen Großstädten belegt, dass sich die Fahrpreise in Frankfurt weiterhin auf sehr hohem Niveau bewegen. Die im Dezember 2009 durchgeführte Anhebung bei den Tarifen für den Öffentlichen Nahverkehr, habe, so VCD-Sprecher Holger Greiner, “dazu beigetragen, dass sich die Situation eher noch ver­schärft hat“. Die Tarife des Rhein-Main-Verkehrsverbundes für Einzel- und Monatskarten im Stadtgebiet Frankfurt liegen auch im Jahr 2010 wieder im oberen Drittel.

So zahlt man nur in Hamburg und Stuttgart mehr für einen Einzel­fahrschein für das gesamte Stadtgebiet als in Frankfurt. Wie in den Vorjahren habe Frankfurt auch die teuerste 9-Uhr-Monats­karte vorzuweisen. Innerhalb von 5 Jahren sei der Preis hier um rund 20% gestiegen. Weiterhin halte die Rhein-Main-Metropole, wie vom VCD schon im letzten Jahr heftig kritisiert wurde, bundesweit mit 1,40 Euro den “traurigen Rekord” bei Kinder-Einzel­fahr­scheinen, obwohl es hier zuletzt ausnahmsweise einmal keine weitere Anhebung gegeben habe. In Hannover und Stuttgart bezahlten Kinder dagegen 1,20 Euro in Hamburg, Leipzig und Nürnberg sogar nur 1 Euro. “Wenn man aber die Stadtgröße und die Nähe Frankfurts zu den Nachbarstädten -und gemeinden der Rhein-Main-Region, in die Betrachtung einbezieht, fällt der Tarif-Vergleich noch wesentlich ungünstiger aus“, stellt Greiner fest. Eine Monatskarte von Frankfurt nach Offenbach koste mit 112,80 Euro nämlich erheblich mehr als das entsprechende Ticket für den Großbereich Hamburg oder das gesamte Berliner Stadtgebiet.
(weiterlesen…)

fairkehr-Titelthema »Subventionen«

Freitag, 19. Februar 2010

VCD-Pressemitteilung 11/10 – Berlin, 19.02.10
Staatshilfen für Umweltsünden

Fairkehr 1/2010

Fairkehr 1/2010

Pendlerpauschale, Dienst­wagen­be­steu­erung, Kerosin­steuer­befreiung – jähr­lich gibt die Bundesregierung im Bereich Verkehr Mil­liar­den­summen für direkte und indirekte Subventionen aus, die Umwelt und Gesundheit belasten. Auch die Gelder der milliar­den­schweren Kon­junk­tur­pakete I und II flossen zum größten Teil in öko­logisch, aber auch ökonomisch frag­würdige Projekte. Der Verkehrs­club Deutschland e.V. (VCD) geht in der aktuellen Ausgabe seiner Mit­glie­der­zeitschrift fairkehr der Frage nach, wie der Staat Verkehr finan­ziell fördert und wer offen oder versteckt davon profitiert.

Für das »Verkehrswesen« weist der aktuell erschienene Sub­ven­tions­bericht der Bundesregierung 2,6 Milliarden Euro staatlicher Hilfen aus. Fördern sollen sie insbesondere Klimaschutz und Umweltverträglichkeit – theoretisch. Entsprechend liest man, dass Verkehrs­gesellschaften 67 Millionen Euro pro Jahr sparen, da für den Kraftstoff von Bussen und Bahnen der ermäßigte Mineral­öl­steuer­satz gilt. Dass dem Fiskus jährlich Milliarden dadurch entgehen, dass Kerosin gänzlich von der Mineralölsteuer befreit ist, erfahren Interessierte hingegen erst im Anhang des Berichtes. Die Mehr­wert­steuer­befreiung für Tickets auf internationalen Flügen reißt laut Umweltbundesamt ein zusätzliches Loch von 1,8 Milliarden Euro in die Staatskasse. Für Fahrkarten der umwelt­freundlicheren Bahn wird dagegen für Entfernungen ab 50 Kilometern die volle Mehrwert­steuer von 19 Prozent fällig. Diese klimapolitisch fatale Rechnung lässt sich fortsetzen. Bezahlen muss sie am Ende der Steuerzahler.
(weiterlesen…)

Verkehrsminister will A 22 und A 250 um­be­nen­nen

Freitag, 19. Februar 2010

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 6/2010, 19. Februar 2010, Hannover.
VCD: „Neue Nummern für olle Kamellen? Der Karneval ist vor­bei, Herr Bode!“/Niedersachsen braucht eine zukunfts­fähige Verkehrspolitik, die mehr zu bieten hat, als die Umbenen­nung von Autobahnen.

Dr. Philipp Rösler war kaum ein halbes Jahr im Amt und kaum in die komplexen Aufgabenstellungen des Wirtschafts- und Ver­kehrs­ministeriums eingearbeitet, da wurde er auch schon nach Berlin abberufen. Sein Nachfolger, Jörg Bode, hat nun auch schon mehr als 100 Tage das gewichtige Ministerium inne, außer Blüten­träu­men einer neuen Autobahn von Walsrode über Celle nach Berlin und der sinnfreien Umbenennung von A 22 und A 250 ist aber kaum etwas Zielführendes zu vernehmen“, kritisiert Hans-Christian Fried­richs, stellvertretender Landesvorsitzender des VCD in Nieder­sachsen.
(weiterlesen…)