Archiv für die Kategorie ‘Niedersachsen’

Infrastruktur-Investitionsrahmenplan des Bundes

Donnerstag, 15. Dezember 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 30/2011 Hannover 15.12.11
VCD: „Nicht zukunftstauglich!“/Verkehrsminister Ramsauer (CSU) setzt falsche Prioritäten für Niedersachsen

Der heute in Berlin vorgestellte Investitionsrahmenplan 2011-2015 für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes (IRP) setzt nach Auffassung des Verkehrsclub Deutschland (VCD) falsche Prioritäten. „Die Konzentration auf Straßenprojekte ist nicht zukunftstauglich, die umweltfreundliche Schiene gerät weiter aufs Abstellgleis!“, so Michael Frömming, VCD-Landesvorsitzender in Niedersachsen.
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Verkehrssicherheit auf A2

Donnerstag, 15. Dezember 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 29/2011 Hannover 15.12.11
Zur Verkehrssicherheitspolitik des Verkehrsministeriums Nieder­sachsen
VCD: „FDP auf gefährlicher Geisterfahrt!“
Verhinderung von Geschwindigkeitskontrollen auf der A2 heftig kritisiert

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) übt scharfe Kritik an der niedersächsischen Landesregierung, die selbst an Strecken mit Spitzenunfallhäufungen wie an der Autobahn A2 Maßnahmen zur Geschwindigkeitskontrolle ausbremst. „Die CDU/FDP-geführte Landes­regierung konterkariert ihren Auftrag, Schaden vom Volk abzuwenden, indem sie Geschwindigkeitskontrollen als wirksame Maßnahmen zur Unfall­senkung weiter blockiert“, so Harald Walsberg, stell­vertretender VCD-Landesvorsitzender aus Braunschweig.

Per mündlicher Anfrage wollten zwei Abgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen wissen, warum die Landesregierung das Vorhaben der Kreisverwaltung Schaumburg, mittels Geschwindigkeits­kontrollanlagen die Unfälle auf dem 34 km langen Abschnitt der A 2 im Schaumburger Kreis zu senken, nicht genehmigen will. Pro Jahr ereignen sich dort ca. 1.000 Unfälle. Nur durch Radar-Blitzer sei eine Unfallsenkung zu erreichen, so die Kreisverwaltung Schaumburg, was der VCD als fachlich völlig unstrittig wertet; Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) will aber keine weiteren Radar-Blitzer akzeptieren.
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Güterverkehrslogistik in Niedersachsen

Freitag, 09. Dezember 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 28/2011, Hannover 9.12.11
VCD: „Erschreckend dürftige Konzepte der Landesregierung!“/CDU/FDP konzeptionslos bei zukunftsfähiger Wirtschafts- und Verkehrspolitik

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) wirft der niedersächsischen Landesregierung erschreckend dürftige Konzepte zur Lösung der Ver­kehrsprobleme vor. „Wer wie CDU und FDP in Hannover heute noch auf mehr und größere Lkw setzt, gleichzeitig Milliarden für neue Straßen fordert, hat einen antiquierten Blick für die wichtigen Zukunftsaufgaben in unserem Bundesland!“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Michael Frömming anlässlich der heutigen Landtagssitzung.

Auf eine Kleine Anfrage der Abgeordneten Dirk Toepffer und Karsten Heineking (CDU) zum Thema Güterlogistik sowie Dr. Silke Lesemann (SPD) zum „Gigaliner“ hatte Verkehrminister Jörg Bode (FDP) unter anderem wiederholt für den Bau der rund drei bis vier Milliarden teuren Autobahnen A 20 („Küstenautobahn“) und A 39 Lüneburg – Wolfsburg plädiert. Zum „Gigaliner“ äußerte der Minister wörtlich, es sei „klug, überzeugenden Transport-Konzepten wie dem Lang-Lkw eine Chance zu geben“.
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Fahrplanwechsel an diesem Wochenende

Freitag, 09. Dezember 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 27/2011, Hannover, 8.12.11
VCD: „Schrittweise Verbesserungen bei hohem Nachfrage­potential!“/Ärgerliche Fahrpreiserhöhungen in der Kritik

Einige neue Angebote auf dem bestehenden Bahnnetz in Niedersachsen, dafür aber ärgerliche Fahrpreis-Erhöhungen!“ Das ist das Fazit von Michael Frömming, Landesvorsitzender des Verkehrsclub Deutschland (VCD) angesichts des Fahrplan­wechsels bei den Eisenbahnen in Niedersachsen an diesem Wochenende.

Auf dem Heidekreuz, den von Soltau nach Buchholz, Bremen, Hannover und Uelzen ausgehenden Schienenstrecken, geht mit dem erixx ein neues Unternehmen an den Start und ersetzt somit die etwas in die Jahre gekommenen Triebwagen der Deutschen Bahn AG!“, so Frömming. Der Fahrplan vor allem auf der Nord-Südstrecke Buchholz – Hannover wird zukünftig angesichts des Ausbaus der Bahnlinie verbessert. „Leider erfolgt diese Reisezeitverkürzung unter anderem durch den Wegfall der früheren Halte in Eickeloh und Hademstorf und steht im Gegensatz zu der von der CDU und FDP angeblich so wichtigen Förderung der ländlichen Regionen!

Zwischen Löhne, Hameln, Hildesheim und Bodenburg fährt statt der eurobahn künftig die NordWestBahn. „Gerade in den letzten Wochen hat die eurobahn durch häufige Zugausfälle das eigentlich jahrelang positive Bild eines zuverlässigen Anbieters in der Region deutlich eingetrübt, was aus Kundensicht sehr zu bedauern ist. Die NordWestBahn schwächelte jedoch auch im Unterweserraum jüngst mit fehlenden Lokführern. Wir können nur hoffen, dass die zuständige Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) hier ein besonderes Auge auf die Entwicklung der Zuverlässigkeit wirft“, so Frömming.
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Erfolgsstory Bahnverkehr: VCD fordert Mindest­standards im Reiseverkehr

Sonntag, 13. November 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 26/2011,Hannover 13.11.11
Appell an Land Niedersachsen und Verkehrsunternehmen

Die Renaissance der umweltfreundlichen Eisenbahn in Deutschland schreitet zügig voran. Allein in Niedersachsen verzeichnet der Schienen­personen­nahverkehr seit dem Jahr 2000 einen Zuwachs von fünfzig Prozent, bei der S-Bahn Hannover sind es sogar einhundert Prozent mehr Fahrgäste.

Auf Antrag des Landesverbandes Niedersachsen hat der Verkehrsclub Deutschland (VCD) auf seiner heutigen Bundesdelegierten­ver­sammlung in Hofgeismar einstimmig beschlossen, sich gegenüber den Verkehrsunternehmen und Bundesländern für die Aufrecht­erhaltung einer hohen Reisekultur einzusetzen. Um eine höhere Wirtschaftlichkeit zu erzielen, haben Verkehrsunternehmen und Aufgaben­träger des Schienenpersonen­nahverkehrs (SPNV) nicht nur in Niedersachsen hohe Investitionen in den Fahrzeugpark der deutschen Eisenbahnen getätigt. Auch in den Fernverkehr fließen in den nächsten Jahren erhebliche finanzielle Mittel, um den Fahrzeugpark zu erneuern. So setzt die Deutsche Bahn ab dem Jahr 2013 neue Intercity-Züge beispiels­weise auf der Strecke von Hannover nach Norddeich Mole ein.

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VCD fordert raschen Ausbau der Bahnlinie Löhne – Hameln

Freitag, 11. November 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 25/2011, 11.11.11 Hannover.
Güterverkehr von Straße auf Schiene verlagern/Wichtiger Beitrag zur Entlastung der Umwelt

In die aktuelle Debatte um die Wiederherstellung der wichtigen Schienen­verkehrsachse von Löhne nach Hameln durch das Weser­berg­land meldet sich nun auch der Verkehrsclub Deutschland (VCD) zu Wort. In den vergangenen Tagen hatte es von Anwohner wiederholt Kritik an den Ausbauplänen des Bundes für die einst wichtige Bahnlinie von Ostwestfalen nach Berlin gegeben.

Wir begrüßen ausdrücklich den Ausbau dieser Bahnstrecke, denn sie verteilt die Passagier- und Tramsportströme auf viele Schultern. Alle Parteien und viele Bürgerinitiativen plädieren für eine Verlagerung von der Straße auf die Schiene. Die Strecke Löhne – Hameln hatte diese Aufgabe über Jahrzehnte wahrgenommen und wird heute als Entlastung zur stark genutzten Bahn-Hauptachse von Bielefeld/Löhne nach Hannover mehr denn je benötigt!“, so Hans-Christian Friedrichs, stellvertretender VCD-Landesvorsitzender in Niedersachsen.

Der VCD kritisiert in diesem Zusammenhang den „Raubbau an Bahn-Infrastruktur“ in den vergangenen Jahrzehnten. So habe die frühere Deutsche Bundesbahn das zweite Streckengleis entfernt, die Bahnhöfe seien heute teilweise in einem erbärmlichen Zustand. „Statt weiter den Straßenbau zu subventionieren sei es an der Zeit, die Mittel für Ver­kehrs­investitionen endlich stärker in den Ausbau des bestehenden Schienen­netzes umzulenken“, so Friedrichs. „Wo es erforderlich ist, sollte bei einem Ausbau der Schiene selbstverständlich Lärmschutzmaßnahmen ergriffen werden.

Feldversuch Gigaliner

Montag, 07. November 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 24/2011, 07.11.11 Hannover/Bremen.
VCD: „Bremen soll bloß nicht gegenüber der Lkw-Lobby ein­knicken!“/Niedersachsen als schlechtes Beispiel für Logistik­politik kritisiert

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hofft angesichts des erheblichen aktuellen Drucks der Lkw-Lobby auf den Bremer Senat, dass die dortige rot-grüne Landesregierung an der Ablehnung des Gigaliner-Feldversuchs festhält.

Diese Monstertrucks sind für den Straßenverkehr zu gefährlich und verschärfen die Wettbewerbsnachteile gegenüber der umweltfreundlichen Schiene! Wir als Niedersachsen sind sehr dankbar, dass Bremen sich nicht an dem Gigaliner-Unsinn beteiligt, das gibt Raum für eine bessere Verkehrspolitik“, so Michael Frömming, VCD-Landesvorsitzender.

Niedersachsens Landespolitik orientiert sich nach VCD-Auffassung seit Jahren zu einseitig auf die Straße und vernachlässigt die Schiene. In vielen Regionen droht angesichts der falschen Güterverkehrspolitik der Anschluss an die Bahn für immer verloren zu gehen. „Eine zukunfts­orientierte Verkehrspolitik sollte zum Ziel haben, die Lkw-Verkehre durch eine Erhöhung der Lkw-Maut auf 45 Cent auf allen Straßen auf ein Mindestmaß zu reduzieren und die Gefährdung der anderen Verkehrs­teilnehmer zu reduzieren“, so Frömming.

Veranstaltungshinweis: VCD-Bahnkongress Nieder­sachsen am 17.11.2011 in Hannover

Freitag, 28. Oktober 2011

der nächste „Bahnkongress Niedersachsen“ des Verkehrsclub Deutschland (VCD) findet statt am

Donnerstag, den 17. November 2011, von 9:30 bis 16:30 Uhr im Dormero-Hotel Hannover.

Schwerpunkte der diesjährigen Veranstaltung sind unter anderem die künftige Finanzierung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) sowie neue Angebote (u.a. das „Heidekreuz“), die See­hafen­hinter­land­anbindungen und der Fahrkarten-Vertrieb, bzw. der geplante „Nieder­sachsen-Tarif“. Als eine bedeutende Frage erörtern die erwarteten rund 100 Fachleute aus Politik, Verwaltung und Verbänden die Re­aktivierung von Bahnstrecken und –haltepunkten. Eine Podiums­diskussion mit Vertretern aller Landtags­fraktionen gibt die Möglichkeit, die Positionen der niedersächsischen Landespolitik zur Bahn­politik der nächsten Jahre zu beleuchten.

Das aktuelle Tagungsprogramm finden Sie auf www.vcd.org/nds

Straßenbahn jetzt auch nach Vellmar

Freitag, 21. Oktober 2011

VCD-Hessen, Pressemitteilung 22/2011, Kassel, 21. Oktober 2011.
Die Richtung stimmt

Der VCD Hessen begrüßt die Eröffnung der neuen Straßenbahnstrecke von Kassel nach Vellmar. Nach Ansicht des ökologischen Verkehrsclubs ist der Ausbau des Nahverkehrs rund um Kassel über die Grenzen Hessens hinaus vorbildlich. Straßenbahn und Regiotram werden in der Fachwelt hoch anerkannt. Er wünscht sich vergleichbare Projekte für Wiesbaden oder Darmstadt.
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„Nationale Konferenz Güterverkehr und Logistik“ tagt morgen in Hannover

Mittwoch, 12. Oktober 2011

VCD-Landesverband Niedersachsen, Pressemitteilung 23/2011, Hannover, 12.10.11
VCD erhofft sich klares Bekenntnis zum Ausbau des bestehenden Bahnnetzes zu den Seehäfen/Logistik zu oft mit unnötigen Verkehrsprojekten gleichgesetzt

Anlässlich der „Nationalen Konferenz Güterverkehr und Logistik“ an diesem Donnerstag in Hannover erhofft sich der Verkehrsclub Deutschland (VCD) von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) ein klares Bekenntnis für den Ausbau des bestehenden Bahnnetzes. Gleichzeitig fordert der VCD die Abkehr von unnötigen Großvorhaben wie Y-Trasse, A 20 „Küstenautobahn“ und A 39 Lüneburg – Wolfsburg.

Güterverkehr und Logistik wird leider oft gleichgesetzt mit Milliarden-Subventionen in Prestigeprojekte. Je teurer, desto besser lautet das Credo bisheriger Verkehrspolitik“, bilanziert der niedersächsische VCD-Landes­vorsitzende Michael Frömming. Dabei könnte schon die Ausweitung der Lkw-Maut auf das gesamte Straßennetz und deren angemessene Erhöhung auf 45 Cent pro Kilometer unnötige Subventionen für neue Straßen, schwere Unfälle und Umwelt­belastungen verringern. „Es wäre hilfreich, wenn ein wenig verkehrs- und klimapolitischer Weitblick morgen in Hannover auf der Agenda stünde. Beim Blick auf die Tagesordnung fehlt jedoch der Bereich Umwelt und Klimaschutz vollständig; dafür geben sich bewährte Straßenbau­lobbyisten die Klinke in die Hand“, so Frömming. „Chance verpasst!
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