Archiv für die Kategorie ‘Nordost’

Immer noch zu viele Unfälle zwischen PKW und Radfahrenden auf Berlins Straßen

Freitag, 17. Juni 2016

Pressemitteilung zum Tag der Verkehrssicherheit, Berlin, 17. Juni 2016.

Der VCD Nordost nimmt den Tag der Verkehrssicherheit zum Anlass, um auf die geringe Kenntnis der StVO aufmerksam zu machen und ruft alle Verkehrsteilnehmenden zu mehr Miteinander und Rücksicht auf Berlins Straßen auf.

Alle zehn Stunden stirbt irgendwo in einer deutschen Stadt ein Mensch im Straßenverkehr. Hauptsächlich trifft es zu Fuß Gehende und Radfahrende. Seit Januar 2016 verunglückten auf Berliner Straßen bereits sieben Radfahrende tödlich. Das sind dreimal mehr als im Vorjahreszeitraum. Zum Tag der Verkehrssicherheit ruft der Landesverband Nordost des ökologischen Verkehrsclub VCD (VCD Nordost) daher zu mehr gegenseitiger Rücksichtnahme und Beachtung der Regeln im Berliner Straßenverkehr auf.

Als anhaltendes Problem sieht der VCD Nordost die fehlende oder nur unzureichende Kenntnis der geltenden Straßenverkehrsordnung. So befolgen viele Verkehrsteilnehmenden – egal ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß – die Regeln nicht richtig. Die Folgen sind Konflikte und Unfälle, die durch bessere Regelkenntnis hätten vermieden werden können. Gerade bei Unfällen sind die Leittragenden insbesondere die, die nicht über eine Knautschzone oder einen Airbag verfügen. Im Rahmen seiner Verkehrs­sicherheits­kampagne „Miteinander unterwegs“ erinnerte der VCD Nordost bereits im Jahr 2015 mit ansprechenden und einprägsamen Postkarten an die wichtigsten Paragraphen der StVO. Diese wurden bei Gesprächen an Informationsständen an Interessierte, aber auch in Restaurants und Cafés verteilt.

Im Dezember 2015 symbolisierten Aktive des VCD Nordost bei der Flashmob-Aktion „Beachte mich“ auf der Kreuzung Mollstraße Ecke Otto-Braun-Straße die vielen verletzten Radfahrenden, die durch Abbiegeunfälle meist tödlich verunglückten. Auch in diesem Jahr und über den Tag der Verkehrssicherheit hinaus, wird der VCD Nordost weiter aktiv für das bessere Miteinander aller Verkehrsteilnehmenden werben und sich für eine Erhöhung der Regelkenntnis und Regelakzeptanz einsetzen.

Die wichtigste Regel der Straßenverkehrsordnung, um sicher und gesund auf Berlins Straßen mobil sein zu können, lautet:

§ 1 StVO, Absatz 2: Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

„Elternhaltestellen“ für das Taxi Mama neben Schulen und Kitas sind der falsche Weg

Freitag, 04. März 2016

Pressemitteilung, VCD Nord-Ost, Potsdam/ Berlin, 4. März 2016.
VCD Brandenburg: Besser die Selbstständigkeit der Kinder fördern

Die Landesverbände des VCD in Brandenburg und Nordost (Bundes­länder Berlin und Mecklenburg-Vorpommern) kritisieren den Vorstoß der Landesregierung Brandenburg, vermehrt so genannte „Eltern­haltestellen“ direkt an Schulen und Kitas einzurichten. Laut Mitteilung des Brandenburger Ministeriums für Infrastruktur und Landes­planung richtet derzeit die Gemeinde Glienicke als vierte Gemeinde nach Falkensee, Cottbus und Fürstenwalde (Spree) einen solchen Autoparkplatz ein, bei dem die Kinder in der Nähe von Schulen oder Kitas abgesetzt werden können. Gefördert werden diese „Haltebuchten“ jetzt mit Mitteln des Landes für die „bauliche Schul- und Spielwegsicherung“ zu 75 Prozent, so eine Mitteilung des Ministeriums. (weiterlesen…)

Selber radeln statt Elterntaxi – VCD-Aktion FahrRad! startet jetzt

Mittwoch, 02. März 2016

Pressemitteilung, VCD-Nord-Ost, Berlin, 02. März 2016
Zum zehnjährigen Jubiläum der Jugendaktion »FahrRad!« ein Training mit Bike-Trial-Weltmeister Marco Hösel gewinnen

Wer mit dem Fahrrad zur Schule fährt ist unabhängig vom Elterntaxi, kann sich im Unterricht besser konzentrieren und schützt ganz nebenbei Klima und Umwelt. Dennoch radeln Jahr für Jahr immer weniger Jugendliche. Laut letzten Erhebungen sank der Anteil der Jugendlichen zwischen zehn und 17 Jahren, die das Fahrrad nutzen, um sieben Prozent. Der ökologischen Verkehrsclub VCD setzt diesem Trend seine Jugendaktion »FahrRad! Fürs Klima auf Tour« entgegen. Dabei gilt es für Schulklassen, Jugendgruppen oder Familien zwischen März und August möglichst viele Kilometer auf dem Fahrrad zurückzulegen und tolle Preise zu gewinnen. (weiterlesen…)

Steigende Verkehrsunfallzahlen erfordern Um­setzung von Maßnahmen

Donnerstag, 18. Februar 2016

Pressemitteilung, VCD NordOst, Berlin, 16 Februar 2016.
Erklärungen und wohlklingende Programme reichen nicht

VCD Landesverband Nordost fordert: “Tempo 30 muss in Berlin zur Regel werden – Tempo 50 bleibt die Ausnahme für Haupt­verkehrs­straßen!”

Neu oder überraschend war die Vorstellung der Berliner Ver­kehrs­unfallzahlen in der vergangenen Woche nicht: Für das Jahr 2015 ist ein erneuter Anstieg der Unfälle um 3,8 Prozent auf 137 713 Unfälle zu beklagen. Alarmierend: Besonders Zufußgehende und Radfahrende sind weiterhin stark gefährdet sind. (weiterlesen…)

VBB-Tariferhöhung trotz sinkender Energiepreise

Dienstag, 29. Dezember 2015

VCD Nordost Pressemitteilung, Berlin, den 29.12.2015
VCD: Vorverkauf bis zum 31. Dezember nutzen!

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in Berlin (Landesverband Nordost) kritisiert die VBB-Tariferhöhung zum 1. Januar: „Trotz sin­kender Energiepreise und steigender Fahrgeldeinnahmen werden die Fahrpreise schon wieder erhöht“ sagt Stefan Kohte, Tarif­experte des VCD Nordost. „Dabei werden die Stammkunden wieder mal stärker belastet und die falschen Preisstrukturen werden weiter zementiert statt eine lange überfällige Tarif­struktur­reform anzustoßen“.

Der VCD Nordost weist alle Fahrgäste darauf hin, dass man Monats­karten bis zu zwei Monate im Voraus erwerben kann, bei Kauf bis zum 31. Dezember die Preiserhöhung also noch leicht herauszögern kann. Fahrscheine zum Abstempeln (Einzelkarten, Mehrfahrten­karten und Tageskarten) zum alten Tarif darf man ärgerlicher­weise im neuen Jahr nur noch 14 Tage nutzen. Stefan Kohte: „Die Über­gangszeiten müssen endlich an Standards in anderen Verbünden angepasst werden. Im großen Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) kann man z.B. Fahrscheine zum alten Tarif noch drei Monate lang nutzen.(weiterlesen…)

S-Bahn: Mindestens 4,5 Jahre Verspätung und viel teurer – BER läßt grüßen!

Mittwoch, 09. Dezember 2015

VCD Nordost Pressemitteilung vom 9.12.2015
Wann lernt der Senat aus den Fehlern?

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) in Berlin (Landesverband Nordost) sieht mit dem Ergebnis der S-Bahn-Vergabe „Ring“ nicht, wie der Senat die Aufgaben der wachsenden Stadt in den nächsten 15 Jahren erfüllen will und kann!

„Der Senat hat durch Verzögern und falsche Vorgaben auch beim Thema S-Bahn ein ‘Ergebnis’ erreicht, das den Vergleich mit dem BER leider nicht scheuen muss“, sagt Stefan Kohte, Bahnexperte des VCD Nordost.

Mindestens 4,5 Jahre Verspätung und mindestens 130 Millionen Mehrkosten für ein Übergangssystem, in dem es keine Ver­besserungen für die Fahrgäste gibt – das ist die Bilanz der Nicht-Entscheidungspolitik der Herren Wowe­reit und Müller im Jahre 2010! Davor hatten alle Fachleute, auch der VCD, mehrfach gewarnt.(weiterlesen…)

„Beachte mich!“ – Verkehrssicherheitskampagne des VCD Nordost macht mit Flashmob-Aktion auf Abbiegeunfälle aufmerksam

Mittwoch, 02. Dezember 2015

Pressemitteilung, VCD Nordost, Berlin, 02. Dezember 2015.

Mit einer Flashmob-Aktion hat der Landesverband Nordost des öko­logischen Verkehrsclubs VCD im Rahmen seiner Verkehrs­sicherheits­kampagne „Miteinander unterwegs“ heute in Berlin Mitte auf die Häufigkeit und die Ursachen von Abbiegeunfälle aufmerksam gemacht. Radfahrerinnen und Radfahrer legten sich an der Kreuzung Mollstraße / Otto-Braun-Straße auf die Fahrbahn und symbolisierten so die Verunglückten, die viel zu oft Radfahrende sind. Ziel der Aktion war es, beide Verkehrsteilnehmergruppen, Auto- sowie Radfahrende, für mehr Aufmerksamkeit und ein rück­sichts­volleres, sichereres Miteinander zu sensibilisieren.

Beachte Mich!

Beachte Mich!

Alle zwei Stunden verunglückt in Ber­lin ein Radfahrer oder eine Rad­fahrerin. Im ver­gan­genen Jahr wurden bei Verkehrs­un­fäl­len 5.350 Rad­fah­ren­de verletzt und zehn getötet“, zitiert Eva Ren­ziehausen, Ko­ordina­torin der Kam­pagne „Mit­einander unter­wegs“, die Polizei­statistik. „Immer wieder kommt es vor allem zwischen abbiegenden Autos beziehungs­weise Lkws und geradeaus fahrenden Radlerinnen und Radlern zu gefährlichen Situationen. So zählen Fehler beim Abbiegen auf Berlins Straßen mit Abstand zu den häufigsten Unfall­ursachen gegenüber Radfahrenden. 2014 wurden in Berlin fast 1.600 Unfälle dieser Art registriert.“ Zu den Gründen zählt Renziehausen Unachtsamkeit, Nachlässigkeit beim Schulterblick und fehlendes Gespür für den jeweils anderen. (weiterlesen…)

Leiser ist besser

Donnerstag, 19. November 2015

Service-Pressemitteilung VCD Nord-Ost, Berlin, 19. November 2015.
Verkehrssicherheitskampagne des VCD Nordost für gegen­seitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr

Viele Verkehrsteilnehmende – egal ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs – kennen geltende Verkehrsregeln nur un­zureichend oder befolgen sie aus Nachlässigkeit nicht. Dies führt häufig zu Konflikten und sogar Unfällen. Im Rahmen seiner Info-Kampagne „Miteinander unterwegs“ erinnert der Landes­verband Nordost des ökologischen Verkehrsclubs VCD daher mit einprägsamen Postkarten und Aktionen an die wichtigsten Paragraphen der Straßenverkehrsordnung (StVO) – für ein gutes Miteinander und mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

§ 16 StVO, Absatz 1

§ 16 StVO, Absatz 1

In einer kurzen Reihe rufen wir einige der wich­tig­sten Regeln ins Gedächt­nis und stellen die dazu­gehörigen Motive vor. Heute:

§ 16 StVO, Ab­satz 1: Schall- und Leucht­zei­chen darf nur geben, 1. wer au­ßer­halb ge­schlos­sener Or­tschaften über­holt (§ 5 Absatz 5) oder 2. wer sich oder Andere ge­fähr­det sieht.
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Fahrbahn oder Radweg?

Donnerstag, 12. November 2015

Service-Pressemitteilung, VCD-Nordost, Berlin, 12. November 2015.
Verkehrssicherheitskampagne des VCD Nordost für gegen­seitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr

§ 2 StVO, Absatz 4: Straßenbenutzung durch Fahrzeuge

§ 2 StVO, Absatz 4: Straßenbenutzung durch Fahrzeuge

Viele Verkehrs­teil­nehmen­de – egal ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs – kennen gel­ten­de Ver­kehrs­regeln nur un­zureichend oder befolgen sie aus Nach­lässigkeit nicht. Dies führt häufig zu Kon­flik­ten und sogar Unfällen. Im Rah­men seiner In­fo-Kam­pagne „Mit­einander unter­wegs“ erinnert der Landes­verband Nordost des öko­logischen Ver­kehrs­clubs VCD daher mit einprägsamen Post­karten und Aktionen an die wichtigsten Para­graphen der Straßen­verkehrs­ordnung (StVO) – für ein gutes Miteinander und mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

In einer kurzen Reihe rufen wir einige der wichtigsten Regeln ins Gedächt­nis und stellen die dazugehörigen Motive vor. Diesmal:

§ 2 StVO, Absatz 4: Straßenbenutzung durch Fahrzeuge
Eine Pflicht, Radwege in der jeweiligen Fahrtrichtung zu benutzen, besteht nur, wenn dies durch Zeichen 237, 240 oder 241 an­geordnet ist. Rechte Radwege ohne die Zeichen 237, 240 oder 241 dürfen benutzt werden. (weiterlesen…)

Miteinander statt gegeneinander unterwegs

Donnerstag, 05. November 2015

Service-Pressemitteilung VCD Nordost, Berlin, 4. November 2015.

Verkehrssicherheitskampagne des VCD Nordost für gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr

Viele Verkehrsteilnehmende – egal ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs – kennen geltende Verkehrsregeln nur unzureichend oder befolgen sie aus Nachlässigkeit nicht. Dies führt häufig zu Konflikten und sogar Unfällen. Im Rahmen seiner Info-Kampagne „Miteinander unterwegs“ erinnert der Landesverband Nordost des ökologischen Verkehrsclubs VCD daher mit einprägsamen Postkarten und Aktionen an die wichtigsten Paragraphen der Straßenverkehrsordnung (StVO) – für ein gutes Miteinander und mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

§ 1 StVO, Absatz 2

§ 1 StVO, Absatz 2:


In einer kurzen Reihe rufen wir einige der wichtigsten Regeln ins Gedächtnis und stellen die dazugehörigen Postkarten-Motive vor. Heute:

§ 1 StVO, Absatz 2: Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

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